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	Kommentare zu: Wie legt man Widerspruch gegen Ablehnung des Umschulungsantrag und Bildungsgutscheins ein?	</title>
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	<description>Das große Bildungsportal</description>
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		<title>
		Von: Natalie Franze		</title>
		<link>https://ratgeber-umschulung.de/widerspruch-gegen-ablehnung-umschulung/#comment-8986</link>

		<dc:creator><![CDATA[Natalie Franze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 17:02:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://ratgeber-umschulung.de/widerspruch-gegen-ablehnung-umschulung/#comment-8955&quot;&gt;Johnny01&lt;/a&gt;.

Hallo, 

Grundsätzlich muss ein Widerspruch ausreichend begründet sein. Das Arbeitsamt hat Ihnen mitgeteilt, dass Sie keine stichhaltigen Gründe genannt haben, auf deren Grundlage Ihr Antrag bewilligt werden kann. Man hat Ihnen eine Hilfestellung gegeben und konkrete Fragen genannt, die Sie beantworten sollen, damit über den Widerspruch entschieden werden kann. 

Die Behörde hat Ihnen schon angekündigt, dass keine Reaktion Ihrerseits als Rücknahme des Widerspruchs interpretiert werden wird. Damit wird implizit gesagt, dass Ihr Widerspruch wohl kaum Aussicht auf Erfolg hat. 

Der Kostenträger hat Ihnen mit Steuergeldern eine Weiterbildung finanziert, die Sie zur eigenständigen Erwirtschaftung einer Lebensgrundlage befähigen soll. Als Berufskraftfahrer werden Sie keine Probleme haben, eine Anstellung zu finden. Damit ist das Ziel der geförderten Maßnahme erreicht. Es ist nicht staatliche Aufgabe weitere Maßnahmen zu finanzieren, nur weil in anderen Berufen ebenfalls eine gewissen Nachfrage besteht. Das ist somit kein plausibles Argument für Ihren Widerspruch.  

Unser Rat: Beantworten Sie die Fragen und warten Sie die Entscheidung ab. 

Wir wünschen Ihnen alles Gute!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://ratgeber-umschulung.de/widerspruch-gegen-ablehnung-umschulung/#comment-8955">Johnny01</a>.</p>
<p>Hallo, </p>
<p>Grundsätzlich muss ein Widerspruch ausreichend begründet sein. Das Arbeitsamt hat Ihnen mitgeteilt, dass Sie keine stichhaltigen Gründe genannt haben, auf deren Grundlage Ihr Antrag bewilligt werden kann. Man hat Ihnen eine Hilfestellung gegeben und konkrete Fragen genannt, die Sie beantworten sollen, damit über den Widerspruch entschieden werden kann. </p>
<p>Die Behörde hat Ihnen schon angekündigt, dass keine Reaktion Ihrerseits als Rücknahme des Widerspruchs interpretiert werden wird. Damit wird implizit gesagt, dass Ihr Widerspruch wohl kaum Aussicht auf Erfolg hat. </p>
<p>Der Kostenträger hat Ihnen mit Steuergeldern eine Weiterbildung finanziert, die Sie zur eigenständigen Erwirtschaftung einer Lebensgrundlage befähigen soll. Als Berufskraftfahrer werden Sie keine Probleme haben, eine Anstellung zu finden. Damit ist das Ziel der geförderten Maßnahme erreicht. Es ist nicht staatliche Aufgabe weitere Maßnahmen zu finanzieren, nur weil in anderen Berufen ebenfalls eine gewissen Nachfrage besteht. Das ist somit kein plausibles Argument für Ihren Widerspruch.  </p>
<p>Unser Rat: Beantworten Sie die Fragen und warten Sie die Entscheidung ab. </p>
<p>Wir wünschen Ihnen alles Gute!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johnny01		</title>
		<link>https://ratgeber-umschulung.de/widerspruch-gegen-ablehnung-umschulung/#comment-8955</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johnny01]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2023 16:36:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://ratgeber-umschulung.de/?page_id=9583#comment-8955</guid>

					<description><![CDATA[Betr.: Förderung der beruflichen Weiterbildung, Fahrlehrer Berufkraftfahrer C/CE,
Ablehnungsbescheid Bundesagentur für Arbeit

