Umschulung zum/ zur Kinderpfleger/in

Kinderpflege umfasst auch Spaß und Spiel. © drubig-photo - Fotolia.com
Kinderpflege umfasst auch Spaß und Spiel.

Nach der Umschulung zur geprüften Kinderpflegerin / zum Kinderpfleger sind diese qualifizierte, pädagogische Fachkräfte in der Kindererziehung. Sie werden in verschiedenen Einrichtungen der sozialen Arbeit tätig. Allen voran in Kindertagesstätten, in der Schulbetreuung, in Kinderheimen, aber auch in Einrichtungen für behinderte und psychisch erkrankte Kinder sowie allgemein im Bereich der Heilpädagogik. Zu den Aufgaben umgeschulter Kinderpfleger gehören die professionelle Betreuung und Pflege der Kinder, wobei sie mit Sozialpädagoginnen und Erziehern zusammenarbeiten. Je nach Wirkstätte und Ausbildungsschwerpunkt (von Kleinkindpädagogik bis zur vorschulische Erziehung) arbeiten sie dabei vorwiegend mit Säuglingen, Kleinkindern und Grundschulkindern, seltener hingegen mit Heranwachsenden und Jugendlichen.

Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger helfen, abhängig vom Beschäftigungsort und vom Alter der von ihnen betreuten Kinder, beim Wickeln, beim Umziehen, Waschen und Zähneputzen, machen den Kindern Angebote zum Spielen, betreuen sie beim Basteln und bei den Hausaufgaben, schlichten Konflikte zwischen den Kindern, spenden Trost und übernehmen auch sonst alle täglichen Aufgaben, die in der Arbeit mit Kindern anfallen. Die Dauer der Umschulung jedoch variiert ebenso wie die genaue Berufsbezeichnung.

 

Was ist der Unterschied zwischen Kinderpfleger, Sozialpädagogische Assistentin oder Erzieherhelfer?

Die Umschulung zum Kinderpflegers und die Umschulung zum Sozialpädagogischen Assistenten (kurz SPA) sind inhaltsgleich. Es handelt sich lediglich um regionale sprachliche Unterschiede. Die Ausbildung zur Sozialpädagogische Assistentin wird teils mit dem Berufsbild des Sozialassistenten verwechselt. Beide arbeiten zwar mit Kindern, die Sozialassistenz zielt aber vorrangig auf die Unterstützung und Inklusive von behinderten Menschen im Alltag ab.

Erzieherhelfer sind meist unqualifizierte Einsteiger oder Absolventen einer kurzen Fortbildung, die die Arbeit von Erziehern unterstützen. Erzieherhelferinnen werden teils auch als Kindergartenassistenten, Kinderpflegehelfer oder Ergänzungskräfte bezeichnet.

 

Wer ist eine Kinderpflegerin eine Pädagogische Fachkraft?
Ja, Kinderpfleger sind Pädagogische Fachkräfte. Genauso wie alle anderen Ausbildungsberufe, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Wenn Sie einen der folgenden Berufe gelernt haben, dürfen Sie sich somit auch Pädagogische Fachkraft nennen:

 

blankZukunftsaussichten für den Beruf des Kinderpflegers/ der Kinderpflegerin

Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger werden in Zukunft in verstärktem Maße gebraucht. Seit dem Jahr 2013 werden Krippenplatzes auch für die Kleinsten gesetzlich zugesichert. Hierfür werden nicht nur Erzieherinnen zum Teil händeringend gesucht, sondern auch fachkundige pädagogische Fachkräfte wie Kinderpflege rund Sozialpädagogische Assistentinnen mit Spezialisierung in Frühpädagogik.

 

Wo finden man nach der Ausbildung eine Anstellung?

Da die Umschulung zum Kinderpfleger/ zur Kinderpflegerin die Absolventen für den weiten Bereich der Kinderbetreuung qualifiziert, erschließen sich ihnen nach der zweiten Ausbildung weitere Tätigkeitsfelder:

  • Kindererziehung in Kindergärten, Kindertagesstätten und Kinderkrippen
  • Übernahme von pädagogische Aufgaben in Vorschulen, Ganztagsschulen und Kinderhorten
  • Jugendarbeit in Jugendzentren und Beratungsstellen
  • Betreuung von behinderten Kindern in Tagesstätten, Tagespflege und Heimen
  • Betreuung in Kinderkliniken oder Krankenhäusern mit kindermedizinischen Abteilungen
  • in privaten Haushalten als „Nanny“ / „Kindermädchen“
  • Selbstständigkeit als Tagesmutter

