Umschulung zum Nationalpark-Ranger/ zur Nationalpark-Rangerin

Helfen Sie mit, die Schönheiten der Natur zu erhalten! © lassedesignen - Fotolia.com
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Löwen bei der Jagd beobachten, Elefanten vor Wilderern schützen, Touristen zu den Plätzen fahren, wo man Tieraufnahmen von Antilopen machen kann – dies oder Ähnliches verbinden viele Menschen mit dem Beruf des Rangers. Was dabei oft in Vergessenheit gerät oder gar nicht bekannt ist, sind die Rangerberufe im eigenen Land. Zugegeben – die Berufsbezeichnung stammt aus dem Ausland, und zwar aus den USA. Dort und in vielen anderen Ländern unserer Erde sind Ranger im Dienste der Natur unterwegs.

Sie sollen in einem bestimmten Gebiet dafür sorgen, dass Flora und Fauna ungestört von menschlicher Beeinflussung bleiben. So werden beispielsweise Nationalparkranger an der deutschen Nordsee dafür eingesetzt, die Brutvögel und die Zugvögel zu schützen und zu beobachten. Auch die Dünen und der Strand, das Wattenmeer und die Wälder, Seen und Auen in Deutschland verdienen Schutz und erhalten ihn auch – wenn ein Ranger dafür sorgt, dass alles in Ordnung ist. Ganz in diesem Sinne ist die Arbeit eines Rangers häufig sehr erfüllend, denn er trägt zur Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt bei. Viele Ranger haben über die reine Schutzfunktion hinaus auch die Aufgabe, andere Menschen über die Natur zu informieren.

So profitiert die Umwelt gleich mehrfach, denn es wachsen beispielsweise durch den Unterricht im „grünen Klassenzimmer“ neue Generationen von naturbegeisterten Menschen heran, die hoffentlich ressourcenschonend und behutsam mit der Erde umgehen werden. Eine dritte Aufgabe ist – neben praktischem Schutz und Wissensvermittlung – die Dokumentation. Je nach Tier- und Pflanzenbestand werden die Vertreter bestimmter Spezies gezählt, gemessen, beobachtet und vieles mehr. So behält der Ranger sein Gebiet immer fest im Blick und kann außerdem Auskunft zur laufenden Entwicklung der Natur in diesem Bereich geben.

 

Zukunftsaussichten

In Deutschland gibt es derzeit 15 Nationalparks, die eine Fläche von insgesamt mehr als einer Million Hektar haben. Damit gehören rund 0,57 Prozent der Gesamtfläche des Landes zu den Nationalparks. Jeder der fünfzehn Nationalparks bietet Möglichkeiten, sich als Ranger oder in einem ähnlichen Beruf zu betätigen.

Dies sind im Einzelnen:

  • Nationalpark Bayerischer Wald in Bayern
  • Nationalpark Berchtesgaden in Bayern 
  • Nationalpark Schleswig- Holsteinisches Wattenmeer in Schleswig-Holstein
  • Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer in Niedersachsen
  • Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer in Hamburg
  • Nationalpark Jasmund in Mecklenburg-Vorpommern
  • Nationalpark Harz in Niedersachsen
  • Nationalpark Sächsische Schweiz in Sachsen
  • Nationalpark Müritz- Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern
  • Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern
  • Nationalpark Unteres Odertal in Brandenburg
  • Nationalpark Hainich in Thüringen
  • Nationalpark Eifel in Nordrhein-Westfalen
  • Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen
  • Nationalpark Schwarzwald in Baden-Württemberg

 

Fünfzehn potenzielle Arbeitgeber in ganz Deutschland sind auf den ersten Blick keine große Menge. Selbstverständlich qualifiziert eine Tätigkeit in einem Nationalpark aber auch für weitere Einsatzbereiche. Auch in kleineren Naturschutzgebieten werden häufig Mitarbeiter gesucht, die Aufgaben rund um die Hege von Tieren und Pflanzen übernehmen. Eine ausreichende Anzahl an Aufgaben wird also vermutlich immer auf begeisterte Naturfreunde warten.

Wer den Begriff Zukunftsaussichten allerdings in erster Linie mit einem hohen Verdienst verbindet, sollte die Wahl des Rangerberufs gegebenenfalls noch einmal überdenken. Die meisten Stellen sind nicht hoch dotiert und lohnen eher inhaltlich als finanziell. Wer allerdings die Lebensqualität und den gesundheitlichen Aspekt mit in Betracht zieht, kann seine Entscheidung sicherlich auf einer fundierten Basis treffen.

