Informationen zum Übergangsgeld während einer Umschulung

Der Begriff des Übergangsgeldes bezeichnet im Kontext einer Umschulung zunächst verschiedene Formen öffentlicher unterhaltssichernder Lohnersatzleistungen der Agentur für Arbeit und der Rentenversicherung. Sie können beantragt werden, wenn sich die berufliche Situation beispielsweise durch eine notwendige medizinische Rehabilitationen im Anschluss an eine Erkrankung, aber auch bei der beruflichen Rehabilitation im Sinne der Teilnahme an einer Umschulung ändert. Einen Antrag stellen können alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die einen Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG1) haben oder bei der deutschen Rentenversicherung versichert sind und die entsprechenden Voraussetzungen, die im Folgenden genauer erläutert werden, erfüllen.

Personen, die keine Beiträge in die Sozialversicherung eingezahlt haben, können kein Übergangsgeld beantragen. Geregelt werden diese Leistungen ab dem sechsten Kapitel des Neunten Buch des Sozialgesetzbuches (SGB IX). Der entsprechende Gesetzestext ist im Internet frei zugänglich und kann direkt online nachgelesen werden. Die folgenden Hinweise beziehen sich dabei nur auf solche Personen, die aufgrund der Teilnahme an einer Umschulung Übergangsgeld beantragen möchten.

 

Umschulung: Wer bezahlt das Gehalt?

Während einer Umschulung bekommen Sie in der Regel kein Gehalt. An die Stelle des Gehalts tritt das Übergangsgeld. Bei einer Betrieblichen Umschulung ist es zwar möglich, dass Sie vom Umschulungsbetrieb während der verkürzten Ausbildung einen kleinen Verdienst als Bonus gezahlt wird. Es besteht jedoch kein Anspruch darauf.

Je nachdem wer die Umschulung finanziert, wird statt einem Verdienst das Übergangsgeld oder Umschulungsgeld (Jobcenter) zur Sicherung des Lebensunterhalts direkt auf das Konto des Umschülers überwiesen.

 

Anspruch auf Übergangsgeld bei Teilnahme an einer Umschulung

Auf die Tatsache, dass lebenslanges Lernen in unserer heutigen Wissensgesellschaft nicht nur immer wichtiger wird und eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Karriere darstellt, sondern oft sogar die Bedingung dafür ist, dass Arbeitssuchende überhaupt einen neuen Job finden können, hat inzwischen auch der Staat reagiert. Verschiedene Leistungen wie der Bildungsgutschein oder die Bildungsprämie sollen es Arbeitssuchenden ermöglichen, eine Umschulung oder Weiterbildungsmaßnahme zu finanzieren, neue Qualifikationen zu erwerben und sich dadurch neu auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren.

 

Wer hat Anspruch auf ein Übergangsgeld?

Das Übergangsgeld ist eine bedeutende Sozialleistung, die bei der Finanzierung einer Umschulung helfen soll und sich dabei an eine ganz bestimmte Gruppe wendet: Anspruch auf Übergangsgeld haben Personen, die aufgrund einer Erkrankung nicht mehr in ihrem ursprünglichen Berufsfeld arbeiten können. Sie haben die Möglichkeit, Übergangsgeld als Leistung zur Teilhabe am Berufsleben zu beantragen. Dabei müssen sie allerdings einige spezifische Voraussetzungen erfüllen, die es vor der Beantragung zu prüfen gilt. Zunächst ist das Übergangsgeld eine Leistung der deutschen Rentenversicherung, wendet sich also an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die dort versichert sind.

 

Umschulung durch Arbeitsagentur: Wer hat Anspruch auf das Übergangsgeld?

Der Anspruch auf Übergangsgeld besteht, wenn der Antragsteller / die Antragstellerin

  • in den letzten 3 Jahren mindestens 12 Monate versicherungs­pflichtig angestellt war oder
  • ein Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG1) besteht oder
  • wenn 12 Monate vor der Umschulung eine schulische Ausbildung absolviert wurde.