 

Dauer und Inhalte der Umschulung zum Kinderpfleger

Die Umschulung zur Kinderpflegerin dauert in der Regel zwei Jahre in Vollzeit. Die Regelzeit der Ausbildung beträgt drei Jahre, aber über eine Berücksichtigung von einschlägiger Berufserfahrung ist eine Verkürzung um ein Jahr möglich. Wenn Sie bisher also noch keine Berufsausbildung abgeschlossen haben, jedoch als unqualifizierte Kraft im sozialen Bereich gearbeitet haben, ist ebenso eine verkürzte Umschulung möglich. In einzelnen Bundesländern kann auch die Erziehungszeit als Vorkenntnisse berücksichtigt werden. Genaueres erfahren Sie von den zuständigen Prüfungsausschüssen der Berufsfachschulen im jeweiligen Bundesland.

Ich bin mit einem behinderten Bruder aufgewachsen, der starb, als er 21 war. Ihn bis zuletzt zu pflegen und zu betreuen, war mir immer ein Herzensbedürfnis. So lag der Wunsch nach einer Tätigkeit mit behinderten Kindern nicht weit. Nach einer durch mangelnde finanzielle Mittel anstrengenden Umschulung zur Kinderpflegerin bin ich heute aber in meinem Traumberuf angelangt. Jedem, der über eine Kinderpfleger-Umschulung nachdenkt, will ich nur dazu raten.Dorothea S., Würzburg, zu ihren Erfahrungen bei und nach der Kinderpflege-Umschulung

 

Kann man Kinderpflegerin innerhalb eines Jahres werden?

Ja, die Umschulung zum staatlich geprüften Kinderpfleger ist auch in weniger als 1 Jahr möglich. Wenn Sie bereits in der Kinderbetreuung arbeiten, können Sie über eine Nachqualifizierung die  Externenprüfung für Kinderpfleger ablegen. Hierfür gibt es Vorbereitungskurse halbtags, die meist zwischen 6-8 Monate dauern. Zusätzlich müssen etwa 800 Stunden Praktikum (etwa in einer KiTa) absolviert werden. Bei einer Nachqualifizierung wird die vorhandene Berufserfahrung anerkannt. Auch wenn über die Zulassung im Einzelfall entschieden wird: Die Externenprüfung statt einer Umschulung ist nur ein Weg, wenn Sie bereits zuvor in einer Kindertagesstätte etc. gearbeitet haben.

 

Gibt es eine Umschulung in Teilzeit?

Wer als Kinderpflegerin arbeiten möchte, kann unter bestimmten Voraussetzungen die Umschulung auch in Teilzeit absolvieren. Es ist möglich die Ausbildungszeit zu verlängern, damit Sie mit weniger Zeitdruck an den Schulungen teilnehmen können. Denkbar ist jedoch auch, dass Sie die Qualifizierung innerhalb der 2 Jahre abschließen, allerdings mit weniger Wochenstunden als Ihre Kollegen. Sollten sie bereits in der Kinderbetreuung arbeiten, dann kann auch in Teilzeit an einer Vorbereitung auf die Externenprüfung teilgenommen werden. Sollte die Maßnahme über das Arbeitsamt oder die Rentenversicherung finanziert werden, dann ist eine Teilzeitumschulung meist an eine der folgenden Bedingungen geknüpft:

  • Sie betreuen während der Umschulung ein eigenes Kind.
  • Sie pflegen einen Angehörigen.
  • Die Umschulung ist wegen einer Krankheit erforderlich und Sie sind gesundheitlich nicht voll belastbar.

 

Kann ich auch nebenberuflich Kinderpflegerin werden?

Ja, es gibt die Möglichkeit, dass Sie die Umschulung zum Kinderpfleger berufsbegleitend absolvieren. Hierfür wären Sie als unqualifizierte Kraft in einem Kindergarten angestellt tätig und besuchen nebenbei die Schulungen für Kinderpflege. Es ist leider weiterhin so, dass es keine Kurse an einer Abendschule für Kinderpflegerin gibt. Das Projekt einer Berufswechsels nebenbei steht und fällt mit dem Angebot passender Seminare an Sozialfachschulen in den Abendstunden. Wenn die Möglichkeit einer über das Arbeitsamt geförderten Umschulung in Vollzeit besteht, dann ist diese Option finanziell meist vorteilhafter.

