Die besten Weiterbildungen für Industriekaufleute

Fortbildungsmöglichkeiten für Industriekaufleute
Geben Sie Ihrer Karriere als Industriekaufmann einen Schub und investieren Sie Zeit und Energie in eine Weiterbildung.

Berufliche Fortbildungen sind für kaufmännische Berufe wichtig und sollten nach der Ausbildung von Industriekaufleuten gegebenenfalls selbst angestoßen werden. Eigentlich sollte der Arbeitgeber von sich aus Weiterbildungsangebote machen, da besonders Anpassungsfortbildungen im Interesse des Unternehmens sind. Insbesondere wenn sich Ihr Tätigkeitsprofil als Industriekaufmann verändert hat, kann ein dringender Bedarf an zusätzlicher Qualifizierung bestehen. Das Angebot an Schulungen für Industriekaufleute ist breit gefächert und knüpft an den alltäglichen beruflichen Aufgaben an (Erhaltungsfortbildungen und Anpassungsfortbildungen).

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Wer bereits nach der Ausbildung einschlägige Berufserfahrung gesammelt hat, kann die nächsten Karriereschritte mit einer Aufstiegsfortbildung für Industriekaufleute einleiten. In Folgenden erfahren Sie alles zu Möglichkeiten der finanziellen Förderung durch das Arbeitsamt, Zugangsvoraussetzungen (mit oder ohne Abitur), Online-Weiterbildungen und Optionen für Quereinsteiger oder Berufswechsler. Bevor wir Ihnen interessante Fortbildungen in den Bereichen Einkauf, Personal, Techniker, Marketing, Vertrieb oder Sprachen vorstellen, noch einen wichtigen Hinweis vorab:

Aufstiegsfortbildungen wie Betriebswirt müssen Industriekaufleute sich meist selbst organisieren, da nicht wenige Arbeitnehmer sich im Anschluss zu einem Arbeitgeberwechsel entscheiden. Wird eine berufliche Weiterbildung vom aktuellen Betrieb bezahlt, kann dies Ihr Kündigungsrecht für einen gewissen Zeitraum ausschließen.

 

Welche Weiterbildung lohnt sich für Industriekaufleute?

Welche berufliche Fortbildung sich für Industriekaufleute ideal eignen, hängt von Ihrem Ausbildungsstand ab. Wer sich während oder unmittelbar nach der Ausbildung weiterbilden möchten, braucht ein anderes Fortbildungsangebot als Arbeitnehmer mit vielen Jahren Berufserfahrung. Die gute Nachricht: Es gibt eine breite Palette an Weiterbildungen, die meist auch online absolviert werden können.

Die Vorteile von regelmäßigen Bildungsmaßnahmen liegen auf der Hand: Sie erhalten und bauen Ihnen Wissensstand weiter aus, lernen neu Fähigkeiten, erschließen sich Karriereoptionen (Aufstiegsfortbildung) und schauen über den Tellerrand. In aller Regel können die beruflichen Weiterbildungen auch ohne Abitur absolviert werden. Anknüpfungspunkte sind Ihr Berufsabschluss und Arbeitserfahrung, nicht der Schulabschluss.

 

Wieviel mehr Gehalt kann man nach einer Weiterbildung erwarten?

Ob und wieviel mehr Lohn nach einer Fortbildung für Industriekaufleute möglich ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Nur in seltenen Fällen bekommen Beschäftigte ein höheres Einkommen abbezahlt, da sie eine Schulung absolviert haben. Weiterbildungsmöglichkeiten für Industriekaufleute, die oft auch zu mehr Vergütung führen, sind beispielsweise Fachwirt, Betriebswirt oder über ein Studium, aber auch der Wechsel in den Vertrieb. In aller Regel kann mehr Geld ausgehandelt werden, wenn aufgrund der beruflichen Qualifizierungsmaßnahme

  • die Arbeitsstelle intern gewechselt oder
  • der Tätigkeitsbereich nun umfangreicher oder
  • durch eine Spezialisierung jetzt andere, in der Regel höher bezahlte Aufgaben übernommen werden oder
  • Sie aus sonstigen Gründen einen Gehaltssprung ausgehandelt haben.

