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Eine Ausbildung zum Altenpfleger als Weg aus der Arbeitslosigkeit? So funktioniert´s

Wie wir alle wissen, steigt die Lebenserwartung von uns Menschen immer weiter an und das ist auch der Grund, warum die meisten früher oder später Hilfe benötigen werden, um auch im hohen Alter Aufgaben des täglichen Lebens meistern zu können. Der Beruf des Altenpflegers erfreut sich daher immer größer werdender Beliebtheit und eine Ausbildung in diesem Bereich kann der perfekte Weg sein, um eine lange Zeit der Arbeitslosigkeit endlich erfolgreich hinter sich zu lassen. Vielleicht sind auch Sie bereits seit einiger Zeit erfolglos auf Jobsuche und beschäftigen sich mit der Möglichkeit einer Umschulung, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führt?

Dann sollten Sie sich den Ausbildungsweg im BereichAltenpflege genauer ansehen. In unserem umfassenden Ratgeber zum Thema Ausbildung zum Altenpfleger erfahren Sie, welche genauen Arbeitsbereiche dieses Berufsfeld umfasst, worauf es bei der Ausbildung zu achten gilt und mit welchem Gehalt Sie als Altenpfleger rechnen können bzw. dürfen.

 

Wie sieht der Beruf des Altenpflegers wirklich aus? Ein Überblick

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, einem Ausbildung zum Altenpfleger zu machen, um wieder erfolgreich ins Berufsleben einzusteigen, so sollten Sie sich zunächst darüber im Klaren sein, dass dieser Beruf keinesfalls für jeden das richtige ist. Als wichtigste Grundvoraussetzung gilt die Freude an der Arbeit mit alten Menschen und auch regelmäßiger Körperkontakt darf für Sie kein Problem darstellen, denn in diesem Beruf kümmern Sie sich nicht nur um die Betreuung von alten Menschen, bzw. geben ihnen Hilfestellung zur Bewältigung des Alltags, auch die Pflege dieser gehört zu Ihrem Aufgabenbereich. Zudem müssen Sie in der Lage dazu sein, ältere Menschen dazu zu motivieren, am Freizeitaktivitäten teilzunehmen, viel an der frischen Luft zu sein und dem ein oder anderen Hobby aktiv nachzugehen, wenn dies noch möglich sein sollte. Auf diese Weise bleiben Ihre Klienten nämlich nicht nur um einiges mobiler, sondern auch geistig fit.

Sollten Sie sich für eine Ausbildung in der Altenpflege entscheiden, so können Sie in folgenden Arbeitsumfeldern tätig sein bzw. eine feste Anstellung bekommen:

  • Krankenhäuser
  • Rehabilitationskliniken
  • stationäre sowie ambulante Pflegeeinrichtungen
  • Hauskrankenpflegedienste
  • Altenwohnanlagen, in denen Betreutes Wohnen angeboten wird

 

Vor allem in den letzten Jahren erfreuen sich Altenwohnanlagen immer größer werdender Beliebtheit, da ältere Menschen in diesem ihr alltägliches Leben weiterhin möglichst selbstständig gestalten, im Falle des Falles oder auch bei bestimmten Aufgaben jedoch jederzeit auf benötigte Hilfe zurückgreifen zu können.

Wie sehen meine Berufschancen aus, wenn ich mich für eine Ausbildung im Altenpflegebereich entscheide?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich hierbei um einen Beruf, der sich ständig wachsender Nachfrage erfreut und mit einer guten Ausbildung im Rücken werden Sie keinesfalls Problem bei der Jobsuche haben. In vielen Fällen ist es sogar möglich, sich während der Umschulung auf einen bestimmten Bereich zu spezialisieren, der Ihnen besonders am Herzen liegt bzw. Ihre eigenen Interessen am nächsten kommt. Auch das Angebot von Teilzeitstellen sowie Schichtdiensten ist im Pflegebereich Gang und Gebe, weshalb es auch für alleinerziehende Eltern möglich ist, auf diesem Arbeitsgebiet sehr gutes Geld zu verdienen, ohne dass das eigene Familienleben dabei zu kurz kommt.

 

Wie lange dauert die Umschulung zum Altenpfleger und welche Inhalte werden in der Ausbildung behandelt?

Generell kann festgehalten werden, dass eine umfassende Ausbildung bzw. Umschulung im Altenpflegebereich im Durchschnitt 3 Jahre dauert, wenn diese Vollzeit durchgeführt wird.

Haben Sie aufgrund beruflicher Verpflichtungen nur die Möglichkeit, diese in der Teilzeitvariante zu absolvieren, so sollten Sie mit einer Lehrzeit von bis zu 5 Jahren rechnen. In manchen Fällen ist es jedoch auch möglich, auf bereits vorhandene Vorkenntnisse zurückzugreifen oder aufgrund bereits abgeschlossener Ausbildungen die Umschulung in nur zweieinhalb Jahren abzuschließen. Folgende Inhalte sind Teil einer qualitativ hochwertigen Umschulung im Altenpflegebereich und das umfassende Wissen über dieser wird mithilfe von Tests überprüft:

  • Sie lernen, den Gesundheitszustand von Pflegepersonen einzuschätzen und somit die richtigen Hilfsmaßnahmen zu treffen. Des Weiteren werden typische Krankheitsbilder alter Menschen gelehrt sowie der Umgang bzw. die richtige Behandlung dieser mithilfe von Medikamenten erklärt.
  • Verschiedene Pflegeprozesse wie zum Beispiel das Lagern oder das Waschen sowie die richtige Ernährung älterer Menschen werden im umfassenden Maße kennengelernt und vermittelt.
  • Die Planung, Beurteilung und Dokumentation der durchgeführten Pflegeprozesse sind ebenfalls Teil dieser Ausbildung und sorgen dafür, dass ein hohes Maß an Qualität in der Pflege von alten Menschen erreicht werden kann
  • Schlussendlich stellt ebenfalls das Eingehen auf und das Erfüllen von sozialen Bedürfnisse der Pflegepatienten einen wichtigen Punkt in der Ausbildung dar

 

Neben diesem theoretischen Teil der Ausbildung sind ebenfalls verschiedene Praktika erfolgreichen zu absolvieren, damit Sie lernen, wie das theoretisch erworbene Wissen auch richtig anwenden wird, um auf diese Weise zu einer wichtigen Bezugsperson pflegebedürftiger Menschen zu werden und auch selbst besser abschätzen zu können, ob dieser Beruf wirklich der richtige ist.

 

Welche Fördermaßnahmen gibt es, wenn ich mich für eine Umschulung zum Altenpfleger entscheide?

Da es sich bei dem Beruf des Altenpflegers um einen sehr gefragten Job handelt, in dem außerdem immer mehr Fachkräfte benötigt werden, wird die Umschuldung mittlerweile vom Jobcenter aktiv finanziell gefördert. Das ist vor allem dann der Fall, wenn es Ihnen bis jetzt unmöglich war, einen passenden Job zu finden und Sie aus diesem Grund bereits länger arbeitslos sind. Um diese Förderung jedoch dauerhaft zu erhalten ist es notwendig, dem Jobcenter immer wieder Erfolgsnachweise während der Ausbildungszeit zu erbringen.

Zudem verdient man im Bereich der Altenpflege bereits während der Ausbildung überdurchschnittlich gut und so können Sie bereits im 1. Ausbildungsjahr mit einem Gehalt von € €1.050 rechnen, während dieses im 2. Jahr bei € 1.100 liegt und sich im 3. Ausbildungsjahr auf € 1.200 beläuft. Bei diesen Zahlen handelt es sich allerdings um Durchschnittswerte, die je nach Ausbildungsweg und Arbeitgeber, bei denen die Praktika absolviert werden etwas variieren können.
Konnten Sie die Ausbildung erfolgreich abschließen so werden Sie bereits am Anfang Ihrer Karriere als Altenpfleger monatlich rund € 2400 brutto verdienen.

 

Zahlt sich eine Umschulung zum Altenpfleger aus?

Stellen Sie sich die Frage, ob sich eine Umschulung im Altenpflegebereich wirklich auszahlt, weil Sie vielleicht sogar bereits länger arbeitslos ist und endlich wieder in das Berufsleben zurückfinden möchte, so kann diese Frage in den meisten Fällen nur mit einem eindeutigen Ja beantwortet werden. Zum einen wird die Ausbildung gefördert, man kann sich bereits über ein sehr gutes Einstiegsgehalt erfreuen und es handelt sich um eine sehr sinnvolle Tätigkeit, die zahlreichen Menschen sehr viel Freude bereitet. Dennoch ist die Pflege von alten und hilfsbedürftigen Menschen nicht für jeden das richtige und auch dessen sollte man sich bewusst sein, bevor man sich zu einer Umschulung in diesem Bereich entscheidet und vielleicht zunächst ein Praktikum absolvieren.

Beruf mit Zukunft: Altenpfleger/in

Altenpfleger pflegen, betreuen und beraten ältere Menschen, die Hilfe benötigen. Sie unterstützen in allen Bereichen des täglichen Lebens. Sie helfen beim Essen, beim Waschen und beim Anziehen. Altenpfleger sind in jeder Situation Ansprechpartner, sie beraten bei persönlichen Problemen und begleiten den hilfebedürftigen Menschen auch zum Arzt oder anderen Terminen.
Altenpfleger arbeiten eng mit den behandelnden Ärzten zusammen und stehen im Kontakt zu den angehörigen. Sie übernehmen auch Aufgaben der medizinischen Pflege, wie das Wechseln von Verbänden und das Verabreichen von Medikamenten.

 

Die Aufgaben eines Altenpflegers/ einer Altenpflegerin:

  • Betreuung und Pflege älterer, hilfebedürftiger Menschen
  • Unterstützung im täglichen Leben leisten, d. h. Hilfe beim Anziehen, bei der Nahrungsaufnahme und bei der Körperpflege
  • Aktivieren, Motivieren und Fördern der älteren Menschen
  • Medizinische Versorgung, z. B. Verabreichung von Medikamenten, Verbandswechsel, Durchführung von Spülungen, Blutdruckmessung usw.
  • Pflegeplanung im Gespräch mit dem Pflegebedürftigen und seinen Angehörigen
  • Beratung der Angehörigen
  • Beobachtung, Beurteilung und Dokumentation der Pflegemaßnahmen
  • Sterbebegleitung

Altenpfleger arbeiten in Seniorenheimen oder in Pflegeheimen. Du kannst als Altenpfleger auch in der ambulanten Pflege arbeiten, das heißt, du besuchst die Pflegebedürftigen zu Hause und unterstützt sie in den Bereichen, in denen sie sich nicht mehr allein versorgen können.

