Es existiert eine große Auswahl an Weiterbildungen für Medizinische Fachangestellte.

Medizinische Fachangestellte: Fünf beliebte Weiterbildungen

Für Medizinische Fachangestellte (MFA) gibt es eine Vielzahl an Fortbildungsmaßnahmen. Diese ermöglichen entweder ein breiteres Aufgabenspektrum, eine Spezialisierung in einem Fachbereich oder eröffnen ein neues Aufgabenfeld. Einige dieser Möglichkeiten werden im Folgenden dargestellt.

 

Weiterbildung im Bereich des ambulanten Operierens

Diese Fortbildung für MFA bietet die Möglichkeit, interessante Zusatzkompetenzen im Bereich Operationsassistenz zu erlernen. Mit dieser Qualifizierung können Medizinische Fachangestellte sowohl während einer Operation assistieren, als auch für die Vor- und Nachbereitung eines ambulanten Eingriffs sorgen. Hierzu zählt nicht nur die Sterilisation sowie Aufbereitung der Operationsinstrumente, sondern auch die psychosoziale Betreuung des Patienten. Das Curriculum befähigt die MFA zur Organisation beziehungsweise Planung einer Operation. Durch dieses komplexe Aufgabenfeld werden Medizinische Fachangestellte theoretisch und praktisch geschult.

 

Mögliche Aufgaben im Bereich des ambulanten Operierens im Überblick:

  • Vor- und Nachbereitung einer Operation
  • Assistenz während eines ambulanten Eingriffs
  • Vorbereitung sowie Nachsorge bei dem Patienten
  • Aufgaben rund um die Operationsplanung

 

Anbieter der Weiterbildung

  • Ein weiterer Anbieter der Qualifizierung im Bereich ambulantes Operieren ist das Bildungswerk für Gesundheitsberufe e.V. Detailliertere Informationen gibt es hier: http://www.bildungswerk-gesundheit.de
  • An der Akademie der Gesundheit können sich Medizinische Fachangestellte das Curriculum sichern. Nützliche Informationen unter http://www.gesundheit-akademie.de
  • Die Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe bietet die Fortbildung im Bereich ambulantes Operieren an. Mehr dazu unter https://www.aekwl.de

 

Fortbildung zum/zur Fachwirt/in für ambulante medizinische Versorgung

Mit der Weiterbildung als Fachwirt/in für ambulante medizinische Versorgung qualifizieren sich Medizinische Fachangestellte für leitende Stellen in einer Praxis. Denn die Fortbildung befähigt sie Aufgaben des Praxismanagements zu übernehmen. Sie sind in der Lage Patienten zu begleiten und den Arzt bei der Ausbildung neuer Medizinischer Fachangestellter zu entlasten. Die Übernahme von Datenschutz sowie Qualitätsmanagement kann durch die Zusatzausbildung gewährleistet werden.

Auch im Bereich der Personalentwicklung und in der Betreuung von Risikopatienten kann der/die Fachwirt/in mitwirken. Insgesamt können Aufgaben aus den Bereichen Praxisführung, Patientenbegleitung, Koordination und Medizin anfallen.

Das Aufgabenspektrum exemplarisch zusammengefasst:

  • Verantwortung für Gesprächsführung mit Mitarbeitern und Patienten
  • Einhaltung und Durchführung von Qualitätsmanagement
  • Unterstützung bei der Ausbildung von Medizinischen Fachangestellten
  • Betriebswirtschaftliche Aspekte der Praxis zum Beispiel Betriebsabläufe, Organisation und Planung
  • Ansprechperson bei den Themen Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit

 

Anbieter der Fortbildung

  • Ein Anbieter der Weiterbildung ist die Ärztekammer Schleswig-Holstein. Genaueres hierzu unter https://www.aeksh.de.
  • Die Qualifizierung ist ebenso an der Landesärztekammer Hessen möglich. Die Konditionen im Überblick https://www.laekh.de.
  • An der Nordrheinischen Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung wird die Fortbildung zum/zur Fachwirt/in für ambulante medizinische Versorgung angeboten. Der Link zum Kursangebot http://www.akademienordrhein.info.

