Ergänzendes Hartz IV / ALG II bei Zweitausbildung?

Wie sieht es eigentlich mit der Möglichkeit aus, während der Zweitausbildung ALG2 zu erhalten?
Wie sieht es eigentlich mit der Möglichkeit aus, während der Zweitausbildung ALG2 zu erhalten?

Sie überlegen sich, eine Zweitausbildung zu beginnen und fragen sich, ob Sie dabei den Einkommensausfall, den Sie ohne Zweifel haben werden über Arbeitslosengeld II (ALG II) kompensieren können, landläufig als Hartz 4 bekannt.

Hier gibt es die Infos dazu…steht mir während einer Zweitausbildung Förderung in form von ALG2 zu?

 

Einige Infos zu Arbeitslosengeld II

ALG II gibt es für Leistungsberechtigte, die grundsätzlich erwerbsfähig wären und stellt für diese eine Grundsicherung dar. Seine gesetzliche Basis ist das Zweite Buch Sozialgesetzbuch (SGB II). Eingeführt wurde das ALG II im Jahr 2005 mit dem “Vierten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt” (nach dem Staatssekretär Hartz benannt, der für die Ausarbeitung des Gesetzes zuständig war). Hartz IV soll prinzipiell Erwerbsfähigen ohne Arbeit ein menschenwürdiges Einkommen gewähren.

Leistungsberechtigte, die nicht erwerbsfähig sind, können Sozialgeld beziehen, das für diese eine ähnliche Rolle spielt wie Hartz IV. Da Sie aber eine zweite Ausbildung beginnen wollen, sind Sie sicherlich gemäß der Definition erwerbsfähig und damit zum Bezug von ALG II berechtigt. Um ALG II zu beziehen müssen Sie übrigens vorher nicht arbeitssuchend gewesen sein oder ALG I bezogen haben, vielmehr kann man ALG II auch zusätzlich zu sonstigem Einkommen beziehen, um die Lebenshaltungskosten zu decken.

 

Wer hat Anspruch auf ALG II?

Sie bekommen Anspruch ALG II bei Erfüllung folgender Voraussetzungen:

  • Sie sind zwischen 15 Jahre und Rentenalter. Dieses bemisst sich nach §7a SGB II und liegt irgendwo zwischen 63 und 68.
  • Sie sind erwerbsfähig, das heißt jeden Tag könnten mindestens drei Stunden arbeiten, also 15 Stunden pro Woche) arbeiten. Sie sind nicht so krank oder so stark behindert, dass Sie nicht arbeiten können.
  • Sie sind hilfebedürftig, das heißt, Ihr eigenes Einkommen oder Vermögen reichen nicht aus, um Ihren Lebensunterhalt zu sichern. Sie bekommen keine anderen Sozialleistungen, zum Beispiel Kinderzuschlag oder Wohngeld. Oder Sie verdienen in Ihrem Job so wenig, dass Sie noch aufstocken müssen, auch dann gelten Sie als hilfsbedürftig.
  • Ihr gewöhnlicher Aufenthalt ist Deutschland, sie wohnen also nicht im Ausland.
  • ALG II kann des Weiteren für Abhängige bezogen werden, zum Beispiel für Ihre Kinder.

 

ALG II und eine zweite Ausbildung

Ausbildungsberufe

Grundsätzlich ist es beim ALG II genauso wie beim ALG I: Sie müssen jederzeit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, das heißt eine zweite Ausbildung in Vollzeit ist nur mit Einschränkungen möglich und muss differenziert werden. Wenn Ihre zweite Ausbildung in einem klassischen Ausbildungsberuf stattfindet, Sie also gerade eine zweite Karriere als Maurer oder Fleischereifachverkäuferin anstreben, ist es einfach.

Sie bekommen im Rahmen Ihres Ausbildungsvertrages eine tarifliche Vergütung, die normalerweise Ihre Lebenshaltungskosten deckt. Wenn dem nicht so ist, können Sie wie bereits oben erwähnt zusätzlich ALG II beantragen, um Ihr Einkommen aufzustocken. Sie können hierzu zum Beispiel berechtigt sein, wenn Sie – trotz Mindestlohns – extrem wenig verdienen, viele Kinder haben oder alleine erziehen.

 

Studium

Wenn Ihre zweite Ausbildung ein Studium ist, dann liegen die Fakten etwas anders. Bei einem Vollzeitstudium können Sie den Anspruch auf ALG II nämlich in der Regel vergessen. Ein Studium ist nämlich prinzipiell mit BAföG förderungswürdig und schließt damit ALG II aus, völlig unabhängig davon, ob Sie überhaupt BAföG bekämen, entscheidend ist nur, ob ein Studiengang prinzipiell gefördert werden kann.