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe kurz vor diesem Antrag (vor 6 Monaten) , bereits einen Bildungsgutschein als Berufskraftfahrer bewilligt bekommen und es erfolgreich abgeschlossen. 
Nunmehr will ich mich im zweiten Schritt als Fahrlehrer Berufskraftfahrer qualifizieren.
Nachfolgend die Hauptargumente des Ablehnungsbescheides:

*Leistungen zur beruflichen Weiterbildung können nur gewährt werden, wenn die Weiterbildung gem. § 81 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB III notwendig ist. Arbeitslosigkeit bzw. drohende Arbeitslosigkeit allein begründet nicht die Notwendigkeit der Weiterbildung. Das angestrebte Bildungsziel muss mit hoher Wahrscheinlichkeit eine berufliche Eingliederung erwarten lassen. Dabei müssen Anhaltspunkte für einen nennenswerten Bedarf entsprechend qualifizierter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach Abschluss der Weiterbildung vorliegen. Für Ihre angestrebte spätere berufliche Tätigkeit bzw. das von Ihnen angestrebte Bildungsziel wird eine bedeutende Arbeitskräftenachfrage nach erfolgreichen Abschluss der angestrebten Weiterbildung nicht prognostiziert. Die Notwendigkeit zur beruflichen Eingliederung (§ 81Abs. 1 Nr. 1 SGB III) liegt nicht vor, da eine Integration in den Arbeitsmarkt mit der gerade geförderten Qualifikation in einen Mangelberuf (Teilqualifikation Berufskraftfahrer) sehr gut möglich ist. Der Erwerb erweiterter beruflichen Kompetenzen verbessert die individuelle Beschäftigungsfähigkeit nicht maßgeblich und ist auch nicht nach Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes zweckmäßig (§ 81 Abs. 1a SGB III). Das Vorliegen der Voraussetzungen für eine Förderung kann Ihnen daher nicht bescheinigt werden. Die Ausgabe eines Bildungsgutscheines ist daher nicht möglich (§ 81. Abs.4 SGB III).*

Mein Widerspruch:

*Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Bescheid vom 25 September 2023 erklären Sie, dass mein Antrag auf Bewilligung eines Bildungsgutscheins abgelehnt wird.
Hiermit lege ich gegen Ihren Bescheid
*Widerspruch*
ein.
Zur Begründung:
Die Weiterbildung ist notwendig, da durch den Erwerb erweiterter beruflicher Kompetenzen meine individuelle Beschäftigungsfähigkeit verbessert wird und sie nach Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes zweckmäßig ist.
Diese Umschulung ist notwendig um mich bei anhaltender Arbeitslosigkeit beruflich einzugliedern.
Es fehlen mir berufliche Fähigkeiten aufgrund langjähriges Arbeiten in einem anderen Beruf.
Auf dem Arbeitsmarkt gibt es eine relevant hohe Nachfrage nach diesem Engpass-Beruf mit hohem Fachkräftemangel.
*Fahrlehrer ist ein Engpassberuf.*
Laut Bundesagentur für Arbeit gibt es aktuell 20.032 (Stand 30.06.2021) gegenüber 18.801 (30.06.2020) und 18.225 (30.06.2019) sozialversicherungspflichtige Fahrlehrer. Davon sind derzeit lediglich 3.003 Frauen, wenngleich es sukzessive mehr werden. Offene Stellen gibt es 671 (Stand Februar 2022) gegenüber Februar 2021 mit 607. In der Regel dauert es allerdings ganze 162 Tage, bis für eine ausgeschriebene Stelle ein passender Fahrlehrer gefunden wird. Laut Bundesagentur für Arbeit ist der Beruf des Fahrlehrers ein Engpassberuf, d.h., es gibt hier zu wenige geeignete Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt. Konkret hat die Engpassanalyse 2020 ergeben, dass der Fahrlehrerberuf bei 2,3 von 3 Punkten liegt, wobei es sich immer bei einem Punktewert gleich oder größer 2 um einen Engpassberuf handelt. Je mehr also fachkräftesuchende Fahrschulen ihre Stellenangebote an die örtlich zuständige Bundesagentur für Arbeit melden, umso klarer wird das Übermaß an offenen Stellen ersichtlich, und Aspiranten auf diesen Beruf, die nicht über die finanziellen Mittel für die Ausbildung verfügen, erhalten eine Ausbildungsförderung.
Ich habe eine feste Zusage für eine Beschäftigung und könnte damit dauerhaft meinen Lebensunterhalt bestreiten. 
Ich bitte um Berücksichtigung dieser vorgetragenen Gründe.

