Friseure gelten trotz der nicht hohen Einkommensmöglichkeiten als sehr zufrieden mit ihrem Beruf.
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Die Tätigkeit des Friseurs oder der Friseurin begeistert viele Menschen. Dieser Beruf vereint eine handwerkliche Tätigkeit mit viel kreativem Schaffen und der persönliche Umgang mit den Kunden steht ebenfalls stets im Mittelpunkt. Wenn Sie in Ihrem bisherigen Beruf nicht mehr weiterarbeiten können und Ihnen die Haarpflege Spaß bereitet, ist es möglich, eine Umschulung zum Friseur oder zur Friseurin anzustreben.

 

Das Berufsfeld des Friseurs

Bei dieser Tätigkeit steht stets das menschliche Haar im Mittelpunkt. Der Friseur hat zum einen die Aufgabe, dieses zu pflegen und gesund zu halten. Zum anderen ist er jedoch auch dafür zuständig, dass dieses ansprechend aussieht. Daher muss er die Haare mit einem guten Schnitt zur Geltung bringen und mit dem entsprechenden Styling für den letzten Schliff sorgen. Auch das Färben der Haare zählt zum Aufgabenbereich des Friseurs. In vielen Fällen bieten die Friseursalons jedoch noch erweiterte Dienstleistungen an. Die Erstellung eines Make-ups, die Handpflege oder die Anbringung künstlicher Fingernägel wird daher den angehenden Friseuren ebenfalls vermittelt.

In vielen Betrieben müssen die Friseure darüber hinaus auch einfache betriebswirtschaftliche Aufgaben übernehmen. Obwohl der Aufgabenbereich der Friseure recht vielfältig ist, steht fast immer die Arbeit mit den Haaren der Kunden im Mittelpunkt. Daher eignet sich dieser Beruf insbesondere für Menschen, die gerne kreativ arbeiten und denen die Pflege des Erscheinungsbildes anderer Menschen Spaß bereitet.

Der Beruf des Friseurs ist das Richtige für Sie, wenn Sie...

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  • kreative Arbeit mögen
  • gerne das Beste aus dem Äußeren anderer Menschen herausholen
  • selbständiges Arbeiten mögen
  • gerne mit Menschen arbeiten
  • sich neuen Trends anpassen bzw. regelmäßig fortbilden
  • Ihre Zufriedenheit eher aus der Arbeit selbst als aus dem Verdienst ziehen können

 

Die Zukunftsaussichten für Friseure

Die Tätigkeit des Friseurs ist einer der ältesten Handwerksberufe, die es gibt. Für ein gepflegtes Äußeres ist es bereits seit Jahrtausenden notwendig, sich regelmäßig die Haare zu schneiden. Da es nur schwer möglich ist, diese Tätigkeit selbst durchzuführen, sind Friseure bereits seit Langem notwendig. Zwar gab es einige technische Neuerungen, die das Handwerk des Friseurs veränderten, doch ist bislang keine Entwicklung vorhersehbar, die die Friseure ersetzen könnte. Daher ist es wahrscheinlich, dass in diesem Bereich die Nachfrage relativ stabil bleiben wird, sodass die Berufsaussichten als positiv bewertet werden können. Wer die Ausbildung zum Friseur erfolgreich abschließt und daraufhin erfolgreich in diesem Beruf arbeitet, kann auch die Meisterprüfung ablegen. Dies ist die Voraussetzung für die Einrichtung eines eigenen Friseursalons. So können Sie nach einiger Zeit Ihre eigenen Geschäftsideen selbstständig umsetzen und durch kreative Ansätze ein lohnenswertes Geschäftsmodell entwickeln.

 

Die Umschulung zum Friseur

Wenn Sie sich zum Friseur umschulen lassen wollen, bestehen dafür zwei Möglichkeiten. Zum einen ist es möglich, die Umschulung wie bei einer normalen Ausbildung im Rahmen des ­dualen Systems durchzuführen. Dabei arbeiten Sie zum einen in einem Friseursalon und sammeln so praktische Erfahrungen. Zum anderen besuchen Sie jedoch auch eine Berufsschule, um die theoretischen Grundlagen dieses Berufs zu erlernen. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Bei dieser Form der Umschulung erhalten Sie für die Arbeit im Friseursalon eine Ausbildungsvergütung. Außerdem sammeln Sie täglich praktische Erfahrungen im Friseursalon, die für die spätere Berufstätigkeit sicherlich sehr vorteilhaft sein werden. Dies könnte sich bei einer späteren Bewerbung auch positiv auf die Einstellungschancen auswirken.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine rein schulische Umschulung vorzunehmen. Wenn Sie sich für die schulische Ausbildung entscheiden, ist es nicht notwendig, sich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Sie können sich einfach für den entsprechenden Kurs einschreiben. Außerdem haben Sie hier auch die Möglichkeit, zwischen einer Vollzeit-Umschulung oder einer Umschulung in Abendkursen zu wählen. Dies ist insbesondere für Menschen interessant, die in ihrem bisherigen Beruf noch erwerbstätig sind. Auch die Ausbildungszeit ist bei der schulischen Ausbildung in der Regel kürzer – zumindest wenn Sie sich für eine Vollzeit-Umschulung entscheiden. Allerdings müssen Sie beachten, dass diese Kurse gebührenpflichtig sind, was insbesondere dann ein Problem darstellen kann, wenn Sie keine Finanzierung der Umschulung erhalten.

 

Für wen eignet sich die Umschulung zum Friseur?

Voraussetzung für die Umschulung zum Friseur ist ein Hauptschulabschluss und Spaß am kreativen Arbeiten. Außerdem müssen Sie sich in diesem Beruf viel bewegen und auch etwas Stress aushalten, wenn sich viele Kunden im Salon befinden. Wenn Sie sich aus gesundheitlichen Gründen umschulen lassen wollen, sollten Sie genau überlegen, ob Sie diesen Anforderungen gewachsen sein werden.

 

Möglichkeiten für die Finanzierung der Umschulung

Wenn Sie eine Umschulung zum Friseur anstreben, ist in den meisten Fällen das Arbeitsamt der geeignete Ansprechpartner. Sollten Sie aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund eines Arbeitsunfalls eine Umschulung durchführen wollen, können Sie auch bei der Berufsgenossenschaft oder bei der Rentenversicherung anfragen.

 

Die Umschulung zum Friseur wird z.B. von diesen Anbietern offeriert:


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