Für die Aus- und Weiterbildung in Medienberufen ist die Gesellschaft für Bildung in den Medienberufen landesweit bekannt. Seit dem Ende der 90er Jahren bietet die Gesellschaft entsprechende Ausbildungen mit IHK-Abschlüssen an. Die möglichen Umschulungen für Arbeitssuchende werden im Folgenden näher betrachtet.

 

Umschulungsmaßnahme für den Beruf des Mediengestalters/ der Mediengestalterin Digital und Print, Schwerpunkt Print

Eine mögliche Umschulung bei der Gesellschaft für Bildung in Medienberufen ist die Erlernung des Berufs des Mediengestalter/ der Mediengestalterin Digital und Print mit dem Schwerpunkt Print. Für diesen Beruf sollten Teilnehmer ein gestalterisches und technisches Talent, Kreativität und eine gute Kommunikationsfähigkeit besitzen.
Die Umschulung selbst findet hauptsächlich in Unterrichtsform in Vollzeit in 2Jahren statt. Inbegriffen in diesen zwei Jahren ist ein halbjähriges Praktikum. Zum Schluss findet eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer statt. Der Lehrgang steht Teilnehmer offen, welche eine abgeschlossene oder abgebrochene Ausbildung oder ein abgebrochenes Studium hinter sich haben und vom Jobcenter gefördert werden. Diese müssen vor der Teilnahme einen Eignungstest für den Lehrgang bestehen.

 

Umschulungsmaßnahme für den Beruf des Mediengestalters/ der Mediengestalterin Digital und Print, Schwerpunkt Digital

Die Voraussetzungen sowie die Dauer der Umschulung zum Mediengestalter/ zur Mediengestalterin Digital und Print mit dem Schwerpunkt Digital unterscheiden sich nicht von denen im Schwerpunkt Print. Auch hier müssen die Teilnehmer über eine Grundbegabung in Gestaltung und technischem Verständnis besitzen sowie neben Kreativität auch Kommunikationsfähigkeiten besitzen.
Die Zulassungsvoraussetzungen für den Lehrgang ist vor allem die Förderung durch das Jobcenter, beispielsweise bei Arbeitssuchenden mit abgeschlossener Berufsausbildung oder mit einem abgebrochenen Studium. Zudem muss ein Eignungstest vor dem Beginn bestanden werden.
Die Umschulung mit dem Schwerpunkt Digital dauert ebenfalls 24 Monate und beinhaltet ein halbjähriges Praktikum neben der sonst rein schulischen Ausbildung in Vollzeit.

 

Umschulungsmaßnahme für den Beruf des Mediengestalter/ der Mediengestalterin Bild und Ton

Für Personen mit einem hohen Interesse an modernen digitalen Medien (Video, TV, Audio, Hörfunk) und einem guten technischen Verständnis ist der Beruf des Mediengestalters/ der Mediengestalterin Bild und Ton eine interessante Alternative.
Zwecks einer Umschulungsmaßnahme kann dieser Beruf an der Gesellschaft für Bildung in Medienberufen in zwei Jahren erlernt werden. Die schulische Ausbildung in Vollzeit wird dabei durch ein halbjähriges Praktikum unterstützt.
Zugang zu diesem Lehrgang erhalten Bewerber/innen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder einem abgebrochenen Studium, wenn diese zurzeit von den Arbeitsagenturen oder Jobcentern gefördert werden. Schließlich muss nur noch ein Test zur Feststellung der Eignung bestanden werden.

 

Umschulungsmaßnahme für den Beruf des Kaufmann/ der Kauffrau für Marketingkommunikation

Der Kaufmann/ die Kauffrau für Marketingkommunikation muss neben ausgeprägten Fähigkeiten zu Kommunikation und Organisation auch ein kaufmännisches Talent, Kreativität und Teamfähigkeit besitzen. Grundlegend für den Beruf ist zudem ein Interesse an modernen Medien und Werbung. Interessierte Personen können an der Gesellschaft für Bildung in Medienberufen eine Umschulung in den Beruf beginnen, wenn diese Personen gerade vom Jobcenter oder von der Arbeitsagentur gefördert werden. Dies trifft beispielsweise auf Menschen mit oder ohne abgeschlossene Berufsausbildung zu oder bei ehemaligen Studenten, die ihr Studium abgebrochen haben.
Nach einem bestandenen Eignungstest erfolgt dann die schulische Ausbildung in Vollzeit innerhalb von 22 Monaten. Inbegriffen in dieser Zeit ist ein sechsmonatiges Praktikum. Zum Schluss erfolgt die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

 

Umschulungsmaßnahme für den Beruf der Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Die Umschulung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik hat eine Dauer von insgesamt 22 Monaten und wird überwiegend in schulischer Form ausgeführt. Ein halbes Jahr lang muss zudem ein Praktikum innerhalb der 22 Monate absolviert werden.
Die Umschulung richtet sich dabei an Personen mit handwerklichem Geschick und technischem Verständnis sowie mit einem Interesse an der Veranstaltungsbranche. Wer dazu noch Höhentauglich und Farbsehtüchtig bei gleichzeitiger guter körperlicher Verfassung ist, der ist für diesen Beruf gut geeignet.
Angenommen werden für die Umschulung Bewerber mit einer abgeschlossenen oder abgebrochenen Berufsausbildung. Auch für Studienabbrecher ist die Umschulung eine Alternative. Wichtig ist, dass die Person von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter gefördert wird. Schließlich muss auch noch ein eingehender Test bestanden werden, um aufgenommen zu werden.

 

Fördermöglichkeiten

Alle genannten Umschulungen können durch einen Bildungsgutschein der Arbeitsagenturen gefördert werden. Eine andere Möglichkeit ist zudem die Kostenübernahme durch einen Reha-Kostenträger. Eine mögliche Förderung muss aber im Einzelfall geprüft werden.

Umschulungen bei der Gesellschaft für Bildung in Medienberufen/ Medienberufe.de
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