Ratgeber Umschulung – Ihr Lotse durch den Umschulungsdschungel Das Forum von Ratgeber Umschulung Allgemeines zur Umschulung Einzelbetriebliche Umschulung (Betrieb wechseln oder in schulische Umschulung..)

Dieses Thema enthält 19 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Andre1974 vor 3 Jahre, 4 Monate.

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  • #3102 Antwort

    Andre1974
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    folgendes “Problem” :

    Ich habe zum 01.06.2014 eine Einzelbetriebliche Umschulung zum “Kaufmann für Marketingkommunikation in einer kleinen 5 Personen Agentur begonnen, auf welche Ich mich auch wirklich freute (auch weil die finanziellen Rahmenbedingungen ALG1 + bis zu 400€ Steuerfreie Arbeitgeberleistungen super sind, vorallem wenn man bereits 40 Jahre alt ist).

    1. Ich bin nun knapp 4 Wochen dort , jeden Tag von 9-18 Uhr, während der Pause kochen alle zusammen, also keine Sekunde außerhalb des Büro´s (außer man geht auf die Toilette). Wenn der Chef da ist wird kaum kommuniziert, alle werkeln vor sich hin und schweigen (ist der Chef nicht da ist es besser, aber auch da eher sehr minimalistisches kommunizieren). Aber okay, wenn es nur das wäre…
    2. Ich bin in 4 Wochen von meinem Chef nie gefragt worden …brauchst du Hilfe, kommst voran, hast du irgendwelche Fragen nix, 0 %
    Ich beginne wie gesagt diese Ausbildung neu, hab minimale Vorkenntnisse im Bereich Marketing (war davor für 9 Monate in einer “Agentur” und hab dort die Social-Media Channels betreut, dass war aber eher Amateurhaft). Und nun soll ich die komplette Projektplanung für ein Mitarbeiter/Kundenmagazin machen (ohne jegliche Vorkenntnisse, nur ein längeres Meeting diesbzgl. von 2std).
    3. Ich fühle mich dort verloren, schlecht betreut da wirklich nix passiert, ich denke er nimmt dass mit “er bietet mir die Möglichkeit diese Ausbildung dort zu machen, aber er muss mir nichts zeigen viel zu ernst , das wir nix nach Rahmenplan machen war von vornherein klar, aber dann erwarte ich zumindest dass ich dort etwas aus dem alltäglichen Berufsleben lerne, und nicht nur dort sitze und zuschauen kann wie die Ur rückwärts läuft)
    4. ich google den ganzen Tag nach Schlagwörten bzgl der Aufgabe welche ich bewältigen soll um meine Konzepte welche ich erstellen soll bewältigen zu können, aber dies klappt natürlich null da ich ja nicht mal die Grundkenntnisse so nach und nach vermittelt bekomme.
    5. gestern kam noch das finanzielle hinzu, da er erfahren hat das wenn er mir 400,- Arbeitgeberleistung bezahlt, er natürlich wie bei minijobs üblich die pauschale Arbeitgeberbelastungen von 120,- bei 400,- bezahlen muss (dann kostet ich ihn noch mal knappe 3000,- mehr auf 24 Monate)

    Meine Frage, kann man bei der einzelbetrieblichen Umschulung den Betrieb wechseln? Bzgl. Entschädigung was man ja oft liest dürfte es sich da ja anders verhalten als bei einer schulischen, weil der Träger in dem Sinn ja kein Geld vom Amt bekommt wie ein Bildungsträger wie die DAA oder IBB z.b.

    War jetzt alles auf die schnelle geschrieben, falls was unklar ist nachfragen erwünscht 🙂 möchte das alles schnellsten klären.

    Danke und Gruß


    #3111 Antwort

    Redaktion
    Keymaster

    Hallo Andre,

    das tut mir leid, dass die Umschulung, auf du dich so gefreut hast, nun so gar nicht deine Erwartungen erfüllt. Um den Betrieb wechseln zu können, müsstest du natürlich erst einen anderen finden, der dich nimmt.