 

Berufs- und Zukunftschancen der Altenpflegerin/ des Altenpflegers

Die Chancen, nach abgeschlossener Ausbildung eine Anstellung zu bekommen, sind sehr hoch. Die Berufsgruppe der Altenpfleger gehört zu den gesuchtesten Berufen überhaupt.
Grund dafür sind die gestiegene Lebenserwartung und die Entwicklung der medizinischen Versorgung.
Je nach Bundesland gibt es nur 0,2 bis 0,4 Bewerber pro offener Arbeitsstelle. Der Bedarf ist enorm hoch und daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern.
Besonders gesucht werden männliche Altenpfleger.

 

Werde ich als Altenpfleger/in reich? Gehaltschancen

Die Vergütung während der Ausbildung beträgt in tarifgebundenen staatlichen oder kirchlichen Einrichtungen (z. B. Diakonie, Caritas) im ersten Lehrjahr ca. 1000 EUR, im zweiten Lehrjahr 1100 EUR, im dritten Lehrjahr 1200 EUR brutto im Monat. Das sind allerdings Durchschnittswerte.
Der Verdienst eines ausgebildeten Altenpflegers ist ebenso abhängig davon, wer der Träger der Einrichtung ist und welcher Tarifvertrag gilt.
Altenpfleger verdienen in Einrichtungen, in denen der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes oder der Tarifvertrag kirchlicher Einrichtungen gilt, etwa 2300 bis 2800 EUR. Bereits nach wenigen Berufsjahren kann sich das Gehalt deutlich erhöhen, bis zu 3000 EUR sind bei guter Qualifikation möglich. In privaten Einrichtungen kann das Gehalt davon abweichen.

Der Beruf des Altenpflegers eröffnet zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, mit denen höhere Gehälter zu erzielen sind.

 

Werde ich als Altenpfleger/in glücklich?

Alle Pflegeberufe bieten gute Voraussetzungen für ein glückliches Berufsleben. Wer gern mit Menschen arbeitet und seine Erfüllung darin sieht, für andere Menschen zu sorgen, wird als Altenpfleger seine berufliche Erfüllung finden. Die alten Menschen sind sehr dankbar und oft entwickeln sich starke Verbindungen zwischen dem Altenpfleger und den betreuten Personen.
Nicht zu unterschätzen ist jedoch, dass der Beruf des Altenpflegers sowohl psychisch als auch physisch sehr anstrengend ist. Du brauchst viel Einfühlungsvermögen, um gut für die alten Menschen sorgen zu können, gleichzeitig brauchst du Nerven wie Drahtseile und du musst es schaffen, dich abgrenzen zu können. Ansonsten sind Erschöpfung und Burnout vorprogrammiert. Dieser Beruf bringt viel Freude, gleichzeitig gehören Krankheit und Tod zum Alltag in Pflegeheimen. Es ist enorm wichtig, sich bereits vor der Ausbildung ein Bild von den Herausforderungen dieser Aufgabe zu machen. Praktika sind ein geeigneter Weg.

Altenpfleger gehören neben den Angehörigen zu den wichtigsten Bezugspersonen der alten Menschen. Sie genießen das Vertrauen der Angehörigen und der Pflegebedürftigen und müssen diesem hohen Anspruch jeden Tag gerecht werden. Wenn du den Beruf ergreifen willst, solltest du dir dessen bewusst sein. Altenpfleger ist ein Beruf mit einer großen Verantwortung.

Altenpfleger arbeiten je nachdem, in welchem Pflegebereich sie eingesetzt sind, rund um die Uhr. Das heißt, das Drei-Schicht-System sowie Arbeitszeiten an Sonn- und Feiertagen sind die Regel.
Einrichtungen der Altenpflege müssen 24 Stunden die Betreuung der Menschen absichern. Wenn ein Mitarbeiter durch Krankheit ausfällt, muss umgehend für Ersatz gesorgt werden.
Der Beruf des Altenpflegers kann sehr glücklich machen und ein erfülltes, interessantes Berufsleben mit vielen Kontakten bieten.

 

Zugangsvoraussetzungen

Zielgruppe der Ausbildung zum Altenpfleger sind Schulabgänger mit einem Realschulabschluss. Die Ausbildung zum Altenpfleger ist eine duale Ausbildung, das heißt, in der Fachschule für Altenpflege findet der theoretische Unterricht statt und im Ausbildungsbetrieb lernst du die Praxis. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Die staatliche Abschlussprüfung findet am Ende des dritten Ausbildungsjahres statt. Sie besteht aus einer mündlichen, einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung.

 

Folgende Zugangsvoraussetzungen gelten für eine Ausbildung zum Altenpfleger:

    • Realschulabschluss
    • Hauptschulabschluss und Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung
    • Hauptschulabschluss und Abschluss einer Ausbildung als Krankenpflegehelfer oder Altenpflegehelfer

 

Inhalte der Ausbildung zum Altenpfleger/ zur Altenpflegerin

Im theoretischen Unterricht werden die Grundlagen der Altenpflege und die rechtlichen Rahmenbedingungen vermittelt. Du erlernst während der Ausbildung verschiedene Pflegemethoden, erwirbst Sozialkompetenzen und erhältst einen Einblick in die Lebenswelt älterer Menschen.

