Glück und Zufriedenheit trotz Arbeitslosigkeit: Die 5 besten Tipps

Hobbies und Leidenschaften sind eine gute Art, Positives ins Leben zu holen – und trotz Arbeitslosigkeit glücklich zu sein.

In der Vergangenheit frönten besonders wohlhabende Menschen der sogenannten „Kunst des Müßiggangs“, des süßen Nichtstuns – und waren damit in der Gesellschaft anerkannt.

In unserer modernen Leistungsgesellschaft sieht das dagegen anders aus: Nur wer arbeitet, ist etwas wert, und nicht selten stellt die Erwerbstätigkeit den Mittelpunkt des Lebens dar. Auch das Selbstwertgefühl hängt bei vielen Menschen unmittelbar mit ihrer Arbeit zusammen. Arbeitslosigkeit gilt dagegen als ein Zustand, der möglichst schnell wieder beendet werden soll.

Es gibt aber auch Personen, die ganz ohne einen festen Job, Kollegen und Aufstiegschancen glücklich sind – diese fünf Tipps zeigen, wie es geht…

 

Ein erfülltes Leben ohne Arbeit: Hobbys, Leidenschaften und mehr

Oftmals arbeiten Menschen nicht nur, um Geld zu verdienen und ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Sie fühlen sich durch die Tätigkeit wertvoll und haben das Gefühl, gebraucht zu werden und ihren Platz in der Gesellschaft gefunden zu haben. Das geht aber auch ohne einen regulären Job: Wer ein ausgefülltes Leben hat, wird den täglichen Aufenthalt am Arbeitsplatz nur wenig bis gar nicht vermissen. Hobbys und Leidenschaften machen das Leben lebenswert, auch wenn es keinen finanziellen Lohn dafür gibt. Vielleicht schlägt das Herz ja für die Malerei oder Musik, oder darf es ein sportliches Hobby sein? Ohne jeden Tag zur Arbeit gehen zu müssen steht ausreichend freie Zeit für Verfügung für das, was man schon immer tun wollte.

 

Ehrenämter: Helfen verleiht dem Leben einen Sinn

Nicht zu arbeiten bedeutet nicht untätig zu sein. Wer gerne anderen Menschen oder auch Tieren hilft und sich in der Gesellschaft nützlich machen möchte, kann ehrenamtlich tätig werden. Für Helfertätigkeiten in Altenheimen, Krankenhäusern, Kinderheimen oder anderen Einrichtungen gibt es zwar keinen finanziellen Lohn; dafür spüren ehrenamtliche Arbeiter die Dankbarkeit und Freude der Personen, mit denen sie im Rahmen ihrer Tätigkeit zu tun haben. Besonders für Menschen, die das Gefühl haben möchten, gebraucht zu werden, ist ein Ehrenamt eine sinnvolle und lohnenswerte Alternative zu einem regulären Job. Mehr Informationen über Ehrenämter und alle damit verbundenen Regeln und Anforderungen gibt es hier.

 

Passives Einkommen: Genug Geld auch ohne regulären Job

Die meisten Berufstätigen arbeiten in erster Linie wegen der Bezahlung, die den Lebensunterhalt sichert und, je nach Verdienst, auch Luxusgüter, Reisen und mehr finanziert. Wie wäre es aber, wenn regelmäßig Geld in die Kasse kommen würde, ohne dass dafür gearbeitet wird? Passives Einkommen verspricht genau das: Einnahmen ohne Arbeit, die quasi rund um die Uhr fließen. Damit das auch wirklich in einer annehmbaren Höhe klappt, ist ein gutes Gespür für den jeweiligen Markt erforderlich – und dazu eine große Portion Glück. Möglichkeiten, passives Einkommen zu generieren, sind etwa Investitionen in Aktien, das Führen eines Blogs oder einer Website, die Veröffentlichung von Musikstücken oder Büchern oder das Programmieren von Software. Läuft das Business, fällt es sicherlich leicht, ohne Arbeit glücklich zu sein.

 

Soziale Kontakte: Ein sicheres Standbein in guten und schlechten Zeiten

Am Arbeitsplatz geht es nicht nur um das Verrichten bestimmter festgelegter Tätigkeiten und die damit verbundene Bezahlung; es findet auch ein meist reger Austausch mit Kollegen, Vorgesetzten und Kunden statt. Wer stattdessen ein Leben ohne Arbeit führt, geht unter Umständen Gefahr, sich zu isolieren. Soziale Kontakte sind aber von großer Bedeutung und sorgen allgemein für mehr Zufriedenheit, ungeachtet der sonstigen Lebensumstände. Ein regelmäßiges Kaffeetrinken mit der Nachbarin, Kinobesuche mit Freunden und vergleichbare Aktivitäten machen nicht nur Spaß, sondern lassen auch ohne festen Job am Leben teilhaben. Neue Kontakte finden sich auch über Kurse an der Volkshochschule, Besuche im Fitnessstudio oder gemeinsame Unternehmungen, die in den sozialen Medien angeboten werden.

 

Auf die Einstellung kommt es an: Positiv und auch ohne Arbeit glücklich

Die tatsächlichen Lebensumstände tragen nur einen Teil zur Zufriedenheit des Einzelnen bei. Wesentlich wichtiger ist die innere Einstellung. Was wie eine Plattitüde klingt, ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen. Menschen, die dem Leben positiv gegenüber stehen, fällt es leichter, ihm auch ohne einen festen und regelmäßigen Job einen Sinn zu verleihen. Wer damit Schwierigkeiten hat, sollte sich bewusst machen, dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht, sondern viele weitere Aspekte bereithält. Auch hier können Kurse etwa an der Volkshochschule helfen, die eigene Einstellung zu verändern und sich selbst beim Aufbau eines glücklichen Lebens ohne Arbeit nicht selbst im Weg zu stehen.

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