Zweitstudium Informatik – der umfassende Ratgeber

Im zweiten Studium zum Informatiker – wie und wo ist das möglich?

Handelte es sich bei der Studienrichtung Informatik noch vor einiger Zeit um eine akademische Randerscheinung, zählt sie mittlerweile zu den absolut beliebtesten und vor allem auch erfolgreichsten Fachgebieten für die sich Studenten entscheiden können. Vor allem die Berufsaussichten können stark verbessert werden, wenn man sich für ein Studium im IT-Bereich entscheidet und das ist auch der Grund, warum sich immer mehr Menschen dazu entschließen, nach einem erfolgreich absolvierten Erststudium zusätzlich ein Informatikstudium abzuschließen.

Dabei spielt es nahezu keine Rolle, was Sie zuvor studiert haben, denn die Wissenschaft zur automatischen Verarbeitung von Informationen mithilfe von Computern kann mit allen anderen Fächern perfekt kombiniert werden. Das liegt vor allem daran, dass wir mittlerweile in keinem Fachgebiet mehr auf die Verwendung von Computern und eine für den jeweiligen Berufszweig abgestimmte Software bzw. die Speicherung und das Analysieren wichtiger Daten mithilfe der modernen Technologie verzichten können.

Die Regelstudienzeit für das Fach Informatik beträgt je nach Vorbildung und Universität, für die Sie sich entscheiden bei einem Bachelor zwischen 6 und 8 Semester. Möchten Sie hingegen mit Master abschließen, so sind dafür weitere 2 bis 4 Semester notwendig. Möchten Sie das Zweitstudium Informatik absolvieren, um sich auch diese Weise eine wertvolle Zusatzqualifikation zu erarbeiten, so sollten Sie damit rechnen, mindestens 3 Jahre zur Erfüllung dieses Ziels zu benötigen.
Das Fach Informatik bringt als Zweitstudium jedoch auch einige Vorteile mit sich, denn es kann in vielen Fällen nicht nur berufsbegleitend absolviert werden, sondern auch zahlreiche Fernunis haben sich darauf spezialisiert, ihren Studenten eine Ausbildung in diesem Fachbereich zu ermöglichen und das von Zuhause aus.

Die Kosten für ein Fernstudium betragen jedoch im Durchschnitt zwischen 10.000 und 40.000 Euro.
Die Inhalte des Informatikstudiums an den unterschiedlichen Universitäten unterscheiden sich dabei kaum voneinander. Während zunächst die wichtigsten Grundlagen der Computertechnologie sowie der Mathematik gelehrt werden, spezialisiert man sich im zweiten Studienabschnitt meist auf die sogenannte technische Informatik sowie verschiedene Programmiersprachen, die Verarbeitung und Speicherung wichtiger Daten bzw. der Entwicklung zielgerichteter Software.

Haben Sie das Zweitstudium Informatik abgeschlossen, werden sich nicht nur Ihre Berufschancen stark verbessern, aufgrund der der Fächerkombination werden Sie zudem zu einem begehrten Spezialisten auf Ihrem Gebiet. Egal, ob im Finanzwesen, Logistik, im Rechtswesen oder auch in Dienstleistungsunternehmen bzw. in der Industrie: einfach überall werden Experten mit ausgewiesenen Informatikkenntnissen gesucht und dementsprechend auch sehr gut entlohnt.

So können Sie sich mit einem doppelten Studienabschluss mit Zweitstudium Informatik auf ein Einstiegsgehalt zwischen Euro 2800 € und € 4000 freuen. Neben der Tatsache, dass Sie mit einer solchen Fächerkombination tolle Berufschancen haben und Ihr Arbeitsplatz als absolut sicher gilt, ist die hohe Entlohnung sicher ein weiterer Grund für zahlreiche Menschen, sich für das Studium Informatik zu entscheiden.

 

Bewerbung für das Zweitstudium Informatik- so funktioniert´s

Möchten Sie ein Zweitstudium im Bereich Informatik absolvieren, so können Sie dies über die Universität, eine Fachhochschule oder auch ein Fernuniversität machen.
Bei all diesen Varianten schließen Sie das Studium mit einer Hochschulprüfung ab und erlangen somit einen zusätzlichen akademischen Grad. Je nachdem, für welchen Weg Sie sich entscheiden, sind die Aufnahmekriterien zum Teil sehr unterschiedlich und erfolgen meist über eine direkte Bewerbung an der jeweiligen Hochschule. Als einzige Grundvoraussetzung für ein Informatikstudium kann die Hochschulreife genannt werden.