 

Welche Förderungen gibt es?

Berufliche Weiterbildungen können von der Agentur für Arbeit finanziell unterstützt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen  können Sie einen Bildungsgutschein beantragen, der die Schulungskosten deckt. Die Kosten des Lebensunterhalts werden nur übernommen, wenn Sie die Fortbildung in Vollzeit absolvieren müssen. Dies ist in der Regel nur der Fall, wenn Sie arbeitslos sind. Ansonsten gilt der Grundsatz, dass Sie als Angestellter die Weiterbildung über Ihren Betrieb finanziert bekommen und das Unternehmen wiederum die Kosten teilweise vom Arbeitsamt ersetzt bekommen kann (Gedanke des § 82 SGB III).

 

Finanzierung von Weiterbildungen über das Arbeitsamt

Wenn Ihr Vorgesetzter eine Schulung ablehnt, dann gibt es die Möglichkeit Leistungen der Arbeitsagentur oder eine Bildungsprämie (Kostendeckung) bzw. Bildungsurlaub (arbeitsfreie Tage) zu beantragen. Ob diese staatlichen Förderungen möglich sind, hängt immer auch von der Art der Fortbildung ab, die förderungsfähig sein muss. In der Regel bekommen Sie vom jeweiligen Bildungsanbieter hierzu direkt Auskunft. Bei den folgenden Weiterbildungsangeboten für Industriekaufleute nennen wir ausdrücklich, ob eine Förderung beim Arbeitsamt oder Jobcenter beantragt werden kann. 

 

Welche Weiterbildungen kann man schon während der Ausbildung zum Industriekaufmann machen?

Wenn Sie sich bereits während der Umschulung oder Ausbildung zur Industriekauffrau fortbilden möchten, dann empfehlen wir Kurse, die kein spezifisches kaufmännisches Wissen voraussetzen. Für Industriekaufleute in Ausbildung ideal geeignet sind Sprachkurse. Interessant ist für Sie das Angebot von Kursen zum Beispiel in Business English oder Wirtschaftsenglisch.

 

Weiterbildung: Englisch für den Beruf

Eine optimale Ergänzung zum Ausbildungsinhalt für Industriekaufleute ist ein Fremdsprachenkurs. Besonders gefragt ist dabei Englisch. Für Industriekaufleute sehr nützliche Weiterbildungen sind keine allgemeinen Sprachkurse, sondern solche die für den Berufsalltag die Englischkenntnisse verbessern.

  • Das müssen Sie mitbringen: Bedingung sind bereits Grundkenntnisse in Englisch auf dem Level A2. Dafür sind vier Jahre Englischunterricht („Schulenglisch“) oder die Teilnahme an einem Grundkurses in Englisch ausreichend. Am Ende des Kurs besitzen Sie dann ein B1/B2-Englischniveau.
  • Was lernt man in dieser beruflichen Fortbildung: Zu den Inhalten zählen hauptsächlich das Kommunikationstraining in englischer Sprache sowie das Erlernen von Fachbegriffen. Dazu kommt noch das Verfassen von englischen Texten.
  • Warum ist diese Schulung ideal für Industriekaufleute? Nach der Fortbildung sind sie in der Lage, beruflich in englischer Sprache sicher zu kommunizieren. Da Englisch in der Globalisierung die meist verwendete Sprache ist, ergeben sich für Sie erweiterte Karrieremöglichkeiten.
  • Weiterbildung neben dem Beruf: Ein Kurs in Wirtschaftsenglisch kann auch als nebenberufliche Schulung absolviert werden – unabhängig davon, wo Sie wohnen und wann Sie Zeit zum Lernen haben. Kostenfreie Informationen bekommen Sie hier: Berufliche Fortbildung: Englisch für den Beruf am ILS

 

Englische Handels- und Betriebswirtschaftslehre

Ihr Englisch ist schon gut und Sie können sich auch vorstellen, nach der Ausbildung zum Industriekaufmann im Ausland zu arbeiten? Gleich ob England, USA, Australien oder Asien, nur mit sehr guten Englischkenntnissen wird Ihnen der beeindruckende Karriereschritt in einem internationalen Unternehmen gelingen. Diese Weiterbildung wird in englischer Sprache durchgeführt und setzt bereits gute Englischkenntnisse voraus. Neben sehr guten Englischkenntnissen werden Sie durch den Kurs Kenntnisse in Wirtschaftsenglisch, Betriebswirtschaft, Wissen zu englischen und amerikanischen Wirtschaftssystemen erlangen. Abitur ist keine Voraussetzung.

