Umschulung durch die Rentenversicherung (2020)

Bei langer Betriebszugehörigkeit kann eine Umschulung durch die Rentenversicherung finanziert werden.

Viele Arbeitnehmer befinden sich in einer Situation, in der sie ihrem bisherigen Beruf nicht mehr nachgehen können. In diesen Fällen kann eine Umschulung eine gute Lösung sein. Wenn die betreffende Person einen neuen Beruf erlernt, kann das dazu führen, dass die bisherigen Probleme am Arbeitsplatz behoben werden.

Die meisten Menschen, die mit dem Gedanken spielen, eine Umschulung durchzuführen, haben jedoch Probleme bei der Finanzierung der Maßnahmen. Der Lehrgang selbst wirft hohe Gebühren auf und außerdem entstehen durch die Teilnahme an der Umschulung Folgekosten, beispielsweise durch die Anfahrt (Fahrtkosten,) die Verpflegung am Veranstaltungsort, die Prüfungsgebühren oder die Kosten der Kinderbetreuung. Ein weiteres Problem für die Teilnehmer einer Umschulung besteht darin, dass sie während diesem Zeitraum keiner Arbeit nachgehen können und daher nicht dazu in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Glücklicherweise stellt das deutsche Sozialsystem als Solidargemeinschaft hier Möglichkeiten der Finanzierung zur Verfügung. 

 

Wichtiger Hinweis vorab
Wenn Sie die Umschulung nicht aufgrund gesundheitlicher Probleme, sondern wegen Arbeitslosigkeit oder der schlechten Arbeitsmarktsituation in Ihrem bisherigen Beruf anstreben, ist die Arbeitsagentur der richtige Ansprechpartner.

 

Weshalb fördert die Rentenversicherung die Umschulung?

Für viele Menschen erscheint es zunächst seltsam, dass ausgerechnet die Rentenversicherung für die Umschulungsmaßnahme aufkommen soll, da dies eigentlich nicht zum Kernbereich der Aufgaben dieser Institution zählt. Wenn man sich jedoch berücksichtigt, welche finanziellen Folgen eine Erwerbslosigkeit für die Rentenversicherung Rentenversicherung haben kann, wird schnell klar, dass hier ein großes Interesse daran besteht, beeinträchtigten Menschen eine weitere Erwerbstätigkeit zu ermöglichen. Wer arbeitslos bleibt, zahlt keine Beiträge in die Rentenversicherung ein und wird auch im Alter von den Sozialsystemen abhängig sein. Eine vorzeitige Verrentung  belastet die Rentenkassen ebenfalls. Sollte der Versicherungsnehmer aufgrund gesundheitlicher Gründe nicht mehr in der Lage dazu sein, seinen Beruf auszuüben, wird außerdem eine Erwerbsunfähigkeitsrente gezahlt.

Aus diesen Gründen hat die Rentenversicherung ein großes Interesse daran, den Versicherten zu ermöglichen, ihren Beruf weiterhin auszuüben oder in einen neuen umzuschulen. Die gesetzliche Grundlage hierzu wurde als “Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben” im sechsten Sozialgesetzbuch geregelt. In diesem Leistungskatalog sind verschiedene Förderungsmöglichkeiten inbegriffen, die es den Versicherten ermöglichen, auch weiterhin zu arbeiten und eigenständig den Lebensunterhalt zu finanzieren. Eine dieser Leistungen besteht in der Förderung der Umschulung.

 

Wer übernimmt die Kosten für eine Umschulung?

Die alles entscheidende Frage ist meist, wie die zweite Ausbildung bzw. den Berufswechsel finanziert. Für eine erfolgreiche Umschulung ist es sehr wichtig, eine geeignete Finanzierung zu finden, denn Ihre laufenden Kosten werden weiter anfallen. Damit ist jedoch kein privater Kredit gemeint, sondern eine finanzielle Unterstützung durch den Kostenträger, der nach dem Sozialrecht für Ihre berufliche Förderung zuständig ist. Viele Menschen wenden sich aus diesem Grund zunächst an das Arbeitsamt. Es ist zwar immer möglich, zunächst bei der Agentur für Arbeit einen Antrag auf die Förderung der Umschulung zu stellen, allerdings werden nicht alle Bildungsgutscheine bewilligt. Ein Ablehnungsgrund kann unter anderem die vorrangige Zuständigkeit der Rentenversicherung sein.

 

Wann ist die Rentenversicherung für die Umschulung zuständig?

Um durch die deutsche Rentenversicherung gefördert zu werden, müssen durch Sie zwar einige Bedingungen erfüllt werden, sollte dies jedoch der Fall sein, sind hier die Aussichten recht gut, die Umschulung bewilligt zu bekommen. Wichtig: Schließen Sie zunächst aus, dass nicht eine Berufsgenossenschaft für Ihre Umschulung zuständig sein könnte.

 

Wann wird eine Umschulung von einer Berufsgenossenschaft gefördert?

Wenn Sie in Ihrem bisherigen Beruf  einer Berufsgenossenschaft angehört haben (zum Beispiel sind viele Handwerksberufe genossenschaftlich organisiert), dann wenden Sie sich erst an diese. Die Berufsgenossenschaft bzw. Unfallversicherung fördert im selben Umfang Umschulungen wie die Arbeitsagentur oder Rentenversicherung. Wichtig ist hier, dass die gesundheitliche Einschränkung, deretwegen Sie nicht mehr in Ihrem Beruf arbeiten können, auch mit dem Beruf selbst zusammenhängt. Dies ist zum Beispiel bei einer dauerhaften Einschränkung durch einen Betriebsunfall der Fall.

Somit ist die Rentenversicherung nicht zuständig für Umschulungen aufgrund

  • eines Arbeitsunfalls,
  • einer Berufskrankheit oder
  • einer Gesundheitsschädigung durch dritte Personen (wenn Sie dadurch einen Anspruch gegen die Unfallversicherung der anderen Partei erlangt haben).