Die Agentur für Arbeit argumentiert, dass Sie im Falle eines Vollzeitstudiums nicht mehr dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Damit sind sie nicht mehr erwerbsfähig und somit auch nicht mehr leistungsberechtigt. Was anderes ist ein Teilzeitstudium bei dem Sie nicht mehr als 15 Stunden pro Woche studieren. Gemeint ist nicht nur die Zeit an der Uni, sondern auch Vor- und Nachbereitung. Solange Sie unter 15 Stunden pro Woche bleiben, stehen Sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und bleiben damit leistungsberechtigt.

 

Zeitaufwand des Zweitstudiums

Wie berechnet man nun den Zeitaufwand? Sie berechnen die Anzahl der Credits, die in einem Semester erreicht werden müssen. Wollen Sie im Teilzeitstudium zum Beispiel 15 Credit Points erreichen, so multiplizieren Sie jeden Punkt mit 30 Stunden und kommen so auf 450 Stunden. Teilen Sie diese nun durch 23 Wochen, etwa die Dauer eines Semesters und Sie kommen auf knapp 20 Stunden pro Woche.

Da es sich hierbei um „akademische“ Stunden à 45 Minuten handelt, kämen Sie also gerade auf 15 Stunden Zeitaufwand. Ihre Hochschule kann Ihnen den Zeitaufwand übrigens auch bescheinigen, fragen Sie einfach nach einer Bescheinigung im Sinne des SGB III § 139, dann sollten Sie bei Ihrer Zweitausbildung im Teilzeitstudium ohne Probleme Ihr ALG II beziehen können.

 

Förderung eines Studiums

Vielleicht bekommen Sie nicht nur ALG II, vielleicht können Sie sogar eine Förderung herausschlagen. Prinzipiell möchte die Agentur für Arbeit schließlich dafür sorgen, dass ihre Klienten wieder auf dem primären Arbeitsmarkt in Lohn und Brot kommen. So wie die Agentur für Arbeit Umschulungen für Langzeitarbeitslose bezahlt, um diese zu befähigen, wieder eine Stelle zu finden, so könnte prinzipiell auch eine zweite Ausbildung als Teilzeitstudium in diese Kategorie fallen.

Sicher ist die Förderung eines Studiums keine besonders häufige Maßnahme, da die meisten Bezieher von ALG II keinen hohen Bildungsstand haben. Aber prinzipiell sollte eine Förderung möglich sein und Sie sollten Ihren Betreuer bei der Agentur für Arbeit darauf ansprechen. Lassen Sie sich nicht zu leicht abwimmeln, nur weil etwas ungewöhnlich ist, muss es deshalb nicht unmöglich sein.

28 Gedanken zu „Ergänzendes Hartz IV / ALG II bei Zweitausbildung?“

  1. Hallo, ich (28 Jahre) habe vor kurzem mein Studium abgeschlossen und möchte jetzt eine berufliche (Zweit-)ausbildung machen, da ich keinen Job finde der mir zusagt. Berufsausbildungsbeihilfe steht mir aufgrund des abgeschlossenen Studiums nicht zu. Da meine Ausbildungsvergütung (800€ brutto) absolut nicht meine Fixkosten deckt (ich wohne alleine in einer 85qm Wohnung) möchte ich Wohngeld und ALGII beantragen. Kann ich mir diesbezüglich Hoffnung machen oder bekomme ich (aufgrund meines Bachelorabschlusses) keine Förderung? Bzw. gibt es noch andere Förderungsmöglichkeiten?

    Vielen Dank.

    Antworten
    • Hallo Birgit,

      Aufstockendes ALG2 und Wohngeld können parallel beantragt werden, es kommt jedoch zu einer Anrechnung, wenn die Anspruchshöhe überschritten wird. Dass Sie in einer 85qm-Wohnung leben, kann in manchen Regionen thematisiert werden, in anderen hingegen ist es irrelevant. Verbindliche Information kann Ihnen letztlich nur das für Sie zuständige kommunale Büro geben.

      Abgesehen von Stipendien und Bildungskrediten sind uns leider kein Fördermöglichkeiten bekannt.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

      Viel Erfolg!

      Antworten
  2. Guten Tag, und erst einmal danke für diese informative Website.

    Ich bin 23 Jahre, ausgebildete Bürokauffrau, und seit drei Jahren in diesem Beruf tätig. Leider reicht mein Verdienst kaum aus, da der Beruf in meiner Region schlecht bezahlt wird. Daher strebe ich eine zweite Ausbildung (Vollzeit) als MTA an. Da die Ausbildungsvergütung nicht für die Miete und alle weiteren Kosten ausreichen würde, stellt sich mir die Frage, ob mir überhaupt Unterstützung zusteht? Da ich weder arbeitslos bin, noch meinen derzeitigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausführen kann. Über Wohngeld habe ich mich bereist informiert, dies würde nicht ausreichen. Lohnt sich ein Antrag beim Jobcenter auf ALG II trotzdem?

