Zukunftsberuf Social Media Redakteur

Was ist ein Social Media Redakteur? 

Social Media Redakteure arbeiten vornehmlich mit dem Internet und sind in den sozialen Medien für gewerbliche Profile von Unternehmen, Künstlern und anderen öffentlichen Personen und Einrichtungen zuständig. Diese befüllen sie mit entsprechenden Inhalten und verwalten diese.

Im Gegensatz zum bloßen Social Media Manager, der vornehmlich das Verwalten und Pflegen der Inhalte übernimmt, hat der Social Media Redakteur auch die Aufgabe, diesen zu recherchieren, zu posten und die Kommunikation mit Fans und Followern zu übernehmen. Dennoch werden die beiden Bezeichnungen nicht selten für dieselbe Tätigkeit verwendet, ebenso wie das Synonym Community Manager. Kunden des Social Media Redakteurs sind seltener Privatpersonen, sondern häufig Unternehmen, öffentliche Personen und Einrichtungen sowie Behörden. Social Media Redakteure können sowohl in den Räumlichkeiten des Auftraggebers als auch aus dem Home Office tätig sein. Ebenso ist ein Angestelltenverhältnis genauso möglich wie eine freiberufliche Tätigkeit in diesem Bereich. 

 

Aufgaben und Kompetenzbereiche 

Das Beantworten, Entfernen und Moderieren von Kommentaren und Unterhaltungen auf dem entsprechenden Profil fällt in den Zuständigkeitsbereich des Social Media Redakteurs ebenso wie das Erstellen von Inhalten anhand der jeweiligen Zielgruppe.

Abhängig vom Einsatzbereich ist es hierzu auch erforderlich, in einer anderen Sprache zu posten und zu kommunizieren. Die Erstellung von Texten ist eine essenzielle Tätigkeit für den Social Media Redakteur, der sprachlich an den Auftraggeber sowie die Zielgruppe angepasst werden muss: Umgangssprache, Fachsprache und mehr sollten daher in jedem Fall beherrscht werden. Nicht nur Text, sondern auch Multimedia-Inhalte werden in diesem Zusammenhang gepostet oder teilweise auch selbst erstellt. Ziel der Tätigkeit des Social Media Redakteurs ist die Akquise von Neukunden, die Bindung bereits bestehender Kunden und das Vermitteln von relevanten Inhalten, um die Angebote des Auftraggebers publik zu machen. 

Gehaltsaussichten für Social Media Redakteure 

Abhängig vom Auftraggeber, dem Einsatzbereich und den individuellen Fertigkeiten des Social Media Redakteurs kann das Gehalt teils deutlich variieren.

Grob geschätzt bewegt es sich etwa zwischen 35.000 und 50.000 Euro pro Jahr. Du kannst in diesem Berufsbereich also mit einem durchschnittlichen bis guten Einkommen rechnen, sofern Du über die entsprechenden Fähigkeiten und Kenntnisse verfügst. Wie die meisten Berufe im Bereich Social Media und Content-Erstellung ist auch der des Social Media Redakteurs oder Managers noch vergleichsweise neu auf dem Markt. Da besonders für gewerbliche Kunden und öffentliche Personen sowie Einrichtungen der Auftritt in den sozialen Medien von immer größerer Bedeutung wird und auch der Kontakt mit Kunden, Fans und Interessenten eine immer wichtigere Rolle für die Popularität und somit nicht zuletzt auch für den Erfolg spielt, ist zu erwarten, dass auch in der Zukunft kompetente Social Media Redakteure gebraucht werden. 

 

Diese Voraussetzungen brauchst Du 

Um als Social Media Redakteur oder Manager tätig zu sein, ist es von Vorteil, wenn Du ein abgeschlossenes Studium etwa im Bereich Journalismus, Redaktion oder Kommunikation vorweisen kannst.

Auch einschlägige Berufserfahrung in einem der genannten Bereiche kann dabei helfen, einen Einstieg in dieses Tätigkeitsfeld zu unternehmen. Darüber hinaus solltest Du Dich selbstverständlich mit dem Internet und den sozialen Medien auskennen. Dazu gehört nicht nur das bloße technische Bedienen derselben, sondern auch die Kenntnis der üblichen Umgangsformen, Abkürzungen und Redewendungen, die in diesen Portalen gängig sind. Es ist außerdem wichtig, dass Du die Zielgruppe Deines Auftraggebers richtig einschätzen kannst. Dazu gehören deren Onlineverhalten, der jeweilige Tonfall und auch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Seriosität und Humor.

Du musst ein gewisses Fingerspitzengefühl beweisen und Deinen Auftraggeber angemessen repräsentieren können. Da die Online-Welt nie schläft, sind flexible und auch ungewöhnliche Arbeitszeiten Standard für Social Media Redakteure. Ohne ein gewisses Maß an Kreativität kommst Du dabei nicht aus. 