 

Die Voraussetzungen für eine Förderung durch die gesetzliche Rentenversicherung

Es gibt mehrere Wege, wie Ihnen eine Umschulung durch die gesetzliche Rentenversicherung bewilligt werden kann. Es genügt, dass eine der im folgenden genannten Voraussetzungen von Ihnen erfüllt wird: 

  • Sie zahlen als Antragsteller bereits mindestens 15 Jahre lang in die Rentenversicherung ein (“Mindestwartzeit bis zum Zeitpunkt der Antragstellung”), wobei Sie nicht im gesamten Zeitraum berufstätig gewesen sein müssen, denn Beiträge aus Versorgungsausgleich, Kindererziehung, Pflicht- und freiwillige Beiträge werden gleich behandelt.
  • Sie beziehen oder haben Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente, da Sie aufgrund gesundheitlicher Probleme Ihren bisherigen Beruf nicht mehr vollständig ausüben können und daher weniger verdienen.
  • Sie bekommen oder sind Anspruchsberechtigt auf einen große Witwen- oder Witwerrente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit.
  • Sie haben an einer medizinische Rehabilitation teilgenommen und eine berufliche Rehabilitation ist für die weitere Gesundung erforderlich.

 

Kann man trotz Erwerbsminderungsrente oder Altersrente eine Umschulung machen?

Immer wieder taucht die Frage auf, ob eine Umschulung durch die Rentenversicherung trotz Erwerbsminderungsrente möglich ist. Hier handelt es sich um ein Missverständnis. Der Anspruch auf einen Ausgleich einer Erwerbsminderung kann gerade Voraussetzung für die Bewilligung sein. Sollte durch den Umschulungsberuf eine Erwerbsminderung nicht vollständig aufgehoben werden, besteht jedoch auch weiterhin die Möglichkeit einen finanziellen Ausgleich zu beantragen.

Anders liegt es jedoch bei der Altersrente. Wenn Sie die Altersrente erhalten oder beantragt haben und in der Höhe von wenigstens zwei Dritteln (67 Prozent) der Vollrente zugesprochen bekommen, dann ist keine Umschulung mehr möglich. Sie scheiden mit der Rente aus dem Arbeitsleben aus. Sollte Ihre Rente nicht zur Deckung des Lebensbedarfs ausreichen, dann erkundigen Sie sich zu Möglichkeiten der Aufstockung.

 

Wer bekommt einen Umschulung finanziert?

Die Rentenversicherung fördert nur einen Berufswechsel, wenn Sie aufgrund einer gesundheitlichen Einschränkung Ihren bisherigen Job nicht fortsetzen können. Es macht keinen Unterschied, ob Sie wegen körperlicher oder psychischer Probleme im Arbeitsleben eingeschränkt sind oder bald sein werden. Die Rentenkasse prüft hier, ob

  • eine Umschulung Ihre Einschränkungen im Berufsleben verhindern, wieder ausgleichen oder aufheben kann
  • Ihre Genesung durch einen Berufswechsel gefördert werden kann
  • eine verkürzte Ausbildung Ihnen trotz fortbestehender Einschränkungen oder bei rückkehrender Beeinträchtigung eine dauerhafte Einkommensgrundlage schaffen kann.

 

Der Ablauf der Förderung

Wenn die Rentenversicherung für Sie zuständig ist, wird der Weg zur Umschulung meist so aussehen:

Antrag auf Umschulung bei der Rentenkasse stellen

Wenn Sie eine Umschulungsförderung durch die gesetzliche Rentenversicherung anstreben und einen der genannten Voraussetzungen erfüllen, müssen Sie zunächst einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben stellen. Diese Förderungsmaßnahmen beinhalten verschiedene Angebote, um eine weitere Berufstätigkeit zu ermöglichen. Dazu zählt unter anderem die Umschulung.

Dabei müssen Sie genau angeben, aus welchen Gründen Sie nicht mehr in der Lage dazu sind, Ihren bisherigen Beruf auszuüben. Dabei werden sowohl körperliche als auch psychische Probleme als Begründung akzeptiert. Nehmen Sie zur Antragstellung vorhandene ärztliche Atteste mit. Sollte nach Ansicht des Sachbearbeiters bei dem gesundheitlichen Problem eine Aussicht auf Besserung bestehen, ist es möglich, dass dieser zunächst die Teilnahme an einer Rehabilitationsmaßnahme verordnet. Ziel ist Ihre Genesung und der Erhalt Ihres Arbeitsplatzes.

Sollten im Rahmen der Rehabilitation (zum Beispiel eine Erholungskur) Ihre Gesundheit wieder hergestellt werden, können Sie weiterhin in Ihrem bisherigen Beruf arbeiten und die Umschulung wird nicht unnötig. Wenn die medizinische Rehabilitation hingegen keine Früchte trägt oder bereits von Beginn an keine Erfolgsaussichten bestehen, wird der Sachbearbeiter die Umschulung durch die Rentenversicherung genehmigen.

 

Welche Umschulung fördert die Rentenversicherung?

Der zweite Schritt besteht dann in einer Berufs- und Arbeitserprobung. Dies ist ein Seminar, in dem festgestellt werden soll, für welchen Beruf Sie geeignet sind (“ähnlich dem Eignungstests bei der Agentur für Arbeit”). Die Förderung der Umschulung steht zu diesem Zeitpunkt zwar bereits sicher fest, doch soll in diesem Kurs ermittelt werden, ob der Teilnehmer einen Beruf aus dem unteren, mittleren oder höheren Bereich erlernen kann.

Im Grundsatz finanziert die Rentenversicherung jede Umschulung, soweit diese in Ihrem individuellen Fall geeignet ist, Ihnen trotz gegebenenfalls fortbestehender Einschränkungen einen Berufswechsel zu ermöglichen. des Weiteren wird berücksichtigt: 

  • Ihre vorhandene Berufsausbildung und bisherige Arbeitserfahrung
  • Ihr aktueller Gesundheitszustand und eine Prognose der weiteren Genesung
  • die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt für den Umschulungsberuf.

Bei der Berufserprobung werden unter anderem grundlegende Dinge wie Rechtschreibung und Mathematik abgefragt, zum anderen gibt es jedoch auch praktische und psychologische Tests. Die Teilnehmer haben die Auswahl aus einem zweiwöchigen Grundkurs und einer sechswöchigen erweiterten Berufs- und Arbeitserprobung. Nehmen Sie den Kurs ernst. Von den Ergebnissen des Eignungstests kann abhängen, welchen Beruf Sie erlernen können. Eine entsprechende Vorbereitung ist daher sehr sinnvoll.