 

Umschulung durch die Rentenversicherung: Voraussetzungen für das Übergangsgeld

Die erste Voraussetzung, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dabei erfüllen müssen, besteht darin, dass die gesetzlich vorgeschriebene Wartezeit von 15 Jahren nachgewiesen werden kann. „Wartezeit“ ist dabei ein versicherungsrechtlicher Fachbegriff, der sich auf die Mindestversicherungszeit bezieht. Im Klartext heißt das im Fall der Beantragung von Übergangsgeld, dass zum Zeitpunkt der Antragsstellung mindestens 15 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt worden sein muss. Berücksichtigt werden dabei aber nicht nur Beitragszeiten, sondern auch sogenannte Ersatzzeiten und Wartezeitmonate. Zudem müssen unmittelbar vor der Beantragung Beiträge gezahlt worden sein oder aber Krankengeld von der Krankenkasse bezogen worden sein.

 

Umschulung bei Erwerbsminderungsrente oder Witwenrente

Alternativ gelten die Bedingungen auch dann als erfüllt, wenn der Antragssteller beziehungsweise die Antragsstellerin eine Erwerbsminderungsrente oder Witwenrente (Rente für Hinterbliebene) beziehen. Im Fall der beruflichen Rehabilitation gilt dies auch, wenn ohne das Übergangsgeld eine Erwerbsminderungsrente von der Rentenversicherung nur zu zählen wäre (aber aktuell nicht gezahlt wird). Auch für Arbeitslose kann Übergangsgeld gezahlt werden, nicht aber, wenn der Antragssteller ALG II bezieht, in diesem Fall wird die Grundsicherung weitergezahlt. Außerdem ist bedeutend, dass eine medizinische Maßnahme allein nicht ausreicht, damit der Betroffene wieder auf dem Arbeitsmarkt einsatzbereit ist. Um Übergangsgeld zu beantragen, muss außerdem die Teilnahme an einer zertifizierten Umschulung nachgewiesen werden.

 

Was umfasst das Übergangsgeld bei einer Umschulung?

Wenn die genannten Voraussetzungen erfüllt sind, trägt die Arbeitsagentur und die Rentenversicherung die Kosten für die Umschulung selbst sowie für den Lebensunterhalt während der Dauer der Maßnahme:

  • Übergangsgeld anstelle eines Gehalts
  • Übergangsgeld bei Krankheit während der Umschulung für weitere sechs Wochen (wie Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber im Krankheitsfall).
  • Beträge zur gesetzlichen Krankenversicherung­, Pflegeversicherung und Rentenversicherung

 

Die Höhe des Übergangsgeld bei der Teilnahme an einer Umschulungsmaßnahme

Die Höhe des Übergangsgeldes bei der Teilnahme bemisst sich prozentual nach dem letzten Nettogehalt vor Antragsstellung. Für Versicherte ohne Kinder beträgt es 68 % des Nettoarbeitsentgeltes. Es erhöht sich auf 75 %, wenn der Antragssteller Kinder und einen Anspruch auf Kindergeld haben, das heißt mindestens bis das Kind oder die Kinder das 18. Lebensjahr vollendet haben, maximal bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres, wenn das Kind bis dahin eine erstmalige Berufsausbildung oder ein Erststudium absolviert. Bei Selbstständigen liegt der Prozentsatz bei 80 % des Einkommens, auf dessen Grundlage sich die Beiträge im letzten Kalenderjahr vor Leistungsbewilligung errechnet haben.

Bei Arbeitslosen errechnet sich der Beitrag auf der Grundlage des vor der Arbeitslosigkeit beitragspflichtigen Gehalts. Sollte dieses Gehalt länger als drei Jahre zurückliegen, wird eine Tarifsvergleichsberechnung vorgenommen, im Rahmen derer errechnet wird, wie hoch der Brutto- und Nettoverdienst im Monat vor der Antragsstellung gewesen wären. Sollte während des Bezugs des Übergangsgeldes Lohn bezogen werden, werden die Einkünfte auf die Höhe des Übergangsgeldes angerechnet und die Zahlungen des Übergangsgeldes werden entsprechend gemindert. Einen weniger detaillierten Überblick gibt auch das Portal des gemeinnützigen Betanet, auf deren Internetseiten auch Beratungsstellen verzeichnet sind.

 

Woher weiß ich, wieviel Übergangsgeld ich bekommen?