Während der praktischen Ausbildung erhältst du in einer Einrichtung der Altenpflege einen Einblick in die Pflege, die Begleitung und Beratung der älteren Menschen. Du wirst innerhalb der Ausbildung bereits in die Therapiemaßnahmen einbezogen. Du erarbeitest gemeinsam mit den Kollegen Tagespläne für die Senioren, wobei du sowohl Maßnahmen der Körperpflege und Nahrungsaufnahme als auch Bewegung, Gespräche und kulturelle Aktivitäten einbeziehst.
Bereits im dritten Ausbildungsjahr arbeitest du im Ausbildungsbetrieb weitgehend selbstständig.

 

Tipps zur Bewerbung für die Ausbildung zum Altenpfleger/ zur Altenpflegerin

Wenn du dich für eine Ausbildung zum Altenpfleger interessierst, sind Erfahrungen im Umgang mit älteren Menschen bzw. kranken Menschen von Vorteil. Bei der Bewerbung solltest du auf Hobbys im künstlerischen oder musikalischen Bereich hinweisen. Auch dein Engagement in Vereinen solltest du angeben.
Von Vorteil sind gute Sprachkenntnisse und Kenntnisse über andere Kulturen, denn immer mehr Pflegebedürftige haben einen Migrationshintergrund.

Körper und Geist fit erhalten, egal in welchem Alter! © Miriam Dörr – Fotolia.com

Die Ausbildung zum Altenpfleger ist eine duale Ausbildung. Du kannst dich bei allen Altenpflegeeinrichtungen bewerben, die theoretische Ausbildung findet an einer Altenpflegefachschule statt.
Unter Pflegeausbildung.net findest du Informationen zu den Einrichtungen, die eine Ausbildung anbieten. Hier auf Ratgeber Umschulung erfahren Sie mehr zur Umschulung zum Altenpfleger.

 

Beruf mit Zukunft: Erzieher/in

Betreuen und fördern, pflegen und versorgen, anleiten und organisieren, das alles und noch mehr gehört zu den Aufgaben einer Erzieherin/ eines Erziehers. Wer denkt, Erzieher verbringen den ganzen Tag mit Basteln, Singen und Spielen, sieht nur einen kleinen Teil der Tätigkeiten.

Erzieher arbeiten nicht nur mit kleinen Kindern in der Kindertagesstätte. Sie können auch in der Hortbetreuung, in Kinder- oder Jugendeinrichtungen sowie in Heimen eingesetzt werden. Einsatzbereiche sind ebenso Familienberatungsstätten, Betreuungseinrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie Erholungs- oder Kureinrichtungen.

Die Aufgaben eines Erziehers/ einer Erzieherin:

  • Betreuung und Förderung von Kindern und Jugendlichen
  • Beobachtung, Beurteilung und Analyse des Verhaltens nach pädagogischen Grundlagen
  • Bewertung des Entwicklungsstandes und des Sozialverhaltens der Betreuten
  • Planung pädagogischer Maßnahmen zur Förderung des Kindes/ des Jugendlichen
  • Erstellung von Erziehungs- und Lehrplänen zur Förderung der geistigen und körperlichen Entwicklung
  • Organisation und Durchführung von Aktivitäten
  • Dokumentation der Ergebnisse
  • Zubereitung von Speisen
  • Anleitung und Unterstützung bei der Körperpflege
  • Kontakt zu den Eltern bzw. Erziehungsberechtigen halten
  • Kontinuierliche Information der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten zur Entwicklung der betreuten Person
  • Durchführung von Elterngesprächen; Beratung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten zu privaten, gesundheitlichen, schulischen Problemen
  • Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Ärzten, Lehrern und Psychologen.

 

Berufs- und Zukunftschancen der Erzieherin/ des Erziehers

Die Chance, nach abgeschlossener Ausbildung eine Anstellung zu bekommen, ist sehr hoch. Die Berufsgruppe der Erzieher steht auf der Skala der gesuchtesten Berufe ganz oben. Grund dafür sind geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen, insbesondere der gesetzliche Anspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertagesstätte. Aktuell sind steigende Geburtenzahlen zu verzeichnen, so dass sich der Bedarf an Erziehern in den nächsten Jahren voraussichtlich nicht verringern wird.
Ebenso hat der Zuzug von Migranten zu einem erhöhten Bedarf an Erziehungspersonal geführt.
Händeringend gesucht werden männliche Erzieher. Diese machen derzeit nur einen Anteil von 4% des Betreuungspersonals aus.