Möchten Sie sich über ein Zweitstudium der Informatik an einer Hochschule informieren und bewerben, sehen Sie sich am besten die jeweiligen Zugangsvoraussetzungen auf der Homepage der von Ihnen präferierten Universität, Fernschule oder auch Fachhochschule um.Vor allem bei der Bewerbung an Hochschulen ist es häufig notwendig, einen zusätzlichen Aufnahmetest zu absolvieren, bei dem Ihre mathematischen, analytischen und vor allem auch kognitiven Fähigkeiten überprüft werden, da die Studienplätze begrenzt sind. Auch die Abschlussnote Ihres bereits abgeschlossenen Studiums kann darüber entscheiden, ob Sie zum Zweitstudium Informatik an einer Fachhochschule zugelassen werden oder nicht.

Sollten Sie sich zunächst für eine Fachhochschule entschieden haben, auf der Sie jedoch aufgrund der Aufnahmeprüfung oder auch zu wenigen Studienplätze nicht aufgenommen wurden, so kann ein Fernstudium die optimale Lösung sein. Hier müssen Sie sich nämlich keine Gedanken darüber machen, ob Sie aufgenommen werden, denn solange Sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, ist Ihnen ein Studienplatz im Fachbereich Informatik sicher. Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass Sie die Kosten für ein solches Studium selbst tragen müssen und es in den meisten Fällen nicht gerade günstig ist.

 

Die Begründung der Bewerbung für ein Zweitstudium Informatik

Möchten Sie sich für Zweitstudium Informatik an einer Fachhochschule oder einer Universität bewerben, so sollten Sie zunächst wissen, dass die Zurverfügungstellung von Studienplätzen den Universitäten natürlich einiges an Geld kostet und die Kapazitäten somit häufig begrenzt sind. Natürlich können Sie sich für zulassungsfreie Studiengänge einschreiben, wenn Sie bereits ein anderes Studium abgeschlossen haben. Wie bereits erwähnt kann es jedoch vorkommen, dass die Studienplätze aufgrund der Knappheit lokal begrenzt sind und somit eine sogenannte Begründung der Bewerbung abgegeben werden muss.
Diese erfolgt sowohl bei der Bewerbung zum Informatikstudium als auch bei anderen Fächern, die als Zweitstudium angestrebt werden in schriftlicher Form und werden anhand eines Punktesystems ausgewertet. Dabei werden 5 verschiedene Fallgruppen unterschieden:
 

Die 1. Fallgruppe: zwingende berufliche Gründe

Haben Sie aufgrund Ihres ersten Studienfaches kaum bzw. sehr schlechte Berufschancen, wenn Sie nicht zusätzlich Informatik studieren, so gehören Sie in diese Fallgruppe unterhalten 9 Punkte.

 

Die 2. Fallgruppe: wissenschaftliche Gründe

Ist es Ihr berufliches Bestreben, interdisziplinäre Forschungen durchzuführen und sind zu diesem Zweck ebenfalls zwei Studienabschlüsse notwendig, so können Sie mit dieser Begründung die Chance auf einen Studienplatz stark verbessern und erhalten bis zu 11 Punkte.

 

Die 3. Fallgruppe: besondere berufliche Gründe

Möchten Sie einem Beruf nachgehen, der nicht ausgeführt werden kann, wenn sie nicht ein Zweitstudium in Informatik absolvieren, so halt erhalten Sie für diese Begründung 7 Punkte.
 

Die 4. Fallgruppe : sonstige berufliche Gründe

Wenn ein Informatikstudium dazu führen, dass sich Ihre bisherige Berufstätigkeit besser ausführen können und sich Ihr Tätigkeitsfeld somit erweitert, können Sie für diese Begründung 4 Punkte erhalten.

Die 5. Fallgruppe : sonstige Gründe

Haben Sie noch weitere individuelle Begründungen vorzubringen, warum das Studienfach Informatik für Sie als Zweitstudium unumgänglich ist, so können Sie für eine solche Begründung jeweils einen zusätzlichen Punkt bekommen.

