Berufswechsel: Raus aus der Gastronomie – aber wohin?

Tätigkeiten in der Gastronomie sind meist anstrengend und schlecht bezahlt.
Tätigkeiten in der Gastronomie sind meist anstrengend und schlecht bezahlt.

Berufe in der Gastronomie gelten als anstrengend, werden häufig nicht gut bezahlt und haben in der Regel ungünstige Arbeitszeiten. Doch der Wechsel in einen anderen Beruf gestaltet sich mit einer gastronomischen Ausbildung schwierig. Dennoch gibt es einige lohnende Möglichkeiten mit Zukunft, die wir Ihnen hier vorstellen wollen.

 

Wer gehört überhaupt zur Gastronomie?

Der klassische gastronomische Beruf ist der des Kochs bzw. Köchin. Die Abbruchsquote während der Ausbildung liegt hier jedoch bei fast 50 Prozent. Viele Auszubildende sind den Arbeitszeiten und den Arbeitssystemen auf Dauer nicht gewachsen und suchen rechtzeitig nach einer Alternative. Andere arbeiten wiederum ungelernt (aber nicht unbedingt weniger erfolgreich) als Köche. Darüber hinaus gibt es Hotelfachfrauen und -männer, Sie sind für zahlreiche Abläufe im Hintergrund verantwortlich und für den Service zuständig.

Hinzu kommen Hotelkaufmänner und -frauen, Restaurantfachleute, Konditoren/innen, Servicepersonal wie Kellner / Bedienung sowie Fachkräfte der Systemgastronomie. Mit diesen fachspezifischen Ausbildungen außerhalb der Gastronomie eine Anstellung zu finden, gestaltet sich mitunter sehr schwierig. Doch die Stärken und Talente derjenigen, die in der Gastronomie arbeiten, sind an anderen Stellen durchaus gefragt. Es kommt darauf an, auf die richtigen Punkte zu achten. Dieser Artikel zeigt Ihnen Möglichkeiten auf, in welche Jobs Sie wechseln könnten und welche Weiterbildungen Sie dabei voran bringen.

 

Ganz raus oder besser Aufgabenwechsel durch Aufstieg?

Nicht jeder, der mit seinem momentanen Job unzufrieden ist, möchte der Gastronomie oder Hotellerie dauerhaft den Rücken zukehren. Es hat auch sehr schöne Seiten in der Gastro zu arbeiten: die ausgelassene Stimmung, die Trinkgelder, der Kundenkontakt und das abwechslungsreiche Tagesgeschäft. Wenn Ihre Unzufriedenheit vor allem auf Ihren aktuellen Aufgaben beruhen und Sie schon länger in der Branche arbeiten, dann wäre es vielleicht an der Zeit in Ihren beruflichen Aufstieg zu investieren.

Ideal für alle, die über einen Berufswechsel im Quereinstieg oder über eine Fortbildung nachdenken, sind berufsbegleitenden Weiterbildungen. Berufsspezifische Kurse werden an Abendschulen und bei Seminaranbietern ermöglicht. Ideal sind auch Ferninstitute. Dort können Qualifizierungen zeitlich und örtlich flexibel von daheim absolviert und meist mit einem Bildungsgutschein der Arbeitsagentur finanziell gefördert werden (Voraussetzung ist eine AZAV-Zertifizierung des Lehrgangs). Teilnehmer müssen zuvor meist nicht in einem artverwandten Beruf tätig gewesen sein.

Kostenfreie Informationen bekommen Sie unmittelbar vom Weiterbildungsinstitut:

 

Vielseitige Betätigungsfelder für kaufmännische Berufe

Hotelkaufleute haben eine dreijährige duale Ausbildung absolviert und stehen anderen kaufmännischen Berufen grundsätzlich in nichts nach. Zu ihren Aufgaben gehören Rechnungswesen und Controlling, aber auch Einkauf und Personalwesen. Diese Kenntnisse lassen sich auch in vielen anderen Bereichen anwenden.