 

Was lernt man in der Maßnahme?

Die Umschulung schließt mit der staatlichen Prüfung für Kinderpfleger ab. Ergänzt werden die schulischen Qualifizierungsmaßnahmen dabei durch einen hohen Anteil an Praxiserfahrung, etwa in Kindergärten oder Betreuungseinrichtungen, indem die angehenden Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger gemeinsam mit Erzieherinnen und Erziehern im Team tätig sind.

Zu den Kerninhalten der Umschulung gehören:

  • rechtliche Grundlagen der Kinderpflege
  • Grundlagen der frühkindlichen Pädagogik, Kindheitspädagogik und Vorschulpädagogik
  • Grundlagen der Psychologie und kognitiven, emotionalen und sprachlichen Entwicklung
  • solides Grundwissen in Gesundheits- und Hygienefragen,
  • Gestaltung von Kinderbetreuung in der Praxis (je nach Kindergartenkonzept)
  • Konfliktmanagement und Gesprächsführung

 

blankZielgruppen der Umschulung zum Kinderpfleger/ zur Kinderpflegerin

Die verkürzte Ausbildung zur Kinderpflegerin setzt in sämtlichen Bundesländern mindestens einen Hauptschulabschluss voraus. Über weitere Zugangsvoraussetzungen wie etwa Praktika kann der jeweilige Bildungsträger entscheiden. Zielgruppen sind Frauen und Männer, die gern professionell mit Kindern arbeiten und mit Freude im sozialen Bereich tätig werden wollen und ist zum Beispiel auch geeignet für Hausfrauen und Hausmänner, die sich im sozialen Bereich engagieren möchten oder für ehrenamtlich im sozialen Sektor Beschäftige, die sich weiterqualifizieren möchten.

 

blankFörderung der Umschulung durch Agentur für Arbeit und  Jobcenter

Eine Förderung der Umschulung zum Kinderpfleger/ zur Kinderpflegerin durch das Jobcenter  ist prinzipiell möglich. Arbeitslose und Arbeitssuchende wenden sich mit ihrem Wunsch dazu direkt an ihr Jobcenter. Hier wird dann geprüft, ob die Voraussetzungen für die Ausstellung eines sogenannten „Bildungsgutscheins“ nach § 81 SGB III vorliegen und ob sich der Interessent für den sozialen Beruf eignet. Sollte der Antrag bewilligt werden, kann der Bildungsgutschein bei einem Anbieter eigener Wahl eingereicht werden; das Arbeitslosengeld kann während der Umschulungszeit dabei weitergezahlt werden. Über Anbieter in ihrer Region, die eine Umschulung zum Kinderpfleger/ zur Kinderpflegerin anbieten, könnten Interessenten sich zunächst aber auch online informieren.

 

Anbieter und Bildungsträger

Die Umschulung zum Kinderpfleger folgt inhaltlich der dualen, praxisintegrierten Ausbildungen (PIA) in der Kinderpflege. Der theoretische Teil der Ausbildung bzw. Umschulung wird an Berufsfachschulen für Kinderpflege vermittelt. Bereits in mittelgroßen Städten finden Sie eine passende Sozialfachschule.

Das Berufspraktikum wird an der selbst gewählten Einrichtungen durchgeführt. Das zweite Jahr der Umschulung entspricht dem Anerkennungsjahr in der Ausbildung zur Kinderpflegerin. Anbieter von Praktikumsplätzen können Kindertagesstätten, Krippen oder ähnliche Einrichtungen sein. Hier können angehende Kinderpflegerinnen und –pfleger auch schon erste berufliche Kontakte knüpfen, die ihnen nach der Ausbildung zugutekommen. Freie Stellen entnehmen Sie dem lokalen Stellenmarkt oder über die Jobbörse der Agentur für Arbeit und des Jobcenters.

 

Quereinstieg: Kann man ohne Umschulung Kinderpfleger werden?

