Umschulung zum Diätassistenten / zur Diätassistentin

Helfen Sie anderen, das Richtige zu essen!
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Viele Menschen lieben es, anderen zu helfen. Wenn es noch dazu um die Gesundheit als das wichtigste Gut des Menschen geht, steht der beruflichen Erfüllung nichts mehr im Wege. Wer so denkt, wie beschrieben, sollte sich das Berufsbild des Diätassistenten / der Diätassistentin genauer ansehen. Eine Umschulung zu einem solchen Experten kann mit vielen Vorteilen verbunden sein und neue berufliche Perspektiven eröffnen.

Doch vor der Umschulungsplanung sollte eine intensive Beschäftigung mit dem Berufsbild auf dem Programm stehen. Diese kann beispielsweise über ein Praktikum bei einem Ernährungsberater erfolgen. Der berufliche Alltag der einzelnen Beraterinnen und Berater für Ernährung unterscheidet sich sehr stark. Der gemeinsame Nenner ist es jedoch, dass eine für den jeweiligen Menschen gesunde beziehungsweise zuträgliche Ernährung im Mittelpunkt steht. Zu den Kunden eines Ernährungsberaters können fitte Menschen ohne Gesundheitsprobleme, aber auch Patienten mit schwerwiegenden Krankheiten gehören. Sie alle werden vom Ernährungsberater beraten und erhalten einen für sie passenden Diät- beziehungsweise Ernährungsplan.

Der Berufsalltag eines Diätassistenten
Wie sieht der Berufsalltag eines Diätassistenten eigentlich aus? Hier erhalten Sie einen Einblick in den typischen Tagesablauf eines Diätassistenten.

Je nach Intention und Gesundheitszustand kann das Einhalten des Plans beispielsweise zu einer gewünschten Gewichtsabnahme und/oder zu weniger gesundheitlichen Problemen führen. Diätassistenten können in einer eigenen Praxis ihrem Beruf nachgehen, aber auch in einem Krankenhaus, in einer ambulanten Schwerpunktpraxis (zum Beispiel für Diabetes oder Ernährungsmedizin) oder in einer Rehaklinik.

 

Zukunftsaussichten als Diätassistent / Diätassistentin

Ernährungsbedingte Erkrankungen gehören zu den am stärksten verbreiteten gesundheitlichen Problemen unserer Zeit. Gerade in den westlichen Ländern ist beispielsweise Diabetes zu einer echten Volkskrankheit geworden. Der Bedarf an Personen, die sich dieser Probleme annehmen und die betroffenen Menschen hochwertig versorgen, steigt also. Je nachdem, in welchem Teilbereich des Gesundheitswesens eine Person arbeiten möchte, können die Perspektiven unterschiedlich ausfallen. Dies sollte einen begeisterten künftigen Ernährungsberater aber nicht davon abhalten, von der Umschulung Abstand zu nehmen.

Wer ein Faible für die Beratung und eine Begabung im naturwissenschaftlichen Bereich hat und noch dazu gerne mit Gesundheitsthemen zu tun hat, ist hier goldrichtig. Eine gute Position in einem Wunschunternehmen lässt sich zudem immer leichter erlangen, wenn man vor oder nach der Umschulung seinen Erfahrungshorizont erweitert. Dies kann zum Beispiel im Rahmen eines Praktikums oder einer Aushilfstätigkeit in einer Klinik oder in einer Schwerpunktpraxis gelingen.

 

Inhalte und Länge der Umschulung zum / zur Diätassistenten / Diätassistentin

Es ist nicht ganz einfach, die exakte Zeitdauer einer Ausbildung zum / zur Diätassistenten / Diätassistentin anzugeben. Dies liegt vor allem daran, dass eine Umschulung in vielen Fällen auf bisherigen Erfahrungen und Vorkenntnissen basiert. Besitzt der Umschüler beispielsweise umfassende Kenntnisse, weil er schon ein ernährungswissenschaftliches Studium abgeschlossen hat, könnten Anteile der bisherigen Ausbildung anerkannt werden. Dies ist allerdings im Einzelfall zu klären. Im Regelfall dauer die Ausbildung zum Diätassistenten oder zur Diätassistentin insgesamt drei Jahre, die verkürzte Umschulung hingegen zwei Jahre. Die Ausbildung findet meist als schulische Umschulung an einer beruflichen Fachschule sowie an einem Ort statt, in dem der praktische Anteil erlernt werden kann. Dies ist in den meisten Fällen ein Krankenhaus oder eine Diätküche.