    Vielen Dank im Voraus!

    Antworten
    • Hallo Leonie,

      danke für Ihre Nachfrage.

      Wenn es in Ihrer Region eine gute Nachfrage nach MTA gibt und Sie aktuell nicht genug verdienen, dann sollten Sie dennoch bei der Arbeitsagentur nach einer Umschulung fragen. Wenn ein hoher Bedarf da ist, wird manchmal dennoch gefördert. Schließen Sie es nicht gleich aus, auch wenn Sie kein Standardfall sind.

      Wenn Sie über Hartz4 aufstocken möchten, dann würden Sie auf das Niveau der Existenzsicherung gehoben werden. Stellen Sie in jedem Fall den Antrag, wenn Sie die Ausbildung machen. Sie können die Höhe Ihres Anspruchs auf Grundsicherung auf Webseiten wie diese hier berechnen: https://www.smart-rechner.de/grundsicherung/rechner.php

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten
  3. Erst einmal ein großes Kompliment an diese Website, gefüllt mit tollen Informationen.
    Mich würde interessieren, ob eine schulische Vollzeit Ausbildung in der der Azubi kein Geld verdient vom JC mit ALG2 gefördert werden kann, die Ausbildung zwar bafögfähig ist, der Auszubildende aber keines aufgrund seines Alters erhält.
    Warum werden teure Umschulungen die viel Geld monatlich kosten gefördert, aber jemand der eine kostenfreie oder weniger teuere schulische Ausbildung macht nicht?
    Bei einem Studium doch das selbe, ist das Vollzeitstudium bagögförderungsfähig, egal ob der Stundent Bafög erhält oder nicht besteht kein Anspruch auf ALG. Ist das in o.g. Ausbildungen auch der Fall? Mit der Begründung man stehe dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung? Inwiefern stehen denn Umschülder dem Arbeitsmarkt zu Verfügung?

    Antworten
    • Hallo Noelia,

      herzlichen Dank für das positive Feedback!

      Bei einer Umschulung möchte man insbesondere Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt wieder integrieren, die aus nicht nur vorübergehenden Gründen dort auf Schwierigkeiten treffen: zum Beispiel Arbeitnehmer, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im gelernten Beruf arbeiten können oder wer keinen Job findet, da die ursprüngliche Berufsausbildung mittlerweile als veraltet gilt. Mit der Umschulung sollen Menschen also wieder in die Position gebracht werden, dass sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen können. Die Idee der Umschulung ist natürlich nicht, dass man beliebig auf Kosten der Steuerzahler den Beruf wechseln kann. Für die Allgemeinheit sind (Langzeit-)Arbeitslose viel teurer als die Kosten einer zweijährigen Umschulung.

      Ein Studium ist ebenfalls eine Berufsausbildung und die Förderung mit Bafög (nur für das erste Studium!) verfolgt den Gedanken, dass Studenten unabhängig von den finanziellen Ressourcen der Eltern studieren können sollen.

      Eine schulische Ausbildung mit Alg2 ist meist möglich, wenn Sie mit Ihrer bestehenden Ausbildung keine Arbeit finden oder diese zB aus gesundheitlichen Gründen nicht weiterverfolgen können. Wenn Sie schon gut ausgebildet sind und eigentlich auch in diesem Job arbeiten könnten, dann besteht aus staatlicher Perspektive jedoch kein Anlass, Ihnen mit Steuergeldern “unter die Arme zu greifen”.

      Es gibt Konstellationen, in denen Ihnen vielleicht indirekt doch ein ALG2 Anspruch zustehen könnte, zum Beispiel über das Aufstockungsgeld. Wenn Sie Ihre Ausbildung selbst finanzieren und nebenbei arbeiten und aus Gründen des Arbeitsmarkts nicht mehr arbeiten können… Das sind allerdings schwierige Fragen des Einzelfalls. Leichter ist meist der Weg über das Wohngeld der Stadt in der Sie wohnen. Dann werden Sie wenigstens bei der Miete unterstützt.