 

Weiterbildung als Betriebswirt/in für Management im Gesundheitswesen

Als Betriebswirt/in für Management im Gesundheitswesen befindet sich das Aufgabenfeld zwischen medizinischer Leitung und Geschäftsführung. Sie sind für die Entwicklung der strategischen Positionierung des Unternehmens und entsprechender Ziele verantwortlich. Ebenso fällt der Bereich Finanzen in ihr Aufgabengebiet. Sie erarbeiten Finanzierungspläne und erstellen Kostenrechnungen. Darüber hinaus stellen sie der Geschäftsleitung sowohl Kontroll-, als auch Steuerungsinformationen bereit. Zudem sind Betriebswirte für Management im Gesundheitswesen für Vermarktungsstrategien zuständig.

Zugleich sorgen sie für eine Optimierung der Arbeitsabläufe und erarbeiten Bilanzen für die Geschäftsleitung.

Die Aufgaben eines Betriebswirts für Management im Gesundheitswesen in Kürze:

  • Entwicklung von Unternehmenszielen
  • Erstellung von Finanzierungsplänen
  • Durchführung von Kostenrechnungen
  • Marktanalyse und entsprechende Vermarktungsstrategien
  • Optimierung von Arbeitsabläufen
  • Überprüfung der Buchhaltung

 

Anbieter der Qualifizierung

  • Der Betriebswirt im Bereich Gesundheitsmanagement kann an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie in Köln erworben werden. Details siehe http://www.vwa-koeln.de.
  • Die Kolping-Akademie für Erwachsenenbildung ermöglicht die Fortbildung zum Betriebswirt. Weitere Details unter https://www.kolping-akademie-muenchen.de.
  • An der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Wiesbaden können MFA ihren Betriebswirt in Gesundheitsmanagement machen. Die Kursinhalte im Einzelnen: https://www.vwa-wiesbaden.de.

 

Weiterqualifizierung zur nichtärztlichen Praxisassistenz

Diese Fortbildung erweitert das Aufgabengebiet der Medizinischen Fachangestellten. Als nichtärztliche Praxisassistenz dürfen MFA nach Rücksprache mit einem Arzt eigenständig Hausbesuche durchführen oder nach Patienten im Alten- sowie Pflegeheim schauen. Hierbei sind sie unter anderem für die Wundversorgung zuständig. Nichtärztliche Praxisassistenten kontrollieren dabei auch die Blutzuckerwerte und den Blutdruck. Zusätzlich übernehmen sie die Sturzprophylaxe und beurteilen das Umfeld, in dem der Patient lebt. Neben dem medizinischen Aspekt, regeln sie auch eine störungsfreie Koordination zwischen Arzt und ambulanter Pflege. Diese berufliche Qualifizierung vermittelt ein breites Fachwissen in den Bereichen der Onkologie, Palliativversorgung und Psychosomatik.

Die nichtärztliche Praxisassistenz wird in Teilen Deutschlands auch als entlastende Versorgungsassistenz bezeichnet. Womit es die nichtärztliche Praxisassistenz alltäglich zu tun haben kann:

  • Hausbesuche, Visiten in Pflege- und Altenheimen
  • Versorgung von Wunden, Messen von Blutzucker und Blutdruck
  • Sturzprophylaxe betreiben
  • Beurteilung des häuslichen Umfelds
  • Koordination der Zusammenarbeit mit Leistungserbringern (zum Beispiel die ambulante Pflege)

 

Anbieter der Weiterbildung

  • Medizinische Fachangestellte können am Lehrgang der Landesärztekammer Baden-Württemberg teilnehmen und sich zur nichtärztlichen Praxisassistenz fortbilden lassen. Weitere Informationen finden sich hier http://www.aerztekammer-bw.de/.
  • Die Ärztekammer Westfalen-Lippe bietet die Qualifizierung zur entlastenden Versorgungsassistenz an. Genaueres auf der Webseite der Kammer http://www.aekwl.de.
  • Ebenso bietet die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz die entsprechende Weiterbildung an. Mehr dazu unter http://www.laek-rlp.de.