Nach dem erfolgreichen Antrag bei DRV oder Arbeitsamt bekommen Sie einen Bescheid, der die Höhe des Übergangsgelds festlegt. Sollte der Betrag nicht stimmen, dann legen Sie Widerspruch gegen den Bescheid ein. Nur so kommt es zu einer nochmaligen Prüfung Ihres Anspruchs.

 

Der Antrag auf Übergangsgeld bei der Teilnahme an einer Umschulung zur beruflichen Rehabilitation

Der Antrag auf Übergangsgeld bei der Teilnahme an einer Umschulung zur beruflichen Rehabilitation kann bei der Deutschen Rentenversicherung eingereicht werden. Der Antrag sollte dabei, um Wartezeiten zu verzögern, rechtzeitig gestellt werden; nicht erst, wenn das Krankengeld beziehungsweise die Lohnfortzahlungen des Arbeitgebers auslaufen oder bereits ausgelaufen sind. Benötigt wird dazu ein Einkommensnachweis, der bei Angestellten vom Arbeitgeber vorzulegen ist.

Weitere Informationen erhalten Versicherte bei der Deutschen Rentenversicherung sowie bei den Krankenkassen, die auch im Einzelfall beratend zur Seite stehen. Im Zweifelsfall lohnt sich der Antrag auch dann, wenn sich der Antragssteller oder die Antragsstellering nicht ganz sicher ist, ob er oder sie alle Voraussetzungen für eine Bewilligung erfüllt.

 

Was tun, wenn das Übergangsgeld nicht reicht und zu wenig ist?

Jedes Jahr wird eine Anpassung des Übergangsgelds vorgenommen, die parallel zu den allgemeinen Lohnsteigerungen erfolgt. Es kann jedoch nur zu einer Erhöhung kommen. Sollten das allgemeine Lohnniveau sinken, dann bleibt das Übergangsgeld unverändert.

 

Darf man einen Nebenjob haben, während man Übergangsgeld bekommt?

Ja, Sie dürfen zwar nebenbei noch arbeiten, doch von dem zusätzlich verdienten Geld bliebt leider nicht viel übrigen. Das Übergangsgeld soll jedenfalls in der Theorie dazu ausreichen, den Lebensunterhalt vor, während und nach der Umschulung zu decken. Aus diesem Grund werden zusätzliche Einkünfte während des Bezugs mit dem Übergangsgeld verrechnet. Dies gilt insbesondere für eine vom Arbeitgeber gezahltes Umschulungsgehalt (betriebliche Umschulung), Einkünfte aus einer Selbstständigkeit, ebenso bei einer Erwerbsminderungsrente, finanzielle Ansprüche gegen andere öffentlich-rechtliche Stellen und bei Verletztengeld.

 

Vorteile der Beantragung des Übergangsgeldes für eine Umschulung

Die Beantragung des Übergangsgeldes zur Teilnahme an einer Umschulung kann sowohl für den Betroffenen als auch für die Deutsche Rentenversicherung von Vorteil sein. Die Deutsche Rentenversicherung vermeidet dadurch Rentenzahlungen; für den Antragssteller aber bedeutet die Zahlung des Übergangsgeldes die Chance auf eine berufliche Rehabilitation und Neuorientierung.

Gerade nach einer schweren Krankheit oder bei einer chronischen Erkrankung, die das Weiterarbeiten im ursprünglichen Job unmöglich macht, können durch eine Umschulung neue berufliche Perspektiven erkundet, neue Einsatzmöglichkeiten entdeckt und neue Fähigkeiten geschult werden. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können dadurch die Erfahrung machen, dass sie, ihr know-how und ihre Erfahrung weiterhin geschätzt und gebraucht werden, während Arbeitgeber nicht auf die Expertise dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verzichten müssen.

 

Wie muss Übergangsgeld in der Steuererklärung

Übergangsgeld ist steuerfrei. In der Steuererklärung wird das Übergangsgeld dennoch angegeben, und zwar als steuerfreies Einkommen nach § 32b des Einkommenssteuergesetzes (EStG). Sie sind verpflichtet für das Jahr, in dem Sie ein Übergangsgeld erhalten haben, eine Einkommenssteuererklärung abzugeben, wenn das Übergangsgeld insgesamt mindestens 410 Euro betragen hat. Genauere Informationen geben der Steuerberater und der Lohnsteuerhilfeverein.