      Es wurde immer wieder kurz in der Politik diskutiert, dass Arbeitnehmer, die jahrelang in die Arbeitslosen- und Sozialversicherung einbezahlt haben, einen Anspruch auf einen geförderten Berufswechsel haben sollten. Also eine finanzierte Umschulung ohne bestimmten Grund. Wir halten das für eine gute Idee, aber politisch wurde das von allen Parteien immer wieder schnell verworfen…

      Halten Sie an Ihrem Weg fest und machen Sie Ihre Wunschausbildung! Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten
  4. Hallo,

    ich bin 36 Jahre alt und alleinerziehende Mutter einer 7 jährigen Tochter und lebe mit ihr allein. Ich bin Sozialpädagogin und kann meinen Beruf aus psychischen Gründen nicht weiter ausüben und möchte gerne eine Zweitausbildung machen. Für meine psychische Belastung durch den Beruf habe ich bisher kein Attest. Ich würde gerne eine Ausbildung zur Buchhändlerin machen.
    Ist es möglich aufstockend ALG II zur Ausbildungsvergütung zu bekommen? Und würde es in meinem Fall einen Unterschied machen, ob die Ausbildung in Vollzeit oder Teilzeit ist? Muss ich dem Jobcenter meinen Wunsch nach einer Zweitausbildung durch den ärztlichen Beleg einer Arbeitsunfähigkeit in meinem jetzigen Beruf belegen?

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Antworten
    • Hallo Jule,

      danke für Ihre Nachricht. Eine Umschulung ist finanziell meist komfortabler als eine zweite Ausbildung. Was in Ihrem Fall konkret möglich ist, hängt auch davon ab, welche Ausbildungsstellen es in Ihrer Region gibt. Wenn Sie aktuell berufstätig sind und einen Anspruch auf ALG 1 haben, dann wäre zunächst die Arbeitsagentur für die Umschulung zuständig. Das Aufstockungs-Hartz4 läuft hingegen über das Jobcenter.

      1. Damit eine Umschulung zur Buchhändlerin umfassend finanziell von der Arbeitsagentur unterstützt wird, bräuchten Sie eine ärztliche Dokumentation. Häufige Krankschreibungen aufgrund typischer Erschöpfungssymptome (Migräne, Depressive Verstimmungen, Gastritis, konstante oder während der Arbeit auftretende Schmerzen etc.) sind ein Indiz. Wenn Sie können, dann besorgen Sie sich ein Attest. Vereinbaren Sie dann einen Gesprächstermin mit der Arbeitsagentur und schildern Sie Ihre Symptomatik im Detail. Bis Sie den Sachbearbeiter überzeugt haben (mehr zu relevanten Gründen hier) , sollte es nicht um Ihren neuen Beruf(swunsch) gehen, sondern nur darum, dass Sie Ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können.

      2. Wenn Sie kündigen und sich eine reguläre dreijährige Ausbildungsstelle besorgen, dann können Sie beim Jobcenter den Aufstockungssatz beantragen. Ihr Ausbildungsgehalt wird bis zu dem Niveau der Existenzsicherung (Hartz4) aufgestockt, unabhängig davon, warum Sie Ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben konnten. Ein anderer Weg kann Wohngeld sein. Hier stellen Sie den Antrag bei Ihrer Stadt oder Kommune.

      3. Wenn Sie Ihre Anstellung als Sozialpädagogin kündigen, dann riskieren Sie zunächst eine Sperrzeit hinsichtlich dem ALG1 Bezug, sollten Sie einen Anspruch haben. Es kann also sinnvoll sein, dass Sie Ihren letzten Arbeitstag und den Ausbildungsbeginn möglichst zeitlich nah legen. Von der Sperrzeit wird trotz Kündigung seitens des Arbeitnehmers teils abgesehen, wenn Sie einen dringenden Grund für die Kündigung hatten. Teilweise wird dies zum Beispiel bei Mobbing am Arbeitsplatz angenommen.

      4. Ob Sie die Ausbildung auch in Teilzeit machen können, hängt vorrangig davon ab, ob Sie eine Ausbildungsstelle finden, die eine Teilzeitstelle anbietet. Sollten Sie eine finanzierte Umschulung bewilligt bekommen, dann kann der Betreuungsbedarf Ihrer jungen Tochter für eine Teilzeitregelung sprechen. Wichtig: Eine Umschulung in Teilzeit dauert zeitlich nicht unbedingt länger. Mehr Informationen zu Umschulungen in Teilzeit finden Sie hier.
      Wenn Sie sich für eine zweite Ausbildung entscheiden, dann ändert sich nichts an der Höhe des Aufstockungsunterhalts. Das Jobcenter wird davon ausgehen, dass Sie die Teilzeitausbildung in der Zeit einer Ausbildung in Vollzeit absolvieren werden. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie es entsprechend klären.

      5. Nochmals zu Ihrer Gesundheit: Wenn Sie Hemmungen haben, sich einem Arzt anzuvertrauen, dann versuchen Sie zunächst eine Sozialberatungsstelle aufzusuchen und sich dort konkret auf Ihren Fall beraten zu lassen.

      Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihre Gesundheit und viel Erfolg bei Ihrem Berufswechsel!