    Hättest du da schon etwas in Aussicht?


    #3249 Antwort

    Andre1974
    Teilnehmer

    Hi Charles,

    noch habe Ich nichts nein, aber Ich würde mich jetzt darum bemühen.
    Inhaltlich was mir hier vermittelt wird bzw. nicht vermittelt wird, und menschlich passt es anscheinend einfach nicht. Normal kommen jetzt von allen Seiten die Floskeln zieh es durch, Lehrjahre sind keine Herrenjahre etc., aber Ich bin 40 Jahre alt und mach sicherlich nichts was mir später nix bringt. Ich denke nicht dass mir die Ausbildung bzw. der Job nicht gefällt, aber sollte er so sein wie er mir hier vermittelt wird gefällt er mir nicht.

    Innerhalb der Probezeit ist ja eine Kündigungsfrist beidseitig ohne Angabe von Gründen, werde Ich vom Amt trotzdem gesperrt sollte ich es tun (nur mal theoretisch gefragt, bin nicht so doof und mache was wobei ich gesperrt werde) ?

    Sorry dass Ich erst jetzt Antworte.

    Viele Grüße

    André


    #3703 Antwort

    Andre1974
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    nun ist ein halbes Jahr vergangen, mit vielen Auf´s und Ab´s. Ich beiße mich so durch, die Berufsschule hilft mir bei der ganzen Sache sehr, da ich dann 1 – 2 mal die Woche nicht im Betrieb bin.

    Mein Arbeitsplatz ist grundsätzlich OK, auch meine Kollegen und sicher auch im privaten mein chef, aber mein Chef ist 0% AUsbilder, hat mir in den 6 Monaten so gut wie keine Unterweisungen gegeben, und wenn kann ich sie an 5 Fingern abzählen.
    Wir werden bald ein Magazin rausbringen, bei welchem ich die “Projektleitung” habe, und damit beginnen viele Probleme, ich fang mal in Stichwörtern an:

    – Ich soll texten obwohl ich so was noch nie zuvor gemacht habe, und mir auch nicht wirklich gezeigt wurde wie man richtig textet

    – ich habe anscheinend die projektleitung, mein chef wollte sich aus allem raushalten, macht er aber nciht, er untergräbt mich permanent, nur was er sagt ist richtig

    – ihm ist nichts gut genug, er sollte am besten alles selber machen, denn nur sein ergebnis ist das beste, oder sollte er einem von Anfang an sagen was er will, dann hat er nicht nonstop was zu kritisieren.

    – vor allem übt er Kritik an Dingen die ich zuvor noch nie in meinem Leben gemacht habe, er als Ausbilder mir auch nie gezeigt hat, sie auch nix mit meiner Ausbildung zu tun haben, usw

    – auf der persönlichen ebene ist er definitiv ganz schwach, kein nachfragen wie gehts, brauchst du hilfe, wie war dein we, dein urlaub, nichts null

    Also ich bin extrem gefrustet, und beginne so langsam ihn auch als Mensch scheisse zu finden, ganz schön traurig wie ich finde!!!

    Ich bekomme von ihm aber auch vermittelt, zumindest fasse Ich es so auf, dass er nicht viel von mir hält, und ich für ihn einfach ne billige Arbeitskraft bin welches dieses Scheiss Magazin vertreibt und möglichst viele Abo´s in Zukunft davon verkaufen soll.

    An welche Stellen kann ich mich wenden wenn ich währenddessen den Umschulungsbetrieb wechseln wollen würden, müssten in meinem Fall ja Arbeitsagentur, IHK, und Berufsschule mit im Boot sein, korrekt?

    So dann mal auf in einen neuen Tag/Kampf

    VIELE GRÜSSE

    A


    #3704 Antwort

    Redaktion
    Keymaster

    Hallo Andre,

    tut mir leid, dass sich in den letzten Monaten nichts verbessert hat. Die neue Projektleitung und der sich immer einmischende Chef ist natürlich eine Herausforderung. Vielleicht solltest du fich innerlich von dem Gedanken, dass du einen Ausbilder hast, verabschieden, so frustrierend das auch klingen mag. Verbitte dir störende Einmischungen und zieh es selbst durch.