 

Alle Voraussetzungen auf einen Blick: 

  • Kenntnisse der Sozialen Medien
  • Gute Internetkenntnisse
  • Kreativität
  • Gespür für Zielgruppen und Tonalität 

 

Wie werde ich Social Media Redakteur? 

Social Media Manager oder Redakteur sind noch sehr junge Berufe auf dem Arbeitsmarkt und daher keine regulären Ausbildungsberufe.

Du kannst aber an einer Fortbildung in diesem Bereich teilnehmen und Dir so die erforderlichen Kenntnisse aneignen. Dir stehen dabei unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl. Grundsätzlich darf sich jeder in Deutschland Social Media Redakteur nennen, da diese Berufsbezeichnung nicht geschützt ist; absolvierst Du aber eine Weiterbildung mit Erfolg, kannst Du ein entsprechendes Diplom oder Zertifikat vorweisen, das Auskunft über Deine Fähigkeiten gibt. Die Dauer der Fortbildungen variiert stark je nach Anbieter, ebenso wie die Zugangsvoraussetzungen. Mindestens 1 bis 4 Monate beträgt die Dauer einer Fortbildung; meist sind es aber 12 bis 24 Monate, abhängig davon, ob Du daran in Vollzeit oder in Teilzeit teilnimmst. Ein komplettes Studium zum Social Media Manager dauert insgesamt 3 Jahre. Du kannst ebenfalls die Möglichkeit, an einem Wochenendseminar teilzunehmen, um herauszufinden, ob dieser Beruf sich für Dich eignet. Manche Anbieter für die Ausbildung zum Social Media Redakteur setzen ein abgeschlossenes Hochschulstudium voraus. Die genauen Zulassungsbestimmungen kannst Du dem Internetauftritt des Instituts entnehmen, ebenso wie die Dauer und die Inhalte der Weiterbildung. 

 

Hier kannst Du Social Media Redakteur werden 

In Deutschland werden Ausbildungen im Bereich Social Media Management von unterschiedlichen Institutionen und Einrichtungen angeboten.

Die Lehrgänge vermitteln dabei aber grundsätzlich sehr ähnliche Inhalte. Diese können entweder in den Räumlichkeiten des Anbieters unterrichtet werden oder auch direkt bei dem Unternehmen stattfinden, für das Du tätig bist. Oftmals handelt es sich auch um eine Kombination aus rein theoretischem Unterricht und Einsätzen vor Ort. Du lernst in diesem Zusammenhang erst einmal die verschiedenen sozialen Netzwerke kennen und machst Dich mit diesen vertraut. Kenntnisse im Bereich Kommunikation in den sozialen Medien sind der nächste Schritt, ebenso wie Grundlagen in Social Media Strategien und dem Ermitteln von Zielgruppen.

Fremdsprachenkenntnisse solltest Du zwar bereits mitbringen, aber auch diese werden teilweise im Rahmen der Weiterbildung behandelt. Auch das Erstellen von Content und besonders visueller Inhalte ist Bestandteil Deiner Fortbildung zum Social Media Redakteur. Anbieter der Ausbildung sind in der Bundesrepublik unter anderem die Folgenden: 

 

Fernstudium als Alternative 

Wenn Du neben dem Beruf oder einfach von Zuhause aus in Eigenregie zum Social Media Redakteur ausgebildet werden möchtest, kannst Du ein Fernstudium absolvieren. Dieses wird unter anderem von den folgenden Einrichtungen angeboten: 

Alternativ kannst Du auf verwandte Berufe wie Online Redakteur, Online Marketing Manager oder Medienwissenschaftler zurückgreifen, in die Du auf unterschiedlichen Wegen einsteigen kannst.  

 

Umschulung an einer Fachschule: Das müssen Sie wissen!

Auch Fachschulen bieten oft eine gute Auswahl an Umschulungen.

Auch an Fachschulen haben Sie die Möglichkeit, sich umschulen zu lassen. Es sind insbesondere spezielle Berufe, die an solchen Schulen gelehrt werden. Hier erfahren Sie alles, was Sie vorab über diesen Ausbildungsweg wissen müssen!

 

Fachschulen sind keine Berufsschulen!

Achtung! Es handelt sich hierbei um Fachschulen, die eine spezielle Ausbildung anbieten und nicht um sogenannte Berufsschulen. Berufsschulen sind im deutschsprachigen Raum nämlich ein Teil des dualen Ausbildungswegs: An Berufsschulen werden theoretische Hintergründe zum praktischen Handwerk gelegt, die für den erlernten Beruf von besonderem Interesse sind. Wenn Sie sich beispielsweise in einer betrieblichen Umschulung befinden, haben Sie die Möglichkeit (meist aber nicht die Pflicht), solche Berufsschulen zu besuchen – meist wird im Umschulungsvertrag festgehalten, was vom Umschüler verlangt wird. Anders sieht es aber bei Fachschulen aus!

