Umschulung zum/zur Gärtner/in

Eine Ausbildung zur Gärtnerin beschert Ihnen eine grüne Zukunft!

Wer lieber in Gärten, Gewächshäusern und Parks arbeitet statt in ein Büro zu gehen, der wird mit einer Umschulung im Gärtner sein berufliches Glück finden. Der Bereich Gartenbau umfasst sowohl die Pflanzenzucht, als auch die Gestaltung von Gartenanlagen, Privatgärten oder von Beeten und Wiesen im urbanen Raum.

Der Berufsalltag von Gärtnern variiert je nach gewähltem Schwerpunkt: Sie sind für die Verschönerung von Parkanlagen und Grünflächen zuständig. Sie pflanzen Blumen, Büsche, Stauden, Bäume und sähen Rasen. Neben der Zucht von Saaten und Setzlingen ziehen sie Pflanzen auf und pflegen sie.

Gärtner sind je nach Arbeitgeber eher handwerklich oder mehr beratend tätig, meistens ist es eine Mischung aus beidem.

 

Welche spezialisierten Umschulung zum Gärtner gibt es?

Wer sich zum Gärtner umschulen lassen möchte, hat die Qual der Wahl: Der Beruf Gärtner ist der Oberbegriff für recht unterschiedliche Spezialisierungen. Diese Berufe nennen sich Gärtner, sind aber ausgewiesene Experten eines Teilbereichs des Gartenbaus:

  • Zierpflanzengärtner (Pflanzenzucht in Gewächshäusern)
  • Obstbau / Obstanbauer (Zucht und Pflege von Obstbäumen und Obststräuchern)
  • Baumschuler und Staudengärtner (Zucht von Bäumen und Sträuchern in Baumschulen)
  • Gemüsegärtner (Zucht von Gemüse, Experten für Saaten und Gemüsebau)
  • Friedhofsgärtner (Grabgestaltung)

 

Umschulung zum Zierpflanzengärtner

Als Gärtner für Blumen- und Zierpflanzenbau steht die Kultivierung von Balkon-, Beet- und Topfpflanzen im Vordergrund. Dabei werden Jungpflanzen gezielt auf bestimmte Merkmale hin gezüchtet. Auch der Pflanzenschutz, das Bewässern, Düngen und Pflegen von Wohnungs- und Balkonpflanzen fällt in den Aufgabenbereich dieses Gärtners nach der Umschulung. Dabei wird vor allem im Gewächshaus oder auch beim Kunden vor Ort gearbeitet: Die Begrünung von Hotellobbies und Einkaufszentren, das Anlegen von ausgefallenen vertikalen Gärten in Gebäuden oder das Beraten im Gartencenter bringt Ihnen viel Kundenkontakt.

Weitere wichtigen Informationen finden Sie hier: Umschulung zum Zierpflanzengärtner / zur Zierpflanzengärtnerin

 

Umschulung zum Landschaftsgärtner

Für den Bereich des Garten- und Landschaftsbaus muss vor allem die körperliche Fitness ausgeprägt sein. Denn in das Aufgabengebiet fallen die Pflege und Gestaltung von Parks, Gärten sowie Sport- und Spielplätze. Vom Wegpflastern, pflanzen von Bäumen bis hin zum Anlegen eines Teichs sind Garten- und Landschaftsbauer maßgeblich für die Gestaltung von Gärten verantwortlich.

Hier finden Sie einen umfassenden Ratgeber: Umschulung zum Landschaftsgärtner, Landschaftsarchitekt oder Landschaftsplaner

 

Umschulung zum Baumschuler

Die Aufgabe eines Gärtners in der Baumschule ist es, Bäume heranzuziehen und sie umzupflanzen. Dadurch verzweigen sich ihre Wurzeln neu. Das fachgerechte Beschneiden der heranwachsenden Bäume gehört ebenso zu den Ausbildungsinhalten während der Umschulung, als auch die Bewässerung, die Verladung oder Rodung von Bäumen. Eine weitere Fachrichtung ist die Staudengärtnerei. Hierbei sind Gärtner auf die Kultivierung von Stauden spezialisiert. Sie ziehen diese nicht nur heran, sondern vermehren und vermarkten sie auch.