Nein, der staatlich geprüfte Kinderpfleger ist eine Berufsbezeichnung, die nur benutzt werden darf, wenn die verkürzte Ausbildung oder Umschulung erfolgreich abgeschlossen wurde. Wer als Quereinsteiger ohne Ausbildung in einem Kindergarten oder Kinderheim arbeiten möchte, (vielleicht weil Sie noch nicht sicher sind, ob Sie die Umschulung machen möchten), der hat Alternativen zur Umschulung zur Kinderpfleger:

In Kindertagesstätten werden auch zunehmend ungelernte Ergänzungskräfte und Kindergartenassistenten eingesetzt. Hierfür ist lediglich ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis und Gesundheitszeugnis sowie ein mehrwöchiger Kurs zur Vorbereitung erforderlich. Ein Hauptschulabschluss reicht aus. Der Vorbereitungskurs für Ergänzungskräfte wird ebenfalls vom Arbeitsamt und Jobcenter finanziert.

 

Ergänzungskraft bzw. Kindergartenassistent: Alternative zum Kinderpfleger und Erzieher ohne Ausbildung?

Ja, denn der Traum, Kinderpflegerin oder Erzieher ohne Ausbildung zu werden, ist schnell ausgeträumt: Kinderpfleger und Erzieherinnen sind geschützte Berufsbezeichnungen, die ohne Ausbildung oder Umschulung nicht geführt werden darf. Über den Weg der Ergänzungskraft können Sie auch ungelernt im Kindergarten arbeiten. Es gibt jedoch auch kürzere sowie berufsbegleitend angelegte Lehrgänge, im Rahmen derer das notwendige Fachwissen erworben werden kann. 

Darüberhinaus ist der abgeschlossene Kurs zum Kinderpflegehelfer bzw. Kindergartenassistenten hilfreich für die Bewerbung um eine Ausbildungsplatz / Umschulungsstelle für angehende Kinderpfleger.

 

Welche Weiterbildungen sind geeignet?

Für Kinderpfleger gibt es mittlerweile ein großflächiges Angebot an Weiterbildungen. Ideal sind Angebote, die vorhandenes Wissen vertiefen und sich mit einem meist langen Arbeitstag vereinbaren lassen. Bereits in mittelgroßen Städten finden Sie eine Vielzahl an Weiterbildungsinstituten, die u.a. Wochenendseminare anbieten. Bei einer Finanzierung der Weiterbildung durch den Arbeitgeber, können Kinderpfleger oft auch während der Arbeitszeit an einem Weiterbildungsseminar teilnehmen. Wenn Sie sich für eine mehrwöchige Qualifizierungsmaßnahme interessieren, dann führt meist kein Weg an einem Online Fernkurs vorbei:

 

Von Kinderpflegerin zur Erzieherin (Pädagogische Fachkraft)

Sehr beliebt ist bei umgeschulten Kinderpflegern die Aufstiegsfortbildung zum Erzieher. Ihre einschlägige Ausbildung ersetzt den Besuch einer Fachschule für Erzieher nicht. Allerdings ist die Umschulung zur Kinderpflegerin für viele Interessenten erst der Schlüssel zu dieser Weiterbildung: Im Grundsatz können Bewerber mit Hauptschulabschluss keine Ausbildung zur Erzieherin absolvieren. Über den „Umweg“ der Kinderpflegerausbildung ist der Weg zum Erzieherberuf dann doch noch möglich.

 

Berufswechsel: Raus aus der Kinderpflege

Von Kinderpflegerin zur Bürokauffrau

Sie haben die Kinderpflegerausbildung gemacht und stellen fest, dass ein Bürojob doch besser zu Ihnen passt? Berufsgruppen, die mit Kindern arbeiten, leiden häufig unter der konstant hohen Lautstärke. Ein Berufswechsel ins Büro kann zumindest den akustischen Stress reduzieren. Ob Sie hierfür eine formale Umschulung zur Kauffrau für Büromanagement oder Kaufmann für Bürokommunikation benötigen, hängt meist von der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt ab. Je höher der Bedarf an Sachbearbeitern und Büromitarbeitern, desto durchlässiger ist der Stellenmarkt auch für Quereinsteiger. Empfehlenswert ist es oft doch, dass Sie neben Ihrer Arbeit eine Weiterbildung machen, die die Chancen Ihrer Bewerbung steigern. Diese Fortbildungen sind nebenbei möglich und vermitteln Ihnen in kürzester Zeit wichtiges Fachwissen:

 

Von Kinderpflegerin zur Kinderkrankenschwester

Wenn Sie nach Ihrer Ausbildung zum Kinderpfleger feststellen, dass Sie sich mehr für eine Arbeit im medizinischen Bereich interessieren, dann ist die Umschulung zur Kinderkrankenschwester ideal. Für den Berufswechsel ist eine reine Fortbildung nicht ausreichend, allerdings kann die Dauer der Umschulung auf zwei Jahre reduziert werden. So wird Ihre einschlägige Vorerfahrung verkürzend berücksichtigt. Der Berufswechsel in die Kinderkrankenpflege ist dual aufgebaut: Sie besuchen einerseits den Unterricht an einer Pflegefachschule, andererseits arbeiten Sie in Einrichtungen wie Kinderkrankenhäuser oder Hospize.