Haben Sie also vor, dass Zweitstudium Informatik an einer ganz bestimmten Fachhochschule oder an einer Universität zu absolvieren, wo die Studienplätze begrenzt sind, so sollten Sie sich ganz genau überlegen, welche Gründe Sie für diese Bewerbung vorbringen möchten und sich im Zuge eines Motivationsschreibens um den Studienplatz bewerben. Auf diese Weise können Sie Ihre Chancen stark erhöhen für das Informatikstudium zugelassen zu werden. Eine noch detailreichere Übersicht über die unterschiedlichen Begründungen der Bewerbung erhalten Sie hier.

 

Das Zweitstudium Informatik in Kombination mit anderen Fächern

Es spielt keine Rolle, ob Sie zunächst ein naturwissenschaftliches oder vielleicht sogar geisteswissenschaftlichen Studium abgeschlossen haben, Informatik als Zweitstudium ist perfekt dazu geeignet, um die eigenen Berufschancen stark zu verbessern und den Fachbereich zu erweitern, indem man tätig sein kann. Da das Informatikstudium nicht nur einen technischen sondern vor allem auch einen mathematischen Schwerpunkt besitzt ist es empfehlenswert, bereits Vorkenntnisse bzw. starkes Interesse für diese Gebiete mitzubringen, um dafür zu sorgen, dass das Zweitstudium Informatik erfolgreich abgeschlossen werden kann. Zwar ist dieses Fach bestens dafür geeignet, um jeden bereits vorhandenen Studienabschluss aufzuwerten, dennoch gibt es zweu Fächerkombinationen, die aktuell besonders gefragt sind und die wir Ihnen daher genauer vorstellen möchten.
 

Informatik als Zweitstudium nach einem Abschluss im Fachbereich Medizin

Haben Sie bereits ein Medizinstudium abgeschlossen und bemerkt, dass Sie die Arbeit im Labor oder auch als Arzt vielleicht doch nicht erfüllt, so kann das Zweitstudium Informatik die optimale Lösung sein, um sich auf den technischen Bereich dieses spannenden Gebiets zu spezialisieren. Egal, ob im Operationsaal, bei der Krankenkasse oder auch der Abrechnung im Gesundheitswesen – Mediziner mit Fachkenntnissen im Bereich Informatik werden einfach überall benötigt und können nicht nur dabei helfen, administrative Abläufe im Gesundheitswesen effizienter zu gestalten, auch Diagnosen können präziser erfasst und Daten besser gespeichert werden, wenn Mediziner mit dieser Aufgabe betraut werden, die ebenfalls einen Abschluss in Informatik gemacht haben. Diese Fächerkombination dient nämlich als perfekte Schnittstelle zwischen der Medizin und der Datenverarbeitung mithilfe eines Computers und ist daher unverzichtbar, um die bessere und effektivere Funktionsweise unseres Gesundheitssystems zu garantieren.

Mittlerweile gibt es sogar den interdisziplinären Studiengang Medizinische Informatik, um den dringenden Bedarf an Fachkräften auf diesem Gebiet zu decken. Aber auch wenn Sie bereits ein Medizinstudium abgeschlossen haben können Sie mithilfe eines Zweitstudiums in Informatik die nötigen Kenntnisse erwerben, um auf diesem Fachgebiet tätig zu sein und Kenntnisse über die verschiedenen Methoden und Werkzeuge, die für die Informationserwartung im Gesundheitssektor notwendig sind, erwerben.

Ein großer Vorteil kann hierbei vor allem darin gesehen werden, dass Sie innerhalb des Medizinstudiums bereits den echten Arbeitsalltag in einem Krankenhaus oder einem anderen Gesundheitsinstitut kennengelernt haben und somit genau wissen, wie Arbeitsabläufe mithilfe von funktionierenden Informationssystemen erleichtert werden können und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. Auf diese Weise ist es möglich, innovative Speicherungssysteme zu entwickeln, die es möglich machen Arbeitsabläufe zu erleichtern.