      Antworten
  5. Hallo,
    ich bin 38 Jahre alt und fange am 1.8.20 eine Ausbildung zur Maskenbildnerin an. Den Vertrag habe ich schon unterschrieben. Jetzt habe ich in Hamburg wo ich auch die Ausbildung anfange, den Antrag gestellt auf Weiterzahlung meiner Unterstützung (ab ausbildungsbeginn ja nur noch Ergänzt) von Harz 4. zu meinem Ausbildungsgehalt. Nun wurde mir gesagt, dass es sein kann das ich keine Unterstützung vom Amt bekomme in Hamburg. Kann ich jetzt meine Ausbildung deswegen nicht antreten? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten. Laut des Amtes soll ich einfach in meinem jetzigen Beruf als Friseurin arbeiten (Mindestlohn) und keine weitere Ausbildung machen. Vielen Dank im voraus.
    LG Hildegard

    Antworten
    • Hallo Hildegard,

      danke für Ihre Nachricht.

      Ob Sie eine Ausbildung machen oder nicht, entscheiden nur Sie alleine. Von staatlicher Seite kann Ihnen das nicht verboten werden.
      Sie habenden Anspruch auf das Niveau der Grundsicherung gestellt zu werden, wenn Ihr Ausbildungsgehalt darunter liegt. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, zB
      – Aufstockendes Hartz4 über das Jobcenter oder
      – Wohngeld für die Miete über die Stadt Hamburg.

      Sollten Sie tatsächlich einen ablehnenden Bescheid bekommen, dann besorgen Sie sich vom Amtsgericht einen Rechtsberatungsschein (15 Euro) und suchen Sie einen Anwalt für Sozialrecht auf. Manchen Sozialberatungsstellen bieten Beratung auch ohne Rechtsberatungsschein an. Es muss dann unbedingt Widerspruch eingelegt und das weitere Vorgehen juristisch geprüft werden.
      Die Leistungen würden Sie dann rückwirkend bekommen.

      Beginnen Sie Ihre Ausbildung, warten Sie den Bescheid ab und sehen Sie dann weiter. Alles andere bereitet Ihnen momentan nur Kummer, ohne genau zu wissen, wie Sie tatsächlich dran sind.

      Wir drücken Ihnen die Daumen und wünschen viel Erfolg für Ihre Ausbildung!

      Antworten
  6. Guten Abend,

    ich bin 28 Jahre, alleinlebend, ausbildete Vollzeitexaminierte Gesundheits- und Krankenpflegerin und wollte eine Zweitausbildung im medizinsischen Bereich MTA-F (Medizinsich-Technische-Assistentin-Funktionsdiagnostik) im Universitätsklinikum anstreben.

    Ausbildungsvergütung Brutto:

    1. Ausbildungsjahr: 965,24 Euro

    2. Ausbildungsjahr: 1.025,30 Euro

    3. Ausbildungsjahr: 1.122,03 Euro

    Hinzu kommt noch die monatliche Zahlung von Schulgeld, welche 60,00 € betragen.

    Weiterhin kommen noch fixe Kosten wie Miete 413€ und Lebenserhaltungskosten hinzu.

    Was würde mir an Geld zustehen und welche Anträge müsste ich wo Abgeben?

    Bitte um Hilfe

    Antworten
    • Hallo Mateja,

      Ihren Antrag stellen Sie beim Jobcenter Ihrer Stadt / Region. Ihren konkreten Anspruch berechnen Sie über einen “Hartz4-Rechner”, einfach googeln. Sie sind relativ zuverlässig, rechtlich verbindlich ist aber nur der im Leistungsbescheid festgelegte Betrag.

      Im ersten Ausbildungsjahr können Sie mit etwa 200 Euro monatlich rechnen, je nachdem wie hoch Ihr Nettoeinkommen ist.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten
  7. Hallo,

    ich bin 25 Jahre alt und habe eine Ausbildung in der Pflege absolviert. Aus gesundheitlichen Gründen kann ich diesen Beruf nicht mehr ausüben. Leider ohne Attest, da sich viele Ärzte damit schwer tun. Daher such ich nach einer zweiten Ausbildung und möchte vorher prüfen, was mir finanziell zusteht. Sollte ich jetzt eine Ausbildung finden, die das Minimum an Vergütung (ca. 510 Euro), zur Verfügung stellt, meine Miete plus etwaige Nebenkosten (Versicherungen etc.) aber um die 530 Euro beträgt, bin ich für das ALG II berechtigt?
    Weiter oben las ich bereits, dass nur eine wöchentliche Ausbildungszeit von 20h die Woche berechtigt dafür ist, was ja in einer grundsätzlichen dualen Ausbildung mit 40h nicht gegeben ist. Oder hab ich das falsch verstanden?