 

Wann beginnt die Umschulung?

Sobald es Ihnen gesundheitlich möglich ist, sollten Sie die Umschulung beginnen. Die Rentenversicherungen arbeiten hierbei mit einer Vielzahl an zertifizierten Bildungseinrichtungen zusammen. Dadurch wird die Qualität der Ausbildung gesichert. Dennoch haben die Teilnehmer eine große Auswahl und fast immer ist es auch möglich, einen Lehrgang in der Nähe des Wohnorts zu finden. Die Ausbildungszeit beträgt in der Regel zwei Jahre. Jedoch kann auch eine Verlängerung beantragt werden, insbesondere wenn gesundheitliche Probleme die rechtzeitige Beendigung verhindern. Ziel der Maßnahme ist es immer, einen anerkannten Berufsabschluss (zum Beispiel durch die Industrie- und Handelskammer (IHK)) zu erwerben. Dieser verbessert die Berufsaussichten erheblich und sorgt so dafür, dass der Wiedereintritt in die Erwerbstätigkeit für die Umschüler erheblich vereinfacht wird.

 

Welche Leistungen werden übernommen?

Die Sachleistungen und finanziellen Mittel, die durch die gesetzliche Rentenversicherung zur Verfügung gestellt werden, sind sehr umfangreich. Sie ermöglichen es daher den Teilnehmern an der Umschulung, diesen Zeitraum ohne finanzielle Probleme zu überstehen, denn während der Umschulung wird in der Regel kein Gehalt oder Verdienst gezahlt:

  • Zum einen werden die gesamten Kosten für den Lehrgang (gleich ob Ausbildung, Umschulung oder Weiterbildung) übernommen.
  • Zum anderen bezahlt die Rentenversicherung auch die Fahrtkosten (eigener PKW oder öffentliche Verkehrsmittel).
  • Ein Anspruch auf eine Verpflegungspauschale für das Mittagessen am Ort des Lehrgangs besteht nur, wenn Sie inklusive Pendelzeit länger als 8 Stunden am Tag von Ihrem Heimatort abwesend sind.
  • In der Regel wird darauf geachtet, dass der Kurs in der Nähe des Wohnorts stattfindet. Sollte dies jedoch nicht möglich sein (zum Beispiel wegen einer Behinderung), dann übernimmt die Rentenversicherung neben den genannten Leistungen auch die Kosten für die Unterbringung vor Ort und eine erweiterte Verpflegungspauschale.
  • Wenn Sie zur Teilnahme an der Umschulung spezielle Hilfsmittel am Arbeitsplatz im Umschulungsbetrieb benötigen, werden diese zur Verfügung gestellt.

 

Wer zahlt den Lebensunterhalt während der Umschulung?

Eines der größten Probleme für die Teilnehmer an einer Umschulung besteht darin, dass sie während dieser Zeit nicht für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen können. Die meisten Teilnehmer arbeiten zum Zeitpunkt, zu dem die Umschulung beginnt, bereits nicht mehr in ihrem ursprünglichen Beruf. Doch selbst wenn dies der Fall sein sollte, nimmt eine verkürzte Ausbildung so viel Zeit in Anspruch, dass eine Erwerbstätigkeit nicht mehr möglich ist. Aus diesem Grund kommt die Rentenversicherung auch für Ihren Lebensunterhalt auf. Dies geschieht in der Regel dadurch, dass entweder

  • die bisherige Erwerbsunfähigkeitsrente auch während der Umschulung weiterhin bezahlt oder
  • das Krankengeld fortgezahlt wird.

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass es den Teilnehmern an der Umschulung möglich ist, ihre laufenden Kosten während der Umschulung bestreiten zu können.

 

Welche Formen von Umschulungen gibt es?

Als Umschulungsbetriebe kommen Firmen, privatwirtschaftliche Bildungsträger, staatliche Fachschulen, Fernschulen und Berufsförderungswerke in Betracht. Die Rentenversicherung fördert dort den qualifizierten Berufswechsel, unabhängig davon, ob Sie weiter angestellt tätig sein wollen oder den Schritt in die Selbstständigkeit vorhaben. Wer sich selbstständig machen möchte, kann an vorbereitenden Seminaren teilnehmen und bekommt in den ersten sechs bis neun Monaten der Selbstständigkeit die Sozialversicherungsbeiträge von der Rentenkasse bezahlt.

 

Betriebliche Umschulung

Viele Umschüler bevorzugen eine Umschulung in einem Umschulungsbetrieb. Reguläre Wirtschaftsbetriebe bilden nicht nur Auszubildende nach der Schule, sondern auch Umschüler aus. Hier besteht eine höhe Wahrscheinlichkeit der Übernahme nach der Abschlussprüfung, da im Regelfall für den eigenen Personalbedarf ausgebildet wird.

 

Schulische Umschulung

Schulische Umschulungen werden von der Rentenversicherung überwiegend finanziert, wenn Sie aufgrund der fortbestehenden körperlichen Beeinträchtigung besondere Anforderungen an den Arbeitsplatz haben. Schulische Umschulungen, auch überbetriebliche Umschulung genannt, ähneln dem Unterricht in der Berufsschule und werden durch ein Praktikum ergänzt.

 

Umschulung über eine Fernschule

Wer sich das Pendeln zur Umschulungsstätte sparen möchte, wer aus gesundheitlichen Gründen von Zuhause eine Umschulung machen möchte oder den gewünschten Beruf nicht in der Region erlernen kann, dem finanziert die Rentenversicherung auch eine Umschulung per Fernstudium. Ein berufsqualifizierender Fernkurs bereitet entweder im Internet oder durch zugesendete Lernmaterialien auf die Abschlussprüfung vor. Dabei profitieren Sie von diesen Vorteilen:

  • Die Rentenversicherung finanziert die gesamten Ausbildungskosten inklusive Prüfungsgebühren.
  • Sie bestimmen die Lernzeiten und an welchem Ort Sie sich auf Ihren Berufswechsel vorbereiten.
  • Sie können zunächst einen kostenlosen Probemonat nutzen um zu sehen, ob Ihnen die Umschulung gefällt.