 

Grundsätzliches zu Fachschulen und entstehende Kosten

Fachschulen haben heute eigentlich die Aufgabe, Weiterbildungen anzubieten. Personen, die bereits eine erste Berufsausbildung oder Berufserfahrung in einem gewissen Bereich vorweisen können, haben hiermit die Möglichkeit, sich zu spezialisieren oder einen neuen Ansatz kennenzulernen. Doch auch Umschulungen werden in manchen Fachschulen angeboten. Vereinzelt können eventuell Kosten entstehen – im Normalfall erhalten Sie aber von der Bundesagentur für Arbeit einen Bildungsgutschein und können damit anschließend Ihre Ausbildungskosten begleichen. Ganz im Gegensatz dazu kann es sogar an manchen Fachschulen und in manchen Bereichen vorkommen, dass Sie schon während der Ausbildungszeit Lohn beziehen.

Auch wenn die Rahmenbedingungen der Ausbildung in Fachschulen in der sogenannte Rahmenvereinbarung über Fachschulen aus dem Jahr 2002 verankert sind, ist die genaue Handhabe von Fachschulen Landessache. Es können für Sie also Unterschiede von Bundesland zu Bundesland entstehen. Diese Unterschiede betreffen sowohl die Zugangsvoraussetzungen, als auch den Inhalt der Umschulungen. Dementsprechend sollten Sie sich im Vorhinein informieren, welchen qualitativen Anspruch Ihre ausgewählte Fachschule besitzt.

 

Urlaubsanspruch an einer Fachschule

Der Name verrät es bereits: An einer Fachschule sind Sie als Schüler eingetragen. Schüler besitzen kein eigenes Recht auf Urlaub und sind nicht vom Bundesurlaubsgesetz betroffen. Das heißt, dass Sie theoretisch keinen Anspruch auf Urlaubstage haben. In der Praxis sieht es aber anders aus: Meist fallen die freien Tage in die typischen Urlaubsmonate, genauso wie an herkömmlichen Schulen auch. Sie werden aber jedenfalls idealerweise bereits vor dem ersten Schultag wissen, wann Sie im kommenden Semester Urlaub haben werden und wann Sie die Schulbank drücken müssen.

 

Dauer der Ausbildung und Arbeitszeiten

Auch die Ausbildungsdauer variiert, je nachdem, ob Sie die Fachschule als Abendschule im Sinne einer Weiterbildung oder wirklich als Umschulungsmaßnahme nutzen. Letztlich hängt die Dauer der Ausbildungszeit auch vom angestrebten Berufsfeld ab.

 

Beispiele für eine Umschulung an einer Fachschule

Um konkreter zu werden folgen hier ein paar Beispiele für eine mögliche Umschulung an einer Fachschule: Die berufliche Schule Hamburg-Harburg (BS18) führt auch eine Fachschule für Sozialpädagogik und diese bietet eine Umschulung zum/r staatlich anerkannte/n Erzieher/in an. Diese Ausbildung dauert insgesamt fünf Schulhalbjahre auf Vollzeitbasis und erfordert einen Bildungsgutschein und ein gewisses Ausmaß an beruflicher Vorqualifikation, ist für Sie aber darüber hinaus kostenlos. Diese Umschulungsmaßnahme zum/r Erzieher/in an Fachschulen wird momentan (und auch zumindest bis 2020) von der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen des Programms „Quereinstieg – Männer und Frauen in Kitas” stark gefördert – sogar die Vergütung der Fachschüler/innen, die in diesem Fall bereits in einem Sozialversicherungsverhältnis stehen und in einem Kindergarten angestellt sind, wird über dieses Programm mitgefördert!

Das zweite Beispiel liefert uns die Private Fachschule für Wirtschaft und Soziales gGmbH. Die angebotenen Ausbildungen können hier auch als Umschulung begangen werden, anders als bei der beruflichen Schule Hamburg-Harburg ist man hier aber toleranter, was die Zugangsvoraussetzungen betrifft. Urteilen Sie selbst anhand des Beispiels einer Umschulung zum IT- Systemelektroniker.

Das dritte und letzte Beispiel, um die unterschiedlichen Herangehensweisen zu demonstrieren, widmet sich wieder dem Beruf des Erziehers. Das gemeinnützige Schulungszentrum für Sozialwesen gGmbH Auerbach in Sachsen bietet ebenfalls diese Umschulungsvariante an. Auch hier sind wieder andere Voraussetzungen gegeben als in den ersten beiden Beispielen. Sogar der Kursverlauf unterscheidet sich ein wenig von der Fachschule in Hamburg, unter anderem in seiner Dauer.

