Eines der wichtigsten Instrumente in der PR sind die Sozialen Netzwerke.

Übersicht über das Berufsbild

Ein/e PR-Berater/in ist für die Vermittlung zwischen Unternehmen und Öffentlichkeit zuständig. Generell versteht sich unter dieser Vermittlung die Konzeption von PR-Strategien für den externen und den internen Gebrauch des jeweiligen Unternehmens. Externe PR-Strategien dienen dabei dazu, das Image des Unternehmens nach außen hin, vor den Kunden aber auch vor den Medien, stetig zu wahren und natürlich auch zu verbessern. Konkret geht es dabei um öffentliche Auftritten des Unternehmens auf Messen, Pressekonferenzen, via Pressemeldungen oder am Tag der offenen Tür.

Die interne Kommunikation ist vor allem bei großen Unternehmen von Interesse. Hier fungiert die/der PR-Berater/in beispielsweise als Schnittstelle zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitern. Beispielsweise geht es auch oft darum, wichtige Entscheidungen der Geschäftsführung an Mitarbeiter oder auch an große Anteilseigner zu übermitteln.

Zusammenfassend dreht sich die Tätigkeit nach einer Umschulung zum PR-Beraters/in um die Darstellung des Unternehmens in den Bereichen der Pressearbeit, Veröffentlichungen, Social-Media-Aktivitäten, Imagekampagnen und öffentlichen Reden. Ein PR-Manager kann selbstständig arbeiten, bei einer Agentur angestellt sein oder direkt für ein Unternehmen arbeiten. In den beiden ersteren Fällen hat der/die PR-Berater/in dabei Aufträge von vielen verschiedenen Unternehmen zu bearbeiten.

Das Einstiegsgehalt für ein/e PR-Beraterin liegt dabei zwischen 1800 und 3000 Euro brutto monatlich. Spitzenverdiener verdienen bis zu 4000 Euro brutto im Monat. Normalerweise erfolgt der Berufseinstieg durch ein Volontariat bei einer PR-Beratung; aber auch der Quereinstieg durch eine Umschulung ist durchaus möglich.

 

Zukunftsaussichten für den Beruf des/der PR-Berater/in

Da die Kommunikation den Beruf des/der PR-Berater/in definiert und das 21. Jahrhundert gerne als das Jahrhundert der Revolution der weltweiten Kommunikation ausgerufen wird, ist eine Beschäftigung in der PR-Beratung sicherlich auch in der Zukunft sehr erstrebenswert und gefragt. Als PR-Berater/in werden Sie eine der Ersten sein, die sich mit den neuen Möglichkeiten des Digital Networking auseinandersetzen.

Mit einem solchen Beruf ist man sicherlich stets am Puls der Zeit und durch die vielen verschiedenen, ständig wechselnden Anforderungen unterschiedlicher Unternehmen ist er gleichzeitig sehr vielseitig. Das macht den Beruf des/der PR-Berater/in allerdings auch sehr beliebt, darüber sollte man sich im Klaren sein. Besonders in großen Wirtschaftszentren ist dabei der Konkurrenzkampf sehr stark. Bewerber, die bereits Berufserfahrung durch anderweitige Tätigkeiten bzw. durch viele Praktika gesammelt haben, werden dabei vorgezogen.

 

Eine Umschulung zum/zur PR-Berater/in: Überblick

Klassischerweise lernen Sie in einer Weiterbildung zum/zur PR-Berater/in das Berufsbild sowohl von seiner theoretischen als auch von seiner praktischen Seite kennen. Der theoretische Aspekt der Weiterbildung deckt dabei Theorien, Methoden und Instrumente der PR-Beratung ab. Hier wird zunächst genau erklärt, worum es sich bei dem Berufsbild handelt und eine Abgrenzung zum beispielsweise dem Journalismus vorgenommen. Des Weiteren erhalten Sie einen Überblick über die Medien und die Medienlandschaft in Deutschland sowie über die rechtlichen Rahmenbedingungen der PR-Beratung.

Der praktische Teil hingegen bringt Ihnen die Werkzeuge des Berufs dann näher: Welche Textformen sind für welche Anlässe relevant? Dabei ist auch die Zielgruppe des Textes zu beachten. Wie pflegt man das Image eines Unternehmens in der Social Media? Wie genau funktioniert dabei Marketing? Übergreifend steht dabei das Thema des Konzeptes. Sie lernen dabei, wie Sie für Ihre Kunden ein passendes Konzept erarbeiten und dabei all die Handwerkszeuge benutzen, die Sie im Zuge der Umschulung kennengelernt haben.

Eine Weiterbildung zum/zur PR-Berater/in dauert je nach Anbieter zwischen drei und zwölf Monaten. Oft gibt es in diesem Bereich auch berufsbegleitende Angebote.

 

Zielgruppe der Umschulung zum/zur PR-Berater/in

Generell ist die Weiterbildung an eine Zielgruppe gerichtet, die schon Berufserfahrung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und/oder der Pressearbeit sammeln konnte. Das schließt alle Berufstätige ein, die im Journalismus oder im Marketing oder ähnlichen Berufsbildern tätig sind.

 

Förderungsmöglichkeiten für die Umschulung zum/zur PR-Berater/in

Es gibt einige Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung für die Umschulung zum/zur PR-Berater/in zu erhalten. Zunächst einmal haben Sie die Möglichkeit, Ihre Kosten für die Umschulung steuerlich abzusetzen. Sind Sie bereits in einem ähnlichen Berufsfeld tätig, so übernimmt auch oft Ihr Arbeitgeber einige Kosten der Umschulung. Es lohnt sich hier in jedem Fall, nachzufragen.

Es gibt auch die staatlich geförderte Möglichkeit, sich Bildungsurlaub zu nehmen. In vielen Bundesländern gibt es darüber hinaus die Option, Bildungsschecks in Anspruch zu nehmen. Dabei werden Ihnen bis zu 50% der Kosten ersetzt. Mehr Informationen dazu erhalten Sie über die offizielle Homepage Ihres Bundeslandes.

 

Anbieter der Umschulung

Es gibt viele private Anbieter für die Umschulung zum/zur PR-Berater/in. Einige bekannte Anbieter sind die DAPR, die FJS, oder das ILS. Einen guten Überblick erhalten Sie hier. Aber auch über die Industrie- und Handelskammer (IHK) ist es möglich den Abschluss zum Fachwirt Public Relations zu erwerben.

 

Verwandte Bereiche der Umschulung als Fernstudium

Es ist auch möglich, eine Umschulung zum/zur PR-Berater/in als Fernstudium durchzuführen. Dabei erhält man nach Abschluss des Fernstudiums zumeist ein Zertifikat. Dieses kann berufsbegleitend wahrgenommen werden und dauert zumeist zwischen 12-24 Monaten. Einen guten Überblick gibt es hier.