 

Fortbildung in der Palliativversorgung

Die Weiterbildung in der Palliativversorgung bietet den Medizinischen Fachangestellten sogar zwei Bereiche. Die Qualifizierung zur allgemeinen Palliativversorgung (kurz AAPV) und die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (kurz SAPV). Beide Maßnahmen sorgen dafür, dass MFA den behandelnden Arzt bei palliativmedizinischen Maßnahmen unterstützen können.

Zudem können sie die Zusammenarbeit mit Hospizen organisieren und Patienten sowie deren Angehörigen unterstützen. Für diese Aufgaben vermittelt die Weiterbildung tiefgreifende medizinische und psychologische Kompetenzen. Die Aufgaben eines MFA in der Palliativversorgung kompakt zusammengefasst:

  • Kommunikation mit Patienten und deren Angehörigen
  • Durchführung begleitender Verwaltungs- und Dokumentationsaufgaben
  • Unterstützung des Arztes bei palliativmedizinischen Maßnahmen (Vorbereitung, Durchführung sowie Nachbereitung)
  • Erlernen und Durchführen von Bewältigungsstrategien zum Thema Stress und Tod

 

Anbieter der Fortbildungsqualifizierung

  • Die Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit Dresden ermöglicht die Fortbildung in der Palliativversorgung. Mehr dazu unter www.palliativakademie-dresden.de.
  • Medizinische Fachangestellte werden auch beim Bildungsinstitut für Gesundheits- und Sozialberufe fündig. Details gibt es auf der Seite des Anbieters https://www.bigs-mv.de/startseite.html.
  • Im Süden Deutschlands gibt es den Anbieter “Augsburger Hospiz- und Palliativversorgung e.V.” Dort kann eine entsprechende Qualifizierung durchgeführt werden. Weitere Informationen unter https://www.ahpv.de/home.html.

 

Weiterbildungsmöglichkeiten für Medizinische Fachangestellte nach Städten

Für Medizinische Fachangestellte gibt es verschiedene Möglichkeiten sich weiterzubilden. Die nachfolgende Übersicht zeigt, welche Anlaufstelle es in einzelnen Städten gibt, um an einer der Fortbildungsmaßnahmen teilzunehmen.

 

Berlin

  • Bei der Frey Akademie gibt es unter anderem die Möglichkeit, den Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung zu machen. Diese und weitere Qualifizierungsmaßnahmen gibt es unter www.frey-akademie.de.
  • Die Ärztekammer bietet neben der Weiterbildung zum Fachwirt auch die Fortbildung zu nichtärztlichen Praxisassistenz an. Einen genauen Überblick über das Angebot gibt es auf www.aekb.de.
  • Beim “Kurswerk Leben” können sich Medizinische Fachangestellte im Bereich Palliativversorgung spezialisieren lassen. Alle Einzelheiten finden sich auf der Seite des Anbieter http://kurswerk-leben.de/.
  • Die Stiftung SPI – “Fachschulen, Qualifizierung & Professionalisierung” ermöglicht eine Spezialisierung in der Palliativversorgung sowie im Sozialmanagement. Für mehr Informationen siehe http://www.spi-fachschulen.de.
  • Eine Fortbildung im Bereich ambulantes Operieren gibt es an der Akademie der Gesundheit Berlin/Brandenburg e.V. Der Link zur Akademie www.gesundheit-akademie.de.