 

Fazit

Umschulungen an Fachschulen sind möglich, aber in jedem Bundesland anders geregelt. Die übergeordnete Rahmenvereinbarung aus dem Jahr 2002 bietet zwar grundsätzliche Übereinstimmung über Aufgabe der Fachschulen, die konkrete Auslegung unterliegt aber den Ländern. Das bedeutet, dass die Ausbildung für Erzieher in Hamburg anders aussehen kann als in Sachsen.

Betriebliche oder überbetriebliche Umschulung?

Betriebliche oder überbetriebliche Umschulung – und was ist eigentlich der Unterschied?

Anders als bei den meisten Weiterbildungen geht es bei einer Umschulung nicht darum, die eigene Expertise in einem Fachbereich zu vertiefen. Sinn einer Umschulung ist es, einen bislang nicht ausgeübten Bereich zu erlernen, um anschließend in diesem Bereich tätig zu werden. Für diese Maßnahme gibt es verschiedene Arten – hier erfahren Sie den Unterschied zwischen einer betrieblichen und überbetrieblichen Umschulung.

 

Betriebliche Umschulungen

Bei einer betrieblichen Umschulung sind Sie direkt bei einem Betrieb angestellt und erhalten Ihre Ausbildung aus dualem Weg. Das bedeutet, dass sich in Ihrem Lernprozess Praxis- und Theorieteile abwechseln. Da Sie bei einer Umschulung einen Beruf ähnlich wie ein Lehrling lernen, werden Sie auch ähnliche Bedingungen vorfinden – das heißt, Sie werden genauso ein Gehalt von Ihrem Ausbildner beziehen, wie es der Lehrling macht. Sie werden unter Umständen sogar mit Lehrlingen in Kontakt kommen, die gemeinsam mit Umschülern eingearbeitet werden. Dieses Aufeinandertreffen kann spätestens in einer Berufsschule zustande kommen – der Besuch dieser staatlichen Einrichtung ist für Sie zwar nicht zwingend erforderlich, aber in jedem Fall empfehlenswert. Meist regelt der Umschulungsvertrag den Besuch einer Berufsschule.

 

Voraussetzungen für betriebliche Umschulungen

Als Arbeitnehmer müssen Sie keine hochgesteckten Voraussetzungen für eine betriebliche Umschulung erfüllen. Es gibt aber eine Reihe an Voraussetzungen für Betriebe, die eine betriebliche Umschulungen anbieten wollen. Die genauen Bedingungen dafür listet die Arbeitsagentur auf dieser Homepage auf.
Dazu gehört unter anderem ein Umschulungsvertrag zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, aber der Betrieb muss auch über die Berechtigung verfügen, Menschen auszubilden. Auch die Ausbildungszeit ist geregelt und soll zwei Drittel der Lehrdauer des gewünschten Berufs betragen.

 

Finanzielle Unterschiede

Bei der Frage nach Vor- und Nachteilen steht der finanzielle Aspekt meistens ganz vorne: Sollten Sie sich für eine betriebliche Umschulung interessieren, haben Sie in jedem Fall den Vorteil, ein fixes Gehalt zu beziehen, was bei schulischen oder außerbetrieblichen Umschulungen nicht der Fall ist. Überbetriebliche Umschulungen kosten den Bildungsträgern Geld – dieses Geld kann zwar über Bildungsgutscheine der Bundesagentur für Arbeit meist komplett beglichen werden, allerdings benötigen Sie darüber hinaus Geld für Lebenserhaltungskosten. Was den finanziellen Aspekt angeht, sind Sie bei betrieblichen Umschulungen daher im Vorteil, da die betriebliche Entlohnung die Zahlungen für Arbeitslose in der Regel deutlich übersteigen.

 

Überbetriebliche Umschulungen

Anders als bei betrieblichen Umschulungen sind Sie hier nicht in einem Betrieb angestellt. Das bedeutet für Sie, dass Sie kein fixes Gehalt beziehen, es bedeutet aber auch, dass jemand anderes Ihre Ausbildung übernehmen muss. Das sind in diesem Fall private Bildungsträger – diese kümmern sich um theoretische und praktische Aspekte Ihrer Ausbildung, meist erfolgt ein Wechselspiel von Praxis- und Theorieteilen. Die praktischen Ausbildungsabschnitte erfolgen dabei entweder im hauseigenen Umfeld der Ausbildungsstätte (zum Beispiel in einer schulischen Werkstatt) oder über zugewiesene Praktika in richtigen Unternehmen. Den privaten Bildungsträgern entstehen durch Ihre Ausbildung allerdings Kosten, die Sie decken müssen.