    Ich bedanke mich für Ihre Antwort!

    Mit freundlichen Grüßen
    adrian

    Antworten
    • Hallo Adrian,

      danke für Ihre Nachfrage.

      Ja, Sie haben es richtig verstanden: Bei einer Ausbildung in Vollzeit besteht kein Anspruch auf ALG2 / Hartz4, denkbar ist aber immer das Aufstocken der Ausbildungsvergütung mit Hartz4 (bis zur Höhe des individuellen Satzes). Weil Sie die Miete ansprechen: Für die Miete kann ein Zuschuss beantragt werden (der im Rahmen der Aufstockung angerechnet wird), allerdings nicht beim Jobcenter, sondern direkt bei der Kommune / Stadt in der Sie wohnen.
      Viel Erfolg!

      Antworten
  8. Hallo.

    Ich bin Anfang 40 und möchte nochmal eine zweite Ausbildung zum Diät Assistenten in einer privaten Schule machen wo ich 150 Euro monatlich an Schulgeld zahle. Das kann ich selber aufbringen.
    Ich beziehe seit 3 Jahren Hartz 4 und kann in meinem alten Beruf, Maler Lackierer gesundheits bedingt nicht mehr arbeiten.
    Die Unterrichtszeiten wären 7 Stunden täglich.
    Meine Frage.. Einen Anspruch auf Hartz 4 hätte ich in dem Fall ja nicht mehr, oder? Ich stünde ja quasi für einen teilzeit Job noch zur Verfügung. Ich überlege dem jobcenter erst gar nichts mitzuteilen was die Ausbildung angeht. Kann das Center irgendwie dahinter kommen das ich die Ausbildung mache? Ich verdiene ja keinen einzigen Cent den man sozial versicherungspflichtig angeben muss.

    Antworten
    • Hallo Marten,

      danke für Ihre Nachricht.
      Wenn die Unterrichtszeit 7 Stunden täglich beträgt, dann stehen Sie dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung und der Hartz4-Anspruch erlischt. Die Grenze sind hier etwa 20 Stunden Ausbildung oder Studium pro Woche, damit Sie noch für eine Teilzeitbeschäftigung verfügbar wären.

      Im Idealfall würden Sie die Umschulung zum Diätassistenten über das Jobcenter machen, also mit einem Bildungsgutschein. Hatten Sie bei dem für Sie zuständigen Sachbearbeiter mal eine Umschulung oder Weiterbildung angesprochen? Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in Ihrem Beruf arbeiten können, spricht viel für einen Förderbedarf.

      Was das Jobcenter heraus findet oder nicht, können wir nicht beurteilen. Informieren Sie sich bitte über die Konsequenzen, die sich daraus gegebenenfalls ergeben können, falls es herauskommen sollte.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute.

      Antworten
  9. Hallo,

    durch die Corona–Situation sind meine bisherigen Einkommensmöglichkeiten als Selbstständiger weggebrochen. Daher meine Überlegung die Grundsicherung zu beantragen. Die Selbstständigkeit als Kleinunternehmer besteht seit ca. anderthalb Jahren. Zur Zeit befinde ich mich außerdem in einem Zweitstudium, welches ca. 10 Wochenstunden in Anspruch nimmt (geschätzt bzw. habe ich noch keine Creditpoints–Rechnung gemacht).

    Relativ blindlinks habe ich einen Antrag gestellt, welcher mit der Begründung Studium etc. abgelehnt wurde. Ich habe in der Vergangenheit BAföG bekommen, bin mittlerweile jedoch nicht mehr berechtigt. Auf die Selbstständigkeit wurde überhaupt nicht eingegangen. Jetzt möchte ich einen Widerspruch formulieren und frage mich, wie ich mich am besten vorgehe. Als potenzieller “Aufstocker” oder Student im Zweitstudium oder beides?

    Vielen Dank!

    Antworten
    • Hallo Andreas,

      die Situation für Studenten ist schwierig und Ihr Fall ist nochmal komplizierter. Auch wenn es nicht “sauber” ist, bekommen Personen in Ihrer Situation faktisch im ersten Anlauf nur Unterstützung, wenn Sie das Zweitstudium verschweigen. Über Ihren Antrag entscheiden Mitarbeitern, die es sich bei Studenten einfach machen und kaum auf individuelle Begebenheiten achten.

      Da Ihr Zweitstudium bereits bekannt ist, sollten Sie im Widerspruch den zeitlichen Umfang klarstellen. Der Schwerpunkt muss darauf liegen, dass Sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Sie können das nicht oft genug betonen. Legen Sie auf der Seite des Jobcenters ein Bewerbungsprofil an und bewerben Sie sich auch schon auf 1-2 Stellen. Selbstständige haben nur einen Anspruch auf ALG2 Leistungen, wenn sie sich als Arbeitnehmer zur Verfügung stellen, also versuchen Sie das in Ihrem Widerspruch plausibel zu machen.