Wenn diese Option für Sie interessant ist, dann können Sie vor der Beantragung bei der Rentenversicherung hier kostenlos und unverbindlich Informationen zum Bildungsangebot direkt bei der Ausbildungsinstituten bestellen: 

 

Umschulung per Fernstudium - unsere Empfehlungen:


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38 Gedanken zu „Umschulung durch die Rentenversicherung (2020)“

  1. Hallo,
    Ich bin 43 Jahre alt und seid 2006 examinierter Altenpfleger. Im Laufe der letzten Jahre habe ich mir den Rücken kaputt gearbeitet. Ich habe mehrere Bandscheibenvorfälle in der Lendenwirbelsäule.Ich bin dadurch immer Mal wieder längere Zeit krank geschrieben. Im Jahr 2017 würde bei mir rezidivierende Depression festgestellt, ich war deswegen 8 Monate krank geschrieben und wurde stationär sowie ambulant (Tagesklinik) behandelt. Die körperlichen Beschwerden nehmen in den letzten Monaten wieder zu, die Depressionen die immer Mal wieder dazu kommen machen das ganze dann nicht leichter. Vor 8 Tagen hab ich mir auf meinem Arbeitsweg durch einen Sturz vom Fahrrad einen Teil der Handwurzel gebrochen. Nun sitze ich zu Hause und frage mich ob es möglich ist eine Umschulung zum Dozent der Altenpflege über die Rentenversicherung zu bekommen.
    Michael

    Antworten
    • Hallo Michael,

      vielen Dank für Ihre Nachricht.

      Die langen Perioden der Krankschreibung aufgrund körperlicher uns psychischer Belastungen Ihres Arbeitstages (nicht hingegen der Wegeunfall) sprechen dafür, dass Sie sich beruflich neu orientieren sollten. Da Sie schreiben, dass die Beschwerden sich in den vergangenen Monaten wieder verschlechtern, kann dies tatsächlich ein passender Zeitpunkt für einen Neuanfang sein.

      Sie haben bisher kein Studium abgeschlossen. In aller Regel wird jedoch von einem Dozenten ein akademischer Grad verlangt, zumindest ein Bachelor. Die von Rentenversicherung oder Arbeitsagentur finanzierten Umschulungen decken nur den Wechsel in einen Ausbildungsberuf mit verkürzter Dauer oder eine Weiterbildung ab. Ein reguläres Studium hingegen nicht. Denkbar wäre jedoch ein Studium neben der Arbeit an einer Fernakademie. Die Kosten des Studiums könnten mit dem Bildungsgutschein abgedeckt werden, die Lebensunterhaltungskosten hingegen nicht.
      Passend könnte sein der dreijährige Bachelor Pflegemanagement an der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft. Alternativ könnten Sie ein Präsenzstudium in Teilzeit absolvieren, eine für Berufstätige stressigere, aber auch zu schaffende Alternative.

      Wenn Sie alsbald aus der Pflege möchten, dann ist wie gesagt nur eine Umschulung in einen Ausbildungsberuf über die Rentenversicherung denkbar (soweit Sie ausreichend Beitragsjahre gesammelt haben). Nehmen Sie alsbald Kontakt zu einem Sachbearbeiter bei der Rentenversicherung auf, denn meist vergeht einiges an Zeit bis zur Bewilligung.

      Wir wünschen Ihnen gute Besserung und alles Gute und viel Erfolg für Ihren weiteren Weg!

      Antworten
  2. HALLO,
    ICH BIN 39 JAHRE ,UND FAST ZEHN JAHRE IN FRÜHRENTE MODUS,HABE EINEN NEBENJOB UND STREBE AN ,WIEDER BELASTBAR ZU SEIN,UND WENN
    DIES GELINGT,IN DIESER TÄTIGKEIT EINE UMSCHULUNG ANZUSTREBEN.
    HABE ALLE VORAUSETZUNGEN
    RENTE WEGEN VOLLER ERWERB..
    ABGESCHLOSSENDE ALS MALER
    DA WAR NOCH WAS..ABER AUCH.
    DEN BERUF DEN ICH ANSZREBE
    IST DACHDECKER

    SO MEINE FRAGE WAERE

    Da ich nur in der regel 2 jahr brauche.
    Und in corona Zeiten, eh alles sich ändert.
    Kann ich die 2 Jahre komplett von Zuhause aus ,schulisch absolvieren.
    Fernstudium?

    Nach 10 Jahren
    Möchte ich zumindest versuchen,
    Auch wenn ich handycsps habe.
    Eigene Kohle wieder zu verdienen

    Ohne Schule geht’s nicht ,oder ?

    Mfg

    Antworten
    • Hallo Sascha,

      Ihr Wunsch wieder einer beruflichen Aufgabe nachzugehen ist in Anbetracht Ihres jungen Alters gut nachvollziehbar.

      Es gibt Umschulungen, die rein im Fernstudium von Zuhause machbar sind. Handwerkliche Berufe gehören leider in der Regel nicht dazu. Dachdecker im Fernstudium ist uns nicht bekannt, generell handwerkliche Berufe fehlen leider bei den Anbietern.

      Was es gibt, sind die Vorbereitung für die staatliche Prüfung für Techniker-Berufe im Fernstudium. Den Techniker gibt es in Deutschland mit diversen Schwerpunkten, zB Klimatechnik, Gebäudetechnik, Mechatronik, Fahrzeugtechnik, Bautechnik, Maschinentechnik, Maschinenbau usw. Wenn Sie es sich mal an sehen möchten, ein beliebter Anbieter ist hier das ILS: Staatlich anerkannter Techniker – Prüfungsvorbereitung am ILS

      Wenn es Ihnen vor allem wichtige ist, die theoretischen Fähigkeiten von daheim sich selbst zu erarbeiten, dann können Sie ja auch einfach mal durch das Angebot großer Fernschulen stöbern. Vielleicht entdecken Sie etwas, dass Ihnen zusagt:
      Weiterbildungen und Umschulungen an der Fernschule SGD
      Weiterbildungen und Umschulungen an der Fernschule ILS
      – eher medizinische-sozial ausgerichtet: Kurse an der Apollon Hochschule der Gesundheitswissenschaft

      Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Erfolg auf Ihrem weiteren Weg!