 

Inhalte und Dauer der Umschulung

Als Ranger werden hierzulande in der Regel Personen bezeichnet, die eine Ausbildung zum geprüften Natur- und Landschaftspfleger absolviert und sich anschließend für eine Karriere im Nationalpark entschieden haben.

Das Berufsbild ist in Deutschland einheitlich geregelt. Die entsprechenden Ausbildungsinhalte stehen damit fest und sind nicht individuell veränderbar. Darüber hinaus gibt es aber auch Lehrgänge oder andere Qualifizierungen, die eine Alternative zur Ausbildung als Natur- und Landschaftspfleger darstellen. Diese sind abhängig vom ausbildenden Unternehmen bzw. von der schulenden Organisation.

Die Ausbildung zum Natur- und Landschaftspfleger ist ein Weiterbildungsberuf, der in Teilzeit ein Jahr Ausbildungsdauer in Anspruch nimmt. Zuvor müssen Interessenten eine Ausbildung in einem regulären Ausbildungsberuf absolviert haben. Dabei kommen alle Berufsbilder infrage, die mit der Landwirtschaft, mit der Forstwirtschaft und mit der Wasserwirtschaft zu tun haben. Außer der abgeschlossenen Ausbildung ist es notwendig, eine dreijährige Berufstätigkeit vorweisen zu können.
Im Rahmen der Weiterbildung zum Ranger bzw. zum Natur- und Landschaftspfleger gibt es vier Hauptbereiche: die Grundlagen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, die Besucherbetreuung und Informationstätigkeit, diverse Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie Basiskenntnisse in den Bereichen Wirtschaft, Recht und Soziales.

 

Zielgruppe der Umschulung

Da man für die Ausbildung zum Natur- und Landschaftspfleger eine abgeschlossene Ausbildung und eine Berufstätigkeit vorweisen muss, ist die Zielgruppe für eine solche Umschulung klar begrenzt. Die vorhergegangene Ausbildung muss in der Landwirtschaft, in der Wasserwirtschaft oder in der Forstwirtschaft stattgefunden haben.

Dazu gehören unter anderem Ausbildungen in folgenden Bereichen:

  • Bienenwirtschaft
  • Feldgemüsebau
  • Fischereiwirtschaft
  • Forstgarten- und Forstpflegewirtschaft
  • Forstwirtschaft
  • Gartenbau
  • Geflügelwirtschaft
  • Landwirtschaft
  • Ländliche Hauswirtschaft
  • Landwirtschaftliche Lagerhaltung
  • Molkerei- und Käsereiwirtschaft
  • Obstbau und Obstverwertung
  • Pferdewirtschaft
  • Weinbau und Kellerwirtschaft
  • Wasserwirtschaft

 

Wenn in einem bestimmten Gebiet lediglich Hilfskräfte für Ranger benötigt werden oder wenn es darum geht, einzelne Aufgaben aus dem Bereich der Naturpflege zu übernehmen, können auch andere Ausbildungswege vorangegangen sein. Zu den Voraussetzungen, die man für den Berufsalltag mit sich bringen sollte, gehören auf jeden Fall die Liebe zur Natur, eine ausreichende gesundheitliche Konstitution und idealerweise etwas Vorwissen zu dem jeweiligen landschaftlichen Gebiet.

 

Fördermaßnahmen

Eine Förderung der Umschulung zum Ranger kommt vor allem dann infrage, wenn bereits geeignete Vorkenntnisse vorliegen. Hat ein Interessent also beispielsweise eine Ausbildung in der Wasserwirtschaft oder in der Landwirtschaft absolviert und drei Jahre in einem Beruf dieser Branche gearbeitet, könnte eine Förderung Sinn machen. Ganz in diesem Sinne werden die fördernden Anbieter wie die Agentur für Arbeit ein solches Bestreben sicherlich beurteilen. Ob die zweite Ausbildung bzw. Umschulung oder Weiterqualifizierung gefördert werden kann, hat viel damit zu tun, weshalb man sich dafür entschieden hat. Gute Gründe können beispielsweise gesundheitlicher Natur sein.

 

Anbieter der Umschulung

Die Ausbildung zum Natur- und Landschaftspfleger, die in aller Regel Voraussetzung für eine Rangertätigkeit ist, findet in der Regel sehr praxisorientiert statt.