      In Ihrem Widerspruch sind Sie kein Student, sondern ein Selbstständiger, der hobbymäßig ein Zweitstudium betreibt. Verstehen Sie es bitte nicht falsch, es ist nicht zynisch gemeint. Die tatsächliche (nicht die rechtliche) Situation ist die, dass alle Studenten an aktuell zinsfreie Studentendarlehen (zB KfW) verwiesen werden und nur Selbstständige auf Hartz4 zurückgreifen können.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten
  10. Guten Tag,
    ich bin 25 und befinde mich derzeit in meinem Zweitstudium und studiere Grundschullehramt. Wegen Corona werde ich von meiner Arbeitsstelle derzeit nicht eingesetzt und mir bricht damit meine finanzielle Stabilität weg. Nun studiere ich extra deswegen Teilzeit, weil mir im Studentenwerk dazu geraten worden ist.
    Besteht eine realistische Möglichkeit zur Förderung vom Jobcenter? Eine Mitarbeiterin vom Jobcenter meinte, ich solle mir hierbei keine großen Hoffnungen machen, aber was bleibt mir anderes übrig?

    Antworten
    • Hallo Kristina,

      danke für Ihre Nachricht. Die momentanen finanziellen Hilfsangebote für Studenten in der Corona-Krise sind mehr als unbefriedigend.

      Die Aussage des Jobcenters ist keine Überraschung, lassen Sie sich nicht davon verunsichern. Beantragen Sie Hartz4 und stellen Sie sich für einen Teilzeitjob zur Verfügung. Wird der Antrag abgelehnt, dann legen Sie Widerspruch ein. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Antrag abgelehnt wird, ist hoch. Das hat weniger mit Ihrem Antrag zu tun und viel mehr damit, dass bei Anträgen, die nicht der Standardsituation entsprechen, gerne erstmal abgelehnt wird. Wenn der Widerspruch Erfolg hat, bekommen Sie das Geld rückwirkend. Machen Sie den Antrag plausibel, indem Sie sich am besten auch auf Stellen in der Jobcenter-Börse bewerben (es wird dabei höchstwahrscheinlich nichts rumkommen).

      Sie haben sich sicherlich schon an Ihr Studierendenwerk gewendet. Es wurden (leider schlecht ausgestattete) Hilfsfonds für Einmalzahlungen an Studenten aufgestellt, vielleicht gibt es dort nich eine Möglichkeit zur Antragstellung.

      Die staatliche Kreditanstalt KfW bietet wohl aktuell einen Studierendenkredit an, der bis März 2021 zinsfrei ist. Informieren Sie sich ggf. schon jetzt auch über diese Option, da eine “unbürokratische” Bewilligung dennoch 3-6 Wochen dauern kann.

      Antworten
  11. Guten Abend! 🙂

    Ich möchte aufgrund meiner Gesundheit und weiteren Faktoren, eine zweite Ausbildung als Tiermedizinische Fachangestellte absolvieren. Ich bin 25 Jahre jung und lebe alleine. Meine Traum-Ausbildungsstelle habe ich nun gefunden.

    In meinem derzeitigen Beruf, musste ich ein Jahr lang aussetzen, da ich unter Psychischen Problemen leide. Mein Arbeitgeber und ich haben daher einvernehmlich entschieden, dass ich noch bis Mai arbeiten werde und dann das Unternehmen über einen Aufhebungsvertrag verlasse. Ich starte direkt in die neue Ausbildung, um keinen Tag arbeitslos zu sein.

    Ich möchte den Weg über Arbeitslosengeld II gehen, da meine Ausbildungsvergütung in etwa nur die Miete abdeckt.

    Spricht da irgendetwas gegen? Muss ich eventuell damit rechnen, die Ausbildung nicht durchführen zu können und arbeitslos zu werden?

    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!

    Liebe Grüße

    Natalie

    Antworten
    • Hallo Natalie,

      danke für Ihre Anfrage. Ihre Sorge ist unbegründet.

      Zunächst sollten Sie prüfen, dass Sie mindestens die Mindestvergütung in Ausbildungsverhältnissen erhalten (1. Lehrjahr: 515 Euro, 2. Lehrjahr: 550, 3. Lehrjahr: 585 Euro.) Da Sie selbst dann weiterhin nicht auf den Harzt4-Regelsatz kommen, haben Sie einen Anspruch auf die Differenz. Sie sollten sich jedoch umgehend mit dem Jobcenter in Kontakt setzen, damit bis Mai ein nahtloser Übergang gewährleistet ist.