    Wenn du merkst dass es gar nicht mehr geht würde ich einige Wochen ein genaues Protokoll über deinen Tagesablauf dort inkl. der fehlenden Unterwesung etc. verfassen und dies der ARGE vorlegen und der Bitte, die gleiche Ausbildung in einem anderen Betrieb fortsetzen zu können. Da eine solche Umschulung ja eine Menge kostet, brauchst du Handfestes, um drinen Wunsch begründen zu können…


    #3782 Antwort

    Andre1974
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    eine kurze Frage,
    wenn ich einen Betrieb finde welcher mich ausbilden würde und welcher mich ausbilden darf, könnte ich dann während der Umschulung meinen Ausbildungsbetrieb wechseln?

    Mir reicht es in meinem Laden nämlich langsam.

    Will mich jetzt nach einem anderen Ausbildungsbetrieb umschauen, welcher mir am besten wie mein aktueller auch die 400,- Steuerfrei bezahlt, denn nur mit meinem ALG1 von knapp 1000,- komm ich mit Miete usw. nicht über die Runden.

    VG


    #3783 Antwort

    Siebenstein
    Teilnehmer

    Wie sagt man so schön? Ist immer eine “einzelfallentscheidung”…aber wie Charles sagte, da die ARGE respektive der Steuerzahler ja einiges für die Umschulung zahlt, musst du wirklich handfeste Gründe plus einen Betrieb, der dich nimmt, haben…dann sind die Chancen nicht schlecht nach meiner Erfahrung.


    #3868 Antwort

    Andre1974
    Teilnehmer

    Hi zusammen,

    Ich hatte heute ein wirklich tolles Gespräch (fast 2Std.) mit dem Geschäftsführer und der Ausbilderin bei einer 35 Mann Agentur, mit 4 Azubis.
    Also dort läuft es wirklich so wie es sein sollte, die Azubi´s dort werden AUSGEBILDET 🙂

    Also allem Anschein nach wären auch sie an mir als Azubi interessiert.

    Ich frag nun mal bei der Arge/IHK nach wie es ausschaut mit einem Wechsel, also es liegt in der gleichen Stadt (also nicht mehr Fahrgeld oder so was), für die Arge von den Kosten alles beim alten.

    Kann mein aktueller Chef mir bei der ganzen Sache einen Strich durch die Rechnung machen?

    VG


    #3869 Antwort

    Siebenstein
    Teilnehmer

    Hallo andre,

    das klingt doch fantastisch! Ja, dein erster Weg sollte dich zur ARGE führen. Die werden einen Vertrag mit deinem jetzigen Chef haben und wenn du die überzeugen kannst, und es liegen ja gute Gründe vor, könnte der Wechsel durchaus klappen. Viel Erfolg dafür!


    #3957 Antwort

    Weltenbummler
    Teilnehmer

    Hi Andre,

    wie siehts denn aus bei dir?
    Hat die ganze Aktion geklappt?
    Bei mir ist die Situation nämlich ähnlich und ich würd mich freuen, wenn du berichten könntest, wie es bei dir ausgegangen ist.

    Viele Grüße aus Chemnitz


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    #3961 Antwort

    Weltenbummler
    Teilnehmer

    Hi Andre,

    wie ist denn der aktuelle Stand bei dir? Ich hab nämlich ein ähnlich geartes Problem und würde mich mächtig über deine Erfahrungen mit dem Chef freuen!

    Viele Grüße
    aus Chemnitz!


      Diesen Beitrag zitieren
    #3962 Antwort

    Andre1974
    Teilnehmer

    @ Charles aktuller Stand der Dinge ist:

    Meine Jobvermittlerin antwortet auf mein Anliegen per Mail nach 10 Tagen, mit der Antwort Sie ist an der Sache dran und meldet sich die Tage.

