Beim beruflichen Weiterkommen kann ein Aufbaustudium oft förderlich sein.

Sie haben bereits ein erfolgreiches Grundstudium in der Tasche und möchten Ihre beruflichen Möglichkeiten noch weiter ausbauen? Dann, aber auch wenn Sie nach mehrjähriger Berufspraxis eine höhere Position anstreben, kann ein Aufbaustudium hilfreich sein.
In jedem Fall tragen die, im Aufbaustudium erworbenen, Zusatzqualifikationen dazu bei, Ihre Einstellungschancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Die zahlreichen Angebote ermöglichen Ihnen eine Weiterbildung, welche genau auf Ihre persönlichen Interessen abgestimmt ist.

 

Welche Zulassungsvoraussetzungen sind zu erfüllen?

Ein Aufbaustudium kann nur auf der Grundlage eines soliden Grundstudiums aufgenommen werden. In der Regel wird hier ein bereits abgeschlossenes Studium in Form einer Bachelor Ausbildung verlangt. Dabei ist die Zulassung meist auch mit einem branchenfremden Bachelor Abschluss möglich. Manche Anbieter gewährleisten aber auch ein Aufbaustudium auf Basis einer abgeschlossenen Ausbildung inklusive mehrjähriger Berufspraxis. Dabei muss diese allerdings unmittelbar im Zusammenhang zur jeweiligen Branche stehen.
Eine Altersbegrenzung für Aufbaustudien besteht nicht, sodass Sie dieses jederzeit beginnen können.

 

Die unterschiedlichen Arten eines Aufbaustudiums

Je nachdem zu welchem Zeitpunkt Sie sich für ein Aufbaustudium entscheiden, lässt sich dies in eine der folgenden drei Kategorien zuordnen:

Das konsekutive Aufbaustudium

Ein konsekutives Studium dient dazu, bereits erarbeitete Grundlagen zu vertiefen. Sie bleiben Ihrer Branche treu und ergänzen Ihren Bachelor Abschluss in einem gleichen oder verwandten Gebiet. Die Inhalte sind hier ähnlich, im Master Studium spezialisieren Sie sich auf ein Teilgebiet Ihres Grundstudiums. Sie etablieren sich zur Fachkraft in einem ganz bestimmten Bereich.

Das nicht konsekutive Aufbaustudium

Diese Art von Aufbaustudium gibt Ihnen die Möglichkeit, sich neu zu orientieren. Auch diese Weiterbildungsform baut auf ein Bachelor Studium auf, welches aber inhaltlich in eine andere Richtung geht.
Stellvertretend für diese Gruppe lässt sich das Aufbaustudium zum Master of Business Administration (MBA) heranführen. Ein abgeschlossenes Bachelor Studium genügt, um einen branchenunabhängigen Karrieresprung zu wagen.

Das weiterbildende Aufbaustudium

Diese Weiterbildungsform kommt für Sie besonders dann infrage, wenn Sie bereits mitten im Berufsleben angekommen sind. Vorausgesetzt wird ein Hochschulabschluss mit mindestens einjähriger Berufserfahrung.
Die Fortbildung ist darauf ausgelegt, sich für verantwortungsvollere Aufgaben innerhalb Ihrer Branche zu qualifizieren. Im Fern- oder berufsbegleitenden Studium erweitern Sie sowohl Ihre praktischen als auch theoretisch im Studium erworbenen Fachkenntnisse.

 

Zeit und Geld – was fordert ein Aufbaustudium?

Je nach Anbieter und gewünschtem Studiengang variiert die Dauer sowie der finanzielle Aufwand. Entscheiden Sie sich dafür, Ihre Weiterbildung im Vollzeitstudium zu belegen, so nimmt dies etwa zwei Jahre beziehungsweise vier Semester in Anspruch.
Angebote in Teilzeit oder per Fernstudium nehmen hingegen bei identischem Inhalt etwas mehr Zeit in Anspruch. Hier entscheiden Sie, wann und wie viel Zeit Sie für Ihr Studium aufbringen. Dieses kann dabei einen Zeitraum von bis zu acht Jahren einnehmen.

Beträchtliche Kosteneinsparungen lassen sich je nach Veranstalter erzielen. Denn private Anbieter siedeln sich erfahrungsgemäß deutlich über staatlichen Veranstaltern an.
Für ein konsekutives Aufbaustudium besteht grundsätzlich die Möglichkeit zur Finanzierung mittels BAFÖG. Allerdings sollten Sie hier die Altersgrenze von 30 Jahren unbedingt einhalten.
Eine durchschnittliche Kalkulation von rund 500 Euro pro Semester dient als Anhaltspunkt zur Kosteneinschätzung. Je nachdem, welche Inhalte Sie anstreben, stehen Ihnen in Deutschland auch zahlreiche kostenfreie Angebote zur Verfügung. Auf der Homepage einzelner Anbieter finden Sie meist eine transparente Kostenübersicht. Informieren Sie sich rechtzeitig, denn private Veranstalter verlangen zudem häufig umfagreiche Bewerbungsverfahren.

 

So finden Sie Ihr Aufbaustudium!

Leider stellt die Suche nach dem passenden Weiterbildungsangebot häufig eine Herausforderung dar. Mit Online-Suchmaschinen lassen sich zwar einige Anbieter ausfindig machen, wieder andere werden jedoch erst gar nicht gelistet. Um das passende Angebot für sich ausfindig zu machen, bleibt die zeitintensive Recherche im Internet meist nicht aus. Vor allem die nicht konsekutiven Aufbaustudiengänge lassen sich nur schwer finden. Um kein Fortbildungsangebot zu verpassen, bleibt oftmals nur die akribische Suche auf der jeweiligen Homepage der einzelnen Anbieter.

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