 

Bremen

  • Die Ärztekammer Bremen bietet eine Vielzahl an Fortbildungsmaßnahmen für Medizinische Fachangestellte. Hierzu zählen unter anderem eine Vertiefung in der Onkologie, das Notfallmanagement und die Weiterbildung zur nichtärztlichen Praxisassistenz. Alle Kurse im Überblick gibt es auf der Webseite https://www.aekhb.de.
  • Der Gesundheit Nord Klinikverbund Bremen ermöglicht Medizinischen Fachangestellten eine Spezialisierung in der Palliativversorgung. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter https://www.gesundheitnord.de/.
  • Die Akademie für Fortbildung ist an die Ärztekammer angeschlossen. Dort ist die Fortbildung im Bereich gastroenterologische Endoskopie möglich. Über https://www.aekhb.de wird das Kursangebot der Akademie angezeigt.

 

Dresden

  • An der Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit in Dresden kann eine Vertiefung im Bereich Palliativversorgung gemacht werden. Viele Informationen gibt es auf der Anbieterwebseite www.palliativakademie-dresden.de.
  • Die Sächsische Landesärztekammer bietet mehrere Qualifizierungen an. Hierzu zählen der Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen sowie eine Spezialisierung in der Ernährungsmedizin. Einzelheiten dazu auf https://www.slaek.de/.
  • Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen veranstaltet eine Vielzahl an Fortbildungsmaßnahmen für Medizinische Fachangestellte. In Dresden werden unter anderem Kurse für Praxishygiene und Insulinbehandlung gegeben. Zur Kursübersicht http://www.kvs-sachsen.de/.

 

Düsseldorf

  • Die Nordrheinische Akademie hat ein großes Repertoire an Qualifizierungen. Zum Kursangebot zählen der Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung, eine Vertiefung in der ambulanten Versorgung älterer Menschen oder in Ernährungsmedizin. Mehr unter http://www.akademienordrhein.info/.
  • Zur nichtärztlichen Praxisassistenz können sich MFA bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein ausbilden lassen. Zum Kursangebot https://www.kvno.de/.
  • Die Kaiserswerther Diakonie schult Medizinische Fachangestellte zum Beispiel in den Bereichen Palliativversorgung, Qualitätsmanagement sowie Betriebs- und Personalwirtschaft. Diese und weitere Weiterbildungen gibt es unter https://www.kaiserswerther-diakonie.de/.

 

Frankfurt

  • Wer sich in Frankfurt zum Beispiel zum Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung oder zur nichtärztlichen Praxisassistenz ausbilden lassen möchte, kann dies an der Landesärztekammer Hessen machen. Dort gibt es ein breites Fortbildungsangebot https://www.laekh.de/.
  • Ein weiterer Anbieter in Frankfurt in die Kassenärztliche Vereinigung Hessen. Neben Vertiefungen in Qualitätsmanagement und Führungsqualitäten werden auch Kompetenzen wie Konfliktlösungen und Kommunikation gelehrt. Zu den Kursen https://www.kvhessen.de/.
  • Die Pro PalliativNetz GmbH & Co. KG bietet die Vertiefung in der Palliativversorgung an. Alles Informationen zur Kursgestaltung unter http://www.ppn4u.de/.

 

Hamburg

  • Beim Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Hamburg können sich Medizinische Fachangestellte unter anderem in den Bereichen Palliativversorgung, Operationsdienst und Intensivpflege spezialisieren. Weitere Informationen unter http://hamburg.kursportal.info/.
  • Die Diakonische Fort- und Weiterbildungsakademie (DFA) ermöglicht es ausgebildeten MFA eine Qualifizierung in der Palliativversorgung zu durchlaufen. Kursinformationen finden sich auf https://www.dfa-hamburg.de/de/.
  • Die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA hat ein breit gefächertes Weiterbildungsangebot. Ob Operationsdienst, eine Zusatzausbildung im Bereich Psychiatrie oder die Leitung von Organisationseinheiten gehören mit zu ihren Kursen. Das gesamte Angebot ist unter https://www.asklepios.com/ einsehbar.