 

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25 Gedanken zu „Informationen zum Übergangsgeld während einer Umschulung“

  1. Hallo,
    Ich habe eine Frage,
    Meine Frau bekommt nun Übergangsgeld für insgesamt 3 Jahren.
    Sie ist gesetzlich freiwillig versichert, ich als ihr Ehemann bin Beamter und privat versichert. Meine Gehalt wurde somit als Grundlage für die Beiträge zur Krankenversicherung genommen. Ändert sich das nun und wenn ja, wo muss ich das melden?

    Antworten
    • Hallo Thorsten,

      ja, der Beitrag bemisst sich nach dem Gehalt des Versicherten. Die Beitragshöhe wird von der jeweiligen Krankenversicherung festgesetzt und Ihre Gattin muss diese entsprechend in Kenntnis setzen.

      Alles Gute!

      Antworten
  2. Hallo,

    ich habe bereits eine Ausbildung in einem anderen Beruf vor rund 8 Jahren gemacht (Marketingkommunikation) und fange nun zum 01.08. eine neue Ausbildung an (Vermessungstechniker). Das Ausbildungsgehalt ist gering und nach Zahlung für Wohnung und Zugticket bleibt nicht mehr viel übrig. Kann ich eine Umschulung beantragen und Übergangsgeld bekommen? , oder gibt es andere Möglichkeiten für Zuschüsse?

    Antworten
    • Hallo Roman,

      danke für Ihre Anfrage.
      Für eine Umschulung müssen Sie sich von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter zunächst beraten lassen und können auch erst nach der Bewilligung einer Umschulung einen Ausbildungsvertrag unterschreiben. Für die bereits organisierte Ausbildung können Sie also keine staatliche Finanzierung bekommen.

      Für eine Umschulung müssen Voraussetzungen erfüllt werden, insbesondere drohende Arbeitslosigkeit in Ihrem bisherigen Beruf (Bedingt durch Konjunkturprobleme oder wegen nachgewiesener gesundheitlicher Einschränkungen). Schwierig wird es, wenn Sie bereits gekündigt haben, leichter hingegen, wenn Sie Ihre Arbeitsstelle verloren haben. Umschulungen sind kostenträchtig und nur bewilligt, wenn Sie einen Förderbedarf haben um Arbeitslosigkeit dauerhaft abzuwenden / zu verhindern. Gehen Sie nicht naiv in das “Beratungsgespräch”, sondern bereiten Sie sich unbedingt vor, zum Beispiel indem Sie die Artikel unter FAQ lesen, insbesondere diesen Artikel hier.

      Wenn Sie keine Umschulung machen, sondern die Ausbildung beginnen, dann nutzen Sie ggf. weitere Zuschüsse: Beantragen Sie bei Ihrer Stadt / Kommune das Wohngeld und prüfen Sie, ob Sie Ihr Ausbildungsgehalt mit Hartz4 aufgestockt werden kann.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten
  3. Hallo,
    nach 1,5 Jahren AU nach einer Herzoperation wurde mir von der DRV eine Umschulung genehmigt.
    die Umschulungsmaßnahme hat nun auch schon begonnen, nur über die Finanzierung meines Lebensunterhalts wurde ich bis jetzt nur sehr schwammig informiert. Berechnet die DRV nach dem mir zuletzt bezahlten Krankengeld wenn ich durchgängig bis zu Beginn der Umschulung krankgeschrieben war?
    Mfg Robert

    Antworten
    • Guten Tag Robert,

      danke für Ihre Nachricht.
      Währen der Umschulung erhalten Sie kein Krankengeld mehr, sondern ein Umschulungsgeld. Der monatliche Betrag kann auf kann im Bereich des Krankengeldes liegen, muss es aber nicht. Für die Bemessung des Krankengeldes war Ihre vorheriges Einkommen maßgeblich, für das Umschulungsgeld wird dieses jedoch gerade nicht herangezogen. Das Umschulungsgehalt ist ein aufgestocktes Ausbildungsgehalt, wobei meist noch zusätzliche Zuschüsse beantragt werden können.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Umschulung!