 

Welche Weiterbildungen können Sie online absolvieren?

Es gibt eine Reihe von Fortbildungsmaßnahmen, die Sie nach der Ausbildung zum Indistriekaufmann auch online und von Zuhause in Anspruch nehmen können. Dadurch ist eine Weiterbildung neben dem Beruf für Industriekaufleute besonders flexibel möglich. Oftmals können zertifizierte Maßnahmen könne auch mit einem Bildungsgutschein des Arbeitsamts gefördert werden. Wichtig: Teils wird einschlägige Berufserfahrung verlangt. Wir weisen Sie dann ausdrücklich darauf hin.

 

Fortbildung im Projektmanagement mit Zertifikat Projektleiter (IHK)

Die Weiterbildung zum Projektleiter kann ein richtiger Karriere-Booster sein: Mit diesem 12-monatigen Kurs erwerben Sie berufsbegleitend die Fähigkeit, Projekte in Unternehmen zu managen und zu leiten. Vorausgesetzt werden hier bereits kaufmännische Berufserfahrung sowie idealerweise erste praktische Erfahrungen im Bereich des Projektmanagements. Mit dem erfolgreichen IHK-Abschluss qualifizieren Sie sich für alle Projektmanager-Positionen und sind imstande, selbstständig Projekte zu leiten. Mehr Informationen bekommen Sie kostenfrei und unverbindlich hier:

 

Weiterbildung zum E-Commerce-Manager (IHK)

Dieser Kurs richtet sich an alle Industriekaufleute, die im Internethandel fit werden möchten. Dazu lernen Sie noch alle rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Grundkenntnisse. Als Voraussetzungen sind für die Weiterbildung kaufmännische Grundkenntnisse sowie EDV-Kenntnisse notwendig. Eine einschlägige Berufserfahrung im Handel wie Industriekaufleute sie nach einigen Jahren regelmäßig besitzen, ist hilfreich.

Vorteile durch diese Fortbildung für Industriekaufleute

Diese berufliche Qualifizierung eignet sich für jene, die im Marketing tätig sind und eine fachlich höherwertige Position im Onlinehandel anstreben oder einen entsprechenden  Berufswechsel planen. Die Schulung mit IHK-Abschluss dauert ein Jahr und wird auch als Fernlehrgang neben der Arbeit angeboten. Weitere kostenfreie Informationen bekommen Sie hier:

 

Berufliche Qualifizierung zum Geprüften Prozessmanager Industrie 4.0

Ein interessantes Weiterbildungsangebot, das bereits in die Richtung einer Aufstiegsfortbildung geht, ist die nebenberufliche Qualifizierung zum/zur Prozessmanager/innen. Als künftiger Experte die Industrie 4.0 steuern Sie Workflows in der Produktion und optimieren mithilfe von digitaler Vernetzung den Produktionsprozess. Die ideale Fortbildung für den internen oder externen Sprung in eine höhere Berufsebene, der natürlich auch mit einem höheren Gehalt verbunden ist.

Welche Voraussetzungen müssen Sie erfüllen?

Um an dieser Fortbildung teilzunehmen, benötigen Sie Grundkenntnisse in Englisch und ein gutes logisches Denkvermögen. Die Schulung ist als berufsbegleitende Zusatzqualifikation konzipiert und dauert etwa 15 Monate, wenn Sie wöchentlich 7 Stunden Zeit investieren. Mehr Informationen gibt es hier:

 

Welche Weiterbildungen eignen sich für Industriekaufleute neben dem Beruf?