      Viel Erfolg für Ihre Zweitausbildung und alles Gute!

      Antworten
  12. Guten Tag,
    Ich hab vor kurzem meine Umschulung über einen Bildungsträger(wo ich neben ALGII nichts dazu verdient habe) abgebrochen. Meine Frage ist, ob man trotzdem noch eine 2 Ausbildung machen darf, spricht eine betriebliche Duale Ausbildung, wo ich neben ALGII auch noch die Ausbildungsvergütung bekomme.
    Über eine schnelle Antwort würde ich mich freuen.

    Antworten
    • Hallo Sven, da es hierfür Ermessensspielräume gibt, kann ich Ihnen leider keine verbindliche Antwort geben. Es hängt alles von Ihrer Darlegung und Ihrer Überzeugungskraft dem Sachbearbeiter gegenüber ab. Und manchmal auch davon, ob der Sachbearbeiter hungrig ist oder Kopfschmerzen hat. Da es leider keine verbindlichen Rechtsansprüche gibt, kann ich Ihnen nur das sagen….

      Antworten
  13. Guten Tag,

    ich mache momentan eine Zweitausbildung im öffentlichen Dienst und bin alleinerziehender Vater von einem Kind. Aufgrund der hohen Miete und der Privaten Krankenversicherung sowie Kita-Kosten und hohe Werbungskosten haben mein Sohn und ich kaum Geld zum Leben.

    Was könnte ich als staatliche Zusatzleistung beantragen? Ich habe Wohngeld beantragt, die wollen aber, dass ich Arbeitslosengeld II beantrage. Ich bin der Meinung, dass Wohngeld vorrangig behandelt wird, oder ?

    Können Sie mir bitte eine Info darüber geben ?

    Vielen Dank schon mal im Vorraus.

    Antworten
    • Hallo Oliver,

      vielen Dank für Ihre Nachfrage.
      Ja, Sie liegen mit Ihrer Einschätzung zum Wohngeld richtig. Vielleicht lag ein Missverständnis vor und man wollte Ihnen auch die Beantragung von aufstockenden Leistungen zum Lebensunterhalt beantragen. Diese umfassen auch das Wohngeld, gehen aber von der Gesamtsumme darüberhinaus. Arbeitslosengeld 2, also Harzt4, wird auch Arbeitnehmern oder Auszubildenden angeboten, ohne dass eine Arbeitslosigkeit vorliegt, wenn die eigenen Mittel nicht ausreichen.

      Bitte machen Sie eine zweiten Anlauf und scheuen Sie nicht davor zurück, sich die Vorschläge erklären zu lassen. Wenn es für Ihre Situation relevant ist, dann könnten Sie auch Zuschüsse für Fahrkosten beantragen. Alle Kosten für Kind im Zusammenhang mit Bildung und Sport können nach dem Bildungs- und Teilhabepaket bezuschusst oder vollständig finanziert werden.

      Es kann sinnvoll sein, Ihren individuellen Fall in einer Sozialberatung an Ihrem Wohnort zu besprechen. Sie treffen dort auf erfahrene Sozialarbeiter, die Ihnen Ihre Ansprüche aufschlüsseln. Nach unserer Erfahrung sitzen die wahren Experten eher bei den Sozialberatungen. In den Sozialämtern wird leider viel zu häufig nur über die Leistungen gesprochen, von denen Sie bereits erfahren haben und nun beantragen möchten. Eine wirkliche Beratung findet nur selten statt. Lassen Sie sich bitte nicht entmutigen.

      Viel Erfolg für Ihre weitere Ausbildung!

      Antworten
  14. Hallo,ich 36Jahre möchte eine Ausbildung zur MTRA machen, schulisch,habe schon eine Ausbildung ’99 gemacht zur näherin,muss eine Familie versorgen,will arbeiten, unabhängig sein,..der schulplatz ist sicher aug19 ,bekomme keine Unterstützung weder Hartz-IV, vom Arbeitsamt abgewimmelt,Bafög ausgeschlossen,…überall werden Fachkräfte gesucht ,ich will ,das macht mutlos…..andere sitzen den ganzen Tag auf der Couch und bekommen das Geld in den A…. geblasen….3 Jahre bräuchte ich Unterstützung…danach geh ich bis zur Rente für die auf der Couch arbeiten…..ich weiß nicht mehr was ich noch tun soll…..Wer mir jetzt noch helfen kann?????

    Antworten
    • Guten Tag Frau Meyer,

      danke für Ihre Anfrage.
      Bevor Sie eine Umschulung beantragen können, müssen Sie sich von dem zuständigen Kostenträger beraten lassen. Für Sie wird wohl das Jobcenter zuständig sein.
      Viele Grüße und Erfolgswünsche

      Antworten

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