    Gruß

    André


    #4148 Antwort

    Andre1974
    Teilnehmer

    so unten stehend mal der Gesprächsverlauf, Namen habe ich natürlich XXX :

    Hallo Herr XXX,

    ich habe eine Information für Sie. Gehen Sie mit der IHK / HWK ins Gespräch. Vermutlich (vermutlich??? Wäre er dass nicht dürfte er wohl nicht ausbilden) wird der Betrieb bei der IHK gemeldet sein. Die sind Ansprechpartner in diesem Gebiet und können Ihnen hilfreiche Infos geben.
    Wir haben Weiterbidlungsberater im Hause. Diese werde ich versuchen (werde ich versuchen, ich dachte das hätte Sie schon, siehe Mail unten) zu kontaktieren. Dadurch, dass der Betrieb uns gefördert wird, ist es unser Recht uns uns zu erkundigen.
    Was allerdings keinen Sinn macht, den Arbeitgeber zu sensibilisieren, wenn Sie noch kein Gespräch zum Ihm gesucht haben.

    Wichtig ist, bevor wir einen Abbruch durchziehen (Abbruch durchziehen? Davon war nie die Rede, ich erkundigte mich lediglich wie ein Betriebswechsel ablaufen würde), werden wir natürlich in das Gespräch gehen mit der Fortfühung der betrieblichen Umschulung.
    Sicher ist, dass Ihr Anliegen übergeht an meine Nachfolgerin, Frau XXX. Wir werden das in dieser Woche nicht abschließend klären können.

    Freundliche Grüße

    XXX

    —Ursprüngliche Nachricht—–

    Gesendet am: 24.03.2015 16:53:44
    Betreff: AW: AW: AW: AW: Einzelbetriebliche Umschulung!

    Hallo Frau xxx,

    werde ich natürlich tun, befürchte nur dies wird nicht wirklich was bringen.
    Sie bleiben trotzdem an der Sache dran ja?

    Es ist nicht so dass ich mich dort nicht durchbeißen würde, dass mach ich natürlich, mir bleibt ja auch gar nichts anderes übrig 🙂

    Wäre trotzdem klasse wenn es eine Alternative gäbe.

    Viele Grüße und danke für Ihr Bemühen.

    xxx

    —–Ursprüngliche Nachricht—–

    Gesendet am: 24.03.2015
    Betreff: AW: AW: AW: Einzelbetriebliche Umschulung!

    Hallo Herr xxx,

    ich bin mit unserem Weiterbildungsberater noch im Gespräch (oben schreibt Sie das Sie diese erst noch kontaktieren müsste) und konnte leider noch nichts Konkretes regelen. Bitet haben Sie noch etwas Geduld. Ich würde Sie auch bitten, ggf. selbst nochmal das Gespräch zum Vorgesetzten zu suchen im Rahmen eines Mitarbeitergesprächs.

    Freundliche Grüße

    xxx

    —–Ursprüngliche Nachricht—–

    Gesendet am: 23.03.2015 08:41:22
    Betreff: AW: AW: Einzelbetriebliche Umschulung!

    Guten Morgen Frau xxx,
    haben Sie mir bereits Information bzgl. meiner Mail an Sie?

    Viele Grüße und Ihnen einen schönen Tag

    xxx

    —–Ursprüngliche Nachricht—–

    Gesendet am: 11.03.2015
    Betreff: AW: Einzelbetriebliche Umschulung!

    Hallo Herr xxx,

    ich bin dran an der Sache.
    Ich würde mich die Tage bei Ihnen melden (die Tage waren dann sagenhafte 12).