Flexible Weiterbildungsmöglichkeiten sind wie geschaffen für alle die in einem kaufmännischen Berufsumfeld arbeiten. Es ist oft nicht möglich, dass Betriebe Mitarbeiter für längere Zeiträume freistellen, damit diese sich weiterbilden können. Berufsbegleitende Qualifizierungen werden unter bestimmten Bedingungen ebenfalls über Bildungsgutscheine gefördert. Für die Prüfungsphasen kann häufig Bildungsurlaub beantragt werden. Eine Fortbildung mit großem Potenzial für alle Industriekaufleute, die eine Führungsposition anstreben, ist die folgende Qualifizierung:

 

Vorbereitung auf die Geschäftsführung in Mittelbetrieben

Ihre Ausbildung bereitet Sie in der Regel nicht ausreichend auf Chefpositionen vor: Industriekaufleute kümmern sich häufig um verwaltungstechnische Aufgaben in Wirtschaftsunternehmen. Dazu gehören die Steuerung betrieblicher Abläufe, die Terminvereinbarung und die Personalorganisation. Wenn Sie bereits einschlägig berufliche tätig sind und gerne Geschäftsführer werden möchten, dann bereitet die kompakte Schulung Geschäftsführung von Mittelbetrieben oder Kleinbetrieben Sie auf diese spannenden Position vor:

Voraussetzungen für diese Fortbildung 
Als Zulassungsbedingung müssen Sie eine mehrjährige kaufmännische Praxis vorweisen können. Die Fortbildung vermittelt Ihnen inhaltlich alle notwendigen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse für die Führung eines Unternehmens. Darüber hinaus erwerben Sie auch IT-Kenntnisse sowie Praxiswissen im Wirtschaftsrecht, Arbeits- und Sozialrecht. Der Fernkurs kommt auch sehr gut in Frage, wenn Sie sich auf eine Betriebsnachfolge vorbereiten:

 

Vom Industriekaufmann zum Controller

Wer sich im Bereich Controlling wohl fühlt, der findet auch eine für Industriekaufleute passende berufliche Fortbildung:

 

Fachwirt werden: Fortbildung für die Karriere

Es ist die klassische Aufstiegsfortbildung für kaufmännische Berufe: Mit der Weiterbildung zum Fachwirt spezialisieren sich Industriekaufleute auf einen Wirtschaftszweig. Der Fachwirt-Abschluss ist dem Meister im Handwerk gleichgestellt. Voraussetzung ist meist einige wenige Jahre Berufserfahrung nach der Ausbildung zur Industriekauffrau. Der Inhalt der Fachwirt-Weiterbildung ist einheitlich im Berufsbildungsgesetzes (BBiG) geregelt und schließt mit einer Abschlussprüfung bei der IHK ab. Die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung erfolgt meist über Fernlerninstitute, die sich besonders auf die Bedürfnisse berufstätiger Teilnehmer ausrichten.

 

Geprüfter Industriefachwirt (IHK)

Innerhalb von 18 Monaten liefert die Weiterbildung zum Industriefachwirt lhnen das notwendige Know-how für eine weitere Spezialisierung. Für die Teilnahme werden eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder langjährige Berufspraxis in einem kaufmännischen Beruf vorausgesetzt. In dem Kurs werden Ihnen wirtschaftsbezogene Zusatzqualifikationen wie Recht und Unternehmensführung sowie Kenntnisse in Buchhaltung vermittelt. Nach erfolgreichem Abschluss dürfen Sie den Titel „Geprüfter Industriefachwirt“ führen, der Ihnen auch den Hochschulzugang ermöglicht. Optimal für alle, die kein Abitur haben, aber eines Tages doch noch studieren möchten. Mehr Informationen gibt es hier:

 

Fachwirt für Außenwirtschaft / Handelsfachwirtin werden

Wenn Sie sich als Industriekauffrau in einen angrenzenden Bereich weiterentwickeln möchten, dann sind zum Beispiel die eher international ausgerichteten Fachwirte für Handel und Außenwirtschaft eine gute Option. Die Fortbildung ist wie geschaffen für Industriekaufleute, die in international tätigen Unternehmen eine Führungsposition anstreben oder einen entsprechenden Arbeitgeberwechsel planen.