 

Werde ich als Erzieher/in reich? Gehaltschancen

Der Verdienst eines Erziehers ist abhängig davon, wer der Träger der Einrichtung ist und welcher Tarifvertrag gilt.
Erzieher in staatlichen Einrichtungen werden nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes vergütet. Ihr Bruttogehalt beträgt etwa 2500 EUR. Dieses Gehalt erhöht sich in Abhängigkeit von den Arbeitsjahren.
Der Verdienst in kirchlichen Einrichtungen richtet sich nach dem jeweils geltenden Tarifvertrag (Diakonie, Caritas, Lebenshilfe). Die kirchlichen Tarifverträge ähneln denen des öffentlichen Dienstes. Das durchschnittliche Gehalt beträgt etwa 2800 EUR. Private Betreuungseinrichtungen sind in vielen Fällen nicht an einen speziellen Tarifvertrag gebunden, sie entscheiden eigenständig über das Gehalt.
Zu beachten ist, dass die Ausbildung zum Erzieher eine schulische Ausbildung ist und somit keine Ausbildungsvergütung gezahlt wird. In einigen Fällen muss Schulgeld gezahlt werden.
Die Ausbildung zum Erzieher erfordert ein einjähriges Berufspraktikum. Wenn dieses beispielsweise in einer staatlichen Einrichtung absolviert wird, wird eine Praktikumsvergütung in Höhe von etwa 1500 EUR monatlich gezahlt.
Die Ausbildung als staatlich anerkannter Erzieher eröffnet zahlreiche Möglichkeiten der Qualifikation, womit auch höhere Verdienstchancen erreichbar sind.

 

Werde ich als Erzieher/in glücklich?

Der Erzieher-Beruf bietet alle Voraussetzungen für ein glückliches Berufsleben. Wer gern mit Menschen arbeitet und seine Erfüllung darin sieht, für andere Menschen zu sorgen, wird als Erzieher seine berufliche Erfüllung finden.
Erzieher gehören neben den Eltern zu den wichtigsten Ansprechpartnern von Kindern und Jugendlichen. Insbesondere Kleinkinder haben zu ihrem Erzieher eine sehr enge Bindung. Dieses große Vertrauen, welches Kinder und Jugendliche dem Erzieher entgegenbringen, darf keinesfalls enttäuscht werden. Wenn du den Beruf ergreifen willst, solltest du dir dessen bewusst sein. Erzieher ist ein sehr anspruchsvoller und verantwortungsvoller Beruf.

Die Arbeitszeiten eines Erziehers richten sich nach den Betreuungszeiten in der jeweiligen Einrichtung. In Kindertagesstätten findet meist eine Betreuung zwischen 6:00 und 18:00 Uhr statt. Das bedeutet, dass die Einsatzzeiten der Erzieher in Früh- und Spätschichten geregelt werden müssen. Kindertagesstätten bieten nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel in Großstädten, eine Betreuung am Wochenende an.

In Horten findet die Betreuung von der Schule bzw. nach Ende des Unterrichts bis ca. 18:00 Uhr statt. Diese Betreuungszeiten werden häufig mit Teilzeitverträgen abgesichert. In Betreuungseinrichtungen für behinderte Menschen sowie in Kinder- und Jugendheimen wird eine Betreuung rund um die Uhr angeboten. In diesen Fällen ist der Einsatz im Drei- oder Vier-Schicht-System erforderlich. In diesen Einrichtungen muss auch am Wochenende die Betreuung abgesichert werden.

Im Gegensatz zu Lehrern können sich die Erzieher nicht auf lange Ferien freuen. Beschäftigte in Horten werden verstärkt in den Ferien zur Kinderbetreuung eingesetzt. Kindertagesstätten vereinbaren meist mit den Eltern eine Schließzeit, in der die Beschäftigten ihren Jahresurlaub nehmen müssen.

Der Beruf des Erziehers kann sehr glücklich machen. Pensionierte Erzieher blicken meist auf ein erfülltes, interessantes Berufsleben mit vielen Kontakten zurück.

 

Zugangsvoraussetzungen

Zielgruppe der Ausbildung zum Erzieher sind Schulabgänger mit einem mittleren Bildungsabschluss. Die Zugangsvoraussetzungen sind je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. In den meisten Fällen gelten folgende Zugangsvoraussetzungen:

  • Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem sozialpädagogischen oder familienpflegerischen Ausbildungsberuf
    oder
  • Hochschulreife oder Fachhochschulreife in Verbindung mit einem mehrmonatigen Praktikum in einer Betreuungseinrichtung

 

Wichtig sind gute Noten in den Fächern Deutsch, Musik und Kunst.Für die Ausbildung wird ein Nachweis der gesundheitlichen Eignung gefordert.

Inhalte der Ausbildung zum Erzieher/ zur Erzieherin

In der Ausbildung zum Erzieher erlernst du die Grundlagen der Pädagogik und Psychologie. Dazu gehört das Verständnis der Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Du erlernst, wie man eine Beziehung zu dem Betreuten aufbauen kann und wie es gelingt, Kinder, Jugendliche und Erwachsene individuell zu fördern und zu motivieren. Innerhalb der Ausbildung erwirbst du Fähigkeiten im Umgang mit Eltern und Angehörigen und erlernst die rechtlichen Grundlagen.

Die Ausbildung zum Erzieher setzt neben dem theoretischen Grundwissen auch praktische Fähigkeiten voraus. In den Praktika erwirbst du Kenntnisse über pädagogische Arbeitsmethoden und gewinnst einen Überblick über die Organisation des Betreuungsalltages in der Einrichtung.

 

Tipps zur Bewerbung für die Ausbildung zum Erzieher/ zur Erzieherin

Wenn du dich für eine Ausbildung zum Erzieher bewerben willst, sind Erfahrungen im Umgang mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen mit Betreuungsbedarf hilfreich. Wenn deine Hobbys im musikalischen, künstlerischen Bereich liegen, lohnt es sich, bei der Bewerbung darauf hinzuweisen. Auch dein Engagement im Sportverein, in der freiwilligen Feuerwehr oder im Chor solltest du im Bewerbungsschreiben angeben.