Die Vorbereitung kann beispielsweise im Nationalpark selbst stattfinden. Vorbereitungskurse auf die Weiterbildungsprüfung werden von den Bildungszentren der Landwirtschaftskammern und von anderen Bildungseinrichtungen angeboten. Die Kurse dauern in der Regel ein Jahr und werden in Form von Blockunterricht durchgeführt. Wer an der Prüfung teilnehmen möchte, muss davor nicht zwingend den entsprechenden Lehrgang mitgemacht haben. Es ist auch möglich, sich direkt zur Prüfung anzumelden.

 

Alternative Umschulungen im Fernstudium

Ranger werden – das ist eine sehr praktische Tätigkeit, die jedoch nicht ohne fundiertes Wissen in Pädagogik sowie Botanik und Geologie auskommt. Die Umschulung kann als zertifizierte Weiterbildung kompakt in 12 Monaten an der Akademie SGD absolviert werden. Eine Förderung über das Arbeitsamt oder Jobcenter ist möglich.

Bestellen Sie sich unverbindlich und kostenlos zu dieser Weiterbildung Informationsmaterial: Hier klicken – Umschulung und Weiterbildung in Naturpädagogik bei der SGD.

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12 Gedanken zu „Umschulung zum Nationalpark-Ranger/ zur Nationalpark-Rangerin“

  1. Hallo zusammen,

    Meine Name ist Lisa Katharina, ich bin 30 Jahre alt und habe den Traum Rangerin zu werden. Meine bisherige Laufbahn war geprägt von Studium im In- und Ausland. Ich bin perfekt dreisprachig (Englisch, Deutsch, Französisch) und habe erst gestern mein altes Leben in Frankreich nach fast 4 Jahren zurückgelassen um nun ein neues Leben aufzubauen. Bisher habe ich im Marketing in der Textil- und Werbeindustrie gearbeitet. Während des Lock-Downs habe ich fast täglich meinen (nun) Ex-Freund, der Förster ist, in den Wald begleitet und die Nähe zur Natur lieben gelernt. Zudem habe ich zwei Zertifikate zu diesem Themenbereich absolviert: den von der UN bereitgestellten Kurs “Managing our Terrestrial Ecosystems” zum Thema Nachhaltiges Management unserer Ökosysteme an Land, speziell unserer Wälder und einen Kurs in Shinrin-yoku (japan. Waldtherapie). Ich interessiere mich seit einigen Monaten für ein Fernstudium, das von der Uni Hagen angeboten wird (infernum). Doch im Grunde möchte ich nicht weiter warten, sondern auch praktisch tätig werden. Wie schaffe ich am besten den Einstieg in diesen Bereich? Da mir weder eine Ausbildung noch eine Berufstätigkeit im Umweltschutz oder der Forst-/Landwirtschaft vorliegt, sind mir die Hände gerade gebunden. Hat jemand Ideen, wie ich meinem Ziel diese Umschulung zu machen, schnellstens näherkommen kann?

    Mit herzlichen Grüßen,
    Katharina

    Antworten
    • Hallo Katherina,

      wann man als Quereinsteiger ausreichend qualifiziert ist, lässt sich ohne konkrete Stellenanzeige kaum feststellen. Sie haben sicherlich erste Erfahrungen, die Ihnen hilfreich sein werden. Wir würden Ihnen für den Quereinstieg ein zweigleisiges Vorgehen empfehlen:

      1. Bewerben Sie sich (initiativ) bei möglichst vielen potentiellen Arbeitgebern. Denkbar sind immer auch zunächst nur ein Praktikum oder Volontariat.
      2. Untermauern Sie Ihre Eignung durch eine kompakte Qualifizierung, die Sie noch nicht abgeschlossen haben müssen, aber bereits damit angefangen haben sollten. Schauen Sie sich die Angebote von SGD und ILS an. Der Fernkurs Umwelt- und Naturpädagogik kann auch in kürzerer Zeit abgeschlossen werden und bietet Ihnen eine formale Qualifizierung ohne übermäßigen Aufwand. Informationsmaterial bekommen Sie kostenlos und unverbindlich bei den beiden Ausbildungsinstituten:

      Umwelt- und Naturpädagogik am ILS
      Umwelt- und Naturpädagogik bei der SGD

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten
      • Liebe Redaktion,