 

Wechsel in Tourismusbüro oder andere Marketingbereiche

Jede touristisch relevante Region hat sie, auf Bundeslandebene Gebiet es sie nochmal: Tourismusverbände und spezialisierte Marketingagenturen repräsentieren und vermarkten touristische Leistungen. Hier werden Bewerber mit Branchenkenntnissen gesucht, die sich im Marketing fit gemacht haben und hier ihren neuen beruflichen Schwerpunkt suchen. Detaillierte Informationen bekommen Sie auf Wunsch direkt vom Anbieter zugeschickt. 

 

Wechsel zu Wirtschaftsunternehmen

Außerhalb eines Hotels oder Restaurants können Sie als Hotelkaufmann oder -frau zum Beispiel tätig werden in

  • Cateringunternehmen oder Großküchen
  • Rehabilitationseinrichtungen oder Kurkliniken
  • Reiseunternehmen

 

Weiterbildungen für einen Wechsel zu Unternehmen

Eine Alternative ist zum Beispiel auch eine zweijährige Weiterbildung oder Umschulung zum/zur Kaufmann/-frau für Büromanagement, oder Speditionund Logistikdienstleistung. Doch auch ohne eine entsprechende Ausbildung können Sie sich auf ausgeschriebene Stellen in einem dieser Bereiche bewerben, da Sie das kaufmännische Arbeiten schließlich beherrschen und alles Notwendige bei Ihrem neuen Arbeitgeber praktisch erlernen können. Die fehlenden theoretischen Kenntnisse können durch einen berufsbegleitenden Fernkurs abgedeckt werden.

 

Wechsel in den Bereich Eventmanagement für Hotelkaufleute

Berufsbegleitende Fernkurse für Hotelkaufleute und alle mit Berufserfahrung in der Gastro bereiten auf den Berufswechsel in den Sektor Hochzeitsorganisation und Veranstaltungsmanagement vor. Mit Ihrer bisherigen Arbeitserfahrung bringen Sie alles mit, was zur erfolgreichen Durchführung von Veranstaltungen erforderlich ist: Belastbarkeit, professionelle Freundlichkeit und Organisationstalent.

Die Weiterbildung zur Hochzeitsplanerin dauert mit Abschlussprüfung 11 Monate und kann neben einem Vollzeitjob absolviert werden. Wer sich breiter aufstellen möchte, trifft mit der Online-Ausbildung im Veranstaltungsmanagement die richtige Wahl. Diese Fortbildung dauert 12 Monate und schließt mit einer IHK-Prüfung ab. Zu beide Schulungen bekommen Sie hier kostenfrei weitere Informationen:

 

Alternativen für Servicepersonal

Schwieriger gestaltet sich der Ausstieg aus der Gastronomie für Hotel- oder Restaurantfachleute. Mit einer solchen Ausbildung haben Sie schließlich ein sehr fachspezifisches Wissen erworben. Die Servicementalität der Restaurant- und Hotelfachleute ist jedoch auch in anderen Bereichen gefragt. Vor allem die Arbeit an einem Empfang ist hier sehr geeignet. Entsprechende Fachkräfte werden zum Beispiel in der Autovermietung nachgefragt. Zudem findet sich auch in zahlreichen großen Unternehmen ein Empfang oder ein Servicepunkt. Sie übernehmen dort verschiedene Aufgaben, betreuen aber maßgeblich Gäste, beantworten Fragen und erledigen Verwaltungsaufgaben. Konkrete Ausbildungsberufe gibt es für diese Stellen nicht, sodass Sie Ihre Stärken im Konfliktmanagement, im Umgang mit Kunden und der allgemeinen Prozessorganisation herausstellen sollten.