 

Welche Firmen bieten diese Ausbildung an?

Die Ausbildung zum Erzieher/ zur Erzieherin ist eine schulische Ausbildung. Sie wird an Fachschulen angeboten.

Auf Ratgeber Umschulung findest du Informationen zu Fachschulen, die eine Ausbildung zum Erzieher/ zur Erzieherin anbieten sortiert nach Bundesländern.

Wer eine Ausbildung bzw. ein Studium in einem artverwandten Beruf (z. B. Sozialpädagoge, Altenpfleger) absolviert hat, kann die Ausbildung zum Erzieher in kürzerer Zeit absolvieren.

Hier findest du alle Informationen zur Umschulung zum Erzieher. 

5 Berufe, die 2019 und danach wirklich Zukunft haben

Es gibt Branchen, in denen ist Arbeitsplatzmangel ein Fremdwort und gut ausgebildete Fachkräfte sind gefragter denn je. Wir haben eine Liste mit 5 Berufen für dich zusammengestellt, in denen du nicht nur hervorragende Jobaussichten hat, auch die Verdienstmöglichkeiten können sich absolut sehen lassen.

 

1. Softwareentwickler – das frühere Latein ist das heutige Programmieren

Wie du dir wahrscheinlich denken kannst, sind es vor allem Jobs in der Computerbranche, die immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Zukunft ist digital und sogar Branchen, bei denen man es zunächst nicht vermutet, kommen nicht mehr ohne funktionierende Technologien und exakt zugeschnittene Algorithmen aus. Während in der Medizin immer mehr Roboterwerkzeuge zum Einsatz kommen, ist es bei den Juristen die Aktenablage und die Verhandlungsvorbereitung, die nahezu ausschließlich digital stattfindet. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren immer weiter verstärken und daher gehören sogenannte Software Developer zu den gefragtesten Fachkräften der Weg Gegenwart sowie der Zukunft.

    • Das Berufsbild: Software Developer sind dafür verantwortlich, bestehende Applikationen weiterzuentwickeln, bzw. neue zu entwickeln, um Abläufe in Unternehmen effektiver zu gestalten. Der Umgang mit Datenbanken, das Beherrschen mehrerer Programmiersprachen sowie Web-Technologien und ausgeprägtes Interesse an Problemlösungen zählen zu den wichtigsten Anforderungen an dieses Berufsbildes.
    • Der Ausbildungsweg: Informatikstudium, Berufsschule oder eine höhere technische Schule,
    • das Gehalt: Berufseinsteiger erhalten ca. 33.000 Euro im Jahr

 

2. IT Security – Daten-Detektive sorgen für Sicherheit im Netz

Besonders in den letzten Jahren wurde Datenschutz aufgrund mehrerer Vergehen großer Konzerne ein immer wichtigeres Thema und daher werden zunehmend Spezialisten gesucht, die es schaffen solche Vergehen nicht nur aufzudecken sondern bereits im Vorhinein zu verhindern.

  • Das Berufsbild: ein gutes technisches Verständnis sowie Kenntnisse über sämtliche Rechtsvorschriften, die das Internet und die Speicherung von Daten betreffen stellen die Grundlage dieses Berufsbildes dar. Zudem muss ein großes Interesse und eine Neugier da sein, um aus einer Fülle von Informationen Anomalien herausfiltern zu können. Dieser Job bringt sehr viel Verantwortung mit sich, und daher sind auch starke Nerven besonders wichtig.
  • Der Ausbildungsweg: Abschluss des Studiums IT Security
  • Das Gehalt: aufgrund der großen Verantwortung, die dieser Job mit sich bringt erhältst du bereits als Einsteiger ein Bruttogehalt von bis zu € 70.000 im Jahr.

 

 

3. Mechatroniker: ein Job mit Zukunft

Bist du technisch interessiert und auf der Suche nach einer Ausbildung, die deine Berufschancen in die Höhe steigen lässt, so ist die Ausbildung zum Mechatroniker wahrscheinlich die perfekte Wahl. Hier erhältst du Kenntnisse darüber, wie elektronische Komponenten und mechanische Objekte perfekt miteinander in Einklang gebracht und somit funktionell gebaut werden. Die Installation solcher Maschinen sowie die regelmäßige Wartung und Reparatur der Anlagen stellen einen weiteren wichtigen Bereich dieses Berufes dar.

  • Das Berufsbild: Gute bzw. hervorragende naturwissenschaftliche Kenntnisse in den Bereichen Chemie, Mathematik und Physik stellen die Grundlagen dieses Berufsbildes dar sowie Informatik. Zudem solltest du über handwerkliches Geschick verfügen, wenn du dich zum Mechatroniker ausbilden lassen möchtest.
  • Der Ausbildungsweg: Studium zum Mechatroniker, Berufsfachschule oder höhere technische Schule
  • Das Gehalt: als Mechatroniker liegt dein Einstiegsgehalt bei ca. € 44.000 brutto pro Jahr

 

 

4. Marketing in der Zeit moderner Technologien

Galt es früher noch als absolut erfolgsversprechend, ein Wirtschaftsstudium abzuschließen und dabei den Schwerpunkt Marketing zu wählen, so hat der technologische Fortschritt dazugeführt, dass sich auch die Marketingsbranche stark verändert hat. Heute geht es darum, Produkte und Dienstleistungen online zu vertreiben und daher ist die Beherrschung von Datenprognosen und Marketingstrategien für das Internet unumgänglich, um im Marketingbereich erfolgreich sein zu können. Der Beruf des Big Data Marketingexperten gewinnt daher zunehmend an Bedeutung.