 

Verwandte Berufe per Fernstudium studieren

Sie möchten als Kinderpfleger arbeiten und deswegen sich weiterqualifizieren, dann kommt als Alternative zur Ausbildung eventuell auch ein Fernstudium in Frage. Fernkurse können in der Regel auch mit Hauptschulabschluss oder mittlerer Reife abgeschlossen werden und setzen gerade kein Abitur voraus. Leider gibt es auch Ausnahmen:

Der Bachelor in Kindheitspädagogik, Leitung und Management (B.A.) als Fernstudium an der Hochschule Fresenius setzt mindestens ein Fachabitur voraus. Ohne Hochschulzulassung ist eine Teilnahme erst möglich, wenn Sie die Erzieherinnen-Ausbildung abgeschlossen haben.

Mit Hauptschul- oder Realschulabschluss sind die anerkannten Fernkurse im Bereich Kindererziehung, Pädagogik sowie Pflege und Ernährung für Kleinkindern beliebt. Wir haben Ihnen eine Liste der besten Fernschulen zusammengestellt. Bestellen Sie unverbindlich Informationsmaterial und lassen Sie sich von dem vielfältigen Angebot im Bereich der Sozialpädagogik und Kinderpflege überraschen. Dieser Service ist natürlich kostenlos für Sie!

 

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10 Gedanken zu „Umschulung zum/ zur Kinderpfleger/in“

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich arbeite seit 9 Jahren als Individualbegleitung in einem Kindergarten. Hatte 3 Kinder zu begleiten, davon war ein Kind körperlich und die anderen beiden geistig, beeinträchtigt. Habe deshalb den Gedanken, dass ich Kinderpflegerin als Quereinsteiger oder ähnliches machen möchte. Meine Frage deshalb, kann man so etwas neben der Arbeit machen und werden mir die 9 Jahre Praxis anerkannt und was ist der beste und schnellste Weg. Ich würde mich sehr auf eine Antwort freuen.
    LG Barbara

    Antworten
    • Hallo Barbara,

      Sie scheinen an eine nebenberufliche Umschulung zur Kinderpflegerin zu denken. Dies ist tatsächlich möglich, Sie sind jedoch auf entsprechende Angebote der Berufsschule angewiesen. Wenden Sie sich deswegen direkt an die Berufsschule, die für Sie regional in Betracht kommt. 9 Jahre Berufserfahrung mit Kindern ist natürlich ideal und wird Ihnen das berufliche Vorankommen im Praktischen erleichtern! Allerdings führt kein Weg an der Berufsschule vorbei…

      Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten
  2. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin gelernter Industriemechaniker. Anschließend habe ich die Ausbildung zum Heilerziehungspflegehelfer ( ähnlich SPA) absolviert und arbeite nun seit 1,5 Jahren in der Krippe bzw. Kindergarten. Das war in Bayern. Dort habe ich mir die 800 Stunden ( Dank Corona mittlerweile weniger) bescheinigen lassen.

    Jetzt wohne ich auf der Nordseeinsel Amrum und möchte hier oben die externe Ausbildung zum Kinderpfleger machen. Ich finde aber irgendwie nichts im Land Schleswig-Holstein. Können Sie mir da behilflich sein?
    Vielen lieben Dank.
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael

    Antworten
    • Hallo Michael,

      danke für Ihre Nachfrage.

      Die externen Prüfung für Kinderpfleger bzw. neuerdings auch als Sozialpädagogische Assistenten bezeichnet, richtet sich nach dem Recht des jeweiligen Bundeslandes und nicht nach Bundesrecht. Das liegt daran, dass es eine Ausbildung über eine Berufsfachschule ist, für die der Landesgesetzgeber Schleswig-Hoslstein vorrangig zuständig ist.