Mit freundlichen Grüßen 

Max Mustermann

Habe daraufhin folgende Rückmeldung bekommen:

* Über Ihren Widerspruch kann ich noch nicht entscheiden. Meine bisherigen Feststellungen haben keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der beanstandete Bescheid fehlerhaft ist.
Bitte erläutern Sie detailliert, warum es Ihnen nicht möglich ist, mit der gerade erfolgreich abgeschlossenen und geförderten Qualifizierung als Berufskraftfahrer Arbeit aufzunehmen. 
Auch dieser Beruf gehört zu den Mangelberufen. Ihnen wurde bereits eine Anzahl von Vermittlungsvorschlägen gemacht. 
Haben Sie sich auf diese und andere Stellen beworben? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? Bitte legen Sie Bewerbungen und Absagen vor.
Wenn nein, warum nicht?
Sie können den Widerspruch auch zurücknehmen. Sollte ich bis zum ... keine Antwort erhalten, werde ich davon ausgehen, dass Sie sich nicht weiter äußern wollen. Ich werde dann aufgrund des mir bekannten Sachverhaltes entscheiden. 

Ich bin am Ende mit meinem Latein!
Wie kann ich auf dieses Schreiben reagieren?
Was raten Sie mir?
Haben Sie einen Formulierungsvorschlag?
Für Ihre Mühe bedanke ich mich im Voraus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Betr.: Förderung der beruflichen Weiterbildung, Fahrlehrer Berufkraftfahrer C/CE,<br />
Ablehnungsbescheid Bundesagentur für Arbeit</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>ich habe kurz vor diesem Antrag (vor 6 Monaten) , bereits einen Bildungsgutschein als Berufskraftfahrer bewilligt bekommen und es erfolgreich abgeschlossen.<br />
Nunmehr will ich mich im zweiten Schritt als Fahrlehrer Berufskraftfahrer qualifizieren.<br />
Nachfolgend die Hauptargumente des Ablehnungsbescheides:</p>
<p>*Leistungen zur beruflichen Weiterbildung können nur gewährt werden, wenn die Weiterbildung gem. § 81 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB III notwendig ist. Arbeitslosigkeit bzw. drohende Arbeitslosigkeit allein begründet nicht die Notwendigkeit der Weiterbildung. Das angestrebte Bildungsziel muss mit hoher Wahrscheinlichkeit eine berufliche Eingliederung erwarten lassen. Dabei müssen Anhaltspunkte für einen nennenswerten Bedarf entsprechend qualifizierter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach Abschluss der Weiterbildung vorliegen. Für Ihre angestrebte spätere berufliche Tätigkeit bzw. das von Ihnen angestrebte Bildungsziel wird eine bedeutende Arbeitskräftenachfrage nach erfolgreichen Abschluss der angestrebten Weiterbildung nicht prognostiziert. Die Notwendigkeit zur beruflichen Eingliederung (§ 81Abs. 1 Nr. 1 SGB III) liegt nicht vor, da eine Integration in den Arbeitsmarkt mit der gerade geförderten Qualifikation in einen Mangelberuf (Teilqualifikation Berufskraftfahrer) sehr gut möglich ist. Der Erwerb erweiterter beruflichen Kompetenzen verbessert die individuelle Beschäftigungsfähigkeit nicht maßgeblich und ist auch nicht nach Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes zweckmäßig (§ 81 Abs. 1a SGB III). Das Vorliegen der Voraussetzungen für eine Förderung kann Ihnen daher nicht bescheinigt werden. Die Ausgabe eines Bildungsgutscheines ist daher nicht möglich (§ 81. Abs.4 SGB III).*</p>
<p>Mein Widerspruch:</p>
<p>*Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
mit Bescheid vom 25 September 2023 erklären Sie, dass mein Antrag auf Bewilligung eines Bildungsgutscheins abgelehnt wird.<br />