    Freundliche Grüße

    Des Weiteren gibt es zu berichten dass mein Chef mir gestern früh verkündete dass er unseren Telefonvertrieb outsourced (was für mich eine wahre Freude war, und es zu 0% Ausbildungsinhalt von mir ist) um mir dann nachmittags zu berichten dass ich ein Einzelcoaching bekomme – Telefonakquise YEAH :-((((

    Dann werde ich zusätzlich aber immer mit so Nebensätzen daran erinnert dass es unser Deal war (also er bildet mich aus) dass ich Ihm sein Magazin an den Mann bringe ( er sagte damals zu mir dass wenn sich das Magazin verkauft, ich mir meinen Arbeitsplatz nach der Ausbildung selbst erarbeiten.

    Es wurde mir ja gesagt dass ich unkonventionell ausgebildet werde, was für mich heißt ich bekomme die Inhalte vermittelt, aber eben nicht strikt nach Rahmenplan. Bei mir ist es aber so dass ich sie gar nicht vermittelt bekomme, sondern den Vertrieb des Magazins machen soll.


    #4150 Antwort

    Siebenstein
    Teilnehmer

    Hallo Andre,

    für mich klingt das danach als wäre der Wechsel machbar und deine Jobvermittlerin würde hinter dir und dem Plan stehen.
    Allerdings klingt für mich ein bisschen durch, dass du dir noch gar nicht sicher bist, ob du es wirklich durchziehe willst? Ich dachte, du willst definitiv wechseln?


    #4151 Antwort

    Andre1974
    Teilnehmer

    Hallo Siebenstein,

    naja meine Jobvermittlerin, bzw. ehemalige Jobvermittlerin ist eher sehr verpeilt, ich habe es aber auch nicht ganz so interpretiert wie du.
    Ja ich wollte eigentlich wechseln ja, aber ich bin natürlich auch nicht doof und kann 1 und 1 zusammen zählen.
    Bis der Wechsel, wenn er denn klappt, über die Bühne gehen würde, gehen sicher noch 4-8 Wochen ins Land, dank unserer Bürokratie.
    Dann hab ich gerade noch 12 Monate vor mir, bzw. 8 Monate um mich bereits auf ne Stelle in der Branche zu bewerben, da stell ich mir natürlich auch die Frage lohnt sich dieser ganze Hickhack bis dahin noch?
    Ich ziehe mit meiner Freundin zum 1.5. um, und ich habe eigentlich gar keine Zeit für diesen ganzen Stress.

    Würde so was problemlos ratzfatz gehen okay, aber so geh ich langsam dazu über es doch dort einfach durchzuziehen.

    Gruß

    André


    #4644 Antwort

    Andre1974
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    das erste Jahr ist vorüber, die Noten in der Schule sind astrein, im Betrieb wird es aktuell immer schlimmer.

    Stand heute, mein Chef ist ein Soziopath, meine Kollegin sagt sie ist nicht emphatisch da es zu Ihr ja auch niemand wäre, mein anderer Kollege ist fast nur mies drauf, die einzige Kollegin wo absolut in Ordnung ist, ist unsere Grafikerin und die geht an dem Laden auch zugrunde.

    Team und Kollegenzusammenhalt = 0% in dem LAden.

    Des Weiteren mein mein Chef mir immer noch nichts beibringen zu müssen, ich denke mir immer “fragt er sich nie was ich eigentlich den ganzen Tag mache”.

    Es ist auf den Punkt gebracht einfach beschissen, und von einem Kollegen in der Schule, er gehört wie ich auch zum älteren Eisen (ist 38) ist es genauso.

    Für mich ist klar ich arbeite dort noch maximal das eine jahr, aber besser noch früher weg da ich sonst echt krank davon werde. Danach nie mehr Werbeagentur oder ähnliches.

    Ob es mit nem Wechsel klappt, ich hab meine Zweifel, vor allem da das liebe Amt sicher keine Lust hat auf “Mehrarbeit” 🙂

    Bin gerade wirklich extrem frustriert, da freut man sich mit 41 über die Möglichkeit was lernen zu können, und dann so was …unfassbar.