In der schulischen Ausbildung werden viele naturwissenschaftliche Informationen vermittelt. So geht es beispielsweise um das Verstehen des Stoffwechsels. Auch die Mathematik muss „sitzen“, denn ein Diätassistent muss Diätpläne berechnen und eigenständig berechnen. Im praktischen Alltag werden eher die beratenden Fähigkeiten trainiert. Wie vermittelt man einem Patienten das ideale Vorgehen in Sachen Ernährung? Wie geht man mit „Rückfällen“ bei den Patienten um und wie motiviert man am besten? Diese und weitere Fragen stehen auf dem Programm.

 

Für wen ist die Umschulung zum / zur Diätassistenten / Diätassistentin geeignet?

Wer als Diätassistent Karriere machen möchte, sollte gut organisieren können, pädagogisch fit sein und mit viel Sorgfalt zur Sache gehen. Die Gesundheit von Menschen steht im Fokus und darf keinesfalls durch Fehlentscheidungen gefährdet werden. Auch Kundenorientierung und Beratungskompetenz sowie Einfühlungsvermögen sind ideale Voraussetzungen für den Umschulungsstart. In den meisten Fällen ist ein mittlerer Bildungsabschluss die Voraussetzung für den Start mit der Umschulung.

 

Förderung und Finanzierung der Umschulung zum / zur Diätassistenten / Diätassistentin

Da es sich bei der Umschulung nicht um eine vorwiegend betriebliche, sondern um eine weitestgehend schulische Ausbildung handelt, darf ein Umschüler nicht mit einer Ausbildungsvergütung rechnen. Wer sich also für die Umschulung entscheidet, muss finanziell auf sicheren Beinen stehen. Alternativ zur Eigenfinanzierung können potenzielle Umschüler sich auch nach Krediten und Förderungen erkundigen. Während es bei den privat aufgenommenen Krediten im Ermessen der Bank oder eines anderen Anbieters liegt und Verhandlungssache ist, ob der Kredit bewilligt wird, ist die öffentliche Förderung an einheitliche Kriterien gekoppelt.

Tendenziell werden Umschulungen nur dann gefördert, wenn sich daraus eine echte neue Perspektive ergibt und wenn die Erstausbildung nicht mehr zurück in die Berufstätigkeit führen kann. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn der erste Beruf aufgrund einer Krankheit (zum Beispiel einer Allergie) nicht mehr ausgeübt werden kann. Wer Diätassistent werden möchte, sollte sich also mit den entsprechenden Stellen, vorwiegend mit der Arbeitsagentur, in Verbindung setzen. In der Regel ist die Förderung eine Einzelfallentscheidung.

 

Wer bietet die Umschulung zum / zur Diätassistenten / Diätassistentin an?

Eine offene Ausbildungsstelle oder Umschulung zur Diätassistentin zu finden, ist in der Regel nicht schwierig. Die Fachschulen, die sich mit dieser Thematik befassen, sind über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Wer sich dort erkundigt, erhält auf Wunsch alle Informationen für die Bewerbung zur Umschulung bzw. Ausbildung. Ein sehr großer und renommierter Anbieter sind beispielsweise die SRH-Fachschulen mit Angeboten für den Bereich Diätassistenz.

Sehr beliebt sind berufsbegleitende Weiterbildungen zum Diätassistent an staatlich zugelassenen Fernschulen.

 

Fernstudium als Alternative: Was bietet sich an?

Eine flexible Alternative zur Präsensveranstaltung kann ein Fernstudium oder ein Fernkurs im Bereich Ernährungswissenschaften oder Diätetik sein. Geprüfter und spezialisierter Ernährungsberater kann man via Fernlehrgang dabei auch von Zuhause werden. Der Vorteil eines solchen Ausbildung ist die freie Wahl der Studienzeiten für Berufstätige. Teilweise wird die online Umschulung durch einzelne Seminare mit Anwesenheitspflicht vertieft (jedoch ein freiwilliges Angebot).