 

Umschulung zum Friedhofsgärtner

Der Friedhofsgärtner pflegt und gestaltet Gräber, die mit Bepflanzung versehen sind. Sie halten die sogenannten Schmuckbeete frisch. Dabei werden die Gräber mit Pflanzen bestückt, die zur jeweiligen Jahreszeit passen. Auch Friedhofsgärtner züchten die von ihnen benötigten Pflanzen selber und verwenden sie standortgerecht.

Alles weitere Wissenswerte finden Sie in unserem Artikel: Umschulung in der Friedhofsgärtnerei  

 

Umschulung zum Gemüsegärtner / zur Obstgärtnerin

Im Bereich Gemüsebau sind die Gärtner auf den Anbau von Gemüse und Kräutern spezialisiert. Dieser findet entweder im Gewächshaus oder im Freien statt. Neben dem Anbau ist auch die fachgerechte Pflege wichtig. Zusätzlich müssen die Gärtner für eine ordentliche Lagerung, Verpackung sowie Vermarktung sorgen. Fruchtiger wird es bei den Gärtnern im Obstbau. Sie ziehen sowohl Obstbäume, als auch Stauden und Sträucher heran. Darüber hinaus kümmern sie sich um die Ernte und den Verkauf des Obstes. Ihr Fachwissen befähigt sie dazu, die Obstbäume und –sträucher ganzjährig zu lagern, sodass sie zu jeder Jahreszeit Obst anbieten können.

 

Zukunftsaussichten für Gärtner/innen

Die Zukunftsaussichten für Gärtner sind gut. Insgesamt sucht die Branche vermehrt nach Arbeitskräften. Dies gilt für alle Fachrichtungen. Wer Begeisterung und Leistungsbereitschaft zeigt, wird von vielen Unternehmen mit offenen Armen empfangen. Als potenzielle Arbeitgeber kommen verschiedene Bereiche in Frage. Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es in Gärtnereien, Gartencenter, bei Friedhöfen, in Baumschulen oder Betrieben des Garten- und Landschaftsbaues, in der Landwirtschaft und im Sportplatzbau.

 

Dabei liegt das durchschnittliche Einstiegsgehalt bei 1.500 Euro brutto monatlich. Der genaue Verdienst ist vom jeweiligen Fachbereich und des Betriebes abhängig. Wem das dennoch zu niedrig ist, kann an die Umschulung ein Studium in Landschaftsarchitektur oder Gartenbau anhängen. Auch die Weiterbildung zum/zur Meister/in sind möglich. Damit wird sich das anschließende Gehalt verdoppeln.

 

Wie lange dauert die Umschulung?

Die Umschulung zum/zur Gärtner/in dauert zwei Jahre in Vollzeit. Wenn Sie die Umschulung in Teilzeit machen möchten, dann verlängert sie sich auf drei bis vier Jahre. 

 

Inhalte der verkürzten Ausbildung

Dabei unterscheidet sich der zu vermittelnde Inhalt von der jeweiligen Fachrichtung. Aber es gibt auch einige grundlegende Inhalte, die in jedem Bereich gelehrt werden. Dazu gehören die biologischen Grundkenntnisse von Pflanzen. Ergänzende Lehrfächer während der Umschulung sind Mathematik, Chemie und Werken. Letzteres soll die handwerklichen Fähigkeiten der Schüler ausbauen. Zudem ist der fachgerechte Umgang mit Pflanzen ein zentrales Thema während der Umschulung.

 

Zielgruppe dieser Umschulung

Die Mindestvoraussetzung für den Beruf des Gärtners ist der Hauptschulabschluss. Dabei sollte grundlegendes mathematisches Verständnis gegeben sein. Immerhin müssen Gärtner in der Lage sein, die benötigte Pflanzenmenge für die jeweilig zur Verfügung stehende Fläche zu berechnen. Zudem sollten angehende Pflanzenkundler über handwerkliches Geschick und Kreativität verfügen. Außerdem sollten Umschüler/innen eine gewisse körperliche Fitness besitzen und die Arbeit unter freiem Himmel mögen.

