Berufsbild

Der Journalistenberuf ist sehr vielschichtig.  © alder - Fotolia.com
Der Journalistenberuf ist sehr vielschichtig.
© alder – Fotolia.com

Journalisten und Journalistinnen beschaffen Informationen, werten sie aus und konzipieren daraufhin Beiträge für unterschiedliche Medien (z. B. Fernsehen und Zeitung). Die Hauptinformationsquellen sind Pressekonferenzen, Datenbanken, Nachrichtenagenturen, Archive sowie Begegnungen im Alltag. Diese Informationen werden in sprachlicher und/oder bildlicher Form dargestellt. Dabei informieren sie die Öffentlichkeit über allgemeine, wirtschaftliche, politische und kulturelle Situationen.

Journalisten und Journalistinnen bemühen sich um die Suche und Aufrechterhaltung von vielen Kontaktmöglichkeiten, die die Informationsbeschaffung erleichtern. Dazu treten sie mit Informanten in Kontakt und erfahren wissenswerte Informationen über das Themengebiet, mit dem sie sich beschäftigen. Auch Interviews mit zentralen Personen innerhalb des Themengebietes ist ein Arbeitsgebiet des Journalismus. Zusätzlich versorgen sie die Redaktionen eines Verlages oder Senders, mit dem sie zusammenarbeiten, mit Informationen.

Journalisten und Journalistinnen moderieren in Einzelfällen über die Recherche- und Berichtsarbeit hinaus selbst Fernseh- und Radiosendungen.

 

Zukunftsaussichten

In der heutigen Zeit möchte der Mensch über aktuelle Geschehnisse informiert werden. Die journalistische Arbeit liefert dem Menschen diese Informationen. Daher werden Journalisten und Journalistinnen heutzutage sowie auch in der Zukunft gebraucht. Um wettbewerbsfähig zu sein, müssen sie sich aber ständig selbst auf dem Laufenden halten und sogar ihr Fachwissen erweitern. Nach der Umschulung bzw. Ausbildung müssen sie sich entscheiden, in welchem Fachbereich sie arbeiten wollen. Zur Auswahl stehen dabei Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, Radio- und Fernsehsender, Korrespondenz- und Nachrichtenbüros sowie PR- und Multimedia-Agenturen.

Höherwertige Berufsbereiche innerhalb des Journalismus können durch die Aufnahme eines Studiums realisiert werden. Journalisten und Journalistinnen können sich auch selbstständig machen und somit ein breiteres Beschäftigungsspektrum in Aussicht stellen.

 

Inhalte und Länge der Umschulung

In der Umschulung werden presserechtliche Grundlagen vermittelt sowie die die Funktionen von Marketing, Anzeigenmarkt und Vertrieb gelehrt. Darüber hinaus lernen angehende Journalisten und Journalistinnen die verschiedenen redaktionellen Stilmittel kennen, z. B. Berichte, Reportagen, Interviews etc. Auch werden die Techniken der Recherche und der Auswertung von Informationen behandelt.

Weitere Lerninhalte sind die Prinzipien von Textverarbeitung, das Erstellen von Layouts, die Anwendung journalistischer Kommunikationsmittel sowie die technischen Abläufe bei der Produktion von journalistischen Arbeitsergebnissen (beispielsweise der Druck bei Printmedien).
Da es sich um eine rein schulische Ausbildung handelt, wird keine Vergütung gezahlt.
Die Länge der Umschulung ist gesetzlich nicht geregelt und hängt einerseits vom Arbeitsbereich sowie andererseits von der Bildungseinrichtung ab. Sie kann zwischen ein und vier Jahren betragen.

 

Zielgruppe der Umschulung im Bereich Journalismus

Hauptsächlich ist der journalistische Beruf für Personen gedacht, die die Bereitschaft zur eigenständigen Informationsbeschaffung sowie zur ständigen Selbstinformation haben. Die Affinität zum analytisch-methodischen Vorgehen in den Handlungsabläufen sollte ein Journalist bzw. eine Journalistin schon vor der Umschulung zeigen. Eine kritische Äußerungsfähigkeit ist genauso wichtig wie Kreativität und ein guter, fehlerloser Schreibstil sowie eine selbstsichere Kommunikationsfähigkeit. Ferner sollten Journalisten und Journalistinnen flexibel und mobil sein (z. B. mit der Führerscheinklasse B und einem eigenen Pkw).

Die Zugangsvoraussetzungen sehen in der Regel einen Hochschulabschluss sowie ein Mindest- und Höchstalter, das je nach Bildungseinrichtung unterschiedlich ist, vor. Durchschnittlich liegt das Mindestalter bei 19 Jahren und das Höchstalter bei 27 Jahren hinsichtlich des Umschulungsbeginns.

Förderungen

Die Umschulung zum Journalisten bzw. zur Journalistin wird in der Regel von der Bundesagentur für Arbeit gefördert, insofern besondere Gründe vorliegen (z. B. Unzufriedenheit mit dem alten Beruf, körperliche oder psychische Beschwerden bei der Ausübung des vorigen Berufes).

 

Anbieter der Umschulung

Eine Umschulung oder Ausbildung wird an Journalistenschulen durchgeführt. Studiengänge zum Journalismus können an unterschiedlichen Universitäten sowie an speziellen Journalismus-Akademien absolviert werden.
Ein paar Beispiele für Institute, an denen eine Jorunalismusausbildung erfolgen kann:

 

Umschulung in Journalismus als Fernstudium

Das ILS – Institut für Lernsysteme bietet einen weiterbildenden Fernkurs in Journalismus an. Infomaterial können Sie hier anfordern: ILS Fernkurs Journalist/in*

Alternativ  können auch Umschulungen zum Redakteur bzw. zur Redakteurin oder zum Moderator bzw. zur Moderatorin ausgeübt werden. Diese Bereiche werden auch im Fernstudium angeboten.


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