Das Zweitstudium Informatik nach einem bereits abgeschlossenen Medizinstudium ist vor allem dann empfehlenswert, wenn eine große Affinität zur Technik sowie Spaß im Umgang mit Computern vorhanden ist ein großes Interesse an der Weiterentwicklung bereits vorhandener zum Teil veralteter Technologien besteht.

 

Informatik als Zweitstudium nach einem Abschluss im Fachbereich Betriebswirtschaftslehre

Das Studium der Betriebswirtschaft zählt bereits seit einigen Jahren zu den gefragtesten weltweit und das hat auch einen guten Grund, den Personal, das über fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügt, ist in allen Branchen gefragt.

Es handelt sich hierbei also um ein besonders vielfältiges Studium, das Ihnen die Möglichkeit bietet, in zahlreichen Fachbereichen tätig zu sein. Das bringt jedoch auch einen entscheidenden Nachteil mit sich: nach dem Studium ist es in den meisten Fällen notwendig, sich auf einen Bereich zu spezialisieren. Sehr häufig entscheiden sich BWL-Studenten daher für ein Zweitstudium, um die eigenen Berufschancen verbessern zu können und somit den Sprung auf den Arbeitsmarkt zu schaffen. Informatik ist hierbei die perfekte Wahl, um im Handumdrehen den richtigen Job zu finden, der zudem auch noch sehr gut bezahlt wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie gerne in der Personalfindung, im Vertrieb, in der Logistik oder im strategischen Management tätig sein möchten, Kenntnisse über aktuelle moderne Technologien werden dazu führen, dass Sie sich aus der Masse an Bewerbern hervorheben können und sich im Endeffekt Ihren Traumjob aussuchen können.

Vor allem die besondere Mischung dieser beiden Studien ist es, die Absolventen für Unternehmen besonders interessant macht und somit eröffnet Ihnen das Zweitstudium Informatik nach einem bereits abgeschlossenen BWL Studium die Möglichkeit, in den unterschiedlichsten Bereichen tätig zu sein. Vor allem als IT-oder Strategieberater sind Sie besonders gefragt, wenn Sie Abschlüsse in diesen beiden Studiengängen vorzuweisen haben. Vor allem für die Ausrichtung moderner Unternehmen sind Sie mit dieser Fächerkombination perfekt vorbereitet, denn Sie können organisatorische Abläufe bewerten und zur Optimierung betriebswirtschaftlicher Vorgänge mithilfe der richtigen Software sorgen. Zudem stellen Sie als Informatiker, der auch BWL studiert hat die Schnittstelle zwischen der Technik und dem Management in einem Betrieb dar, die dafür sorgt, dass die Produktionsprozesse um ein Vielfaches effizienter gestaltet werden können.

Vielleicht ist es jedoch auch der Traum von einer beruflichen Selbstständigkeit, der Sie dazu antreibt, sich fortzubilden und sich somit für ein weiteres Studium zu entscheiden. Vor allem für die Gründung eines erfolgreichen Startup sind Informatik-und BWL Kenntnisse von entscheidender Bedeutung. Haben Sie Studienabschlüsse in beiden Fachbereichen, so werden Sie keine Person einstellen müssen, um die anfallenden Aufgaben erledigen zu können und auf diese Weise bares Geld sparen.

 

Informatik als Zweitstudium – ist es möglich, einen Studienplatz einzuklagen?

Vielleicht haben Sie sich viel Mühe bei der Bewerbung zum Zweitstudium Informatik gemacht und sich bereits gefreut, dieses bald beginnen zu können, dann aber dennoch eine Absage erhalten? In diesem Fall stellen Sie sich wahrscheinlich die Frage, ob es auch möglich ist, einen Studienplatz einzuklagen und wie man hierbei vorgeht. Vor allem in den letzten Jahren ist die Anzahl an Studienplatzklagen stark gestiegen, diese sind jedoch nur in absoluten Einzelfällen von Erfolg gekrönt. Kann zum Bespiel vor Gericht nachgewiesen werden, dass einem der Studienplatz aufgrund einer gezielte Diskriminierung verwehrt wurde oder die Universität doch mehr Studienplätze zur Verfügung stellen kann, als anfangs angegeben, so kann eine Klage durchaus sinnvoll sein.