        Vielen, lieben Dank für Ihre schnelle und ausführliche Antwort.
        Haben Sie zu dem von mir anvisierten Programm Erfahrungswerte?

        https://www.umweltwissenschaften.de/de/ueber-uns/erfahrungsberichte/?gclid=CjwKCAjwkJj6BRA-EiwA0ZVPVpGKjYG3oluS-egslPGzo5MefxiIYNc-Uyk48Px6B0KbJm0JGqpiZhoCZqMQAvD_BwE

        Und wissen Sie, wie die Chancen stehen eine finanzielle Unterstützung mittels bspw. Bildungsschecks zu erhalten?

        Zu guter letzt noch eine Frage.. Gibt es in dieser Richtung vllt. auch empfehlenswerte Stellenbörsen. Ansonsten werde ich Initiativbewerbungen vorbereiten und angeben, dass ich das Fernstudium auf jeden Fall in Balde auch beginnen möchte.

        Fragen über Fragen.. vielen Dank schonmal für Ihre Hilfe!

        Herzliche Grüße,
        Katharina

        Antworten
        • Hallo Katherina,

          nein, wir haben keine konkreten Erfahrungen mit dem Studiengang, aber die Uni Hagen ist natürlich eine gute Adresse. Um einen Bildungscheck bzw. Bildungsgutschein zu erhalten, kommt es auf Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt an, die vermutlich nicht sehr schlecht sein werden und somit ist die Wahrscheinlichkeit eher gering. Sie sollten es aber dennoch versuchen. Spezialisierte Stellenbörsen sind uns nicht bekannt. Vielleicht erkundigen Sie sich bei dem Umweltinstitut der Uni Hagen und lassen Sie es uns gerne anschließend wissen!

          Alles Gute und viel Erfolg!

          Antworten
          • Wird erledigt! 🙂
            Noch eine Frage: Muss ich arbeitslos gemeldet sein um von den Bildungsgutscheinen profitieren zu können?
            LG Katharina

          • Nein, das ist nicht zwingend erforderlich, aber steigert die Wahrscheinlichkeit einen Bildungsgutschein zu bekommen.

  2. Guten Morgen,

    mein Name ist Manuel und ich bin 28 Jahre alt. Ich bin gerade dabei eine Ausbildung im Bereich Wildnispädagogik zu absolvieren. Die Ausbildung ist eigentlich als Fort-/Weiterbildung gedacht. Ich als Quereinsteiger habe keine vorangehende grundständige Ausbildung. Dennoch würde mich die Umschulung zum Ranger sehr interessieren. Besteht für mich die Möglichkeit mit der abgeschlossenen Ausbildung Wildnispädagogik eine Umschulung zum Ranger zu machen?

    Vielen Dank schonmal für die Antwort

    Antworten
    • Hallo Manuel,

      danke für Ihre Nachricht.
      Die Anforderungen an die Rangers variieren von Arbeitgeber zu Arbeitgeber. Es handelt sich dabei nicht um einen staatlich geregelten Ausbildungsberuf und insofern könnten Sie für manche Stellen bereits ausreichend ausgebildet sein. Wir raten Ihnen, dass Sie zunächst über ein Praktikum den Einstieg versuchen sollten. Möglicherweise gelingt Ihnen bereits so der Weg zu Ihrem Ziel. Besonders empfehlenswert können hier die Besucherzentren der Nationalparks sein.
      Sollte dies nicht gelingen, dann bleibt Ihnen immer noch der Weg über die Ausbildung zum Ranger. Allerdings sind dort die Chancen auf einen Ausbildungsplatz regional sehr unterschiedlich. Alternativ können Sie sich auch bei Forstämtern über Ausbildungsmöglichkeiten informieren.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

      Antworten
  3. Guten Abend,

    mein Name ist Steve ich bin 29 jahre jung und schon seit meiner Kindheit viel in der Natur unterwegs.
    Ich bin in einer Kleinstandt am National Park “Unteres Odertal” aufgewachsen. Schon durch meine Familie habe ich viele Grundkenntnisse über die deutsche Flora und Fauna mit auf den Weg bekommen. Durch Eigeninteresse habe ich dieses weiter ausgebaut und bin auch heute noch dabei (derzeit essbare Wildkräuter und Wildpflanzen). Meine große Leidenschaft sind Raubvögel (Greifvögel) welche ich in Deutschland alle identifizieren kann und gerne Beobachte z.B. beim Bushcraften im Wald oder bei Übernachtungen im Wald.