Eine gute Möglichkeit, um die Kurskosten für überbetriebliche Umschulungen übernehmen zu können, sind die Bildungsgutscheine der Bundesagentur für Arbeit. Diese Bildungsgutscheine können Sie für die anfallenden Kosten der Umschulung verwenden, in der Regel übernimmt die Bundesagentur die entstehenden Kosten in diesen Fällen. Sollte sich der private Ausbildungsträger außerdem weit entfernt vom eigenen Wohnort befinden, besteht auch oft die Möglichkeit, dass Sie während der Ausbildung in einem Internat schlafen.

 

Fazit: Welche Umschulung ist die bessere für mich?

Welche Art der Umschulung für Sie besser ist, lässt sich wohl nicht ganz pauschal sagen. In jedem Fall haben Sie bei betrieblichen Umschulungen den Vorteil eines fixen Gehalts. Für viele Arbeitnehmer hat es auch positive psychologische Effekte, ein geregeltes Einkommen von einer gewissen Stelle zu erhalten – letztlich bleibt auch mehr Geld in der eigenen Tasche. Einer der größten Vorteile der außerbetrieblichen Umschulung liegt in seiner vereinheitlichten Ausbildung: Sie müssen kaum fürchten, dass andere Umschüler in einem anderen Bundesland eine bessere Ausbildung als Sie erhalten.

Außerdem sind die Chancen einer Weiterverpflichtung bei betrieblichen Umschulungen naturgemäß besser als bei überbetrieblichen Umschulungen durch einen privaten Bildungsträger – das liegt aber in der Natur der Sache und muss nicht bedeuten, dass die privaten Bildungsträger ein schlechteres Ausbildungsniveau aufweisen würden! Die beste Möglichkeit, die Sie haben, um den Nutzen und die fachliche Güteklasse der gewünschten Ausbildung zu erfahren, sind Gespräche mit ehemaligen Absolventen – eventuell finden Sie auch online Meinungen ehemaliger Umschüler, die Ihnen weiterhelfen.

Habe ich während einer schulischen Umschulung Urlaub? 

Auch während einer Umschulung haben Personen natürlich Anspruch auf Urlaub. Wer Zeit in eine Umschulung investiert, wird genauso wie jeder andere manchmal an seine Grenzen gelangen und sich früher oder später nach freien Tagen sehnen. Bei betrieblichen Umschulungen besteht sogar ein gesetzlicher Schutz über das Bundesurlaubsgesetz.

 

Wieviel Urlaubsanspruch steht mir zu?

Wie viele Tage an Urlaubsanspruch Sie haben, hängt auch von der Art der Umschulung ab. Nicht jede Umschulungsart bringt dieselbe Anzahl an Tagen. Grundsätzlich sollten Sie sich aber darauf einstellen, dass der Anspruch selten ein Ausmaß von 24 Tagen überschreitet. In der Regel können Sie nämlich von zwei Urlaubstagen pro Kalendermonat ausgehen. Hauptsächlich entscheidet aber die Art der Umschulung über die Anzahl an verfügbaren Urlaubstagen.

 

Urlaubsanspruch bei betrieblichen Umschulungen

Wenn Ihnen eine betriebliche Umschulung bevorsteht, können Sie Ihren Urlaubsanspruch normalerweise aus dem Umschulungsvertrag entnehmen. Das Bundesurlaubsgesetz ist in diesem Fall für Sie gültig, da Sie wie andere Angestellte auch behandelt werden. Sie können sich normalerweise auf 24 freie Tage pro Jahr einstellen. Die konkrete Anzahl ergibt sich aber auch über die von Ihnen erbrachte Leistung und Anwesenheit – wenn Ihre Umschulung nur auf Teilzeitbasis erfolgt, werden Sie auch weniger Urlaubsanspruch haben.

 

Urlaubsanspruch bei schulischen Umschulungen

Anders als bei der betrieblichen Umschulung gelten Sie bei einer schulischen Umschulung als Schüler/in und nicht als Angestellte/r. Das bedeutet auch, dass Ihr gesetzlicher Anspruch auf Urlaubstage über das Bundesurlaubsgesetz entfällt. Bei schulischen Umschulungen wird der Lehrstoff gleichzeitig an mehrere Kursteilnehmer vermittelt, die Abwesenheit einzelner Schüler ist also auch nicht für Ihre eigenen Interessen förderlich, da der Lehrstoff anschließend selbstständig nachgelernt werden müsste. Gleichzeitig heißt das aber nicht, dass Sie keineswegs Urlaub haben werden. Sie werden dennoch einen Umschulungsvertrag erhalten und in diesem ist auch der Urlaubsanspruch geregelt – wie bei der betrieblichen Umschulung.

Allerdings kann der Urlaubsanspruch im Schnitt etwas niedriger ausfallen als bei der betrieblichen Umschulung. Im Normalfall haben Sie aber auch in diesem Modell die Möglichkeit, vor allem zur Ferienzeit im Sommer, zu Weihnachten und zur Osterzeit, in den Urlaub zu fahren.