Wer vom Industriekaufmann zum Fachwirt aufsteigen möchte, muss eine abgeschlossene Ausbildung und/oder kaufmännische Praxiserfahrung als zwingende Voraussetzung erfüllen. Hier erfahren Sie mehr über die 18-monatige Weiterbildung zum Fachwirt per Fernkurs:

 

Aufstiegsfortbildung für Industriekaufleute: Betriebswirt

Für Industriekaufleute ist eine Betriebswirt-Fortbildung passender, wenn Sie sich funktionsübergreifend im kaufmännischen Bereich weiterbilden möchten. Wer neben dem Beruf den Betriebswirt anstrebt, benötigt meist 2.5 Jahre bis zur IHK-Abschlussprüfung. Eine Förderung durch einen Bildungsgutschein der Arbeitsagentur zur Deckung der Kurskosten und Prüfungsgebühren ist möglich. Mehr Informationen hierzu erteilt Ihnen auch das Ausbildungsinstitut:

 

Darüberhinaus gibt für den Weg vom Industriekaufmann zum Betriebswirt auch Weiterbildungen mit einer zusätzlichen Spezialisierung. Diese Form der Aufstiegsfortbildung dauert meist ein paar Monate länger als der „allgemeine Betriebswirt“:

 

Weiterbildung über ein Studium

Wenn Sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, dann können Industriekaufleute sich auch über ein Studium weiterbilden. An der Universität ist das allerdings nur mit Abitur möglich. Alternativ werden die meisten Studienfächer auch an Fachhochschulen angeboten, häufig sogar mit mehr Praxisbezug. Ein FH-Studium geht auch ohne Abitur und selbst ohne Fachabitur, wenn Sie zum Beispiel zuvor einen Fachwirt gemacht haben. Achten Sie unbedingt darauf, dass der Studiengang entweder auch in Teilzeit absolviert werden kann, oder noch viel besser, als berufsbegleitendes Studium.

 

BWL mit Schwerpunkt Logistik

Dieses Fernstudium qualifiziert Sie für Tätigkeiten in Speditionen, Verkehrsbetrieben, dem Handel und der Industrie.

  • Voraussetzungen
    Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung und einige Jahre Berufserfahrung.
  • Inhalte
    Sie erhalten ein umfangreiches Wissen in den Bereichen Unternehmensmanagement sowie Logistik- und Transportketten.
  • Vorteile
    Der Abschluss dieses Lehrgangs entspricht dem Bachelorniveau. Damit verbessern Sie Ihre Chancen für Positionen in international tätigen Unternehmen.

 

Bachelor BWL Supply Chain Management

Diese Weiterbildung dient dem Erwerb von spezifischen Kenntnissen zur Steuerung von Informations- und Warenflüssen in Unternehmen.

Voraussetzungen
Für diese Weiterbildung müssen Sie kein Abitur haben. Es gilt auch eine fachspezifische Fortbildungsprüfung als staatlich geprüfter Betriebswirt oder Fachwirt, als staatlich geprüfter Techniker oder als Meister als Zugangsvoraussetzung. Auch eine abgeschlossene Berufsausbildung mit einer mehrjährigen Praxis wird anerkannt.

Inhalte
Neben betriebswirtschaftlichen Kenntnissen wird in dieser Fortbildung der Schwerpunkt auf Logistik und Supply Chain Management gelegt.

Vorteile
Nach dem erfolgreichen Abschluss erhalten Sie den Titel Bachelor. Sie sind damit für Führungsaufgaben als Logistiker ausgebildet.

 

Bachelor Logistikmanagement

Dieser Lehrgang richtet sich an jene, die bereits in einem ähnlichen Beruf tätig sind sowie an Quereinsteiger/innen.

  • Voraussetzungen
    Mit einem Abitur können Sie dieses Studium sofort beginnen. Ansonsten gelten die gleichen Bedingungen wie beim Bachelor BWL für Logistik und Supply Chain Management.
  • Inhalte
    In diesem Studium erhalten Sie grundlegendes Wissen über Organisationsformen und Logistik. Zudem werden Fähigkeiten im Bereich der Logistiktechnologien vermittelt.
  • Vorteile
    Mit diesem Studium qualifizieren Sie sich als anerkannter und gefragter Manager im Bereich der Logistik.