Auch Stellen im Bereich Sekretariat und Assistenz können von Hotel- oder Restaurantfachleuten gut besetzt werden. Diese finden sich ebenfalls in sehr vielen Wirtschaftsunternehmen verschiedener Branchen. Denkbar ist auch die Kundenberatung an Informationsstellen im öffentlichen Dienst. Wer im Hotelgewerbe bleiben möchte, wird auch hier entsprechende Angebote finden. Interessante Perspektiven kann auch der Bereich Weinverkostung (Sommelier/e) und Veranstaltungsorganisation bieten:

 

Als Koch neue Wege gehen

Natürlich können Sie sich als Koch selbstständig machen und ein eigenes Restaurant eröffnen, in dem Sie die Abläufe bestimmen und nach Ihren Wünschen arbeiten. Doch wer der Branche vollends den Rücken kehren möchte, wird sich mit der Neuorientierung häufig schwer tun. Ihr gastronomisches Fachwissen qualifiziert Sie jedoch auch hervorragend für die Arbeit als Hotel- oder Restauranttester. Angestellt sind diese Tester zum Beispiel beim Verband des Deutschen Hotel- und Gaststättengewerbes oder bei branchenspezifischen Medien wie dem Guide Michelin.

Ein anderer Weg ist die Arbeit als Berater im Bereich Hygiene, Ernährung oder Gastronomie oder als Lebensmittelkontrolleur oder Lebensmitteltechniker, zwei Berufe für die Sie sich formell weiterbilden müssen. Mit diesem Abschluss ist jedoch auch der Wechsel in die Lebensmittelproduktion möglich: alle lebensmittelherstellenden Unternehmen, Getränkeproduzenten oder der Wechsel in den öffentlichen Dienst zum Gesundheitsamt.

Möchten Sie den Tätigkeitsschwerpunkt mehr zur Theorie verlagern, kann auch ein Studium der Ernährungswissenschaft oder Lebensmitteltechnologie eine Alternative sein. Ihr Wissen als Koch können Sie dort sehr gut einsetzen und dennoch außerhalb der Gastronomie tätig werden. Ernährungsberater ist eine einjährige Weiterbildung, die Sie auch neben der Arbeit flexibel als Fernkurs absolvieren können. Weitere Informationen gibt es hier:

 

Möchten Sie Ihren bisherigen Job aufgeben, da Ihnen die Arbeitszeiten nicht zusagen, kann jedoch auch der Wechsel in eine Kantine, eine Kindertagesstätte oder ein Seniorenheim genügen. Sie bleiben Ihrem gelernten Beruf treu, können sich aber auf feste Arbeitszeiten verlassen. Auch in diesen Einrichtungen werden Kenntnisse zur gesunden Ernährung hilfreich sein. Einer von vielen Anbietern:

 

Berufswechsel mit Bedacht

Der Wechsel des Berufes sollte niemals eine Kurzschlussreaktion sein. Sie gehen damit ein Risiko ein und sollten sich darüber im Klaren sein, was auf dem Spiel steht. Sie beherrschen Ihr Handwerk schließlich gut und haben Erfahrung gesammelt. Diese Routine wird Ihnen in einem neuen Job erst einmal fehlen. Wägen Sie daher die Chancen und Risiken genau ab: was erhoffen Sie sich von einem Wechsel, was stört Sie hauptsächlich an der Gastronomie und in welchem Beruf können Sie sicher sein, dass es diese störenden Punkte nicht gibt? Schließlich gehören lange Arbeitszeiten und Schichtdienst inzwischen in vielen Branchen zum Alltag.

Zuletzt bieten natürlich eine weitere Berufsausbildung oder ein Studium die Möglichkeit, einen ganz anderen Beruf auszuüben und das Hotel- und Gastronomiegewerbe hinter sich zu lassen. Ein solcher Schritt sollte jedoch vor allem hinsichtlich finanzieller Aspekte gut durchdacht sein. Sie werden vorerst auf einen großen Teil Ihres Einkommens verzichten müssen. Während Sie in einer weiteren dualen Ausbildung eine monatliche Vergütung erhalten, müssen Sie Ihr Studium und Ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren, sofern kein Anspruch auf BAföG besteht. Auch aus diesem Grund ist eine berufsbegleitende Weiterbildung neben Ihrem bisherigen Job empfehlenswert.