 

Urlaubsanspruch bei Bildungsgutscheinen

Falls Sie Ihre Umschulung mithilfe eines Bildungsgutscheins durchführen wollen und die Finanzierung daher von der Agentur für Arbeit durchgeführt wird, so ist diese Agentur auch Ihr Ansprechpartner in Sachen Urlaub. Sie müssen in so einem Fall genauso wie ein regulärer Arbeitnehmer einen Antrag auf Urlaub stellen, Ihr Arbeitgeber ist in diesem Fall die Agentur für Arbeit. Wie im richtigen Arbeitsleben auch, wird Ihr Ansuchen anschließend vom Arbeitgeber begutachtet und gegebenenfalls positiv bestätigt.

Sollten Sie diesen Schritt nicht machen, droht der Ausfall oder die Sperre von Fördergeldern für Ihre Umschulung.

 

Sonstige Information rund um den Urlaub während Umschulungen

Neben den oben genannten Informationen gibt es noch weitere Dinge zu bedenken: In vielen Umschulungen legt der Ausbildner bereits vor Beginn der Umschulung fest, wann Sie Ihre Urlaubstage verwenden können. Das heißt, dass bereits von Anfang an feststeht, welche Tage Sie für einen Urlaub nutzen können. Das hat Vor- und Nachteile, aber meistens werden die Urlaubstage für Eltern günstig gelegt, finden also hauptsächlich in der Ferienzeit statt.

Sollten Sie sich außerdem nicht in einer regulären Umschulung, sondern in einer Weiterbildung befinden, kann es bei einer kurzen Weiterbildungsdauer von ein paar Monaten durchaus sein, dass Sie gar keinen Anspruch auf Urlaub haben.

 

Fazit

Auch in der Umschulung werden Sie im Normalfall in den Genuss von Urlaubstagen kommen. Vor allem bei betrieblichen Umschulungen ist das sogar gesetzlich im Bundesurlaubsgesetz verankert. Bei schulischen Umschulungen haben Sie zwar keinen Anspruch auf Urlaub, gerade in der Ferienzeit wird es aber ziemlich sicher zu freien Tagen kommen.

Das betrifft allerdings nur wirkliche Umschulungen, kürzere Weiterbildungen innerhalb weniger Monate können durchaus auch ohne Urlaubstage für den Arbeitnehmer/in vorkommen.

Ist eine Umschulung innerhalb eines Jahres möglich? 

Bei einer Umschulung handelt es sich um eine verkürzte Ausbildung für den Arbeitsmarkt, daher nehmen diese Maßnahmen auch nicht so viel Zeit in Anspruch wie herkömmliche Berufsausbildungen. Auch kürzere Umschulungen sind dabei möglich!

 

Warum dauern Umschulungen kürzer als Berufsausbildungen?

Herkömmliche Berufsausbildungen dauern mehrere Jahre, bei Umschulungen wird diese Zeit meist aber um zwei Drittel abgekürzt. Wenn der gewünschte Beruf im Normalfall eine Ausbildungszeit von drei Jahren in Anspruch nimmt, wie das bei herkömmlichen Lehrberufen der Fall ist, so können Sie damit rechnen, dass eine Umschulung lediglich zwei Jahre andauert. Der

Grund für die verkürzte Ausbildungsdauer ist folgender: Zur Umschulung wird zugelassen, wer bereits eine Ausbildung absolviert oder zumindest damit begonnen hat – das bedeutet auch, dass diese Personen bereits Erfahrungen im Berufsleben gemacht haben. Die Lehrpläne bei Umschulungen richten sich aber dennoch auf die vollwertige Ausbildung der Lernenden – die zusätzliche Erfahrung im Vergleich zu einem Lehrling rechtfertigt aber die kürzere Ausbildungsdauer. Je nachdem, ob die Umschulung auf Vollzeit- oder Teilzeitbasis erfolgt, ergeben sich auch unterschiedliche Zeitspannen innerhalb der Ausbildung.

 

Umschulungen auf Teilzeitbasis

Die Gründe für eine Umschulung auf Teilzeitbasis liegen meistens im privaten Umfeld – meist muss noch Verantwortung für einen anderen Menschen übernommen werden, was eine vollzeitliche Ausbildung und Betätigung nicht möglich macht. Doch keine Sorge, auch das ist möglich. Die meisten Umschulungen auf Teilzeitbasis dauern zwei bis drei Jahre, wobei das maximale Stundenausmaß von 25 Zeitstunden nicht überschritten werden darf.

Angebote für Umschulungen auf Teilzeitbasis finden sich in allen möglichen Branchen und Berufen, allerdings sollten Sie bedenken, dass es schwierig werden könnte, einen Arbeitgeber zu finden, der Sie dann dabei unterstützt.