 

Wann finanziert die Arbeitsagentur die Umschulung zur Gärtnerin?

Die Agentur für Arbeit fördert den Berufswechsel hin zum Gärtner finanziell, wenn Sie mit Ihrer bisherigen Berufsausbildung zukünftig kaum mehr Arbeit finden können oder aus anderen Gründen nicht mehr in Ihrer bisherigen Branche Fuß fassen können. Die Förderung findet über einen Bildungsgutschein nach § 81 Abs.4 SGB III statt.

 

Gärtner werden: Förderung durch das Jobcenter

Auch wenn es sich meist um eine betriebliche Umschulung handelt, bekommen die Umschüler kein reguläres monatliches Gehalt, sondern ein Umschulungsgehalt. Dieses liegt zwischen dem ALG 1 Satz und Harzt4. Allerdings handelt es sich bei Umschülern oftmals um Personen, die mitten im Leben stehen und eine eigene Wohnung, ein Auto und andere Kosten (Familie) tragen müssen. Fall also die Vergütung nicht ausreicht, sollte das Gespräch mit der Agentur für Arbeit gesucht werden. Dort kann festgestellt werden, ob durch Wohngeld oder andere Förderungen das Gehalt aufgestockt werden kann.

Sollte es sich um eine kostenpflichtige Umschulung handeln, können die Kosten der Umschulung bei entsprechenden Voraussetzungen vom Jobcenter übernommen werden. Es gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei einer Finanzierung durch die Agentur für Arbeit.

 

Anbieter der Umschulung

Eine Umschulung zum Gärtner wird von Ausbildungsbetrieben im Gartenbau angeboten. Daher lohnt es sich die lokalen Zeitungen nach entsprechenden Betrieben abzusuchen oder per Internetrecherche die Betriebe ausfindig zu machen. Weitere Anbieter sind beispielsweise das Berufsförderungswerk Nürnberg, das Bugenhagen Berufsbildungswerk Timmendorfer Strand oder das Rotkreuz-Institut in Berlin. Eine genaue Übersicht über die Anbieter in Wohnortnähe gibt es über das Kursnet des Jobcenters. 

 

Verwandte Bereiche der Umschulung als Fernstudium

Als Alternative zur Umschulung gibt es das Fernstudium. Auf diese Weise kann ortsunabhängig neben der hauptberuflichen Tätigkeit studiert werden. Ein beliebter Lehrgang im Bereich Garten ist die Gartengestaltung. Dabei lernen die Studierenden unter anderem Pflanzenkunde, Objektplanung, Teich- und Bachbau sowie Holzbau. Ein weiteres Studienfach ist die Gartenarchitektur. Mit diesem Abschluss können ganze Gartenanlagen professionell designt werden.

Die Studienführer fürs Fernstudium Herbst/Winter 2022/23 sind da:

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8 Gedanken zu „Umschulung zum/zur Gärtner/in“

  1. Hallo,

    ich überlege schon länger, eine Umschulung zum Gärtner zu machen. Ich bin gelernter Elektromaschinenbauer mit Meister und diversen Zusatzweiterbildungen. Ich bin jetzt Mitte dreißig und stehe voll im Leben: Verheiratet, eigenes Haus und einem Sohn. Ich arbeite als Projektleiter und möchte mich schon lange in Richtung Gärtner beruflich verändern. Ich habe mich auch bereits mit der Landwirtschaftskammer in Verbindung gesetzt, aber dort könnte man mir auch nicht richtig helfen.

    Es geht hauptsächlich um das Finanzielle, damit wir einen gewissen Lebensstandard halten können und nicht wieder komplett von vorne beginnen müssen. Dass das Gehalt während und nach der Umschulung nicht das selbe wie jetzt ist, ist mir bzw. uns klar. Aber eine gewisse Mindestsumme sollte vorhanden sein.

    Haben Sie einen Rat, Tipps oder einen Kontakt an den ich mich wenden kann?