 

Wichtiger Hinweis
Wenn Sie einen Beruf neu lernen möchten und keinen Quereinstieg mit Ihrer bisherigen Berufsausbildung beabsichtigen, dann kommt für Sie eine Umschulung in Betracht. Eine Liste aller Umschulungsberufe finden Sie hier: Welche Umschulungen gibt es? 

15 Gedanken zu „Berufswechsel: Raus aus der Gastronomie – aber wohin?“

  1. Hallo,

    nach 11 Jahren im Housekeeping und 7 Jahre davon im Spätdienst, fühle ich mich nicht mehr wohl in meinem Job. Dazu Corona, was viel in der Branche kaputt gemacht hat: Arbeiten mit Fremdfirmen, wo man nach dem Lockdown von vorne anfängt, da man mit Menschen arbeitet, die noch nie vorher geputzt haben. Es bringt mich persönlich nervlich an meine Grenzen. Zusätzlich viel zu wenige eigene Mitarbeiter im gesamten Betrieb (Corona geschuldet). Eine Geschäftsleitung, die nur fordert und eine Hauptverwaltung, die weit weg von der Praxis ist. Zudem kommt das Gehalt, welches in der Branche immer noch stiefmütterlich behandelt wird. Trotz neuem Tarif.

    Meine Karriere entwickelte sich von der Köchin, zur Betriebswirt mit AEVO, hin zur Hausdamenassistentin, da Sauberkeit meine Affinität ist. Ich kann mir nicht nur einen Jobwechsel, sondern auch einen Branchenwechel vorstellen und würde gern meine Kenntnisse aus der Betriebswirtschaft „aufleben“ lassen.

    Mein Problem ist, ich weiß nicht, an wen ich mich wenden kann. Gibt es irgendwo persönliche Beratung?. Mit den üblichen Jobportalen komm ich nicht weiter.

    Mit freundlichen Grüßen
    Caro

    Antworten
    • Hallo Caro,

      danke für Ihre Nachricht.

      Eine persönliche Berufsberatung kann sehr zielführend sein. In aller Regel müssen Sie diese Dienstleistung selbst bezahlen. Google Sie nach einem Jobcoach in Ihrer Gegend und achten Sie bei ihrer / seiner Qualifikation darauf, dass Weiterbildungen im Bereich Beratung vorhanden sind. Die Kosten werden sicherlich einige hundert Euro betragen. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen. Die Beratung soll Sie ja dahin bringen, dass Sie letztlich mehr verdienen werden.

      Unser erster Gedanke war, dass Sie ja fundierte Branchenexpertise haben und sehen wo die Probleme sich finden. Vielleicht kommt ja für Sie ein Wechsel auf die Seite der Verwaltung bzw. Geschäftsführung im Reinigungsgewerbe in Betracht. Unterstützend dabei kann eine berufsbegleitende Weiterbildung sein, zum Beispiel:

      Geschäftsführung in mittelgroßen Betrieben.

      Mit dieser Fortbildung würden Sie sich auf eine Führungsaufgabe (Sie leiten ja bereits Mitarbeiter an) vorbereiten und Ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse auffrischen.

      Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Erfolg bei den nächsten Schritten!

      Antworten
  2. Hallo liebe Redaktion,

    ich bin 28 Jahre, führe seit 6 Jahren mein eigenes kleines Hotel und studiere nun berufsbegleitend BWL, was sich aber noch 2 Jahre ziehen wird. Zudem bin ich Hotelbetriebswirt. Leider hat Corona bei mir vieles kaputt gemacht, weshalb ich das Hotel veräußern möchte und in einer anderen Branche arbeit suchen möchte. Wo fängt man da am besten an? Welche Branche, welchen Einstieg wähle ich, was bin ich auf dem Markt wert? Ich würde mich über eure Antwort sehr freuen!

    Liebe Grüße und frohe Weihnachten

    Antworten
    • Hallo Jens,

      vielen Dank für Ihre Nachricht.

      Klären Sie zunächst für sich die grundlegende Frage, ob Sie als Hotelbetriebswirt auf Jobsuche gehen möchten oder einen Branchenwechsel anstreben. Wir hören aus der Gastronomie / Hotellerie, dass in den vergangenen Monaten viele Arbeitnehmer außerhalb der Gastro Jobs gesucht haben und keine Rückkehr planen. Da ergeben sich für Sie vielleicht interessante Optionen.