      Antworten
  4. Hallo,
    mein Mann macht gerade eine Umschulung seit Februar, weil er aus gesundheitlichen Gründen seinen alten Beruf nicht mehr ausüben kann. Ärztliches Attest vom Amtsarzt liegt vor. Er war 2,5 Jahre zu Hause. Sind also in Hartz4 gerutscht. Finanziert wird die Umschulung vom Jobcenter. Wir als Familie bekommen Aufstockung vom Jobcenter, da mein Gehalt für 4 Personen nicht ausreicht. Meine Frage: Würde meinem Mann auch Übergangsgeld zustehen obwohl die Umschulung schon am laufen ist?

    Antworten
    • Guten Tag,

      das Übergangsgeld müsste rückwirkend bei der Rentenversicherung beantragt werden. Inwiefern Sie nach Beginn der Umschulung noch Erfolg haben, können wir mangels Erfahrungswerten nicht einschätzen. Ein Telefonat mit der Rentenversicherung sollte Ihnen jedoch unkompliziert Information verschaffen können.
      Viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten
  5. Hallo. Ich bin seid 09/18 Arbeitssuchend uns beziehe ALG I. Bekam dann eine Reha über die Rentenversicherung. Übergangsgeld bemessen vom ALG I.
    Nun bekam ich meine Bewilligungsbescheid der RV für eine Umschulung. Von welchem kann ich ausgehen Für das Übergangsgeld? ALG Ii oder .des.lwtzen Gehalts. Danke und LG

    Antworten
  6. ich habe bis september 2014 als Kraftfahrer(Lohn Netto ca 1600 Euro) gearbeitet bin dann an Epilepsie erkrankt und war dann 18 monate im Krankengeldbezug habe dann einen Antrag wegen Umschulung gestellt aber weil es mir zulange dauerte habe ich zwischenzeitlich bei einer Zeitarbeits Firma( Lohn Netto ca 1350 Euro) angefangen für ca 7 Monate und dann bei einer Firma ein befristetes Arbeitsverhältis angefangen(Lohn Nettoca 1350 Euro) ca 5 monate danach war ich bis april 2018 im Arbeitslosengeld 1 Bezug ( Netto ca 1100 Euro) bin dann in Arbeitslosengeld 2 gerutscht.
    im Mai 2018 habe ich dann einen schweren Herzinfarkt gehabt und bin anschliessend in die Gesundheitliche Reha gegangen 10 Wochen dort habe ich erneut einen Antrag für eine Umschulung gestellt der nun genehmigt worden ist.
    Wie Hoch wird Ca. mein Überbrückungsgeld sein. Bin als ungelernter gelistet (war bis zur Epilepsie Kraftfahrer ca 15 Jahre) habe 2 Kinder die Kindergeld beziehen.
    Danke

    Antworten
    • Guten Tag,

      vielen Dank für Ihre Anfrage.
      Das Übergangsgeld / Überbrückungsgeld beträgt 68 Prozent des letzten Nettoarbeitsentgelts, wenn der Versicherte keine Kinder hat. In Ihrem Fall, also mit mindestens einem Kind mit Kindergeldanspruch, liegt der Anspruch bei 75 Prozent.

      Bei der Rentenversicherung können Sie auch nachfragen, wie viel Geld Sie konkret beziehen werden. Nummer des Servicetelefons: 0800 1000 4800.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg für Ihre Umschulung und weiterhin gute Genesung

      Antworten
  7. Hallo,
    habe im letzten Jahr, nach abgebrochenem Studium, eine Ausbildung zum Kfm für Büromanagement erfolgreich beendet. Wurde zum ende hin Krank durch die Ausbildung und wollte es nur noch hinter mich bringen. Im selben Bereich möchte ich nicht mehr arbeiten und möchte mich nun Umschulen lassen, weil ich mit dem erlerntem Ausbildungsberuf nicht zufrieden war. Alg1 bekomme ich noch 1 Monat, welche Einrichtung sollte ich diesbezüglich ansprechen um Fördermittel zu erhalten für das BTB Bildungswerk in München.