 

Umschulung innerhalb eines einzigen Jahres?

Eventuell sind Sie auf der Suche nach besonders kurzen Umschulungen, um möglichst schnell wieder ins Berufsleben einsteigen zu können – doch Sie sollten bedenken, dass es sich bei der Umschulung um eine vollwertige Ausbildung handelt, die ein gewisses Maß an Zeit benötigt. Die Ausbildungszeit verkürzt sich dabei bei Umschulungen ohnehin meist um ein Drittel. Das bedeutet, dass ein Lehrberuf, der eine dreijährige Ausbildung erfordert, innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden kann.

Das betrifft die meisten Berufe, daher sollten Sie auch mit einer Ausbildungsdauer von ungefähr zwei Jahren rechnen. Allerdings gibt es auch Berufe, die lediglich eine zweijährige Lernphase erfordern. In solchen Fällen verkürzt sich die Ausbildungsdauer durch eine Umschulung auf ein Jahr und vier Monate.

 

Welche Berufe betrifft das?

Es gibt ein paar Berufe, deren herkömmliche Ausbildung insgesamt lediglich zwei Jahre beansprucht. Suchen Sie am besten im Internet nach solchen Berufen, um ein Bild über die möglichen Sparten zu bekommen. Auch hier möchten wir Ihnen gleich ein paar Berufe inklusive Umschulungsmöglichkeit mit auf den Weg geben: 

1. Die Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik dauert nur zwei Jahre. Eine Umschulung ist in diesem Bereich auch in nur 16 Monaten möglich – das bietet zum Beispiel die TAS-Technische Ausbildungsstätten GmbH in Cellean. Diese Richtung ermöglicht auch mehrere Spezialisierungen, zum Beispiel Montagetechnik, Konstruktionstechnik oder Zerspannungstechnik.

2. Auch die Ausbildung zu/r Fachlagerist/in dauert normalerweise nur zwei Jahre und kann daher über eine Umschulung innerhalb von 16 Monaten abgeschlossen werden. Möglich ist das zum Beispiel beim Logistic Training Center GmbH.

3. Bei Verkäufer/innen sieht die Sache nicht anders aus, auch ihre Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre und daher können Sie auch diesen Weg innerhalb von 16 Monaten gehen. Ausbildungsmöglichkeiten finden Sie für diesen Beruf in vielen Regionen und Schulen Deutschlands.

4. Maschinen- und Anlagenführer/innen haben ebenfalls in der Regel eine zweijährige Ausbildung. Auch hier sind Umschulungen innerhalb von 16 Monaten möglich. Solche Umschulungen werden auch von der IHK angeboten, sehen Sie sich beispielsweise dieses Angebot aus Augsburg an: Klick.

5. Nur unwesentlich länger, nämlich 18 Monate, dauert eine Umschulungsmaßnahme zum/r Industrieelektriker/in für Betriebstechnik in Chemnitz.

6. Auch eine Umschulung zur Fachkraft im Gastgewerbe benötigt lediglich einen Zeitaufwand von 16 Monaten. Möglich ist eine solche Umschulung beispielsweise bei kiezküchen gastronomie & Bildungszentrum in Berlin.

 

Zertifizierungsmaßnahmen innerhalb von zwölf Monaten

Neben solchen regulären Umschulungen in ein anderes Berufsfeld besteht auch die Möglichkeit, gewisse Zertifizierungen abzulegen, die lediglich zwölf Monate in Anspruch nehmen. Dabei kann es sich um Weiterbildungen handeln, die in den Bereich Ihrer eigentlichen Ausbildung fällt, oder um sonstige nützliche Zusatzqualifikationen. Die Dauer solche Kurse kann sehr stark variieren, manche dieser Kurse dauern auch lediglich ein paar Tage oder Wochen, zum Beispiel Kurse im Zusammenhang mit dem Umgang mit Computern.

Andererseits sind auch einjährige praktische Ausbildungen in dieser Kategorie zu nennen. Der Abschluss erfolgt jedenfalls anschließend mit einer internen Prüfung beim Anbieter der Qualifizierungsmaßnahme.

Ist eine Umschulung auch in anderen Bundesländern möglich?

Hin und wieder ergeben sich besondere Möglichkeiten und man will in einem anderen Bundesland umgeschult werden. Eventuell haben Sie dort eine günstige Wohngelegenheit, oder Sie wollen eine seltene Ausbildung starten, die nur in wenigen Bundesländern angeboten wird. Auch in solchen Fällen können Sie eine Bewilligung solcher Umschulungen beantragen.

 

Aus Kostengründen abgelehnt?

Je nach Träger der Ausbildung kann eine solche Anfrage aber auch abgelehnt werden. Eine solche Umschulung in einem anderen Bundesland kann den Träger mit zusätzlichen Kosten belasten, manche lehnen Umschulungen in anderen Bundesländern daher automatisch ab.