 

Hannover

  • Die Ärztekammer Niedersachsen ermöglicht die Weiterbildung zum Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung und Ernährungsmedizin. Genaueres unter www.aekn.de
  • Das Diakovere Uhlhorn Hospiz bietet die Fortbildung im Bereich der Palliativversorgung an. Weitere Details gibt es auf http://www.uhlhornhospiz.de/.
  • Bei der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen werden Medizinische Fachangestellte ebenfalls fündig, wenn es um das Thema Fortbildung geht. Das Angebot reicht von der Insulinbehandlung bis zum Qualitätsmanagement und ist unter http://www.kvn.de/ einzusehen.

 

Köln

  • Bei der Ärztekammer Nordrhein können beispielsweise der Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung, die Qualifikation zur entlastenden Versorgungsassistenz und auch Spezialisierungen gemacht werden. Zur Übersicht https://www.aekno.de/.
  • Medizinische Fachangestellte können sich an der Industrie- und Handelskammer zu Köln als Praxismanager/in qualifizieren. Zum Kurs https://www.ihk-koeln.de/.
  • Die Uniklinik Köln ermöglicht es Medizinischen Fachangestellten sich zum Beispiel als OP-Teamassistenz weiterbilden zu lassen. Dort ist ebenfalls eine Zertifizierung zum Wundexperten möglich. Link der Klinik https://www.uk-koeln.de/.

 

Leipzig

  • Das Klinikum St. Georg bietet ein umfassendes Programm für Fortbildungen an. Darunter sind beispielsweise die Qualifizierungen zum Hygienebeauftragten sowie zum Umgang mit Demenzpatienten und eine Spezialisierung zum Thema Schmerzen. Das Angebot im Netz https://www.sanktgeorg.de/.
  • Eine Weiterbildung in der Palliativversorgung oder in der Mitarbeiterführung bietet das ASB – Bildungszentrum an. Das Kursprogramm gibt es unter http://asb-leipzig.de/.
  • Für MFA gibt es an der sächsischen Landesärztekammer einige Weiterbildungsmaßnahmen wie zum Beispiel der Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen sowie eine Spezialisierung in der Ernährungsmedizin. Details finden sich auf https://www.slaek.de/.

 

München

  • An den Walner Schulen sind unter anderem die Weiterbildung zum Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung, eine Spezialisierung im Bereich ambulantes Operieren, Ernährungsmedizin und gastroenterologische Endoskopie möglich. Alles im Überblick http://www.walner-schulen.de/.
  • Medizinische Fachangestellte können in München an den Fortbildungsmaßnahmen der bayrischen Landesärztekammer teilnehmen. Hierzu zählen Weiterbildungen in Ernährungsmedizin, als Hygienebeauftragte, als nichtärztliche Praxisassistenz und vieles mehr. Zur Kursübersicht http://www.blaek.de/.
  • Die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin / Christopherus Akademie für Palliativmedizin veranstaltet regelmäßig Fortbildungen in den Bereichen Palliativpflege und Hospizarbeit. Die Daten der Kurse finden sich hier www.christopherus-akademie.de.

 

Nürnberg

  • Qualifizierungen in den Bereichen Qualitätsmanagement und ambulante Intensivpflege sind an der Hospiz Akademie der gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste möglich. Informationen unter http://www.ggsd.de/.
  • An der bayrischen Landesärztekammer können MFA an einer Vielzahl von Weiterbildungen teilnehmen. Zum Kursangebot gehören beispielsweise ambulantes Operieren, eine Spezialisierung im Röntgen, Qualitätsmanagement, Palliativversorgung oder eine Spezialisierung in der Onkologie. Mehr dazu unter http://www.blaek.de/.
  • Das Gesundheitsnetz Qualität & Effizienz veranstaltet regelmäßig Weiterbildungen. Darunter befindet sich zum Beispiel die Hygiene-Fortbildung für MFA. Für Details siehe http://www.gesundheitsnetznuernberg.de/.