    Gruß

    Antworten
    • Hallo,

      danke für Ihre Nachricht.

      Die Finanzierung von Umschulungen sind in bestimmten Fällen über staatliche Leistungen möglich. Treffen die Konstellationen nicht auf Ihre Situation zu, können Sie den Berufswechsel alternativ auch von Ihren Ersparnissen bestreiten, also selbst finanzieren.

      Ein geförderter Berufswechsel ist auf der Basis von ALG1, Hartz4 oder Krankengeld denkbar. Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht ehr als Elektromaschinenbauer bzw. Projektleiter arbeiten können, dann kann ein Antrag auf berufliche Reha bei der Rentenversicherung gestellt werden. Voraussetzung ist, dass Sie bereits 15 Jahre lang Beiträge zur Rentenversicherung eingezahlt haben. Ist dies nicht der Fall, dann kann bei Krankheit auch die Agentur für Arbeit die Finanzierung übernehmen. Erforderlich ist jedoch, dass Sie tatsächlich wegen Ihrer Gesundheit nicht mehr in Ihrem Beruf arbeiten und dies mit entsprechenden Attesten nachweisen können.

      Da Sie nicht von einer drohenden Arbeitslosigkeit sprechen, nur am Rande: Wenn Sie nicht ausreichend qualifiziert wären und Ihre Anstellung verlieren würden, könnten Sie auch in dieser Konstellation eine Förderung über das Arbeitsamt erhalten. Als Elektromaschinenbaumeister werden Sie mutmaßlich keine Probleme haben, eine neue Arbeit zu finden.

      Einen Bafög Antrag steht entgegen, dass Sie bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung haben und eher nicht unter die Ausnahmekonstellationen für die Förderung einer Zweitausbildung fallen werden.

      Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn Sie nicht krankheitsbedingt den Beruf wechseln müssen oder arbeitslos sind, bleibt wohl nur die Option übrig, dass Sie Ihre Umschulung zum Gärtner selbst finanzieren.

      Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Erfolg bei den nächsten Schritten!

      Antworten
  2. Hallo,

    ich arbeite als pädagogische Fachkraft und habe eine Ausbildung als Industriekauffrau und ein Studium als Diplom Pädagogin absolviert. Jetzt möchte ich gerne eine betriebliche Umschulung machen, weil die pädagogische Arbeit zu belastend für mich geworden ist.

    Wie geht das genau, wenn ich einen Betrieb finde, der mich umschult? Wie lange dauert es und wo findet der Unterricht statt? Nur im Betrieb oder auch in einer Berufsschule? Wo muss ich eine Prüfung ablegen? Und wie wird das Ganze finanziert?

    Ich bin Mutter einer kleinen Tochter und werde demnächst ins ALG 1 kommen.
    Ich freue mich sehr über Tips und HIlfestellungen 🙂
    Vielen lieben Dank und schöne Grüße
    Judith

    Antworten
    • Hallo Judith,

      danke für Ihre Nachfrage.

      Wenn Sie bald ALG1 beziehen, dann sind die Voraussetzungen für eine Umschulung jedenfalls in finanzieller Sicht schon mal vorteilhaft. Wenn Sie arbeitslos sind und aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in Ihrem Beruf arbeiten können, dann kann eine berufliche Neuorientierung finanziell über einen Bildungsgutschein gefördert werden. Wenn Sie als Begründung für den Berufswechsel nur ernsthafte gesundheitliche Gründe angeben, dann ist jedoch nicht die Agentur für Arbeit, sondern die gesetzliche Rentenversicherung zuständig. Das gilt jedoch nur, wenn Sie bereits 15 Beitragsjahre bei der Rentenversicherung gesammelt haben. Andernfalls ich auch bei einer Erkrankung das Arbeitsamt für Sie zuständig.

      Zur Gärtnerin-Umschulung über das Arbeitsamt: Sie sollten sich sehr bald darum kümmern, dass Sie einen Bildungsgutschein bekommen. Die Umschulung wird dann über ALG1-Leistungen finanziert. Wird die Umschulung erst nach einigen Monaten mit ALG-I-Bezug begonnen, reduziert sich der Zeitraum in dem Sie mit ALG1 umschulen können und würden am Ende der Umschulung auf ALG2 zurückgreifen müssen.