Wer bereits oder noch in einem anderen Beruf arbeitet, kann die Umschulung so parallel absolvieren und erst nach dem Abschluss den Job wechseln. Folgende Kurse können einerseits durch einen Bildungsgutschein finanziert werden (soweit der Kurs AZAV-zertifiziert ist). Bei einer nebenberuflichen Umschulung ohne Arbeitslosigkeit können die Kosten der Weiterbildung von der Steuer abgesetzt werden.

Kostenlose und Unverbindliche Informationen bekommen Sie unmittelbar vom Weiterbildungsinstitut auf Wunsch zugeschickt:

 

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Andere Alternativen, um Diätassistent/in zu werden

Berufsbegleitende Ausbildung

Beim Begriff des Diätassistenten/in handelt es sich um eine geschützte Berufsbezeichnung. Es dürfen sich nur Personen so nennen, die eine dreijährige Ausbildung an staatlich anerkannten Schulen absolviert haben. Diese Ausbildungsform findet berufsbegleitend statt – während im ersten Ausbildungsjahr normalerweise die ganze Ausbildung innerhalb der Räumlichkeiten der Bildungseinrichtung stattfindet, wechseln sich in den kommenden beiden Jahren theoretische und praktische Phasen der Ausbildung ab.

Während der Ausbildung gilt es, monatliches Schulgeld zu finanzieren, zumindest bei privaten Anbietern – die Förderungsmöglichkeiten in solchen Fällen sind allerdings begrenzt (siehe Förderung und Finanzierung der Umschulung zum / zur Diätassistenten). Staatliche Ausbildungsstätten verlangen dagegen meist kein Schulgeld. Voraussetzung für eine Teilnahme ist für viele Bildungseinrichtungen zumindest ein mittlerer Bildungsabschluss.

 

Studium und Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Berufsbezeichnung ist gesetzlich geregelt und es bedarf keines Studiums, um sich diese Bezeichnung zu verleihen, sondern es muss eine staatlich anerkannte Ausbildung durchlaufen werden. An der Hochschule Neubrandenburg gibt es allerdings auch die Möglichkeit einer additiven Ausbildung, die nach sieben Fach- und vier Studiensemestern mit dem Bachelor of Science in Diätetik abgeschlossen wird. Wer zuvor an der Berufsfachschule für Diätassistenten war, kann mit einer Anrechnung von Leistungen rechen. Wurde die Hürde der Ausbildung erst einmal genommen, kann auch ein Studium für weitere Vertiefung ins Gebiet, höhere fachliche Qualifikation und damit bessere Chancen am Arbeitsmarkt sorgen.

Zertifikatskurse an der Apollon Hochschule der Gesundheitswissenschaft können Sie übrigens auch zeitlich und örtlich flexibel neben dem Beruf belegen. Auf Wunsch schickt Ihnen das Ausbildungsinstitut weitere Informationen kostenlos zu:

 

Quereinstieg

Ein Quereinstieg in die Ausbildung ist möglich. Vor allem für Absolventen eines Studiums einess angrenzenden Gebiets, die aber keine Anstellung in ihrem Bereich finden, oder eine Veränderung anstreben, kann das ein mögliches Ziel sein. Besonders Studenten aus sportwissenschaftlichen, ernährungswissenschaftlichen oder Studiengängen mit Laborbezug könnten sich dafür interessieren. Wer bislang mit diesem Umfeld noch gar nicht in Berührung gekommen ist und dennoch interessiert ist, kann sich auch als Ernährungsberater versuchen. Diese Berufsbezeichnung ist nicht rechtlich geschützt, weswegen sie theoretisch keinerlei Ausbildung bedarf.

Eine kompakte Qualifizierung zum /zur Ernährungsberater/ in  durch einen berufsbegleitenden Kurs ist für Berufsanfänger jedoch sehr empfehlenswert.

 

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Ein Gedanke zu „Umschulung zum Diätassistenten / zur Diätassistentin“

  1. Leider funktioniert das alles nur in der Theorie, wer sich z.B. mit Diabetes an den Schulen in MR/GI bewirbt, hat KEINE Chance. Statt die Authentizität zu sehen, macht man es sich einfach. Sehr traurig!

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