Rettungssanitäter/in als 2. Ausbildung? Übersicht

Sind Sie spätberufen zum Rettungssanitäter? Kein Problem.

Sind Sie spätberufen zum Rettungssanitäter? Kein Problem.

Wer sich für eine zweite Ausbildung in einem sozialen Beruf interessiert kommt unweigerlich zur interessanten Ausbildung als Rettungssanitäter. Hier steht Helfen im Vordergrund. So arbeitet der Rettungssanitäter meist in Verbindung mit einem Notarzt und steuert den Sanitätswagen zum Unfallort oder auch zu Haushalten mit einem Notruf. 

 

Rettungssanitäter und Rettungsassistent – zwei unterschiedliche Ausbildungswege

Hier unterscheiden sich die beiden Wege zum einen durch die Zeit der Ausbildung und zum anderen in der staatlichen Anerkennung. Wenn Sie sich für die 2. Ausbildung als Rettungssanitäter entscheiden so handelt es sich hier nicht um einen Ausbildungsberuf sondern rein rechtlich um eine Zusatzausbildung. Der Rettungssanitäter wird in einer Zeit von 520 Stunden in der zweiten Ausbildung ausgebildet. In dieser Zeit gibt es zwei Phasen. Die erste Phase mit 160 Stunden gilt der theoretischen Ausbildung. Hier erlernt der Rettungssanitäter die Grundkenntnisse und die Fähigkeiten im Notfall eingreifen zu können. In der zweiten Phase mit weiteren 160 Stunden geht es um den Echtbetrieb. Hier fahren Sie als Auszubildender mit auf dem Rettungswagen und helfen direkt bei der Arbeit mit. So werden Sie angeleitet und sammeln die Erfahrung um danach direkt in dem Beruf arbeiten zu können.

Im Gegensatz dazu steht die Zweitausbildung als Rettungsassistent. Hier handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf. Die Ausbildung geht über insgesamt zwei Jahre und endet mit dem Abschluss. Danach darf man den Titel staatlich geprüfter Rettungsassistent tragen.

 

Zwei Ausbildungen eine Zukunft

Egal für welchen dieser beiden Wege Sie sich entscheiden, beide haben gleichermaßen rosige Aussichten für die Zukunft. Die Berufe rund um Rettung, Pflege, allgemein der soziale Teil, haben einen deutlichen Mangel an Nachwuchskräften. Dies liegt im Wesentlichen an den schlechten Arbeitszeiten die natürlich auch am Wochenende und Feiertags sind. Daher müssen Sie sich um Ihre Zukunft und dauerhafte Beschäftigung in diesem Beruf keine Gedanken machen.

Wer also schnell sich weiterbilden möchte und dieses auch über den Arbeitgeber während seinem Erstjob machen will, ist mit der Weiterbildung zum Rettungsassistenten als zweite Ausbildung genau richtig. Hier wird mit relativ wenig Stunden eine Ausbildung ermöglicht die zu einem Aufstieg führt. Wer komplett quer einsteigt und seine Ausbildung vertieft durchführen möchte ist genau richtig bei der zweiten Ausbildung als Rettungsassistent. Diese 2. Ausbildung führt letztendlich zu einem anerkannten Abschluss.

 

Attraktive Förderungen

Diese zweite Ausbildung wird von Bund und Ländern besonders gut gefördert. Gerade die Einrichtungen der Kirche haben an dieser Stelle viele attraktive Fördertöpfe zur Verfügung gestellt. Im Wesentlichen sind die Wohngelder und auch Ausbildungsbeihilfen. Beliebt ist dabei das Wohnheim der Einrichtungen. Hier kann man sehr gut und günstig während der Ausbildung wohnen und spart zudem noch Fahrtkosten zur Arbeitsstelle da die Wohnheime meist auf dem Klinikgelände liegen

 

Wo finde ich die besten Ausbildungsstellen?

Die Informationen über die besten Ausbildungsstellen für einen Rettungssanitäter sind sehr leicht aufzutreiben. Zunächst kann man dies bei vielen Lehrkrankenhäusern durchführen und bei den Trägern der Krankentransporte. Hierzu gehören das Rote Kreuz, der Arbeiter Samariter Bund und das Bayernstift wie viele andere mildtätige Einrichtungen. Am besten sehen sie nach welche der Einrichtungen bei Ihnen vor Ort zur Verfügung stehen.

 

Fernstudium als Alternative

Rettungssanitäter kann man auch teilweise über ein Fernstudium werden. Hierbei untergliedert sich der Lernteil zu Hause auf die ersten 160 Stunden. Danach erfolgt eine Präsenzphase in der Klinik oder einem Betreiber der stationär ausbildet. Bei der 2. Ausbildung zum Rettungsassistent ist ein Fernstudium nicht möglich, hier wird von Anfang an eine Präsenzphase notwendig.

Daher sucht man sich hier immer gleich einen Träger der die zweite Ausbildung durchführt. Zumeist erhält man von diesem Träger dann aber auch eine Übernahmegarantie. So lohnt sich die Ausbildung und wird danach zu einem wirklich guten Ende gebracht.

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