Hiermit lege ich gegen Ihren Bescheid<br />
*Widerspruch*<br />
ein.<br />
Zur Begründung:<br />
Die Weiterbildung ist notwendig, da durch den Erwerb erweiterter beruflicher Kompetenzen meine individuelle Beschäftigungsfähigkeit verbessert wird und sie nach Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes zweckmäßig ist.<br />
Diese Umschulung ist notwendig um mich bei anhaltender Arbeitslosigkeit beruflich einzugliedern.<br />
Es fehlen mir berufliche Fähigkeiten aufgrund langjähriges Arbeiten in einem anderen Beruf.<br />
Auf dem Arbeitsmarkt gibt es eine relevant hohe Nachfrage nach diesem Engpass-Beruf mit hohem Fachkräftemangel.<br />
*Fahrlehrer ist ein Engpassberuf.*<br />
Laut Bundesagentur für Arbeit gibt es aktuell 20.032 (Stand 30.06.2021) gegenüber 18.801 (30.06.2020) und 18.225 (30.06.2019) sozialversicherungspflichtige Fahrlehrer. Davon sind derzeit lediglich 3.003 Frauen, wenngleich es sukzessive mehr werden. Offene Stellen gibt es 671 (Stand Februar 2022) gegenüber Februar 2021 mit 607. In der Regel dauert es allerdings ganze 162 Tage, bis für eine ausgeschriebene Stelle ein passender Fahrlehrer gefunden wird. Laut Bundesagentur für Arbeit ist der Beruf des Fahrlehrers ein Engpassberuf, d.h., es gibt hier zu wenige geeignete Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt. Konkret hat die Engpassanalyse 2020 ergeben, dass der Fahrlehrerberuf bei 2,3 von 3 Punkten liegt, wobei es sich immer bei einem Punktewert gleich oder größer 2 um einen Engpassberuf handelt. Je mehr also fachkräftesuchende Fahrschulen ihre Stellenangebote an die örtlich zuständige Bundesagentur für Arbeit melden, umso klarer wird das Übermaß an offenen Stellen ersichtlich, und Aspiranten auf diesen Beruf, die nicht über die finanziellen Mittel für die Ausbildung verfügen, erhalten eine Ausbildungsförderung.<br />
Ich habe eine feste Zusage für eine Beschäftigung und könnte damit dauerhaft meinen Lebensunterhalt bestreiten.<br />
Ich bitte um Berücksichtigung dieser vorgetragenen Gründe.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen </p>
<p>Max Mustermann</p>
<p>Habe daraufhin folgende Rückmeldung bekommen:</p>
<p>* Über Ihren Widerspruch kann ich noch nicht entscheiden. Meine bisherigen Feststellungen haben keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der beanstandete Bescheid fehlerhaft ist.<br />
Bitte erläutern Sie detailliert, warum es Ihnen nicht möglich ist, mit der gerade erfolgreich abgeschlossenen und geförderten Qualifizierung als Berufskraftfahrer Arbeit aufzunehmen.<br />
Auch dieser Beruf gehört zu den Mangelberufen. Ihnen wurde bereits eine Anzahl von Vermittlungsvorschlägen gemacht.<br />
Haben Sie sich auf diese und andere Stellen beworben? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? Bitte legen Sie Bewerbungen und Absagen vor.<br />
Wenn nein, warum nicht?<br />
Sie können den Widerspruch auch zurücknehmen. Sollte ich bis zum &#8230; keine Antwort erhalten, werde ich davon ausgehen, dass Sie sich nicht weiter äußern wollen. Ich werde dann aufgrund des mir bekannten Sachverhaltes entscheiden. </p>
<p>Ich bin am Ende mit meinem Latein!<br />
Wie kann ich auf dieses Schreiben reagieren?<br />
Was raten Sie mir?<br />
Haben Sie einen Formulierungsvorschlag?<br />
Für Ihre Mühe bedanke ich mich im Voraus.</p>
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