 

Weiterbildungen für ungelernte Arbeitnehmer und Quereinsteiger

Wer bisher angelernt, aber vergleichbar zu Industriekaufleuten gearbeitet hat, der kann über nebenberufliche Lehrgänge sich formal qualifizieren. Gleiches gilt für Seiteneinsteiger, die Fuss fassen möchten. Eine dreijährige Ausbildung zum Industriekauffrau wäre zwar eine Option, würde aber Ihre jahrelange Berufspraxis nicht berücksichtigen. Eine bessere Möglichkeit ist eine zweijährige Umschulung.

 

Weiterbildung zum Industriekaufmann 

Leider ist es nicht möglich über eine Fortbildung zum Industriekaufmann zu werden. Wenn Sie bereits kaufmännische Arbeitserfahrung oder eine erste abgeschlossene Berufsausbildung haben, kann die reguläre Ausbildung zur Industriekauffrau um ein Jahr verkürzt werden. Der Ausbildungsinhalt und Prüfungsstoff ändern sich hingegen nicht. Wem Arbeitslosigkeit droht, finanziert die Agentur für Arbeit häufig eine Vollzeitumschulung, im Ausnahmefall auch in Teilzeit. Mehr informationen bekommen Sie hier:

 

Alternativ kommen Fortbildungen neben dem Beruf in Frage, die entweder über Abendschulen oder Fernschulen angeboten werden. Das Lernpensum ist so gewählt, dass die berufliche Weiterbildungsmöglichkeit für Berufstätige selbst neben der Arbeit machbar sind. Folgende Qualifizierungen richten sich ausdrücklich an Teilnehmer ohne Vorkenntnisse:

 

Fortbildung zum Bürosachbearbeiter

In dieser Schulung zum Bürosachbearbeiter lernen Sie alles über die innerbetriebliche Organisation, Büromanagement und kaufmännische Grundkenntnisse. Zur Ausbildung gehören neben fachlichem Grundwissen auch das Verfassen von Korrespondenzen sowie das Erstellen von Aufträgen und Bestellungen. Es gelten keine besonderen Voraussetzungen. Nach der Fortbildung beherrschen Sie auch alle für Bürfachkräfte relevanten MS Office Anwendungen.

 

Weiterbildung im Büromanagement

Auch diese Umschulung eignet sich für den Erwerb von Qualifikationen für Fachaufgaben in einem Büro.

Voraussetzungen
Es sind keine Voraussetzungen erforderlich, doch eine zuvor absolvierte einschlägige Berufsausbildung ist von Vorteil.

Inhalte
In diesem Lehrgang lernen Sie die Koordination von Entscheidungsprozessen in Unternehmen.

Vorteile
Als Fachkraft im Büromanagement haben Sie gute Chancen in fast allen Unternehmen sowie in der öffentlichen Verwaltung.

  • Fortbildungsmöglichkeit im Büromanagement

 

Industriekaufmann werden:

Vom Einzelhandelskaufmann zum Industriekaufmann

Vom Industriemechaniker zum Industriekaufmann

Vom Speditionskaufmann zum Industriekaufmann

Vom Großhandelskaufmann zum Industriekaufmann

Vom Bankkaufmann zum Industriekaufmann

Von Bürokauffrau zu Industriekauffrau

 

Berufswechsel als Industriekaufmann

Es gibt leider nicht wenige Industriekaufleute, die nah Abschluss der Ausbildung feststellen, dass sich die Berufswahl doch als nicht ideal herausstellt. Die Erkenntnis mag frustrieren, allerdings ist ist nicht zu spät: Die kaufmännischen Kenntnisse der Industriekaufleute sind auch außerhalb Ihres Berufszweiges sehr geschätzt.

Im Grundsatz können Sie alle Umschulungen ergreifen, die auf eine kaufmännische Berufsausbildung aufbauen oder keine spezifischen Kenntnisse voraussetzen. Eine Übersicht aller anerkannten Umschulungsberufe finden Sie hier: Welche Umschulungsberufe gibt es?