      Antworten
  3. Hallo,

    mittlerweile habe ich den dritten Bandscheibenvorfall und die Ärzte raten dazu meine Arbeit zuwachsen. Nun strebe ich eine Ausbildung zum Fachlehrer für musische Fächer an. Dort erhält man Gehalt, die reichet aber nicht aus. Gibt es da eine Möglichkeit einen Zuschuss oder Ähnliches zu erhalten?

    Antworten
    • Hallo,

      wenn Sie Ihren Beruf mit Unterstützung der Rentenversicherung wechseln, dann bekommen Sie im Zeitraum der Umschulung ein Übergangsgeld. Mehr Informationen finden Sie hier: Informationen zum Übergangsgeld während einer Umschulung

      Wenn Sie den Berufswechsel (mangels Voraussetzungen etc.) nicht über die Rentenversicherung machen, dann sollten Sie es über die Agentur für Arbeit versuchen. Die Arbeitsagentur ist auch für Berufstätige zuständig, die kurz- bis mittelfristig nicht mehr in ihrem Beruf tätig sein können.

      Wenn Sie sich an einem entsprechenden Seminar bewerben und die Ausbildung zu den dortigen Kondition absolvieren, dann könnten Sie prüfen lassen, ob Ihnen ein Anspruch auf ergänzendes Hartz4 (“Aufstockung”) zusteht. Denkbar sind auch Wohngeld (Zu beantragen bei der Kommune). Beides hängt von Ihren Einkünften und berücksichtbaren Ausgaben ab.

      Wir drücken Ihnen die Daumen und wünschen viel Erfolg!

      Antworten
  4. Hallo,
    ich bin 29 Jahre alt und habe Psoriasis was der Grund ist warum ich meinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben kann. Ich habe Ende 2019, direkt nach einer Reha, einen Antrag auf Umschulung gestellt. Nach c.a. 2 monaten kam dann ein schreiben das teil 2 fehlte. Den habe ich dann auch nachgereicht. Dann nach c.a. 1 Monat habe ich da angerufen um zu erfahren wie der Status ist. Da sagte man mir das der Teil 1 fehlte den ich aber zu erst abgegeben hatte. Man sagte mir das man die beiden dafür brauchen würde. Generft füllte ich den ersten Teil ein zweites mal aus und schickte ihn weg. Nach einigen wochen kam dann mal wieder ein schreiben das der antrag G0600 fehlen würde was vorher noch nie erwähnt wurde. Als der dann weg war wurde am 19.05.2020 dann endlich eine zusage geschickt mit dem hinweis das jetzt eine andere Stelle zuständig wäre. Nach einem monat rufte ich diese stelle mal an weil ich noch nix von denen gehört hatte.
    Die sagten mir das die noch keine Unterlagen von der vorherigen Stelle bekommen haben und forderten diese dann an. Wieder 1 Monat sinnlos vergangen. Nachdem ich dann alles, was die noch an Papierkram benötigt haben, hingeschickt habe vergingen wieder 3 wochen bis ich mal den Ort der geplanten Umschulung gesagt bekommen habe. Ob das so klappt seht momentan noch in den Sternen. Nach der ganzen Zeit die durch die DRV vergangen ist rückt jetzt Harz 4 immer näher was nicht hätte sein müssen. Ich bin drauf und dran mir einen Anwalt zu holen um zu prüfen ob ich Klagen kann wenn ich wegen denen ins Harz 4 falle und wahrscheinlich meine Wohnung verliere.
    Ich bin sehr unzufrieden vor allem mit der DRV in Speyer. WIe kann man Unterlagen verlieren???!!!

    Antworten
  5. Also ich habe mit der Rentenversicherung Nord, nur gute Erfahrungen. Mein Aantrag auf Teilhabe am Arbeitsleben= Umschulung in meinen Wunschberuf sogar, wurde innerhalb kürzester Zeit bewilligt. Da ich mit einer Polyneuropathie in beiden Beinen nicht mehr in der Gastro arbeiten kann wurde mir die Umschulung zum Diätassistenten bewilligt.
    Und das sehr sehr schnell.
    Ich bin froh meine tolle Reha Beraterin bei der RV Nord zu haben, da ich ja noch 25 Jahre arbeiten soll, kann und möchte.

    Antworten
  6. Habe aus gesundheitlichen Gründen eine Umschulung von der Rente zum Kaufmann im Gesundheitswesen bekommen und abgeschlossen. Leider bekomme ich keinen Job, da mir Arbeitserfahrung fehlt… Meine bisherige Arbeit zählt nicht, da ein anderer Bereich. Wat nu?

    Antworten
    • Hallo Carsten,

      nach unserer Erfahrung ist die Nachfrage nach Kaufleuten im Gesundheitswesen unverändert hoch. Wurde mit Ihnen die Möglichkeit eines geförderten Praktikums besprochen? Berichten Sie gerne von Ihrer Erfahrung!

      Antworten
  7. Hallo :0),
    Ich kann eure Erfahrungen nicht nachvollziehen. Seit 12 Jahren bin ich schlimm chronisch krank, davor seit 32 Jahre infolge eines Autounfalls angekrüppelt aber gut mehrfach repariert ;0)
    Mir wurde stets einwandfrei geholfen.
    Ich habe noch nie in meinem gelernten Beruf als Industriekauffrau gearbeitet. In meinem studierten darf ich nicht mehr. Und in meinem ausgeübten als Sportrainer und Musiklehrer kann ich aufgrund Rückenops, Herz und Krebsthrapiefolgen Mangels funktionierem Körper nicht mehr.
    Also habe ich mittlerweile neun Jahre Teilrente-Rente und jetzt darf einen Master in Technik-Pädagogik auf Kosten der Rentenversicherung mit 50 Jahren draufsatteln, da ich zwei Tage die Woche über acht Jahre als freiberuflicher Dozent in einem Berufschulzentrum für Technik gearbeitet habe und die mich gerne dauerhaft und fest einstellen wollen, obwohl ich halt körperlich begrenzt und mich auf Reden beschränken muss..
    Und ich hatte noch nie Probleme.
    Die wollten mich allerdings eher in Rente schieben als zur Arbeit, weil sie finden mit 11. Krankheiten sei Arbeiten unzumutbar, ab 5 Ernsthaften Krankheiten hätte man sich zu Tode zu schonen.
    Allerdings habe ich mir immer zuerst einen Nebenjob/freiberufliche Tätigkeit/ Ehrenamt gesucht und bin dann mit Zeugnis und Bestätigung Arbeitgeber/Auftraggeber aufgetaucht.
    Das mit dem Bürojob kenne ich auch. Bei mir kam dazu dass ich drei Kinder hatte und meine Wunschumschulung —vollzeit -und !—-Mechatroniker halt nichts für “Mutti” sei. Jetzt hätten sie mir den Techniker auch bezahlt, aber die Technikerschule hat der Reha-abteilung wegen meines Studienabschlusses zu einer richtigen Berufsschullehrer Ausbildung geraten, da ich ja nie mit Arbeiten aufhören kann weil meine Rente so gering ist, dass ich auch mit 60 immer weiterarbeiten -zumindest 15 h – bis zu meinem Tod muss und zwei meiner Kinder (28 J&18 J) und ich aufgrund unserer Behinderungen halt zwischen Armut und Armutsbekämpfung durch Arbeit entscheiden können :0)
    LG