      Aufgrund Ihrer hohen Qualifikation könnten Sie auch erwägen, ob Sie im Bereich Hotelmanagement verbleiben, aber zB als angestellter Geschäftsführer bei einer Hotelkette bzw. zunächst in einer Stufe darunter, bis Sie Ihr Studium abgeschlossen haben, den Einstieg versuchen.

      Ihren Marktwert (wenn es sowas denn im Generellen überhaupt gibt) können Sie nur herausfinden, indem Sie über viele gute Bewerbungen sich in Bewerbungsgesprächen behaupten und sehen, wievielt Sie aushandeln können.

      Wir Wünschen Ihnen viel Erfolg, frohe Weihnachten und alles Gute!

      Antworten
    • Hallo Jens,
      ich bin freie Journalistin und suche für einen Beitrag „Corona- Aus/Umsteiger aus der Gstronomie“.
      Bitte melde Dich doch: gaberndt(at)gmx.de. Ich hätte aktuell ein paar Fragen, wenn Du erlaubst.
      Beste Grüße
      Gaby

      Antworten
  3. Hallo,

    ich bin seit 2016 gelernter Koch und arbeite mittlerweile seit 2 Jahren als Souschef in einem Gourmetrestaurant.
    Die physische und psychische Belastung sind für mich der aktuelle Hauptantrieb, mir etwas anderes zu suchen.
    Ich spiele schon eine Weile mit dem Gedanken der Küche den Rücken zu kehren und suche Alternativen.

    Grundsätzlich könnte ich mir durchaus vorstellen in der Gastro zu bleiben, ist aber kein muss.
    Was gibt es denn so für Möglichkeiten ohne direkt eine Umschulung anzustreben?

    Mit freundlichen Grüßen
    Yuri

    Antworten
    • Hallo Yuri,

      danke für Ihre Frage.

      Letztlich stehen Ihnen in der Gastro und Hotellerie alle Wege offen, die Sie sich als Quereinsteiger zutrauen. Wir wissen von Hotelgeschäftsführern die „lediglich“ eine Kochausbildung haben. Wir empfehlen Ihnen das Pferd von hinten aufzuzäumen: Überlegen Sie nicht, welcher Beruf in Ihrer Branche zu Ihnen passt, sondern machen Sie eine ehrliche Liste über Ihre Interessen, Schwächen und Stärken. Welche Tätigkeiten passen zu Ihrer Persönlichkeit? Worin sind Sie richtig gut? Was macht Ihnen den Berufsalltag schwer?

      Wenn Sie wissen, in welche Richtung es gehen kann, dann können Sie erst richtig die Frage „Umschulung / Weiterbidung -ja oder nein?“ abwägen…

      Wir wünschen Ihnen dabei alles Gute!

      Antworten
  4. Liebe Redaktion

    Ich bin dipl. Betriebsleiter mit 10 Jahren Erfahrung in der Gastronomie inkl. Regionalleiter Erfahrung.
    Momentan wieder in Anstellung als Betriebsleiter im Hotel und Restaurant und es ist wirklich anstrengend.
    Täglich 10 – 12 Stunden Vollgas.
    Ich bin ein kreativer Denker mit offener, positiver Haltung für Neues.
    Mir ist bewusst, dass ich diesen Job sicher in 10 Jahren nicht mehr ausführen kann und suche bereits jetzt nach neuen Möglichkeiten, welche mich erfüllen könnten. Hier fehlt der Funke zur Idee.
    Und genau deshalb schreibe ich euch in der Hoffnung auf ein Ansatzgedanke, der mich weiterbringt.