 

Stuttgart

  • An der Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie für Bildung und Forschung des Hospizes Stuttgart kann die Palliativversorgung erlernt werden. Details auf http://www.hospiz-stuttgart.de/.
  • Medizinische Fachangestellte können am Marienhospital Stuttgart an verschiedenen Fortbildungsmöglichkeiten teilnehmen. Darunter befinden sich die Weiterbildung in Familiengesundheitspflege, Palliativversorgung, Sterilgutversorgung und Strahlenschutz. Alles zum Nachlesen auf http://www.marienhospital-stuttgart.de/.
  • Die Landesärztekammer Baden-Württemberg ermöglicht es Medizinischen Fachangestellten an zahlreichen Fortbildungen teilzunehmen. Vom Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung bis zur Notfallfachkraft sind allerhand Kurse dabei. Einen Überblick über das Angebot gibt es auf http://www.aerztekammer-bw.de/.

 

Weiterbildungen für Medizinische Fachangestellte per Fernstudium

Wer als MFA tätig ist und keine Lust auf eine Weiterqualifizierung mit Präsenzzeiten hat, für denjenigen gibt es die Möglichkeit eines Fernstudiums. Mit dieser Art der Fortbildung kann neben der Vollzeitstelle ein weiterer beziehungsweise höherer Abschluss erzielt werden. Diese Variante kommt gerade Beschäftigten mit Schichtdienst entgegen. Denn während eines Fernstudiums kann die Zeit für Lerneinheiten frei eingeteilt werden und richtet sich nicht nach vorgegebenen Unterrichtszeiten. Darüber hinaus ist ein Fernstudium ideal, falls die gewünschte Weiterbildungsoption zu weit vom Wohnort entfernt ist.

 

Praxismanagement

Mit dem Fernlehrgang “Praxismanagement” lernen Medizinische Fachangestellte die Abläufe und Strukturen in einer Praxis zu gestalten sowie zu optimieren. Dazu werden Kompetenzen in den Bereichen Personalführung, Qualitätsmanagement, Praxisorganisation, Zeitmanagement und Marketing erlangt. Zusätzlich werden Kenntnisse in den Bereichen Wirtschaft vermittelt. Hierzu zählen Buchführung, Investitionen und der Umgang mit der Steuer. Diese Qualifikation befähigt MFA nicht nur in Arztpraxen, sondern auch in Apotheken oder ähnlichen Einrichtungen das Praxismanagement zu übernehmen. Ein Anbieter des Studiengangs ist das ILS.

 

Angewandte Gesundheitswissenschaft

Um sich für leitende Positionen in der Praxis zu qualifizieren, können angewandte Gesundheitswissenschaften studiert werden. Hierbei lernen Medizinische Fachangestellte nicht nur die Basiselemente des Körpers, sondern ebenso die Prävention von Erkrankungen, das Gesundheitssystem und die Förderung der Gesundheit. Mit diesem Abschluss kann auch branchenübergreifend gearbeitet werden. Die Hochschule Magdeburg bietet den Fernlehrgang an.

 

Gesundheitsökonomie

Während des Bachelorstudiengangs werden fachliche Kenntnisse aus den Bereichen Prozess- sowie Qualitätsmanagement vermittelt. Hinzu kommen Kompetenzen im Gesundheitssystem und dem Bereich Public Health. Ergänzend werden volkswirtschaftliche Themen, wie etwa Finanzierung und Investitionen unterrichtet. Darüber hinaus werden soziale und methodische Fähigkeiten erlernt. Unter anderem die Personalorganisation und Gesprächsführung. Mit diesen Inhalten bereitet der Abschluss gut auf eine Position in mittlerem und sogar gehobenem Management vor. Der Bachelor kann an der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft erworben werden. 

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