  • Das Berufsbild: Als Big Data Marketingexperte geht es darum, Daten richtig zu interpretieren und kreative Maßnahmen zu setzen, um ein Produkt online zu vermarkten. Dabei sind sowohl technische Fähigkeiten als auch perfekte IT Kenntnisse eine wichtige Voraussetzung, um diesen Beruf erfolgreich ausüben zu können.
  • Der Ausbildungsweg: das Studium Digital Marketing
  • Das Gehalt: als Berufseinsteiger erhältst du ein Bruttogehalt von ca. € 20.000 im Jahr

 

 

5. DAS Berufsbild der Zukunft: Data Scientist

Bereits in der Harvard Business Review wurde der Beruf Data Scientist als „wichtigster Job des 21. Jahrhunderts“ genannt und das völlig zu Recht. Sowohl große als auch kleine Unternehmen müssen immer größere Datenmengen verarbeiten bzw. speichern und hier kommt der Beruf des Data Scientist ins Spiel, denn dieser ist dafür verantwortlich, die Fülle an Informationen auszuwerten, richtig zu analysieren und zu speichern.

  • Das Berufsfeld: als Data Scientist bist du dafür verantwortlich, Informationen zu managen und diese zu visualisieren bzw. richtig zu analysieren. Ein ausgeprägter Wissensdrang, viel Eigeninitiative und Interesse an technischen Vorgängen sowie ein großes Interesse daran, problemorientiert zu arbeiten gelten als Grundvoraussetzung, um in diesem Fachgebiet tätig sein zu können.
  • Der Ausbildungsweg: ein erfolgreich abgeschlossenes Mathematik-, Statistik und/oder Informatikstudium sowie große Eigeninitiative ebenen den Weg zu diesem Beruf
  • Als Einstiegsgehalt im Bereich Data Science kann mit einer Summe ab € 44.000 brutto im Jahr gerechnet werden 

Zukunftsberuf Social Media Redakteur

Was ist ein Social Media Redakteur? 

Social Media Redakteure arbeiten vornehmlich mit dem Internet und sind in den sozialen Medien für gewerbliche Profile von Unternehmen, Künstlern und anderen öffentlichen Personen und Einrichtungen zuständig. Diese befüllen sie mit entsprechenden Inhalten und verwalten diese.

Im Gegensatz zum bloßen Social Media Manager, der vornehmlich das Verwalten und Pflegen der Inhalte übernimmt, hat der Social Media Redakteur auch die Aufgabe, diesen zu recherchieren, zu posten und die Kommunikation mit Fans und Followern zu übernehmen. Dennoch werden die beiden Bezeichnungen nicht selten für dieselbe Tätigkeit verwendet, ebenso wie das Synonym Community Manager. Kunden des Social Media Redakteurs sind seltener Privatpersonen, sondern häufig Unternehmen, öffentliche Personen und Einrichtungen sowie Behörden. Social Media Redakteure können sowohl in den Räumlichkeiten des Auftraggebers als auch aus dem Home Office tätig sein. Ebenso ist ein Angestelltenverhältnis genauso möglich wie eine freiberufliche Tätigkeit in diesem Bereich. 

 

Aufgaben und Kompetenzbereiche 

Das Beantworten, Entfernen und Moderieren von Kommentaren und Unterhaltungen auf dem entsprechenden Profil fällt in den Zuständigkeitsbereich des Social Media Redakteurs ebenso wie das Erstellen von Inhalten anhand der jeweiligen Zielgruppe.

Abhängig vom Einsatzbereich ist es hierzu auch erforderlich, in einer anderen Sprache zu posten und zu kommunizieren. Die Erstellung von Texten ist eine essenzielle Tätigkeit für den Social Media Redakteur, der sprachlich an den Auftraggeber sowie die Zielgruppe angepasst werden muss: Umgangssprache, Fachsprache und mehr sollten daher in jedem Fall beherrscht werden. Nicht nur Text, sondern auch Multimedia-Inhalte werden in diesem Zusammenhang gepostet oder teilweise auch selbst erstellt. Ziel der Tätigkeit des Social Media Redakteurs ist die Akquise von Neukunden, die Bindung bereits bestehender Kunden und das Vermitteln von relevanten Inhalten, um die Angebote des Auftraggebers publik zu machen. 

Gehaltsaussichten für Social Media Redakteure 

Abhängig vom Auftraggeber, dem Einsatzbereich und den individuellen Fertigkeiten des Social Media Redakteurs kann das Gehalt teils deutlich variieren.

Grob geschätzt bewegt es sich etwa zwischen 35.000 und 50.000 Euro pro Jahr. Du kannst in diesem Berufsbereich also mit einem durchschnittlichen bis guten Einkommen rechnen, sofern Du über die entsprechenden Fähigkeiten und Kenntnisse verfügst. Wie die meisten Berufe im Bereich Social Media und Content-Erstellung ist auch der des Social Media Redakteurs oder Managers noch vergleichsweise neu auf dem Markt. Da besonders für gewerbliche Kunden und öffentliche Personen sowie Einrichtungen der Auftritt in den sozialen Medien von immer größerer Bedeutung wird und auch der Kontakt mit Kunden, Fans und Interessenten eine immer wichtigere Rolle für die Popularität und somit nicht zuletzt auch für den Erfolg spielt, ist zu erwarten, dass auch in der Zukunft kompetente Social Media Redakteure gebraucht werden. 