    Herzliche Grüsse

    Antworten
    • Hallo Christian,

      Ihre Webseite ist fantastisch und eine gute Idee, wie Arbeitnehmer auf sich aufmerksam machen können. Wir löschen grundsätzlich alle verlinkten Webseiten: Bei Ihnen machen wir gerne eine Ausnahme, in der Hoffnung, dass andere Wechselwillige sich von Ihrer Internetseite inspirieren lassen. (Allerdings sind Rechtschreibfehler vorhanden…)

      Bei einem Branchen- und berufserfahrenen Kreativkopf denken wir oft an Consulting in der vertrauten Branche. Denkbar ist der Wechsel in einen Management-Bürojob mit geregelten Arbeitszeiten: Recherchieren Sie die Big Player Ihrer Branche und bewerben Sie sich initiativ. Da Sie bisher sehr spezifisch ausgebildet sind, könnte auch ein berufsbegleitendes Studium im Bereich Management für Sie interessant sein…

      Wir wünschen Ihnen alles Gute und drücken die Daumen für die passende Eingebung!

      Antworten
  5. Ich bin gelernte Hotelfachfrau und ich kann meinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. Ich möchte nicht mehr mit Kunden arbeiten. Haben Sie eine alternative Empfehlung? Ich bin mit der Arbeit sehr unzufrieden.
    MIt freundlichen Grüßen,
    Pamela

    Antworten
    • Hallo Pamela,

      mit Tipps zur Berufswahl ist es schwer, wenn man eine Person nicht persönlich und äußerst gut kennt. Wenn Sie für sich schon entschieden haben, dass Sie ohne Menschen arbeiten möchten (ohne Kollegen wird es jedoch kaum gehen), dann sind die klassischen Bürojobs für Sie vielleicht passend. Wir empfehlen Ihnen durch die Liste der gängigsten Umschulungsberufe zu stöbern: Welche Umschulungsberufe gibt es?

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten
  6. Hallo,

    Ich bin gelernter Koch und bin zu dem Entschluss gekommen das ich in diesem Beruf nicht länger tätig sein möchte. Aus gesundheitlichen Gründen sehe ich hier keine Zukunft für mich. Mit meinen 30 Jahren weiß ich jedoch nicht was ich noch für Alternativen habe.

    Liebe grüße
    Julian

    Antworten
    • Hallo Julian,

      danke für Ihre Nachricht.

      Was ein alternativer Beruf für Sie sein könnte, können Sie nur für sich selbst herausfinden. Wir haben auf der Seite Welche Umschulungsberufe gibt es? eine Übersicht mit geförderten Umschulungen zusammengestellte, die Ihnen vielleicht eine Inspiration sein kann. Eine weitere Herangehensweise kann auch sein, dass Sie sich bewusst nach einem besonders gesuchten Beruf umsehen, was sicherlich den Einstieg vereinfachen kann. Mehr finden Sie dazu hier: Welche Umschulungsberufe sind besonders gefragt?

      Wir wünschen Ihnen in jedem Fall viel Erfolg für Ihren weiteren beruflichen Weg und gutes Gelingen der Umschulung!

      Antworten
  7. Ich bin gelernte Restaurantfachfrau und kann meinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. Ich würde gerne einer Tätigkeit am Empfang in einer großen Firma oder bei einer Autovermietung mit geregelten Arbeitszeiten tagsüber in Vollzeit von Montag bis Freitag arbeiten. Am Wochenende möchte ich frei haben.was für Jobangebote gibt es in Wiesbaden? Bin verzweifelt auf Arbeitssuche.Wer kann mir helfen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Stefanie

    Antworten
    • Hallo Stefanie,

      mit Ihrer Berufsausbildung sind Sie im Servicebereich auch außerhalb der Gastronomie gerne gesehen. Interessante Arbeitgeber könnten für Sie auch der Empfang in Kanzleien, Steuerberatungsgesellschaften, Krankenhäuser usw. sein. Gestalten Sie Ihre Suche allgemeiner („Servicemitarbeiter“) um mehr Ergebnisse auf den Stellenmärkten online angezeigt zu bekommen. Alternativ können Sie sich immer auch direkt an die Arbeitsagentur wenden, auf deren Webseite Sie ebenfalls offene Stellen recherchieren können.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten

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