    Antworten
    • Gibt es nicht, da Du bereits eine abgeschlossene Erstausbildung hast. Bildungswerk ist nur für junge Menschen bis 27 und ohne Ausbildung. Du musst in ein BfW. Dahin sollte es aber schwer werden, wenn du mit der Ausbildung einfach nur nicht zufrieden warst. Sollte dir ein Psychiater und medizinische als auch medizinische Reha relevante Diagnosen stellen, tja dann kannst du wahrscheinlich eine Umschulung im BfW beginnen. Aber du merkst, dahin ist es ein langer Weg. Einfach nur nicht zufrieden sein, das kannste aber knicken, dass dir das jemand bezahlt! Such dir liebereinfach selbst eine andere Ausbildung, neben den geforderten Bewerbungen seitens des (baldigen) Jobcenters auf deinen abgeschlossenen Beruf.

      Antworten
  8. Hallo,

    ich bin seit einigen Jahren ohne Einkommen und quasi, Hausmann. Jetzt würde ich gern eine Umschulung beantragen und Frage mich ob in dieser Zeit auch Übergangsgeld für mich in Frage kommt. Das Problem ist das ich nicht vor Antragstellung Beiträge in die Rentenversicherung gezahlt habe. Ist das schon ein Ausschlußkriterium?

    MFG Daniel

    Antworten
    • 15 Jahre Beiträge musst du schon haben, oder alternativ innerhalb eines bestehenden Arbeitsverhältnisses krank geworden sein und vom Lohn ausgesteuert worden sein. Problem ist, warum solltest du jetzt einfach eine Umschulung bezahlt bekommen? Ohne Grund? Hausmann und der Wunsch nach Veränderung – da gibt es nicht wenige. Aber diese Leistung ist teuer und wird eher Menschen gegeben, die aufgrund von KRANKHEIT Ihren alten Beruf nicht mehr ausüben können. Frage beim Jobcenter an, aber wenn deine Frau sowieso mehr verdient, als du bzw. deine Familie beim Jobcenter hättet, dann kannste gleich deine liebe Frau fragen, ob sie Dich finanziert. Andere Möglichkeiten hast du wohl nicht.

      Antworten
  9. ich bin seit 9 Jahren beim Integrations-Fachdiest „Die Kette“ beschäftigt. Auf grund einer Allergie darf ich in diesem Bereich nicht mehr arbeiten. Darum möchte ich eine Umschulung (Ausbildung) als Krankenpfleger/Altenpfleger machen.
    Bitte teilen sie mir mit, wer als Träger der Kosten in Frage kommt, und bei wem ich die ersten Schritte einleiten muss.

    Thomas R

    Antworten
    • In diesem Fall wäre die Rentenversicherung der erster Ansprechpartner für eine Finanzierung der Umschulung. Viel Erfolg!

      Antworten
  10. Hallo
    Auch ich habe zur Übergangsgeldhöhe eine Frage.
    Ich bin langzeitkrank. Im April bin ich aus dem Krankengeld ausgesteuert worden. Seit der Zeit bekomme ich ALG. Meine LTA beginnt im Februar ´19. Über die ganze Zeit bin ich AU geschrieben. Meine letzte Gehaltszahlung meines Arbeitgebers war im Okt. 2016.
    Bekomme ich jetzt Übergangsgeld vom Gehalt ( da noch in der 3 Jahresfrist ) oder vom Krankengeld?

    Danke

    Antworten
    • Du bekommst Übergangsgeld. Richtig. Während medizinischer Reha wird aber die Zeit auch beim Krankengeld angerechnet. Wie das bei LTA ist, weiß ich nicht.

      Antworten
  11. meine Frage Lautet: Ich bin seit 1 jahr krankgeschrieben, bekomme ich übergangsgeld vom Krankengeld, oder weil ich noch bei meiner Firma angestellt bin von meinen letzten lohn?”

    Antworten
  12. Hallo,
    Also die Berufsgenossenschaft finanziert mir eine Umschulung die 24 Monate dauern wird.
    Meine Frage ist kriege ich dann 24 Monate Übergangsgeld die 68%.?
    Mfg. Ferdi

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