    Antworten
  8. Hallo,
    Ich (35jahre) habe am 22.11.18 einen Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt. Dieser wurde innerhalb kürzester Zeit abgelehnt. (Ablehnung schon am 05.12.18 erhalten)
    Mit der Begründung ein psychotherapeutische und fachärztliche Behandlung würde ausreichen. Und mein Arbeitsplatz wäre nicht gefährdet. (Ich sehe das grundsätzlich anders, denn ich bin in den Wintermonaten auf Grund der Spätschichten immer krank. Nun kommt zur Schwerbehinderung noch ein orthopädisches Problem hinzu. So das mir von Orthopädin geraten wurde einen anderen Job auszuüben.)
    Bin jetzt dem VdK beigetreten und wir legen erstmal Widerspruch ein mit einer Akteneinsicht.
    Denn innerhalb von kürzester Zeit kann die Rentenversicherung auf keinen Fall meine Ärzte angeschrieben haben!!!

    Antworten
  9. Hallo, ich bin 50, seit 02/17 AU nach (natürlich nicht anerkanntem Arbeitsunfall- in dem Alter ist ja alles Verschleiß laut BG) und habe nach meiner Reha Antrag auf LTA gestellt, da für meine zuletzt ausgeübte Tätigkeit unter 3 Stunden einsetzbar. Soweit so gut. Dachte ich. Habe mich selbst umgeschaut und sogar einen AG gefunden, der mich einstellen würde- allerdings für ein Duales Studium. Abi habe ich ja. Leider sagt die Reha-Fachberaterin NEIN, auf gar keinen Fall wird ein Duales Studium unterstützt; selbst wenn der Arbeitgeber einen Teil der Kosten übernimmt. In meinem Fall würde nur eine Integrationsmaßnahme mit mehreren Praktika (also neuen Job über Praktikum finden) möglich sein. Wenn das nicht funktioniert dann vielleicht noch eine Qualifizierungsmaßnahme. Und dann AG-Zuschuss wenn einen jemand einstellt….es ist lächerlich. Dafür zahlt die RV auf Dauer doch mehr als wenn sie 3 1/2 Jahre Übergangsgeld zahlen würde mit einem Arbeitgeber in der Hinterland, der einen auch behält. Und der Verweis aufs Alter ist ein Witz, wenn man noch 17 Jahre arbeiten soll. Und einzahlen. Kein Wunder, dass über Fachkräftemangel gejammert wird, wenn genau das so praktiziert wird: nach spätestens 4 Jahren in einem anderen als dem erlernten Beruf ist man automatisch ungelernt. Als solches wird man auch nur noch ungelernt vermittelt. Man darf sich nicht mehr weiterbilden- oder wenn dann bitte auf eigene Kosten. Und dann wird bemängelt, dass man ja leider nur UNGELERNT ist aber doch Fachkräfte gebraucht würden.😠. Armes Deutschland!!! Die, die trotz Einschränkungen noch wollen, werden dadurch ausgebremst und aufs Abstellgleis geschoben. Wahnsinn!!! Da nützt kein 1-er Abi oder hoher IQ. Bildung unerwünscht.
    !?!?!?!?!?

    Antworten
    • Ich kann Sie sehr gut verstehen. Mit mir geht man genauso um. Mit 53 Jahren wurde mir 2017 wegen einer psychischen Erkrankung gekündigt. Mitte 2018 stellte ich bereits einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der DRV. Nach Ablehnung und meinem Widerspruch habe ich ca. 1,5 Jahre nach Antragsstellung nun endlich eine Zusage bekommen. Mittlerweile bin ich 55 Jahre alt. Eine Umschulung lehnt man mir aufgrund meines Alters ab. Auch mir bietet man nur eine Integrationsmaßnahme an. Falls ich damit einen Arbeitsplatz finden sollte, dann wohl nur im Niedriglohnsektor als ungelernte Kraft. Körperlich Erkrankte erhalten, wie mir erzählt wurde, durchaus in unserem Alter noch Umschlungen. Ich sehe mich in doppelter Weise diskriminiert. Auch ich habe Abitur, verfüge insgesamt über neun Jahre Ausbildung, habe die Ausbildereignung und über zwei Jahre ein Projekt geleitet. Jetzt soll auch ich zur Arbeitssklavin werden. Manchmal denke ich, ältere und psychisch kranke Menschen sollen in den Selbstmord getrieben werden. Das wäre die preisgünstigste Variante für den Staat. Dann kann man sich später zusätzlich die Rentenbeiträge sparen.

      Antworten
      • Guten Tag Marlies,

        vielen Dank für Ihre Nachricht.

        Leider erfahren wir regelmäßig von Konstellationen wie Ihrer. Unserer Erfahrung nach kommt schneller Schwung in die Angelegenheit, wenn Sie mit einem Fachanwalt für Sozialrecht zusammenarbeiten. Umschulungen können sehr wohl eingeklagt werden und mit einem juristischen Experten an Ihrer Seite sind die Aussichten meist sehr gut. Wir haben Details in dem Artikel Wie klage ich mit einem Anwalt eine Umschulung ein? zusammengefasst.

        Lassen Sie sich bitte nicht von den sehr Energie zerrenden letzten Jahren von Ihrem Wunschberuf abhalten und verfolgen Sie mit einem spezialisierten Anwalt weiter Ihren Weg.

