So finden Sie 2017 die passende Umschulung

Lassen Sie 2017 das JAhr werden, in dem Sie mit der passenden Umschulung durchstarten!

Ein Ansprechpartner für eine geplante Umschulung ist in jedem Fall das Arbeitsamt. So gibt es auf der Webseite der Arbeitsagentur zum Beispiel einen Kursfinder. Zunächst jedoch sollte man sich darüber im Klaren sein, welche Richtung man überhaupt einschlagen möchte.

Der Umschulungsberuf sollte nicht nur den persönlichen Vorlieben und Eignungen am nächsten kommen, sondern muss auch am Arbeitsmarkt gefragt sein. Dies ist eigentlich der allerwichtigste Faktor. Wenn die Jobaussichten im neuen Beruf noch schlechter sind als im bisherigen, so wäre die ganze Umschulung nur herausgeworfenes Geld.

 

Förderung der Umschulung  – das ist der Stand 2017

Vor allem aber sind die Jobaussichten relevant, wenn die Umschulung auch durch die Arbeitsagentur gefördert werden soll. Hier gibt es nämlich strenge Richtlinien und es erfolgt eine genaue Prüfung. Das hat auch seinen Grund. Nicht nur übernimmt die Arbeitsagentur die Kosten für die Umschulung, inklusive Fahrt- und Übernachtungskosten, sie finanziert dem Antragsteller auch seinen Lebensunterhalt, beziehungsweise den Lebensunterhalt der Familie, wenn es sich um eine Vollzeit-Umschulung handelt.

Dies kann jedoch nur dann erfolgen, wenn der Antragsteller keine realistische Möglichkeit mehr hat, in seinem bisherigen Beruf erneut Fuß zu fassen. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Entweder sind die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt für den Berufszweig extrem schlecht oder körperliche, beziehungsweise psychische Erkrankungen hindern den Betroffenen, weiterhin in seinem alten Beruf tätig zu sein.

Zunächst einmal sollte eine Konsultation mit dem zuständigen Sachbearbeiter bei der Arbeitsagentur erfolgen. Stellen Sie ausführlich dar, warum eine Umschulung Ihrer Meinung nach für Sie in Frage kommt und fragen Sie den Sachbearbeiter nach möglichen Optionen. Bieten Sie ihm gegebenenfalls auch ein paar Richtungen an, in der Sie sich eine Zukunft vorstellen könnten. Informieren Sie sich zudem im Voraus über diese Berufszweige, falls es Nachfragen dazu geben sollte. Wichtig ist jedoch auch, sich am Ende nicht zu einer Umschulung drängen zu lassen, von der Sie nichts halten. Dies wäre nur vergeudete Zeit. Tipp: Wenn eine Umschulung, aus welchen Gründen auch immer, gar nicht in Frage kommen sollte, so bekommt man vielleicht wenigstens eine Weiterbildung bewilligt. Diese baut viel mehr auf der bisherigen Berufserfahrung auf und ist daher mit deutlich weniger zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden.

 

Selbst finanzierte Umschulung als Alternative

Natürlich kann man auch ohne die Hilfe des Arbeitsamtes eine Umschulung beginnen, wenn Freizeit und finanzielles Polster dies erlauben. Eine Liste mit aktuellen Angeboten gibt es hier. Generell werden auf vielen Plattformen zur Jobsuche und Ausbildungssuche auch Umschulungen angeboten.

Darüber hinaus lohnt es sich auch, regional auf die Suche zu gehen, da Bundesländer oder auch größere Städte eigene Portale dafür zur Verfügung stellen. So zum Beispiel hier im Fall von Berlin und Brandenburg. Eine gute Anlaufstelle sind auch die Berufsförderungswerke, hier ebenfalls am Beispiel Berlin-Brandenburgs.