Gleich im Forum losfragen und mitdiskutieren!

Umschulung Psychologie: Psychologischer Berater/in, Psychologe/in,..

 

Helfen Sie anderen bei psychischen Problemen! © apops - Fotolia.com

Helfen Sie anderen bei psychischen Problemen!
© apops – Fotolia.com

Berufsbilder

Während die Berufsbezeichnung Psychologe/in, oder Psychotherapeut/in, Verhaltenstherapeut/in durchweg als Berufe mit einem Studienabschluss geführt werden, kann man zum Freien Psychotherapeuten oder Psychotherapeutischen Heilpraktiker/in zumindest als Heilpraktiker eine Art staatlich anerkannte schulische Ausbildung erfahren, die dann eine entsprechende berufliche Zulassung zur Folge hat.
Die Tätigkeit eines Psychologischen Beraters ist vorwiegend auf psychisch gesunde Menschen mit einer mittleren oder großen Lebenskrise gerichtet. Durch die Psychologischen Berater werden Einzelpersonen, Gruppen, Teams oder Paare bei Problemen beraten. Sie bewältigen gemeinsam mit ihren Klienten Partnerschaftsprobleme, Konflikte in Teams, Karriereberatung, Persönlichkeitsentwicklung, Coaching und Beratung im Business sowie Coaching und Beratung im privaten Bereich und grenzen sich ab von Therapeuten, die psychische Erkrankungen behandeln dürfen wie z. B. Psychiater.

 

Zukunftsaussichten

Heilpraktiker/in nach grundständiger Ausbildung finden Tätigkeiten in Physiotherapeutischen Praxen, Arztpraxen oder in Gesundheitszentren. Mit einer Weiterbildung zum Psychologischen Berater können sie im eigenen Berufsverband eine anerkannte Selbstständigkeit ausüben. Eine weiterführende Ausbildung führt zu den staatl. anerkannten Berufsbezeichnungen eines Physiotherapeuten/in, Ergotherapeuten/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in oder Gesundheits- und Krankenpflegehelfers/in.
Abiturienten (fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife) haben die Möglichkeit, sich mit einem Psychologie-Studium eine gesicherte Existenz als Psychologe zu schaffen. Als Psychologe mit Bachelor- oder Masterabschluss können sie dann in den Bereichen Arbeitspsychologie, Ethnologie, Forensische Psychologie, Gesundheits- und Rehabilitationspsychologie, Klinische Psychologie, Kommunikationspsychologie, Neuropsychologie, Pädagogische Psychologie, Psychologie, Sozialpsychologie, Sportpsychologie, Suchtpsychologie, Verhaltenstherapeut/in, Schulpsychologie, Gerontologie oder Wirtschaftspsychologie tätig werden.

Psychologische Berater/innen finden in der Lebensberatung, Berufsberatung, Bildungsberatung, Beziehungsberatung, Familienberatung, Drogenberatung, Mobbingberatung und Opferberatung eine Beschäftigung. Somit eröffnet sich ein breites Feld vielfältiger Einsatzmöglichkeiten für eine Umschulung im Bereich Psychologie.

 

Inhalte und Länge der Umschulung

Die Ausbildung/Umschulung zum Heilpraktiker/in umfasst folgende Gebiete:

  • Anatomie/Physiologie,
  • Krankheitslehre,
  • Anamneseerhebung, Untersuchungsmethoden (Inspektion, Palpation, Perkussion, Auskultation, Reflexprüfung, Puls, Blutdruck),
  • Gesetze und Bestimmungen für die Berufsausübung,
  • diagnostische, therapeutische Naturheilverfahren (Homöopathie, Phytotherapie, Akupunktur, Massagetechniken)
  • Praxishygiene, Desinfektion, Sterilisation,
  • psychologische bzw. psychosomatische Krankheitsursachen,
  • gesunde Ernährung, Krankheitskost,
  • akute Notfälle, lebensbedrohliche Zustände,
  • Patientenumgang

Ein anschließendes Praktikum vertieft und verfestigt die theoretisch erworbenen Kenntnisse.