 

Diese Voraussetzungen brauchst Du 

Um als Social Media Redakteur oder Manager tätig zu sein, ist es von Vorteil, wenn Du ein abgeschlossenes Studium etwa im Bereich Journalismus, Redaktion oder Kommunikation vorweisen kannst.

Auch einschlägige Berufserfahrung in einem der genannten Bereiche kann dabei helfen, einen Einstieg in dieses Tätigkeitsfeld zu unternehmen. Darüber hinaus solltest Du Dich selbstverständlich mit dem Internet und den sozialen Medien auskennen. Dazu gehört nicht nur das bloße technische Bedienen derselben, sondern auch die Kenntnis der üblichen Umgangsformen, Abkürzungen und Redewendungen, die in diesen Portalen gängig sind. Es ist außerdem wichtig, dass Du die Zielgruppe Deines Auftraggebers richtig einschätzen kannst. Dazu gehören deren Onlineverhalten, der jeweilige Tonfall und auch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Seriosität und Humor.

Du musst ein gewisses Fingerspitzengefühl beweisen und Deinen Auftraggeber angemessen repräsentieren können. Da die Online-Welt nie schläft, sind flexible und auch ungewöhnliche Arbeitszeiten Standard für Social Media Redakteure. Ohne ein gewisses Maß an Kreativität kommst Du dabei nicht aus. 

 

Alle Voraussetzungen auf einen Blick: 

  • Kenntnisse der Sozialen Medien
  • Gute Internetkenntnisse
  • Kreativität
  • Gespür für Zielgruppen und Tonalität 

 

Wie werde ich Social Media Redakteur? 

Social Media Manager oder Redakteur sind noch sehr junge Berufe auf dem Arbeitsmarkt und daher keine regulären Ausbildungsberufe.

Du kannst aber an einer Fortbildung in diesem Bereich teilnehmen und Dir so die erforderlichen Kenntnisse aneignen. Dir stehen dabei unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl. Grundsätzlich darf sich jeder in Deutschland Social Media Redakteur nennen, da diese Berufsbezeichnung nicht geschützt ist; absolvierst Du aber eine Weiterbildung mit Erfolg, kannst Du ein entsprechendes Diplom oder Zertifikat vorweisen, das Auskunft über Deine Fähigkeiten gibt. Die Dauer der Fortbildungen variiert stark je nach Anbieter, ebenso wie die Zugangsvoraussetzungen. Mindestens 1 bis 4 Monate beträgt die Dauer einer Fortbildung; meist sind es aber 12 bis 24 Monate, abhängig davon, ob Du daran in Vollzeit oder in Teilzeit teilnimmst. Ein komplettes Studium zum Social Media Manager dauert insgesamt 3 Jahre. Du kannst ebenfalls die Möglichkeit, an einem Wochenendseminar teilzunehmen, um herauszufinden, ob dieser Beruf sich für Dich eignet. Manche Anbieter für die Ausbildung zum Social Media Redakteur setzen ein abgeschlossenes Hochschulstudium voraus. Die genauen Zulassungsbestimmungen kannst Du dem Internetauftritt des Instituts entnehmen, ebenso wie die Dauer und die Inhalte der Weiterbildung. 

 

Hier kannst Du Social Media Redakteur werden 

In Deutschland werden Ausbildungen im Bereich Social Media Management von unterschiedlichen Institutionen und Einrichtungen angeboten.

Die Lehrgänge vermitteln dabei aber grundsätzlich sehr ähnliche Inhalte. Diese können entweder in den Räumlichkeiten des Anbieters unterrichtet werden oder auch direkt bei dem Unternehmen stattfinden, für das Du tätig bist. Oftmals handelt es sich auch um eine Kombination aus rein theoretischem Unterricht und Einsätzen vor Ort. Du lernst in diesem Zusammenhang erst einmal die verschiedenen sozialen Netzwerke kennen und machst Dich mit diesen vertraut. Kenntnisse im Bereich Kommunikation in den sozialen Medien sind der nächste Schritt, ebenso wie Grundlagen in Social Media Strategien und dem Ermitteln von Zielgruppen.

Fremdsprachenkenntnisse solltest Du zwar bereits mitbringen, aber auch diese werden teilweise im Rahmen der Weiterbildung behandelt. Auch das Erstellen von Content und besonders visueller Inhalte ist Bestandteil Deiner Fortbildung zum Social Media Redakteur. Anbieter der Ausbildung sind in der Bundesrepublik unter anderem die Folgenden: 

 

Fernstudium als Alternative 

Wenn Du neben dem Beruf oder einfach von Zuhause aus in Eigenregie zum Social Media Redakteur ausgebildet werden möchtest, kannst Du ein Fernstudium absolvieren. Dieses wird unter anderem von den folgenden Einrichtungen angeboten: 

Alternativ kannst Du auf verwandte Berufe wie Online Redakteur, Online Marketing Manager oder Medienwissenschaftler zurückgreifen, in die Du auf unterschiedlichen Wegen einsteigen kannst.  

 

 
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