Längere Wegstrecken erhöhen im Normalfall die Kosten, die mit der individuellen Umschulung einhergehen, und sind auch für Sie nicht zeiteffizient, daher lehnen Behörden solche Ansuchen gerne ab. Doch nicht immer ist das auch wirklich der Fall. Manchmal finden sinnvolle Umschulungsmaßnahmen im eigenen Feld nun mal nur in einem anderen Bundesland statt.

 

Nachfragen kostet nichts

Sollten Sie in diese Richtung tendieren und Ihr Ansuchen abgelehnt worden sein, so bleibt Ihnen noch immer die Möglichkeit, nachzufragen, wieso der Bescheid abgelehnt wurde. Mit etwas Hartnäckigkeit kann in solchen Fällen ein klärendes Gespräch erreicht werden, das letztlich vielleicht doch noch zur gewünschten Umschulungsmaßnahme führt. Vor allem, wenn es für Ihren gewünschten Umschulungsbereich kein passendes Angebot in Ihrem Bundesland gibt, wird Ihnen

Ihr Arbeitsberater wahrscheinlich zustimmen und eine Umschulung in einem anderen Bundesland genehmigen. Grundsätzlich sollten solche Maßnahmen aber im näheren Umfeld erledigt werden, innerhalb einer Distanz, in der man pendeln kann – eben um die Kosten der Allgemeinheit niedrig zu halten.

 

Alternative: Umzug

Falls es dennoch zu keiner Bewilligung kommt, bleibt auch noch ein anderer Weg: Sie können in das bevorzugte Bundesland ziehen und dort den Antrag erneut stellen. Falls Sie eine günstige Wohngelegenheit am Zielort haben, sollten Sie diese Möglichkeit jedenfalls in Betracht ziehen.

Dieser Schritt ist auch möglich, nachdem Ihr erstes Ansuchen bereits abgelehnt wurde. Reichen Sie nach Ihrem Umzug einfach Widerspruch ein – anschließend wird Ihnen die Umschulung eher genehmigt werden.

 

Was passiert bei einem ungeplanten Ortswechsel?

Innerhalb der Familie passiert etwas Unerwartetes, oder Sie lernen vielleicht die große Liebe kennen, er/sie stammt aber aus einem anderen Bundesland als Sie. Vielleicht werden Ihnen die Mieten in Ihrem Heimatbundesland auch einfach zu hoch – es kann viele Gründe geben, weshalb Sie während einer Umschulung plötzlich in ein anderes Bundesland ziehen wollen.

Eine Umschulung kann mehrere Jahre beanspruchen, in dieser Zeit ergeben sich fast immer ungeplante Veränderungen, auf die Sie reagieren müssen. Wenn Sie in eine solche Situation geraten, sollten Sie in jedem Fall zunächst Kontakt zur Leitung Ihrer Ausbildungsstätte und der zuständigen Arbeitsagentur suchen. Es kann nämlich durchaus sein, dass Ihnen die Finanzierung bei einem Umzug gestrichen wird, vor allem wenn Sie den Umzug nicht melden. Achten Sie also unbedingt darauf, dass alles in geregelten Bahnen abläuft. Wenn es konkret wird, und Sie tatsächlich umziehen, muss auch der neue Wohnort zuerst übermittelt werden, da sich die Wegstrecken zu Ihrer Ausbildungsstätte ändern und damit auch die entstehenden Kosten.

Wenn Sie zusätzlich Ihre Umschulung vorzeitig abbrechen, werden außerdem die Fördergelder, die Sie bislang für die Umschulungsmaßnahme erhalten haben, vom Staat retour verlangt.

 

Nach dem Umzug die Umschulung beenden?

Sollte sich Ihre Lebenssituation grundsätzlich ändern und Sie nach einem Umzug auch Ihre Umschulung beenden wollen, so müssen Sie auch das unbedingt melden. Tun Sie das nämlich nicht, machen Sie sich des Leistungsmissbrauchs schuldig, woraufhin sogar ein Strafverfahren drohen kann.

 

Fazit

Eine Umschulung in anderen Bundesländern ist durchaus möglich, Sie müssen aber von Anfang an bei den Behördengängen mit offenen Karten spielen und alle geplanten Schritte darlegen. Am besten argumentieren Sie bei Ihrem zuständigen Arbeitsberater, wieso eine Umschulung in einem anderen Bundesland für Sie notwendig ist. Sollte Ihr Antrag abgelehnt werden, bleibt Ihnen immer noch die Möglichkeit eines Umzugs.

Sollten Sie dagegen während einer bestehenden Umschulung plötzlich umziehen (müssen) und gleichzeitig die Weiterbildung abbrechen wollen, kann es aber komplizierter werden.