Sorgen Sie dafür, dass andere sicher surfen können!

In der modernen, computergesteuerten Welt nimmt IT-Sicherheit einen immer größeren Stellenwert ein. Hackerangriffe, Datenleaks und Spionageattacken sorgen immer häufiger dafür, dass teils streng persönliche Daten an die Öffentlichkeit geraten. Die Hauptaufgabe von IT-Sicherheitkräften besteht darin, Schwachstellen in Netzwerken zu erkennen, Bedrohungen erfolgreich abzuwenden und entsprechende Vorkehrungen zu treffen, welche künftige Attacken erfolgreich abwehrt. Sämtliche Interessenten an einer Tätigkeit als IT-Sicherheitsfachkraft können aus diesem Grund eine Umschulung im Bereich IT-Security durchführen.

 

Das Berufsbild von IT-Sicherheitskräften

Die IT-Security bzw. IT-Sicherheit benötigt laufend ausgebildete Technikkräfte, welche zahlreiche verschiedene Bedrohungen erfolgreich abwenden und dementsprechende Vorkehrungsmaßnahmen treffen können. Grundsätzlich handelt es sich beim IT-Sicherheitstechniker bzw. bei der IT-Sicherheitstechnikerin um eine Fachkraft, welche sich der Sicherheit von Informationssystemen widmet. Je nach Ausbildungs- bzw. Umschulungsbetrieb werden deshalb bereits erfolgreich absolvierte Berufsausbildungen und Fachkenntnisse vorausgesetzt, wodurch die Umschulung zur IT-Sicherheitskraft häufig als Weiterbildung ausgelegt ist.

Das Berufsbild von IT-Sicherheitskräften umfasst verschiedenste Aufgaben. Unter anderem führen die Fachkräfte

  • Erstellung von IT-Sicherheitskonzepten
  • Ist-Analysen
  • Kundenberatungen
  • Ermittlung von IT-Sicherheitskonzepten
  • Beurteilung von sicherheitsrelevanten Anlagen
  • Projektierungen und Anpassungen von Sicherheitsmaßnahme

auf Kundenwunsch und Notwendigkeit durch. Um alle gestellten Aufgaben erfolgreich erledigen zu können, müssen IT-Sicherheitstechniker sowie IT-Sicherheitstechnikerinnen sicherheitsrelevante Anlagen selbstständig erstellen, beurteilen und betreuen können. Ebenso erfolgt eine laufende Wartung der Anlagen durch die Fachkräfte, damit diese stets den erforderlichen Sicherheitsstandards für die Unternehmen und Organisationen aufweisen. Welche exakten Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, hängt dabei vom vorliegenden Fall und Kundenwunsch ab. IT-Sicherheitskräfte besitzen das notwendige Fachwissen, um Cyberangriffe jeglicher Art erfolgreich abzuwehren und somit sensible Daten wie etwa Bankverbindungen vor Hackern und Spionen zu schützen. Gleichfalls sind sie in der Lage, die unternehmensinterne IT-Sicherheit in das Facility Management einzubetten. Ausgebildete IT-Sicherheitskräfte können folglich für den IT-Bereich eines einzigen Unternehmens tätig sein oder sich der Betreuung von verschiedenen Kunden und Systemen widmen.

 

Inhalte und Länge der Umschulung

Die Länge mitsamt der verbundenen Kosten und dem Lernaufwand der Umschulung im Bereich IT-Security hängt stark vom Anbieter ab. Starke Variationen bezüglich Länge und Ausbildungsumfang sind aus diesem Grund möglich, wobei ein Zeitraum von wenigen Wochen bis mehrere Monate bzw. Jahren vorliegt. Neben einer Vollzeitumschulung existieren die Chancen, die Weiterbildung im Teilzeitmodell sowie via Wochenendseminar, Fernstudium und Abendkurs zu ergreifen. Am Ende der Weiterbildung erhalten alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein entsprechendes Zertifikat, welches den Berufseinstieg ermöglicht.

Gleich wie die Dauer unterscheiden sich die Inhalte der Weiterbildung. Die Rahmenbedingungen für die Ausbildung von IT-Securityfachkräften variieren allerdings nicht. Je nach Lehrgang erhalten die Umschüler eine Einführung in verschiedenste Sicherheitssysteme, welche sie beurteilen lernen. Ebenso sind sie an der Entwicklung von umfassenden Sicherheitskonzepten beteiligt. Vertiefend besteht die Option, sicherheitsrelevante Programmierung zu erlernen und diese anzuwenden.