Liegt allerdings keiner dieser Sonderfälle vor, so ist eine Studienplatzklage in den meisten Fällen alles andere als rentabel für den klagenden Studenten, denn sie ist nicht nur mit einem hohen Kostenfaktor verbunden, sondern dauert zum Teil auch sehr lang. Mit bis zu € 1500 müssen Sie rechnen, wenn Sie sich dafür entscheiden, einen Studienplatz einzufordern. Es ist daher gut zu überlegen, ob sich eine solche Klage auszahlt oder Sie sich doch nicht lieber für eine Alternative wie zum Beispiel einem Fernstudium entscheiden.

 

Die Finanzierung eines Zweitstudiums – so funktioniert´s

Gründe für ein Zweitstudium Informatik gibt es viele, wie wir nun bereits wissen und daher ist es völlig verständlich, dass sich immer mehr Absolventen für ein solches entscheiden. Was hierbei jedoch in den meisten Fällen die wichtigste Hürde darstellt, ist die Finanzierung eines solchen Zweitstudiums. Dies sollte jedoch kein Grund sein, auf die gewünschte Fortbildung zu verzichten und daher stellen wir Ihnen nun einige Möglichkeiten vor, wie die Finanzierung des Zweitstudiums funktionieren kann:

 

Gute Planung ist alles

Sollten Sie darüber nachdenken, ein Zweitstudium im Fachbereich Informatik zu absolvieren, so sollten Sie sich zunächst darüber Gedanken machen, ob und wie Sie dieses finanzieren wollen. Zu diesem Zweck kann es sinnvoll sein, ein Haushaltsbuch zu führen und etwaige Einnahmequellen wie zum Beispiel Teilzeitjobs zu generieren.

Eine weitere Möglichkeit stellen Stipendien der, denn in Deutschland können auch Zweitstudiengänge gefördert werden, wobei es hierbei ebenfalls notwendig ist, die bereits vorher erwähnte Begründung anzuführen. Vor allem die berufliche Notwendigkeit des Zweitstudiengangs bietet hierbei die ideale Grundlage zur Einforderung eines Stipendiums.

Eine bei vielen Zweitstudenten äußerst beliebte Möglichkeit stellt die Ausführung eines Teilzeitjobs dar, um die Weiterbildung finanzieren zu können. Hierbei gilt es jedoch darauf zu achten, Einkommensgrenzen nicht zu überschreiten, um etwaige Stipendien oder Förderungen nicht wieder zurückzahlen zu müssen. Ein Fernstudium bietet bei voller Berufstätigkeit die Möglichkeit, tagsüber arbeiten zu gehen und dabei dennoch genug Zeit für die Absolvierung des Studiums aufbringen zu können. Das liegt vor allem daran, dass Sie bei einem Fernstudium Informatik jederzeit und von überall aus lernen bzw. arbeiten können und Sie nicht an einem bestimmten Ort oder eine bestimmte Zeit gebunden sind.

Wenn der Fall eintritt und weder ein Stipendium noch ein Job dafür ausreicht, um Ihnen ein Zweitstudium zu ermöglichen, so können Sie sich für einen sogenannten Studienkredit entscheiden. Bei diesem handelt es sich um eine speziell auf Studenten zugeschnittene Finanzierungsoption, die Ihnen die Absolvierung des Zweitstudiums Informatik erlaubt und dafür sorgt, dass der Traum von der Fortbildung wahrwerden kann. Ein Studentenkredit muss zudem erst dann zurückgezahlt werden, wenn das Studium abgeschlossen wurde. Somit haben Sie die Möglichkeit, dass Informatikstudium aufzunehmen, ohne sich über die Finanzierung Gedanken machen zu müssen.
 

Fazit: Ein Zweitstudium lohnt sich

Ein Informatikstudium als Zweitstudium abzuschließen ist sowohl im medizinischen, wirtschaftlichen als auch im sozialen Fachbereich eine absolut empfehlenswerte Vorgangsweise. Mit einem solchen haben Sie nämlich die Möglichkeit, die bereits bestehenden Verarbeitungssysteme weiter zu optimieren, Organisationsabläufe zu verbessern und so dazu beizutragen, dass ein Unternehmen noch erfolgreicher wird und Sie zudem in einem äußerst spannenden und abwechslungsreichen Gebiet tätig sind

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