      Das bedeutet für Sie, dass Sie sich an eine Berufsfachschule für Kinderpflege in Schleswig-Holstein wenden sollten und erfragen, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen und ob die 800 Stunden aus Bayern anerkannt werden. Wir sehen hierbei kein ernsthaftes Problem auf Sie zukommen, aber Sie sollten dies zuerst klären.

      Wir finden auch kein konkretes Angebot für die Externenprüfung. Sicherlich wird Ihnen hier aber das Berufsbildungszentrum Schleswig weitere Auskünfte erteilen können.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten
  3. Sehr geehrte Damen und Herren ,

    mein Name ist Marina und ich habe die Erzieher-Ausbildung begonnen. Dieses Jahr hatte ich meine Prüfungen. Die schriftliche Prüfung habe ich bestanden, aber die mündliche Prüfung leider nicht. Auf dieser Grund möchte ich die Kinderpfleger-Ausbildung machen. Am besten per Abendschule.

    Mit freundliche Grüße
    Marina

    Antworten
    • Hallo Marina,

      vielen Dank für Ihre Nachricht.

      Wenn Sie die mündliche Prüfung zur Erzieherin endgültig nicht bestanden haben (erkundigen Sie sich gegebenenfalls nach eine Wiederholungsmöglichkeit), dann kann der Wechsel zur Kinderpflegerin tatsächlich eine gute Idee sein. Auch hier sollten Sie vorab schon erfragen, welche Ausbildungsteile Sie sich anerkennen lassen können. Daraus kann sich dann auch eine Verkürzung der Ausbildung zur Kinderpflegerin ergeben.

      Dass Sie an einer Abendschule Kinderpflegerin werden, ist denkbar. Allerdings schwankt das Angebot am Abendschulen regional.

      Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Erfolg bei den nächsten Schritten!

      Antworten
  4. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich arbeite bereits als Quereinsteiger seit über 3 Jahren in Kitas (u.a. 1:1-Betreuung). Sie schreiben auf Ihrer Webseite, dass eine Nachqualifizierung zur Kinderpflegerin innerhalb eines Jahres möglich ist. Ich finde nirgendwo im Internet weitere Angaben dazu wie und wo dies möglich wäre. Ich bitte um weitere Infos. Vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen

    Nina

    Antworten
    • Hallo Nina,

      danke für Ihre Nachfrage.

      Ja, Sie können an sehr vielen Berufsfachschulen sich berufsbegleitend zur Kinderpflegerin nachqualifizieren lassen. Meist wird etwa ein Jahr benötigt, bis sich die Prüflinge ausreichend neben der Arbeit auf die Externenprüfung zum Kinderpfleger vorbereitet haben. Hier exemplarisch eine Berufsfachschule aus Regensburg: Externenprüfung Kinderpflege.

      Ein weiterer Weg ist eine Art schulische Vorbereitung bei einem privaten Bildungsanbieter. Dort soll mit Unterricht in den Abendstunden oder Blockunterricht am Wochenende auf die Externenprüfung vorbereitet werden. Auch hier muss mit etwa 12-15 Monaten gerechnet werden. die Kosten können häufig auch mit einem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit / des Jobcenters gedeckt werden.

      Erkundigen Sie sich nach entsprechenden Angeboten in Ihrer Region. Durch Ihre einschlägige Arbeitserfahrung sollte Ihnen die Nachqualifizierung als Quereinsteigerin gut gelingen können.

      Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten
  5. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich würde gerne eine Ausbildung als Kinderpflegerin machen und wäre Ihnen sehr Dankbar wenn Sie mir den Hinweis geben an wen ich mich wenden kann.

    Vielen lieben Dank.

    Mit freundlich Grüßen
    Malina

    Antworten
    • Hallo Malina,

      die Ausbildung zur Kinderpflegerin ist meist eine schulische Ausbildung mit längeren praktischen Phasen in einem Kindergarten oder eine betriebliche Ausbildung in einer KiTa mit Theorieunterricht an einer Berufsfachschule für Soziale Berufe. Entweder Sie wenden sich an die Agentur für Arbeit oder Sie suchen direkt nach einer Berufsfachschule in Ihrer Nähe und erkundigen sich dort, nach Ihren individuellen Möglichkeiten. Alternativ können Sie sich auch auf einen Ausbildungsplatz bei einer Kinderbetreuungsstelle bewerben.

      Wir wünschen dabei viel Erfolg und alles Gute!

      Antworten

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