    Grüße


    #4645 Antwort

    Siebenstein
    Teilnehmer

    Hallo andre,

    das tut mir echt leid dass du solche Erfahrungen machen musst. Aber wenn der Chef das Klima vergiftet, dann kann keine gute Zusammenarbeit erblühen, das ist klar. Hast du schon mal dran gedacht, eigene Projekte innerhalb des Betriebes “anzustoßen”? Also nach dem Motto: Wenn die mir nichts beibringen können, dann sollen sie halt von mir lernen? Würde dir das helfen, aus der passiven “Wann ist das hier endlich zuende”-Rolle rauszukommen? Oder fühlst du dich dort praktisch nur in die Rolle des Zuarbeiters gedrängt?
    Bleib an der Kollegin dran, der es genauso geht wie dir. Das Wichtigste sind Verbündete, auch wenn es nur eine ist.

    Ich wünsch dir alles Gute und du hast all meinen Respekt, dass du es dennoch durchhälst!


    #4647 Antwort

    Andre1974
    Teilnehmer

    Es ist extrem schwierig.
    Ich versuch mich mal kurz in Stichworten zu halten

    1. neue Ideen sind nicht gewünscht ist, da im Endeffekt immer nur seine Meinung zählt
    2. er hat mir nix zu tun, außer dieses magazin zu verkaufen welches nicht beworben wird
    3. wenn man was macht kommt von Ihm bei egal wem erst mal Kritik/bzw. was negatives
    4. ich bin echt froh dass ich 1-2 x die Woche Berufsschule hab

    Jetzt hab ich noch ne andere Frage, ist es korrekt dass ich als Umschüler a. nicht zur Zwischenprüfung muss und b. zwar laut Umschulungsvertrag ein Ausbildungsnachweis führen muss, aber ich diesen nicht benötige um zur Prüfung zugelassen zu werden? So steht es zumindest im BBiG

    Grüße

    André


    #4652 Antwort

    Frieder
    Teilnehmer

    Hallo André,
    beim Wechsel des Betriebes wird es sich vermutlich um einen Abbruch der Umschulung handeln. Eine Fortsetzung in einem anderen Betrieb müsste meines Erachtens neu bewilligt werden. Dazu kommt, dass ein Betrieb zertifiziert (§177 Abs. 5 SGB III) werden muss. Dies wird vermutlich durch das Jobcenter gemacht. Das dauert halt und vor einem Abbruch solltest Gewissheit haben, dass eine neue Bewilligung erfolgt. SACHBEARBEITERIN BEIM JOBCENTER FRAGEN.
    Welche Nachweise du erbringen oder nicht erbringen musst, um zur Prüfung zugelassen zu werden kann dir zweifelsfrei die prüfende Stelle fragen. Also IHK oder HK.
    Grüße
    Frieder


    #4653 Antwort

    Andre1974
    Teilnehmer

    Hi zusammen,

    aktueller Stand für mich ist ich zieh das diese läppischen 10 Monate noch durch, dann bin ich weg.

    1. Hat er mir dann nix zu tun
    2. wird er mir nicht das zahlen was ich will ( plus so Nebensächlichkeiten wie Urlaub usw:-)

    Die Leute hier sind an sich mit Sicherheit alle okay, und klar ist es mal extrem schlimm mal weniger, aber es ist hier halt leider einfach nie wirklich gut (zumindest für mich).

    Der Bereichals solches macht mir Spaß, merk ich ja am Stoff in der Schule, aber wenn dann will ich danach in den öffentlichen Dienst, oder zu ner kleinen Firma in die Marketingabteilung.
    Werbeagenturen sind für mich nix, steh nicht drauf doof angeglotzt zu werden nur weil ich pünktlich Feierabend mache (und das würde noch schlimmer werden wenn er mich erst mal richtig bezahlen muss).

    Ein Schmankerl zum Schluss, nach 4 Monaten meldete sich jetzt der Weiterbildungsberater der Agentur für Arbeit, meine Jobvermittlerin hat Ihm es erst jetzt weitergeleitet (Ihm war es am Telefon hörbar peinlich).

    VG

    André


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