        Viel Erfolg und alles Gute!

        Antworten
  10. Hallo ,
    bei mir ist es wie folgt, ich(30Jahre alt) möchte gerne eine Umschulung als Erzieher machen. Bin aber angestellt in einem Einzelhandelsunternehmen und habe nach der Geburt von meinem Kind gemerkt, das mir Kinder sehr viel Freude bereiten und ich nochmal neu durchstarten möchte. Ich kann den Einzelhandel nicht mehr sehen und bin satt davon. Alleine wenn ich daran denke min. noch 37 zu arbeiten möchte ich den Schritt wagen. Aber wie soll das Finanziell gehen? Die Familie soll darunter ja nicht leiden. Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich und könnt mir helfen an wen ich mich wenden kann.
    Liebe Grüße Yvonne

    Antworten
    • Hallo.überlege dir bitte gut,ob du wirklich erzieherin werden willst. Ich habe den Job 30 Jahre gemacht und bin total ausgebrannt.
      Die Eltern,der staat und der AG erwarten von dir Dinge, die du irgendwann nicht mehr leisten kannst. Und die Kinder gehen dabei unter!

      Antworten
  11. Moin, durch Krankheit kann ich auch in meinem Beruf nicht mehr arbeiten. Habe nun eine Umschulung von der RV genehmigt bekommen. Habe eine 4wöchige Schule mitgemacht in der man verschiedene Teste machen muss. Da wird man eingestuft wie “schlau” man ist sag ich immer und ob man eine Umschulung schaffen könnte. Dann durfte ich meine Berufswünsche äußern und mach nun eine Arbeitserprobung für ein halbes Jahr,in den Berufen die mir zusagen. Nun habe ich während diese Phase einen Beruf gefunden und noch einen Platz an einer Schule bekommen. Jetzt 2 Wochen bevor ich bei der Schule alle Papiere abgeben muß mit Bestätigung der Kostenübernahme stellt die RV sich quer. Soll jetzt zum erst noch zum Vertrauensarzt und dann wollen sie gucken ob der Beruf körperlich für mich zu anstrengend ist. Was soll sowas? Die wissen seit einem halben Jahr was ich machen will und nun kommen die mit sowas?! Da fass ich mir an Kopf!!! Bin 43 Jahre und will arbeiten und jetzt bin ich soweit das ich bald keine Lust mehr drauf hat. Sowas ist für mich typisch Deutschland….

    Antworten
  12. HI ich bin 26 und ich kann meinen alten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. Nach vielem hin und her mit dem Arbeitsamt usw würde festgestellt das die Rentenversicherung für mich zuständig ist Berufliche Reha ist bewilligt. Jetzt bin ich aber schon ein halbes Jahr arbeitslos und will so schnell wie möglich mit der Umschulung anfangen. Jetzt meine Frage dieser Test der oben beschrieben wird der ca 9 Wochen Zeit klaut wird der bei jedem gemacht oder nur wenn man älter ist oder die sich bei einem nicht sicher sind wie der Wissensstand ist? Weil ich bin gerade mal ca 2-3 Jahre aus meiner Ausbildung raus.

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  13. Hallo zusammen!,
    ich bin zur zeit auch in einer Maßnahme vom Rententräger mir wurde empfohlen selbst vom Rententräger immer das was man anstrebt auch durch zusetzen durch ein Implantat in der HWS zähle ich selbst beim Arbeitsamt als schwer vermittelbar und kann leider fast gar keine Jobs mehr Ausüben leider, den stellen gibt es ja genug, bloß der Rententräger achtet peinlich genau darauf was man für leiden hat und ob die stelle dann die Anforderung erfüllt papelapap in gossen und ganzen ist man abhängig von Denen die Entscheidungen treffen wenn da der Falsche Bearbeiter sitzt hat man verloren

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  14. Hey Leute kann meinen Job nicht ausüben weil ich 2 BSV in HWS hatte. Bin erst 38 Jahre habe Teilhabe am Arbeitleben und das Jobcenter sagt nur wir zahlen nur den Rest macht die Rentenkasse. Die Rentenkasse sagt das Jobcenter soll mich unterstützen. Merke ich krisensicher von. Also sitz man zwischen Baum und Borke. Hat jemand eine Idee was man noch machen kann mit 2 Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule außer Büro.
    Keine Zugluft , nicht schwer heben, stehen sitzen laufen.
    Habt ihr eine Idee.

    Danke im vorraus

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  15. Hallo zusammen ich bin 34 Jahre alt. Ich kann in meinem alten Beruf auch nicht mehr arbeiten, aus gesundheitlichen Gründen. Habe mich bei der Rentenkasse angemeldet und was ich jetzt hab. Könnt ihr euch ja denken. Die Rentenkasse möchte mir keine Umschulung Bezahlen. Ich soll in das normale Arbeitsleben wieder eingliedern. Also macht euch keine Hoffnung über die Rentenstelle. Das Arbeitsamt hilft dann auch nicht weil Ihr dann zur Rentenkasse gehört. Ich finde das beschämend für Deutschland. Das Menschen die wollen nicht dürfen. :-((((((((((((

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  16. Ich wollte eine Weiterbildung zum Sachverständigen machen. Abgelehnt – auch bräuchte ich eine Firma mit Einstellungsgarantie. Es gäbe keinen Markt dafür…
    Ich soll mich also auf einen Beruf bewerben für den ich noch gar keine Ausbildung habe. 🤔
    Dann wurde mir der Bautechniker angeboten und ich musste zur Arbeitserprobung. 52 Tests in einer Woche – keiner dabei der in Richtung Bautechnik ging. Eine Frage die den Maschinenbau betraf. Sonst nur psycholgische Tests. Psychologe stellt keine Eignung fest. Ich bin wohl am Bildschirm voller ä und ö mit 1oder 2 Strichen gescheitert.Zum Bauzeichnung bestünde aber Eignung. So lautete auch die Empfehlung. Kosten dieser Massnahme 3.500 €!?
    Vorstellung beim Bildungswerk. Umschulung erst möglich mit Abschluss eines Ausbildungsvertrages. Zur Zeit suchen 3 Firmen je 1 Lehrling.
    Wenn Das nicht funktioniert bin ich dann staatlich verordneter Hartz4er?
    So funktioniert Teilhabe oder ?