    Nun zu meinem Anliegen:

    Ich möchte mich gerne nach dem Versuch in Berlin Fuß zu fassen und diverser ausprobierter Berufe für unsere Natur einsetzen. Gelernt habe ich Grafikdesign und Veranstaltungstechnik. Beruflich habe ich auch in Speditionen, Lagern, Baustellen uvm. gearbeitet. Nun hat sich bei mir ganz klar rausgestellt, dass die Natur mich immer wieder anzieht und ich möchte gerne eine Umschulung oder einen Quereinstieg in diesen Bereich meistern.

    Da ich ebenfalls meinen Lebensmittelpunkt nach Bayern verlegen möchte, ich auf diese Seite gestoßen bin und mir das Konzept eines Parkrangers sehr zusagt möchte ich mich auf diesem Wege erkundigen welche Möglichkeiten und Chancen für eine/n Umschulung/Quereinstieg bestehen.

    mit freundlichen Grüßen

    Steve

    Antworten
    • Hallo Steve,

      danke für Ihre Nachricht.

      Der berufliche Weg zum Mitarbeiter eines Nationalparks führt über ein Praktikum vor Ort, ein ökologisch ausgerichtetes Studium oder eine Forst bezogene Ausbildung. Das ausgeprägte Interesse an Flora und Fauna ist natürlich Grundvoraussetzung, aber überwiegend wird zusätzlich eine formale Qualifikation verlangt werden. Wenn Sie bisher keine Ausbildung in einem ähnlichen Bereich gemacht haben, könnte ein Fernstudium (ohne Abitur möglich) im Bereich Naturpädagogik für Sie eine Alternative sein. Es kann auch eine erste Grundlage für eine selbstständige Tätigkeit, zum Beispiel im Bereich Naturvermittlung an Kinder, Survival Training für Erwachsene etc. sein.

      Informationen können Sie kostenlos unter diesem Link anfordern: Natur- und Umweltpädagogik
      Der Kurs dauert je nach verfügbarer Zeit 6 bis 12 Monate und kann neben dem Beruf absolviert werden.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten
  4. Hallo,
    ich bin Landwirtschaftlich-Technische-Assistentin an einer deutschen Universität und arbeite seit mittlerweile 43 Jahren in meinem Beruf. Ich bin sehr naturinteressiert und mit meinen Hunden oft in Wald und Feld unterwegs. Naturdokumentationen im Fernsehen gehören zu meinen absoluten Favoriten. Ich könnte in 4 1/2 Jahren meine Rente beziehen. Da ich dann nicht zuhause “sitzen” möchte, sondern mich aktiv für die Natur einsetzen möchte, denke ich darüber nach, ob ich jetzt noch eine Weiterbildung bzw. Ausbildung zur Rangerin bzw. einer Helferin in diesem Bereich machen kann.
    Mir schwebt der Naturpark Rhön als “Betätigungsfeld” vor. Ich liebe die Landschaft der Rhön und verbringe meine Urlaube dort.
    Was habe ich für Möglichkeiten, wie könnte ich Theorie und Praxis zu einer Umschulung bzw. Weiterbildung bzw. Ausbildung gestalten ? Hätten Sie einen oder mehrere Tipps dazu für mich ?
    Beste Grüße

    Petra

    Antworten
    • Hallo Petra,

      danke für Ihre Nachricht. Ihre Motivation ist gut nachvollziehbar, dennoch: Mit fester Anstellung und kurz vor dem Renteneintritt wird Ihnen keine Umschulung finanziert werden. Auch bestehen Zweifel, ob Sie nach dem Renteneintritt auf einer Umschulungsstelle akzeptiert werden würden.

      Unsere Empfehlung: Bewerben Sie sich für eine Ehrenamtliche Tätigkeit beim Naturpark Rhön, gegebenenfalls gelingt der Einstieg über einen Freiwilligendienst.

      Zuvor sollten Sie eine Weiterbildung machen, den berufsbegleitende Fernkurs in Umwelt- und Naturpädagogik mit Dauer 12 Monate. Unter diesem Link können Sie unverbindlich und kostenlos Informationsmaterial zu der Weiterbildung bei der Akademie bestellen: Naturpädagogik an der SGD

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten

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