      Die zweijährige Umschulung zum Landschaftsgärtner ist in aller Regel eine betriebliche Umschulung und kann in jedem Betrieb mit Ausbildungsberechtigung aufgenommen werden. Der Besuch der Berufsschule ist nicht verpflichtend, wenn Sie bereits im Rahmen Ihrer ersten Berufsausbildung die Berufsschule absolviert haben. Alle dort vermittelten Kenntnisse müssen Sie sich dann jedoch eigenständig erarbeiten, inklusive Vorbereitung auf die Abschlussprüfung. Die Prüfungsbedingungen sind für alle die gleichen.

      Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Erfolg für Ihren Berufswechsel zur Landschaftsgärtnerin!

      Antworten
  3. Ich möchte gern eine Umschulung zum Baumschuler machen. Ich konnte diesbezüglich nur Ausbildungen, aber keinerlei Umschulungsmaßnamen finden. Könnten Sie mir behilflich sein?
    Beste Grüße!

    Antworten
    • Hallo Suske,

      danke für Ihre Nachfrage.

      Dass Sie keine als Umschulung bezeichneten Angebote finden, ist nicht unbedingt relevant. Die Umschulung zur Baumschulerin ist eine klassische betriebliche Umschulung. Die Maßnahme ist in jedem Ausbildungsbetrieb möglich, da jeder anerkannt Ausbildungsbetrieb auch Umschüler ausbilden darf. Der Unterschied liegt letztlich nur in der Ausbildungsdauer.

      Sie müssen jedoch in Erfahrung bringen, ob Sie für die verkürzte Ausbildungsdauer bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen. Wird zum Beispiel eine bestimmte Vorausbildung gefordert oder reicht irgendeine erste Ausbildung. Es gibt hier teilweise unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Bundesländern, deswegen sollten Sie konkret für Ihren Fall recherchieren.

      Je nachdem wie Sie die Umschulung finanzieren möchten, brauchen Sie vor der Unterschrift unter einem Ausbildungsvertrag noch einen Bildungsgutschein vom Arbeitsamt.

      Wir wünschen Ihnen auf Ihrem Weg zur Baumschulerin alles Gute und viel Erfolg!

      Antworten
  4. Hallo, ich arbeite als Kauffrau im Groß- und Außenhandel und würde gerne nebenzu oder am Wochende / Teilzeit eine Umschulung als Käserin oder Gemüse Gärtnerin oder evtl. Fleischerin machen, wohne nähe Memmingen, könnten sie mir bitte ein paar Tipps geben, an wen ich mich diesbezüglich melden kann bzw. Wo soetwas möglich wäre.
    Die Agentur für Arbeit konnte mir leider nicht weiterhelfen
    Vielen Dank
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Hallo Anna,

      wenn es Ihnen um Fähigkeiten geht und weniger um einen anerkannten Berufsabschluss, dann könnten Sie sich einfach initiativ bei Betrieben bewerben, die auf Sie sympathisch wirken. Gerade kleinere Betriebe sind froh über helfende Hände, die lernen und mitanpacken wollen.

      Wenn Sie eine formelle Ausbildung machen möchten, dann sollten Sie nach Ausbildungsbetrieben Ausschau halten, die sich auf eine gewissen Flexibilität einlassen können. Eine Wochenend-Ausbildung ist eher sehr ungewöhnlich, Teilzeitausbildungen finden normalerweise unter der Woche tagsüber statt.

      Wir würden Ihnen empfehlen, viele Initiativbewerbungen zu schreiben um zu sehen, was sich so ergeben könnte. Vielleicht treffen Sie so auf einen Betrieb, der Ihnen eine entsprechende Flexibilität bieten kann. Sobald es um einen anerkannten Abschluss geht und Sie eine Berufsschule / Landwirtschaftsschule etc. besuchen müssten, müssten Sie auch unter der Woche die Freiräume finden können.

      Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten

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