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  17. ich habe nun alles durchlaufen und hatte eine feste job zusage wenn ich mein busschein mache,nun hat die rentenkasse in der firma angerufen und verlangt das die mir ein 2jahres festvertrag schreiben
    das hat der chef abgelehnt da er meint man bekommt nirgens eine stelle ohne probezeit
    nun wurde die bewilligung abgelehnt
    was nun?

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    • Hallo Herr Weidemann,

      unbedingt sofort schriftlich einen Widerspruch gegen die Ablehnung einlegen und ggf. Rat eines Anwalts einholen – das ist ein eher unübliches Vorgehen seitens der Rentenversicherung.

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      • Ich werde 57 Jahre alt , kann in mein alten Beruf nicht mehr arbeiten , habe jetzt für 9 Monate
        eine Umschulung LTA bekommen . Berufliche Reha , von der Rentenversicherung.

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  18. ich bin 27 Jahre alt und habe einen Schwerbehindetenausweis mit50 %, weil ich unter Epilepsie leide, die ich mit Medikamenten im Griff habe. Ich habe eine Ausbildung zur Bürofachangestellten gemacht. Nun bekomme ich so oft Kopfschmerzen, wenn ich den ganzen Tag am Computer arbeiten muss und es geht mir dann immer schlecht. Nun habe ich eine Umschulung zur Ergotherapeutin angestrebt, weil ich gerne mit Menschen umgehe und dort nicht so viel Computerarbeit anfällt.
    Ja, super.Ich habe einen Schulplatz erhalten, ich habe ein Praktikum gemacht und jetzt kann ich die Umschulung knicken, weil mir niemand hilft, das Schulgeld (399 €) und den Lebensunterhalt aufzubringen. Ich bin seit Ende meiner Ausbildung arbeitslos. Aber das Arbeitsamt hilft mir nicht, weil die Amtsärztin der Meinung ist, dass ich weiterhin ins Büro soll oder halt irgendetwas finden soll. Sie hat die Umschulung abgelehnt und ich falle jetzt in Hartz IV. Ich bin langsam verzweifelt. Es heißt doch immer, dass jemandem geholfen wird, der ernsthaft arbeiten möchte!!! Ich bekomme überall nur Ablehnungen. Hat jemand eine Idee, wie ich zu meiner Ausbildung zur Ergotherapeutin kommen kann???

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    • Wird eine Weiterbildung oder Umschulung mit IHK Abschluss nicht vom Bundesministerium mit einer Bildungsprämie gefördert? Schreib einfach mal zum Ministerium für Arbeit und Soziales , vielleicht können die ja helfen. Fachkräfte werden doch gesucht und Arbeitslosigkeit soll vermieden werden. Viel Glück .

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    • Eine ausbildung zur Ergotherapeutin/ Logopädin ect muss in den ersten Jahren immer aus eigener Tasche finanziert werden. Erkundige dich ob du Anspruch auf BaföG hast.
      Viel Glück

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  19. Hallo Daniel, ja, das ist erstens diskriminierend und zweitens Blödsinn. Wichtig wäre hier trotzdem eine Argumentation für die Umschulung zu formulieren, die man ggf. auch gerichtlich durchsetzen kann. Also konkret: Warum kann man seinen alten Beruf nicht mehr ausführen, aber den “neuen” gewünschten Umschulungsberuf. Das BTHG stärkt das Wunsch- und Wahlrecht und auch Reha vor Rente. Somit solltest du nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen.

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  20. ich kann aus gesundheitlichen gründen meinen Beruf nicht weiter ausüben da dies zu einer Verschlechterung führen würde
    in einem Beratungsgespräch wurde mir mit geteilt das ich mit 53 zu alt bin für eine Umschulung,dabei muss ich noch bis 67 arbeiten was is das bitte für eine Logik,mir statt dessen einen Arbeitsplatz auf Mindestlohn Basis in Aussicht zu stellen befristet für ein Jahr, und das an einem Arbeitsplatz wo ich auch viel heben und tragen muss,obwohl das negative Auswirkungen auf meine Gesundheit hat

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    • Hallo Daniel,
      ich bin 51, meine Umschulung musste ich mir auch sehr hart erkämpfen, aber mit viel Hartnäckigkeit und Motivation habe ich es dann letztendlich doch geschafft . Ich war angeblich auch zu alt, aber inzwischen habe ich meine Umschulung angefangen und deshalb rate ich Dir, nicht aufzugeben ! Viel Erfolg und liebe Grüße, Petra.

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      • Ich bin 57Jahre bin Rheuma und Arthritis erkrankt,so das ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann,mir wurde auch schon eine Maßnahme vom der LVA schriftlich bestätigt,da ich eigentlich schon weiß was ich machen möchte und ich auch schon selber aktiv geworden bin ,mit einem Vorab Praktikum als Betreuungskraft für Senioren,verlangt die LVA jetzt von mir eine Übernahme Bestätigung eines Arbeitgeber wenn meine Ausbildung abgeschlossen ist.Ich war in minderstens 15 Altenheime in meiner Stadt und Umgebung,alle sagen mir das gleiche, das ich erst die Ausbildung brauche um so eine Bestätigung zu bekommen,es ist ein Teufelskreis und ich komme nicht mehr weiter,kann mir bitte jemand helfen und mir sagen was ich noch machen könnt

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        • Liebe Frau Johann, ich rate Ihnen dringend dazu, sich einen Rechtsberatungsschein zu holen und zu einem Fachanwalt für Sozialrecht zu gehen. Bitte fragen Sie, ob der jeweilige Anwalt mit solchen Konstellationen Erfahrungen hat.Mir kommt es so vor, als würde die rechtliche Situation hier falsch interpretiert, hier wird eindeutig etwas Unmögliches von Ihnen verlangt, so wie Sie es schildern.

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    • Das kenn ich irgendwoher ;-(
      Ich 47, nach Bandscheiben OP, bin zu alt für ne Umschulung.
      HaHaHa selten so gelacht muss ja nur noch mindestens 20 Jahre arbeiten.
      Ist ein Armutszeugnis für ein so reiches Land wie Deutschland,
      für alles muss man sich nen Anwalt nehmen und klagen.

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