 

Zielgruppe der Umschulung im Bereich IT-Security

Der Beruf des IT-Sicherheitstechnikers bzw. der IT-Sicherheitstechnikern lässt sich in der Regel nicht via Ausbildung oder reiner Umschulung ergreifen. Somit handelt es sich meist um eine Umschulung, welche an eine relevante Berufsausbildung mitsamt Berufserfahrung anschließt. Für die Umschulung eignen sich vor allem Fachkräfte aus dem Bereich Informations- und Telekommunikation. Dies können unter anderem IT-Systemelektroniker sein, welche eine höhere Position anstreben. Auch allgemeines EDV-Personal kann mit entsprechenden Vorkenntnissen und Berufserfahrung die Umschulung durchführen. Welche exakten Voraussetzungen die Interessenten an einer Tätigkeit als IT-Sicherheitsfachkraft besitzen müssen, bestimmten die Anbieter der Weiterbildung.

 

Kosten und Fördermöglichkeiten

Je nach Umschulungsanbieter kann die Umschulung im Bereich IT-Security bis zu mehrere Tausend Euro betragen. Aus diesem Grund sind viele Umschüler auf eine finanzielle Förderung angewiesen. Liegt eine Arbeitslosigkeit vor oder droht diese, kann die Agentur für Arbeit eine Förderung bereitstellen. Die Umschulung zur IT-Securityfachkraft lässt sich mittels Bildungsgutschein finanzieren. Ebenfalls können ein Weiterbildungsscheck oder ein Bildungskredit in Anspruch genommen werden.

Damit die Agentur für Arbeit die Weiterbildung fördert, müssen die Interessenten allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wodurch die Umschulung nicht immer finanziert wird.

 

Tipps zur Bewerbung

Dadurch, dass der Beruf des IT-Sicherheitstechnikers bzw der IT-Sicherheitstechnikerin keine reine Ausbildung via Lehre, sondern vielmehr eine Ausbildung für Fachkräfte aus dem IT-Bereich ist, muss die Bewerbung um einen Umschulungs- bzw. Ausbildungsplatz dieses Vorhaben in den Mittelpunkt stellen. Folglich sollten alle Interessenten sämtliche Berufs- und Schulausbildungen sowie relevante Weiterbildungen mitsamt Zeugnissen und Nachweisen in den Berwerbungsunterlagen anführen. Ebenfalls werden Nachweise der Fachkenntnisse im Umfang mit Computersystemen sowie Software benötigt.

Besitzen die Bewerber bereits Beruferfahrung im IT-Security-Bereich, beispielsweise als Supervisior oder Administrator der IT-Abteilung eines Unternehmens, sollte diese ebenso in der Bewerbung angeführt werden.

 

Anbieter der Umschulung für IT-Sicherheitskräfte

IT-Sicherheitskräfte werden deutschlandweit immer häufiger benötigt. Folglich ist das Angebot an Arbeits- und Umschulungsplätzen groß. Je nach Schwerpunkt und Vorkenntnisse können die Interessenten eine Standardausbildung zum IT-Securityfachmann bzw. zur IT-Securityfachfrau durchführen oder eine höhere Position anstreben. Die IHK in Potsdam ermöglicht zum Beispiel eine Weiterbildung zum IT-Security-Coordinator. Experte für IT-Security hingegen können alle Interessenten am Comcave College werden.

 

Verwandte Bereiche der Umschulung als Fernstudium

Besteht Interesse an einer Tätigkeit im IT-Bereich, welche das Fachwissen von IT-Sicherheitsfachkräften beinhaltet oder voraussetzt, können weitete artverwandte Berufe via Fernstudium ergriffen werden. Grundsätzlich bietet sich ein Fernlehrgang zum bzw. zur

  • IT-Sicherheitskoordinator bzw. -koordinatorin
  • KomponentenEntwickler bzw. -entwicklerin
  • Industriesystemtechniker bzw. -technikerin

an. Da der Beruf von IT-Sicherheitskräften ebenso das Verständnis rund um den Computer und Computervorgänge voraussetzt, sind sie eng mit der Tätigkeit des IT-Systemelektronikers bzw. -elektronikern verbunden. 

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