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Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Redaktion vor 1 Monat, 3 Wochen.

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  • #7067

    Lexi
    Teilnehmer

    Hallo, mein Mann hat eine Allergie gegen Epoxidharze und div. Härter/Lösungsmittel, mit denen er lange bei seinem früheren AG zu tun hatte. Nun hat er zusätzlich zum hochgradigen Allergie Asthma empfindliche Bronchien und gereizte Stimmbänder, was lt. Lungenfacharzt und Allergologen zusammenhängt. Nun reagiert er deshalb teilweise auch immer mal wieder auf unbekannte Stoffe, heißt reizende Putzmittel, Neuwagengeruch, Ausdünstungen von Teppichklebern (wenn z.b. neu verlegt). Genau kann man das im Einzelnen nicht feststellen. Nun hat er zwei Jahre nach einer passenden Umschulungsstelle gesucht. Nach 4wöchigem Praktikum mit einem Vorfall, wurde man sich dennoch einig. RV, Umschulungsberaterin und neuer AG gaben ihr okay zur Umschulung als Personaldienstleistungskaufmann, sprich Disponent bei einer Zeitarbeit. Mein Mann fragte vorher nach, ob es überhaupt möglich sei, weil er ja nicht zu allen Kunden im industriellen Bereich könne und es hieß vom AG, da würde man schon eine Lösung finden. Zudem wurde der AG darauf hingewiesen, dass es immer mal zu Allergie-Schüben kommen kann. Trotzdem wurde dem Vertrag zugestimmt. Nun hat mein Mann am 01.08. mit der Umschulung begonnen. Davon abgesehen, dass das Klima einfach nicht stimmt,mein Mann viel allein gelassen wird und der Ausbilder in einer anderer Filiale sitzt, hatte mein Mann an zwei Tagen Asthma Anfälle, vermutlich durch ein neues Putzmittel der Putzfrau. Nun hat der AG ihn beide Male nach Hause geschickt. Mein Mann wollte gar nicht. Nun ist er durch die freie Zeit zum Lungenarzt gegangen und hat jetzt nochmal neue Medikation bekommen und Termin bei einem Stimmmbandspezialisten. Nun hat der AG meinen Mann zur Seite genommen und gesagt, dass wenn das Problem nicht schnell gelöst ist mit den Asthma Attacken, könnte er ihn nicht weiter beschäftigen, da er ihn so u.a. ja auch nicht in Kundenbetriebe zu Mitarbeiterkontrollen schicken könnte. Er drohnt somit mit Kündigung, aber darf er das überhaupt, schließlich war er ja über das Krankheitsbild vorher informiert?! Und wenn ja, was für Folgen hätte das für uns? Kennt sich da vielleicht jemand aus?


    #7111

    Redaktion
    Keymaster

    Hallo Lexi,

    wurde das mit dem wissen über eine bestehende Allergie denn in den Vertrag aufgenommen? Oder besteht das nur mündlich? Im Ernstfall könnte der AG behaupten, er hätte nichts davon gewusst.Das Problem sehe ich auch darin, kurzfristig dann einen anderen Ausbildungsbetrieb zu finden. Ich sage nicht: Er soll sich um jeden Preis durchbeissen, aber sowas wie das Putzmittel der Putzfrau ließe sich ja auch ansprechen, nett aber bestimmt?


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