 

Eine Ausbildung zum Psychologischen Berater/in beinhaltet folgende Bereiche:

Diese Ausbildungsform ist seitens der Agentur für Arbeit eher im Weiterbildungsbereich angesiedelt, wird also nicht direkt als Umschulung angeboten.

 

Charakteristik der psychologischen Beratung:

  • Rolle und Möglichkeiten des psychologischen Beraters, die Grenzen, Abgrenzung zu
  • psychischen Erkrankungen, psychologische Diagnostik, Verhaltenspsychologie,
  • Psychologische Prozesse,

 

Grundlagen der systemischen Beratung:

  • Erkennen von Systemzusammenhängen, Gesprächsführung, Erkenntnistheorie
  • Konstruktivismus, Neuro Linguistische Programmierung, Transaktionsanalyse,
  • Persönlichkeitsmodelle der Verhaltenspsychologie und Gehirnforschung

 

Lösungsstrategien:

  • Problemlösungsmethoden I, II, III, Zielfindung, Zielausrichtung, Weg der Umsetzung, das
  • 8-Phasen-Modell, Präventivmaßnahmen

 

Analysewerkzeuge zur Problemfindung:

  • Erkennen der Konfliktpotenziale, Gesprächsführungstechniken, Krisenintervention,
  • Problemerkennung durch Zielfragen, Persönlichkeitsanalyse-Modelle, Schritte der Analyse,
  • Die Vermittlung des Lehrstoffes erfolgt über praxisorientierte Wissensvermittlung, Fallstudien, Aufgaben zwischen den Lehrmodulen, persönliches Coaching und Supervision.

Für Abiturienten vermittelt ein Psychologie-Studium mit Abschluss Bachelor oder Master ein breites medizinisch fundiertes Wissen und orientiert sich an den an Hochschulen und Universitäten gültigen Lehrplänen und Angeboten für Vorlesungen, Seminaren, Übungen und Praktika.

 

Zielgruppen für die Umschulung/Weiterbildung

Neben den arbeitsmarktüblichen Kriterien als Begründung der Umschulung

  • Arbeitsplatzverlust durch Strukturwandel, veränderter Bedarf, Wegfall des Arbeitsplatzes,
  • eine längere Ausfallzeit durch z. B. Krankheit, Kindererziehung, Bund usw.
  • eine Berufskrankheit, Berufsunfähigkeit,
  • technische Umorientierung des gesamten alten Berufsbildes,
  • Behinderte
  • Schulabgänger, gelten die besonderen berufsspezifischen Voraussetzungen, die für einen erfolgreichen Abschuss dieser Ausbildung oder Umschulung notwendig sind

 

Förderungen durch Jobcenter u. a.

Voraussetzung für eine Förderung ist die Registrierung beim Amt als Arbeitssuchender oder Arbeitsloser. Auf Anfrage und Antrag kann das Amt dem Interessenten nach Anerkennung der genannten Zielgruppen s. o. mit Bildungsgutscheinen oder nach SGB II oder SGB III eine Weiterbildung oder Umschulung finanzieren. Eventuell können auch ein Bafög oder eine Stiftungsunterstützung auf Anfrage beantragt werden.

 

Anbieter der Umschulung
zum Heilpraktiker (Vorbereitung auf die staatliche Heilpraktikerprüfung):

und viele andere, einzusehen in Berufenet der Arbeitsagentur

 

zum Psychologischen Berater – Personal Coach:

 

Die Alternative: Umschulung als Fernstudiengang

 

Die Studiengemeinschaft Darmstadt – SGD bietet in diesem Bereich Fernstudiengänge und Fernkurse an:

 

Das ILS bietet folgende Fernkurse an: